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Grundlagen zum Thema Salomo

Inhalt

Wer war König Salomo? Einfach erklärt

König Salomo (andere Schreibweisen sind Salomon oder Solomo) ist eine Figur, die in der Bibel vorkommt. Er ist der König über ein großes Reich im östlichen Mittelmeerraum. Sein Name ist hebräisch und bedeutet „der Friedliche“.

König Salomo

Was steht in der Bibel über König Salomo? Ein Lebenslauf

Wann hat König Salomo gelebt?

Laut Bibel wird Salomo um das Jahr 1000 v. Chr. geboren. Oft wird 990 v. Chr. als sein Geburts- und 931 v. Chr. als sein Sterbejahr angegeben. Wie alt König Salomo ist, als er König wird, sagt die Bibel nicht genau, vermutlich aber um die 20 Jahre. Man erfährt zudem, dass Salomo 40 Jahre herrscht, deswegen wird seine Regierungszeit häufig auf 971–931 v. Chr. datiert. Wie genau Salomo stirbt, verrät die Bibel nicht.

Wer war der Vater von König Salomo und mit wem ist Salomo sonst noch verwandt?

König Salomo ist der Sohn von König David, einer weiteren wichtigen Figur aus der Bibel. Sehr bekannt ist zum Beispiel die Geschichte, wie David den Riesen Goliath mit einer Schleuder besiegt. Die Mutter von Salomo heißt Batseba, manchmal auch Bathseba geschrieben. Laut Bibel ist Jesus Christus ein direkter Nachfahre von Salomo. Die Frage, wer die Frau von König Salomo war, lässt sich gar nicht so leicht beantworten, denn er hat einen Harem mit etwa 1 000 Frauen, die er vor allem aus politischen Gründen heiratet, zum Beispiel um mit einem anderen Staat Frieden zu schließen.

Wofür ist Salomo bekannt?

Salomo ist der König eines von seinem Vater geschaffenen Reichs im östlichen Mittelmeerraum. Es soll dort gelegen haben, wo heute der Staat Israel zu finden ist. Die wichtigste Stadt dieses Reichs war Jerusalem. In den Erzählungen der Bibel stößt König Salomo in seinem Reich viele Reformen an. So organisiert er zum Beispiel das Heer neu und baut eine Verwaltung mit Beamten auf, um das Reich besser regieren zu können.

Auch ist Salomo als großer Bauherr berühmt. Er erweitert viele Städte, vor allem Jerusalem, und lässt dort den Ersten Tempel zu Ehren Gottes bauen. Dieser Tempel wird auch Salomonischer Tempel genannt. Er war das Hauptheiligtum des Königreichs Juda. In diesem Tempel soll die Bundeslade verwahrt worden sein. Mit der Bundeslade zeigt sich die Anwesenheit Gottes. Dort, wo der Erste Tempel stand, wurde nach seiner Zerstörung 586 n. Chr. durch die Babylonier der Zweite Tempel (21 v. Chr.) erbaut. Auch dieser wurde 70 n. Chr. durch die Römer zerstört, sodass heute nur noch ein Mauerteil des Zweiten Tempels vorhanden ist. Dieser Teil der ehemaligen Westmauer wird im Deutschen Klagemauer genannt. Ob es den Ersten Tempel wirklich gab, ist bis heute umstritten, im Glauben des Judentums spielt er aber eine zentrale Rolle.

Besonders bekannt ist die Geschichte um das weise Urteil des König Salomo. In dieser Geschichte streiten zwei Frauen um einen Säugling. Beide behaupten, die Mutter des Kindes zu sein. Um herauszufinden, welche der Frauen lügt, greift Salomo zu einer List. Er verlangt nach einem Schwert und erklärt, er werde das Kind zerteilen, sodass jede der Frauen eine Hälfte bekommen könne. Die eine der beiden Frauen stimmt diesem Vorschlag zu, die andere aber ist entsetzt und bittet den König, das Kind zu verschonen und es der ersten Frau zu überlassen. So erkennt Salomo, dass die Frau, der das Leben des Kindes wichtiger ist, als es in ihrem Besitz zu haben, die wahre Mutter sein muss. Die Weisheit von König Salomo ist bis heute sprichwörtlich, noch immer bezeichnet man die besonders kluge Schlichtung eines Streits als salomonisches Urteil.

Gab es König Salomo wirklich?

Die Bibel als historische Quelle muss man sehr kritisch lesen; auf keinen Fall darf man alles, was dort steht, als historische Tatsache verstehen. Wenn man sich mit König Salomo beschäftigt, muss man deswegen zwischen der religiösen Figur aus der Bibel und dem historischen König Salomo unterscheiden, also dem Salomo, der möglicherweise tatsächlich gelebt hat. Bis heute ist nicht sicher, ob es diesen historischen Salomo wirklich gab. Archäologinnen und Archäologen und Historikerinnen und Historiker suchen deswegen in anderen Quellen als der Bibel oder bei Ausgrabungen nach Hinweisen und gleichen diese mit den Schilderungen der Bibel ab. Dabei stoßen sie immer wieder auf historische Tatsachen, die zu den Erzählungen der Bibel passen, aber auch auf solche, die den Darstellungen der Bibel widersprechen. Eine mögliche Erklärung ist die Folgende: Es gab historische Vorbilder für König Salomo, aber die Autorinnen und Autoren der Bibel haben daraus ihre eigenen Erzählungen gestrickt. Wie genau die Erzählungen der Bibel und die historische Wirklichkeit zusammenhängen, weiß man aber bis heute nicht.

Steckbrief zu König Salomo
Name Salomo (auch: Salomon oder Solomo)
Bedeutung des Namens der Friedliche
Lebensdaten laut Bibel ca. 990–931 v. Chr.
Amt König des davidisch-salomonisches Großreichs
Eltern König David und Batseba

Transkript Salomo

Über 700 Ehefrauen soll König Salomo gehabt haben, dazu noch 300 Gespielinnen. So beschreibt es die Bibel. Der für seine Weisheit gerühmte Sohn Davids, war er ein Schürzenjäger? Nicht ganz, mit seiner klugen Heiratspolitik bekräftigte er die Bündnisse mit seinen Nachbarn. “Im Grunde sind die Damen in einem Harem eines Herrschers diplomatische Vertreterinnen ihrer Herkunftsländer und -orte. Und es ist übrigens auch gar keine schlechte Art Frieden zu stiften, indem man also Menschen aus den anderen Ländern da hat und sogar in der eigenen Familie hat.” Die Bibel beschreibt eine Diplomatie nach Herrscher Art. Auch bei dem Zusammentreffen Salomos mit der Königin von Saba spielt dies eine nicht ganz unerhebliche Rolle. Eine kluge schöne und reiche Königin soll sie gewesen sein. Sie kommt aus dem Morgenland in das märchenhafte Reich des Salomo, um seine viel gepriesene Weisheit mit Rätselfragen zu prüfen, so die Legende. Aber wo kam sie her? Wo war ihr Herrschaftsgebiet? Wissenschaftler glauben, eine Lösung des Geheimnisses gefunden zu haben. Die Spur führt in den heutigen Jemen, ganz im Süden der arabischen Halbinsel. Hier gab es einst eine Hochkultur, das Reich der Sabäer mit der Hauptstadt Marib. Weihrauch und Gewürze machten diese Stadt bekannt. Die prächtigen Ruinen von Palästen und Tempeln lassen noch heute erahnen, welcher Reichtum sich hier durch den Handel mit den begehrten Gütern anhäufte. Eigentlich glaubte die Wissenschaft, dass diese Kultur der Sabäer erst nach der Epoche Salomos aufblühte. Doch die neuesten Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts beweisen, schon weit früher zu Lebzeiten Salomos standen hier monumentale Bauten und Tempelanlagen. Vielleicht sogar lies die legendäre Königin von Saba diese errichten. Die Königin von Saba, mit der Erwähnung dieser exotischen Herrscherin, die eigens an den Hof Salomos reiste, unterstreicht die Bibel die überregionale Bedeutung des weisen Königs. Aber nicht nur das. “Sie will zugleich deutlich machen, dass dieser Salomo hoch gefährdet war, weil diese Damen ja nicht nur Frauen waren, sondern gar noch ausländische Frauen und doch später die Juden sehr große Sorgen hatten, dass in ihre jüdische Gemeinschaft zu viel Ausländisches Heidnisches hineinkam, wie vielleicht dem Salomo. Und dann wächst so die Vorstellung, die waren schuld, dass der Salomo am Ende nicht mehr so treu zu seinem Gott stand.” Denn unter Salomo nimmt der Götzendienst zu. Überall im Lande wurden geheime Kultplätze auch zur Zeit König Salomos gefunden, an denen die Israeliten heidnischen Wettergottheiten und Fruchtbarkeitskulten huldigten. Nach dem Tode Salomos erzählt die Bibel von schweren Katastrophen. Eine Folge des gespaltenen Verhältnisses des Volkes zu seinem Gott. “Es geht um Gut oder Böse. “Tov vera” auf hebräisch. Und das ist für mich auch ein Zeichen dafür, dass wir es hier mit ethischem Unterricht zu tun haben. Es muss immer wieder dasselbe eingehämmert werden. Wenn man böse ist, dann hat das auch entsprechende katastrophale Folgen.” Angriffe von Feinden sind eine Geißel Gottes, um das ungefügige Volk zu strafen. Das lernen wir durch Salomo. Im 8. Jahrhundert vor Christus versuchen die Könige Assyriens den ganzen Nahen Osten zu erobern. Von Assur und Nimier aus überrollen sie alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Jerusalem hat mehr Glück als die meisten anderen Städte. Jahre nach Salomos Tod kann die Stadt den Streit mit Gott beilegen. Jerusalem kann den Feinden widerstehen. Jerusalem überlebt. Auch die Eskapaden des König Salomo.

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