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Indirekte Rede

Die indirekte Rede wiederholt Äußerungen sinngemäß, nicht wörtlich. Der Konjunktiv I zeigt an, dass es keine eigene Äußerung ist. Regeln und Verben für die Einleitung sind wichtig. Interessiert? Lerne die Bildung und Zeitformen für einen klaren Ausdruck!

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Indirekte Rede
lernst du in der Unterstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Indirekte Rede

Indirekte Rede – Definition

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Die indirekte Rede wird verwendet, um Äußerungen anderer Personen sinngemäß zu wiederholen. Dabei wird der originale Wortlaut nicht Wort für Wort wiederholt, sondern mit eigenen Worten wiedergegeben.

Die Verwendung des Konjunktiv I in der indirekten Rede zeigt an, dass es sich nicht um die eigene Äußerung, sondern um die Aussage, Erklärung oder Meinung einer anderen Person handelt.

Indirekte Rede – Bildung

Wortart direkte Rede indirekte Rede Verschiebung
Pronomen Olivia sagt: „Ich besuche heute meinen Großvater.“ Sie sagt, sie besuche heute ihren Großvater. 1. → 3. Person
Verbformen Valentin sagt: „Ich gehe in den Park.“ Valentin sagt, er gehe/ginge in den Park. Indikativ → Konjunktiv I oder II
Ortsangaben Marlon ruft: „Ich bin hier vor dem Kino.“ Marlon ruft, er sei dort vor dem Kino. hier → dort
etc.
Zeitangaben Janosch und Tim sagen: „Wir werden morgen in den Urlaub fahren.“ Janosch und Tim sagen, sie würden am nächsten Tag in den Urlaub fahren. morgen → am nächsten Tag
etc.

Indirekte Rede – Konjunktiv I

Den Konjunktiv I hört man in der gesprochenen Sprache sehr selten, aber wir brauchen ihn in der Schriftsprache und unter anderem auch in der indirekten Rede.

Gebildet wird der Konjunktiv I, indem wir folgende Endungen an den Verbstamm des Infinitivs anhängen: -e, -est, -e, -en, -et, -en.

Hier siehst du die Verben gehen und schreiben im Konjunktiv I Präsens. Denn der Konjunktiv, existiert für alle Zeitformen im Deutschen. Also beispielsweise auch im Perfekt oder im Futur 1.

gehen schreiben
ich gehe schreibe
du gehest schreibest
sie/es/es gehe schreibe
wir gehen schreiben
ihr gehet schreibet
sie gehen schreiben

Manche Formen des Präsens im Konjunktiv I sehen genauso aus wie die Formen des Präsens im Indikativ. Der Indikativ ist der Modus, den wir am häufigsten verwenden, denn er drückt die Wirklichkeit aus.

Indirekte Rede – Konjunktiv II

Wenn die Formen des Indikativs und des Konjunktivs I gleich sind wie etwa bei ich gehe oder wir schreiben, weicht man stattdessen auf den Konjunktiv II aus. Der Konjunktiv II wird gebildet, indem wir Konjunktivendungen, die du auch in der oberen Tabelle siehst, an den Präteritumstamm des Verbs hängen.

gehen schreiben
Präteritum Stamm ging- schrieb-
ich ginge schriebe
du gingest schriebest
er/sie/es ginge schriebe
wir gingen schrieben
ihr ginget schriebet
sie gingen schrieben

Merke:
Stimmen der Indikativ und der Konjunktiv I überein oder ähneln sich sehr, verwendest du stattdessen den Konjunktiv II.

Indirekte Rede – Fragen

Auch der indirekte Fragesatz wird durch einen Hauptsatz eingeleitet. Hier einige Beispiele:

  • Sarina fragt, ...
  • Erik möchte wissen, ...
  • Jannis fragt sich, …

Anders als beim indirekten Aussagesatz, muss hier auch der Nebensatz eingeleitet werden. Dazu verwenden wir die Konjunktion ob, wenn die Frage kein Fragewort enthält und bei Fragen mit Fragewort leitet dieses den Nebensatz ein.

  • Sarina fragt, ob sie ein Glas bekommen kann/könne.
  • Erik möchte wissen, ob sein Paket angekommen ist/sei.
  • Jannis fragt sich, was er falsch gemacht hat/habe.

Vielleicht ist dir bereits aufgefallen, dass in der indirekten Rede auch die Satzstellung etwas verändert wird.

  • Valentina: „Wo finde ich das Sekretariat?“
    Valentina möchte wissen, wo sie das Sekretariat findet.

Die konjugierte Verbform steht dabei am Ende des Nebensatzes.

Indirekte Rede – Aufforderungen/Bitten

Um eine Aufforderung oder eine Bitte in der indirekten Rede auszudrücken, verwenden wir das Hilfsverbs sollen oder das Hilfsverbs mögen. Dabei wird mögen vor allem dann genutzt, wenn wir uns sehr höflich ausdrücken wollen.

  • Richard sagt: „Seid bitte nett zu den Gästen!“
    Richard sagt, wir sollen nett zu den Gästen sein.

  • Der Hotelier teilte den Gästen mit: „Bei Fragen kommen Sie bitte immer an den Empfang.“
    Der Hotelier teilte den Gästen mit, dass sie bei Fragen immer an den Empfang kommen mögen.

  • Oliver sagt: „Komm nicht in mein Zimmer, Jonas!“
    Oliver befiehlt seinem Bruder, dass er nicht in sein Zimmer kommen solle.

Außerdem können wir auch den Infinitivsatz verwenden, um eine Bitte oder eine Aufforderung in der indirekten Rede auszudrücken.

  • Richard : „Seid bitte nett zu den Gästen!“
    Richard bittet die Pagen, nett zu den Gästen zu sein.

Indirekte Rede umwandeln

Um die indirekte Rede im Deutschen zu bilden, musst du einige Regeln beachten. Diese helfen dir, wenn du den originalen Wortlaut der wörtlichen (direkten) Rede in die indirekte Rede umwandeln möchtest.

Direkte Rede

  • Lukas: „Ich habe immer gute Noten.“

1. Überlege dir zuerst, welche Informationen der fremden Äußerung du wiederholen möchtest. Eventuell musst du Dinge zusammenfassen oder Orts- und Zeitangaben sowie Pronomen ändern.

2. Formuliere dann einen Satz, mit dem du die indirekte Rede einleiten kannst. Dort solltest du auch erwähnen, wessen Äußerung du wiedergeben möchtest. Für die Bildung eines solchen einleitenden Satzes stehen dir außerdem viele verschiedene Verben zur Verfügung. Achte darauf, dass du nicht immer dasselbe Verb wählst.

  • Sie behaupten, …
  • Sie denken, …
  • Sie meinen, …
  • Sie sagen, …
  • Sie vermuten, …

3. Entscheide, ob du den nun folgenden Nebensatz uneingeleitet mit Konjunktiv I oder als dass-Satz formulieren möchtest. Wandle dafür eventuell das Verb in den Konjunktiv I um. Achtung: In der indirekten Rede werden keine Anführungszeichen („…“) gesetzt!

Indirekte Rede

  • Lukas behauptet, er habe immer gute Noten.
  • Lukas behauptet, dass er immer gute Noten hat/habe.

Entscheidest du dich für die Verwendung des dass-Satzes, ist es egal, ob du das Verb in den Konjunktiv I setzt oder im Indikativ belässt. Ein uneingeleiteter Nebensatz erfordert den Konjunktiv I aber auf jeden Fall.

Wenn du nun die restlichen Informationen ergänzt, ergibt sich ein sinnvoller Satz in der indirekten Rede.

Merke:
Wird ein Satz in die indirekte Rede gesetzt, der in der direkten Rede mit einem Ausrufe- oder einem Fragezeichen endet, musst du dieses Satzzeichen durch einen Punkt ersetzen.

Hier ein Beispiel:

  • direkte Rede: Die Vögel fragen sich: „Hat die Polizei das Gelände bereits durchsucht?
  • indirekte Rede: Sie fragen sich, ob die Polizei das Gelände bereits durchsucht habe.

Indirekte Rede – Überblick

Indirekte Rede – Zeitfolge

Da die Bildung der indirekten Rede etwas Übung erfordert, findest du hier noch weitere Beispiele. Dabei solltest du auch die verschiedenen Zeitverhältnisse noch einmal genauer betrachten.

Vorzeitigkeit:

  • direkte Rede: Max erzählte: „Ich habe am Wochenende viel Sport gemacht.“
  • indirekte Rede: Max erzählte, er habe am Wochenende viel Sport gemacht.

Gleichzeitigkeit:

  • direkte Rede: Alicia erzählt: „Ich mache viel Sport.“
  • indirekte Rede: Alicia erzählt, sie mache viel Sport.

Nachzeitigkeit:

  • direkte Rede: Karina erzählt: „Ich werde später Sport machen.
  • indirekte Rede: Karina erzählt, sie werde später Sport machen.

Während der einleitende Satz immer in einem beliebigen Tempus stehen kann, ist die Zeitform im Nebensatz davon abhängig, ob die darin ausgedrückte Handlung vorzeitig, gleichzeitig oder nachzeitig ist.

Bei Vorzeitigkeit verwendest du im Nebensatz den Konjunktiv I Perfekt, bei Gleichzeitigkeit den Konjunktiv I Präsens und bei Nachzeitigkeit den Konjunktiv I Futur.

Indirekte Rede Zeitenfolge

Indirekte Rede – Zusammenfassung

  • Die indirekte Rede wird verwendet, um Äußerungen anderer Personen sinngemäß zu wiederholen.
  • Geben wir die Aussage einer anderen Person wieder, so müssen einige Satzbausteine wie etwa Subjekte, Pronomen, Zeit- und Ortsangaben oder Verbformen zumeist verändert werden.
  • Verben stehen in der indirekten Rede im Konjunktiv, einem Modus der deutschen Sprache.
  • Für die indirekte Rede braucht es einen Einleitungssatz. Dabei werden häufig Verben wie „sagen“, „behaupten“ oder „fragen“ verwendet: Beispiel: Leah behauptete, sie sei die schnellste Schülerin der Klasse.
  • Bei der Umwandlung zur indirekten Rede kannst dir drei Regeln merken:
  • $1.$ Überlege dir zuerst, welche Information du wiederholen möchtest.
  • $2.$ Formuliere dann einen Einleitungssatz.
  • $3.$ Entscheide, ob du den auf den Einleitungssatz folgenden Nebensatz als dass-Satz formulieren möchtest oder nicht.
  • Während der einleitende Satz immer in einem beliebigen Tempus stehen kann, ist die Zeitform im Nebensatz davon abhängig, ob die darin ausgedrückte Handlung vorzeitig, gleichzeitig oder nachzeitig ist.
  • Bei Vorzeitigkeit verwendest du im Nebensatz den Konjunktiv I Perfekt, bei Gleichzeitigkeit den Konjunktiv I Präsens und bei Nachzeitigkeit den Konjunktiv I Futur.

Bildergalerie zum Thema: Indirekte Rede

Indirekte Rede – Übungen

Wie setzen wir die Sätze in die indirekte Rede?

Leonie: „Ich habe meinen Urlaub nach Japan gebucht.“
Die Kinder: „Wir wollen mehr Bonbons!”
Ein Kunde: „Ich suche eine neue Brille.“
Max: „Ich habe keine Ahnung.“
Miriam: „Fahr bitte vorsichtig, Gregor.“
Frau Wagner: „Du bist viel zu spät, Timo.“
Maren: „Hast du deine Hausaufgaben schon gemacht, Jana?“

Häufig gestellte Fragen zum Thema indirekte Rede

Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Rede?
Welche Zeitformen werden bei der indirekten Rede verändert?
Welche Signalwörter werden in der indirekten Rede verwendet?
Wann wird der Konjunktiv in der indirekten Rede verwendet?
Welchen Nutzen hat die indirekte Rede?
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Vorschaubild einer Übung

Transkript Indirekte Rede

Aber hat Deri das gerade richtig verstanden? Das gibt's doch nicht!! Er muss sofort Smilla davon erzählen!

„Smilla, Smilla! Die Vögel sagen, es passiere etwas Seltsames im Stadtpark.“ Um das wiederzugeben, was er gehört hat, nutzt Deri Die indirekte Rede. Die indirekte Rede kannst du immer dann nutzen, wenn du eine Äußerung eines anderen Sprechenden wiederholen möchtest, ohne sie WÖRTLICH zu wiederholen. Der originale Wortlaut wird hingegen in der DIREKTEN Rede wiedergegeben, die auch wörtliche Rede genannt wird. Der Satz, den Deri gehört hat, heißt in der direkten Rede: „Hier passiert etwas Seltsames.“ Mithilfe der INdirekten Rede berichtet Deri zwar aus der eigenen Perspektive über das Gehörte, übernimmt aber die Aussagen der Vögel so genau wie möglich. Dabei muss er alle Hinweise auf Personen, Ort und Zeit an die eigene Perspektive anpassen: Aus „hier“ wird „im Stadtparkt“. Weil er die indirekte Rede nutzt, macht Deri deutlich, dass es sich NICHT um seine EIGENE Äußerung oder Meinung handelt. Er wiederholt schließlich nur das, was er vom Gespräch der Vögel auf der anderen Parkbank belauschen konnte. Was hat er dabei eigentlich noch gehört? „Sie vermuten, die Polizei habe das Gelände bereits durchsucht.“ Weißt du, wie diese INdirekte Redewiedergabe in der DIREKTEN Rede lautet?

„Die Polizei hat das Gelände bereits durchsucht.“ Der Redebegleitsatz der direkten Rede steht hier links vor dem Doppelpunkt. Häufig nutzt man im Redebegleitsatz Verben des Sprechens (wie z. B. „sagen“ oder „behaupten“) oder Verben der sinnlichen und geistigen Wahrnehmung (wie z. B. „hören“, „hoffen“ oder eben „vermuten“). Außerdem erkennst du die direkte Rede immer an den unteren und oberen Anführungszeichen, die die Aussage einschließen. Bei der INDIREKTEN Rede wird in einem einleitenden Satz gesagt, wessen Äußerung wiedergegeben wird: Mit „sie“ sind hier natürlich die Vögel gemeint. Die Wiedergabe der Äußerung erfolgt dann in einem Inhaltssatz. Das kann ein uneingeleiteter Nebensatz im Konjunktiv eins die Polizei habe das Gelände bereits durchsucht, oder ein dass-Satz im Konjunktiv oder Indikativ sein, dass die Polizei das Gelände bereits durchsucht hat. Wie du siehst, wird in der indirekten Rede häufig der Konjunktiv eins genutzt. Wenn du mehr über den Konjunktiv eins erfahren möchtest, schau dir unbedingt unser Video „Konjunktiv eins – Bildung und Verwendung“ an. Aber wovon haben die Vögel eigentlich gesprochen? WAS geht im Stadtpark vor sich? „Sie sprachen davon, dass es viele Betroffene gegeben habe. Sie fürchten, sie seien selbst betroffen. Außerdem haben sie gesagt, dass Leute verschwinden werden.“ Kein Wunder, dass Deri so aufgeregt ist! Das sind ja schreckliche Neuigkeiten! Schauen wir uns Deris Berichterstattung in der indirekten Rede mal genauer an: Welche Zeitformen wurden in diesen Sätzen verwendet und warum? Zuerst musst du wissen, dass der übergeordnete Satz in einem beliebigen Tempus stehen kann. Der Gebrauch des Tempus im Nebensatz mit der indirekten Rede ist abhängig davon, ob das Gesagte VORZEITIG, GLEICHZEITIG oder NACHZEITIG ist. Dementsprechend brauchst du den Konjunktiv eins Perfekt, den Konjunktiv eins Präsens oder den Konjunktiv eins Futur. Zur Erinnerung: Der Konjunktiv eins hat nur eine Vergangenheitsform, der Konjunktiv eins Perfekt.

Haben sie gesagt, ob sie etwas Schwarzes gesehen haben? „Smilla, woher weißt du das?“ Bevor wir das herausfinden, hier nochmal das Wichtigste zur indirekten Rede. Wenn man die Darstellung von Ereignissen aus der Sicht anderer wiedergibt oder gar deren Meinung und Wertung zitiert, dann will man das auch deutlich machen. Eine Möglichkeit, die Aussagen einer anderen Person wiederzugeben, ist mithilfe der indirekten Rede. Bei der indirekten Rede wird in einem einleitenden Hauptsatz gesagt, wessen Äußerung wiedergegeben wird. Die Wiedergabe der Äußerung erfolgt dann in einem uneingeleiteten Nebensatz im Konjunktiv eins oder in einem dass-Satz im Konjunktiv oder Indikativ. Beim Umwandeln von der direkten in die indirekte Rede muss beachtet werden, dass man eventuell Pronomen sowie Orts- und Zeitangaben und gegebenenfalls auch die Verbform in den Konjunktiv eins ändern muss. Während der übergeordnete Satz in einem beliebigen Tempus stehen kann, hängt der Gebrauch des Tempus im Nebensatz mit der indirekten Rede davon ab, ob das Gesagte vorzeitig, gleichzeitig oder nachzeitig ist.

„Man Deri, hast du mir gerade das Staffelfinale gespoilert?“ Die beiden Vögel haben wohl über das spannende Staffelfinale einer neuen Serie gesprochen.

26 Kommentare
26 Kommentare
  1. hab alles verstanden!

    Von Nala<3, vor etwa einem Monat
  2. Suuuupeeer erklärt!

    Von Nala<3, vor etwa einem Monat
  3. Echt gut erklärt hab alles verstanden :-)

    Von Massimiliano, vor 8 Monaten
  4. Das Vidoe hat mir sehr geholfen! Danke 👍

    Von Hedi, vor 9 Monaten
  5. Richtig gut erkläte, hab alles vrstanden.

    Von Laura, vor 10 Monaten
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Indirekte Rede Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Indirekte Rede kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die passende indirekte Rede.

    Tipps

    Achte darauf, dass die Sätze in der direkten und indirekten Rede inhaltlich gleich sind.

    Lösung

    Direkte Rede → indirekte Rede:

    • Der Redebegleitsatz der direkten Rede wird häufig als einleitender Satz der indirekten Rede eingesetzt.
    • Die Anführungszeichen der direkten Rede fallen weg.
    • Der Indikativ wird zum Konjunktiv I bei einem uneingeleiteten Nebensatz.

  • Zeige Merkmale der direkten und indirekten Rede auf.

    Tipps

    Die direkte Rede erkennst du an

    • den Anführungszeichen und
    • dem Redebegleitsatz.

    Die indirekte Rede wird mit einem einführenden Satz eingeleitet.

    Lösung

    Die indirekte Rede wird

    • mit einem einführenden Satz eingeleitet, der besagt, wer die Äußerung getätigt hat.

    Auf den einführenden Satz folgt der Inhaltssatz

    • entweder im Konjunktiv I oder
    • er wird mit einem dass-Nebensatz formuliert, der im Indikativ oder Konjunktiv I stehen kann.

  • Ordne die indirekte Rede richtig zu.

    Tipps

    Achte darauf, dass die Personalpronomen richtig angepasst werden.

    Lösung

    Bei der Umwandlung von der direkten in die indirekte Rede müssen hin und wieder die Personalpronomen, aber auch der Ort geändert werden, zum Beispiel:

    • Gonca ist im Schwimmbad und telefoniert mit ihrer Mutter: „Hier ist es toll.“
    • Gonca erzählt ihrer Mutter, dass es dort (im Schwimmbad) toll sei.
  • Erläutere die Regeln zur Tempusverwendung bei der indirekten Rede.

    Tipps

    Bei der Gleichzeitigkeit liegt die Handlung im gleichen Zeitraum wie das Sprechen.

    Bei der Nachzeitigkeit erfolgt die Handlung nach dem Sprechzeitpunkt.

    Lösung

    Tempusfolgen in der indirekten Rede:

    • Vorzeitigkeit: Konjunktiv I Perfekt → Handlung vor dem Sprechzeitpunkt
    • Gleichzeitigkeit: Konjunktiv I Präsens → Handlung im gleichen Zeitraum wie das Sprechen
    • Nachzeitigkeit: Konjunktiv I Futur → Handlung nach dem Sprechzeitpunkt

  • Bestimme Sätze, die im Konjunktiv I formuliert sind.

    Tipps

    Mit der indirekten Rede kann man die Äußerung eines Sprechenden jemand anderem mitteilen. Diese steht meist im Konjunktiv I.

    Eine Antwort ist nicht im Konjunktiv I formuliert.

    Lösung

    Um Aussagen in der indirekten Rede wiederzugeben, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

    • Deri erzählt, er habe ein wichtiges Gespräch belauscht.
    • Deri erzählt, dass er ein wichtiges Gespräch belauscht hat.
    • Deri erzählt, dass er ein wichtiges Gespräch belauscht habe.
  • Vervollständige den Text mit uneingeleiteten Nebensätzen.

    Tipps

    Uneingeleitete Nebensätze zeigen die indirekte Rede im Konjunktiv I ohne eine Einleitung mit dass auf.

    Beginne den Nebensatz mit dem entsprechenden Personalpronomen, das das Subjekt des Hauptsatzes ersetzt, zum Beispiel:

    • Frau Ngyen → sie
    • Kai → er
    Lösung

    Manche Konjunktivformen sind mit dem Indikativ identisch. In der dritten Person Singular erkennt man den Konjunktiv I jedoch eindeutig:
    er erkennt → er erkenne
    sie liebt → sie liebe
    sie hat gemocht → sie habe gemocht

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