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Menschen in vorgeschichtlicher Zeit

Die Geschichte vom Urzeitmensch hin zum Menschen der frühen Vorgeschichte ist eine Geschichte kultureller Entwicklung. Diese Entwicklung reicht von den ersten Steinwerkzeugen bis zu regional auftretenden Schrift­erzeugnissen.

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Alle Themen in Menschen in vorgeschichtlicher Zeit

Themenübersicht in Menschen in vorgeschichtlicher Zeit

Wer waren die Menschen der vorgeschichtlichen Zeit?

Vor etwa 2,5 Millionen Jahren begannen die Menschen damit, sich erste primitive Werkzeuge und Waffen herzustellen. Diese wurden anfangs noch aus Holz oder Stein gefertigt und dienten überwiegend der Jagd. Genau an dieser Stelle setzt die kulturelle Entwicklung der Menschheit ein, denn Kultur beginnt da, wo der Mensch von sich aus Dinge verändert und erschafft, die so in der Natur nicht vorkommen.

Von da an nahm die Menschheit Fahrt auf: Schon bald machte man sich das Feuer zunutze und es entwickelte sich der moderne Homo sapiens, der mehr und mehr zu einem sozialen Wesen heranwuchs. Es folgten die frühen Jäger und Sammler, der Mensch begann Tiere zu zähmen und sesshaft zu werden, da er nun fruchtbare Böden als Ackerland zu nutzen verstand. All das mündete etwa 4000 Jahre vor Christus in den ersten großen Hochkulturen der Menschheitsgeschichte, wie sie beispielsweise in Ägypten, Mesopotamien, China, aber auch in Südamerika zu finden waren.

Steinzeitmenschen

Gliederung der Vorgeschichte

1836 wurden die verschiedenen Urzeiten der Menschheitsgeschichte erstmals von dem dänischen Archäologen Christian Jürgensen Thomsen anhand der Werkstoffe beschrieben, die die Menschen in der entsprechenden Zeit verarbeiteten. Grob unterteilt unterscheidest du heute zwischen der Stein-, Bronze- (Kupfer) und Eisenzeit. Mit dem Auftauchen der ersten Schrifterzeugnisse früherer Hochkulturen endet die Urgeschichte und die Frühgeschichte beginnt.

Die archäologische Forschung

Wie du siehst: Alles, was du über die Urgeschichte in Erfahrungen bringen kannst, stammt aus den Erkenntnissen der archäologischen Forschung. Deren Funde, z. B. Werkzeuge, Schmuck, Waffen, Keramik, Knochen, Glas, schriftliche Erzeugnisse, Grabhügel, Burganlagen und Siedlungen erzählen uns etwas über die Art und Weise, wie die Menschen früher lebten. Mit viel Glück findet man hier und da auch ein gut erhaltenes Exemplar früherer Erdenbürger, wie im Falle des Homo heidelbergensis oder dem allseits bekannten Neandertaler Ötzi. Dieser hatte sogar noch seine wichtigsten Gegenstände in einer Gürteltasche direkt am Körper: Pfeil und Bogen, ein Kupferbeil, eine Knochennadel, Feuersteingeräte zum Schneiden und sogar einen Zunderschwamm zum Feuermachen. Was für ein Glücksfall für die archäologische Forschung!

Regionale Unterschiede

Zivilisationen entwickelten sich in verschiedenen Regionen der Welt unterschiedlich schnell. So entwickelten sich beispielsweise die frühen Menschen im Norden Europas in einigen Bereichen deutlich langsamer als im Süden Europas, da sie zum Teil auch verschiedene Ansprüche und biologische und landschaftliche Voraussetzungen hatten. Auch hielten einige spätere Kulturen, wie die Ägypter, erste Handelsbeziehungen bereits schriftlich auf Kerbhölzern oder Keramiktafeln fest, während dies in weniger entwickelten Kulturen noch völlig unbekannt war. Deshalb solltest du vermeiden, zu allgemeine Aussagen über den Entwicklungsstand verschiedener Völker zu treffen, da sich diese streng genommen nur regional erforschen lassen.