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Die Autor*innen
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Team Zeitreise
Jan Masaryk
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Grundlagen zum Thema Jan Masaryk

Der tschechoslowakische Politiker Jan Masaryk wurde am 14. September 1886 in Prag geboren. Von 1940 bis 1948 war er Außenminister seines Landes Er starb unter nicht geklärten Umständen am 10. März 1948.

Transkript Jan Masaryk

Am 10. März 1948 wird im Hof des Palais Czernin der Leichnam von Jan Masaryk, dem Außenminister der Tschechoslowakei, gefunden. In der amtlichen Stellungnahme zu dem Todesfall heißt es: “Masaryk habe Selbstmord begangen.” Obwohl in der westlichen Welt und auch in der ČSR Zweifel an dieser Version laut werden, findet keine genauere Untersuchung statt. Als 20 Jahre später, während des Prager Frühlings, der Fall wieder aufgerollt wird, setzt der sowjetische Einmarsch den Ermittlungen ein jähes Ende. Jan Masaryks Vater war der legendäre Tomáš Masaryk, der als Philosoph, Staatsgründer und langjähriger Präsident zu einer Schlüsselfigur der tschechischen Geschichte geworden ist. Aber auch sein Sohn Jan macht sich einen Namen als Staatsmann. Während des zweiten Weltkrieges als Außenminister im Exil hält er über englische Sender der BBC wöchentliche Reden an sein Volk und wird so zu einem Symbol künftiger Freiheit. Aus den Wahlen im Mai 1946 gehen die Kommunisten mit 38 Prozent der abgegebenen Stimmen als stärkste Partei hervor. In der Koalitionsregierung mit Sozialisten, Katholischen und Konservativen wird der Sozialdemokrat Jan Masaryk wieder Außenminister. Er bemüht sich vor allem um eine Eingliederung der notleidenden Tschechoslowakei in den Marshallplan der USA. Stalin versucht dich mit allen Mitteln zu verhindern und demütigt Masaryk durch mehrmalige persönliche Interventionen. Die Spannungen innerhalb der Regierung nehmen durch die wirtschaftlichen Misserfolge zu. Die Kommunisten, deren zwölf Ministern im Kabinett gleich viele Bürgerliche und zwei Sozialdemokratische gegenüberstehen, versuchen ihre Macht auszuweiten. Sie verunsichern ihre Gegner durch Verleumdungskampagnen. Als sich der kommunistische Innenminister Nosek weigert den Einfluss seiner Partei auf Polizei und Militär zu verringern, reichen die bürgerlichen Minister aus Protest ihre Demission ein. Staatspräsident Beneš stimmt aus Sorge um den inneren Frieden der Bildung einer sogenannten Arbeiterregierung zu, in der außer den Kommunisten nur noch der Sozialdemokrat Masaryk verbleibt. Ministerpräsident Gottwald lässt sofort die Grenzen nach Österreich sperren und beginnt seinen Moskau treuen Kurs durchzusetzen. Jan Masaryk ist verzweifelt und äußert Selbstmordabsichten. Am Abend des 9. März 1948 bereitet er sich für die Arbeit des nächsten Tages vor, nimmt zwei Schlaftabletten und geht zu Bett. Gegen ein Uhr nachts, so sagt ein Zeuge später, fahren dunkle Autos vor. Im Aschenbecher des Außenministers finden sich am nächsten Tag zehn Stummel verschiedener Zigarettenmarken. Das Schlafzimmer ist verwüstet. Nach der polizeilichen Rekonstruktion steht Jan Masaryk gegen 6:30 Uhr auf, geht über Glasscherben zum Badezimmerfenster und stürzt sich, ohne einen Abschiedsbrief zu hinterlassen, mit einer eigenwilligen Körperdrehung hinaus. Der Arzt, der den Toten als erster untersucht, findet unter den Fingernägeln der zerkratzen Hände Spuren des Fensterlacks. Zur restlosen Klärung des mysteriösen Todes kann der Mediziner allerdings nicht mehr beitragen. Er begeht kurz darauf Selbstmord.

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