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Die Periode des Neuhochdeutschen

Das Neuhochdeutsche bezieht sich auf die moderne Stufe der deutschen Sprache ab circa 1650. Finde heraus, wie gesellschaftliche Veränderungen und technologischer Fortschritt die Entwicklung beeinflusst haben. Neugierig geworden? Dann lies weiter, um mehr zu erfahren!

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Tutornett
Die Periode des Neuhochdeutschen
lernst du in der Oberstufe 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse

Die Periode des Neuhochdeutschen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Die Periode des Neuhochdeutschen kannst du es wiederholen und üben.
  • Ab wann spricht man von der Periode des Neuhochdeutschen?

    Tipps

    Das Frühneuhochdeutsche dauerte von ca. 1350 bis 1650.

    Lösung

    Die Periode des Neuhochdeutschen und somit die Entwicklung der modernen deutschen Sprache beginnt demnach ab Mitte des 17. Jahrhunderts und dauert bis heute an.

  • Was bedeutet Neuhochdeutsch?

    Tipps

    Neuhochdeutsch bezeichnet die heutige Stufe bzw. Periode der deutschen Sprache.

    Lösung
    • Neuhochdeutsch ist der sprachhistorische Begriff für die heutige Standardsprache im deutschsprachigen Raum.
    • Zu diesem Gebiet zählen neben Deutschland, Österreich und der Schweiz u. a. auch Liechtenstein, Luxemburg sowie Teile Belgiens und Südtirol in Italien.
    • Alle Epochenbezeichnungen der Entwicklungsstufen beinhalten den Begriff Hochdeutsch.
    • Damit wird die Standardsprache von den Dialekten des Deutschen abgegrenzt.
  • Welche Merkmale weist das Neuhochdeutsche auf?

    Tipps

    Ein wichtiger Einflussfaktor sind die modernen Medien, wodurch immer wieder neue Wörter in die neuhochdeutsche Sprache gelangen.

    Lösung
    • Zeitraum: beginnt ab ca. 1650 und reicht bis in die Gegenwart
    • Sprachform: bezieht sich auf die deutsche Standardsprache
    • Ausbreitung: zeigt sich u. a. in Deutschland, Österreich, Schweiz
    • Einflüsse: verändert sich durch Entwicklungen in Wissenschaft und Technik (neue Medien) und Sprachkontakt
  • Kategorisiere die folgenden neuhochdeutschen Beispielwörter.

    Tipps

    In jede Kategorie passen jeweils zwei Beispielwörter.

    Lösung
    • Philosophie: Bewusstsein und Moral
    • Technik: Elektrizität und Dampfmaschine
    • Chemie: Sauerstoff und Atom
    • Mathematik: Schwerpunkt und Koordinatensystem
  • Wie lassen sich die einzelnen Sprachstufen zeitlich einordnen?

    Tipps

    Die zeitliche Grenze zwischen dem Mittelhochdeutschen und dem Frühneuhochdeutschen liegt etwa in der Mitte des 14. Jahrhunderts.

    Lösung

    Die einzelnen Sprachstufen lassen sich wie folgt zeitlich einordnen:

    • Althochdeutsch: circa 750 bis 1050 n. u. Z.
    • Mittelhochdeutsch: circa 1050 bis 1350 n. u. Z.
    • Frühneuhochdeutsch: circa 1350 bis 1650 n. u. Z.
    • Neuhochdeutsch: circa 1650 n. u. Z. bis heute
  • Wie hat sich das Neuhochdeutsche entwickelt?

    Tipps

    Auf Basis einer einheitlichen Schriftsprache konnte sich im 17. und 18. Jahrhundert nach und nach auch eine deutsche Literatursprache entwickeln. Die Aussprache wurde jedoch erst später, gegen Ende des 19. Jahrhunderts schriftlich festgelegt.

    Lösung

    In frühneuhochdeutscher Zeit kam es zu einem Wandel der Sprachen, der durch tiefgreifende Veränderungen im gesellschaftlichen und politischen Leben ausgelöst wurde. Vor allem ist hier der enorme Fortschritt in Wissenschaft und Technik zu nennen. Dazu zählt beispielsweise die Erfindung des Buchdrucks, wodurch sich erst eine einheitliche deutsche Schriftsprache entwickeln konnte.

    Zu Beginn der neuhochdeutschen Periode im 17. und 18. Jahrhundert kam es zu der Herausbildung einer deutschen Literatursprache, die sich an festen Regeln orientierte und sich nicht mehr nur auf ein bestimmtes Gebiet beschränkte. Allerdings gab es zu dieser Zeit noch keine standardisierte, landesweit bindende Aussprache.

    Die im 18. Jahrhundert aufblühende Wissenschaft hatte einen großen Einfluss auf den Wortschatz der deutschen Sprache. So wurde eine Vielzahl neuer Wörter geprägt, die es vorher nicht gab, weil man die Konzepte, die diese Begriffe bezeichneten, schlichtweg nicht kannte. Um dieser Flut von neuen Wörtern gerecht zu werden, entstanden im Zuge der Normierung der deutschen Sprache erste Wörterbücher und Grammatiken.