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Team Zeitreise
G. W. Pabst
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Grundlagen zum Thema G. W. Pabst

Der österreichische Filmregisseur Georg Wilhelm Pabst wurde am 25. August 1885 in Böhmen geboren. Zu seinen Filmen gehört "Die Freudlose Gasse" mit Greta Garbo und Asta Nielsen. Er starb am 29. Mai 1967 in Wien.

Transkript G. W. Pabst

Im Mai 1967 stirbt in Wien der Regisseur Georg Wilhelm Pabst, einer der großen Meister des Films. Pabst wird im Jahre 1885 in Böhmen geboren als Sohn eines Eisenbahnbeamten. Er besucht technische Schulen in Wien und die Eltern wollen aus ihm einen Ingenieur machen. Georg hingegen will Schauspieler werden und findet auch Beschäftigung an verschiedenen, kleinen Bühnen in der Schweiz. Dann reist er nach Berlin und schließlich nach New York. Während er im Jahre 1914 auf dem Wege nach Österreich ist, wird er in Frankreich vom Kriegsausbruch überrascht und als feindlicher Ausländer in ein Konzentrationslager gesperrt. Pabst nutzt die relative Freiheit, die er dort genießt, wie seine Kenntnis der französischen Sprache, um sich mit den Franzosen zu befreunden und Theateraufführungen zu organisieren. Erst im Jahre 1919 kann er nach Wien zurückkehren. Hier wird ihm klar, dass die Mittel des Theaters nicht ausreichen, um eine Kommunikation über die Grenzen hinaus zu ermöglichen. Aus diesem Grund wendet er sich der kinematographischen Sprache zu. Im Jahre 1923 tritt Pabst zum ersten Mal als Filmregisseur in Erscheinung. Große Anerkennung erreicht er zwei Jahre später mit seinem dritten Streifen „Die freudlose Gasse“, einem Meisterwerk des Stummfilms. Es zeigt die traurige Dekadenz im Wien der 20er Jahre. In jener Gasse laufen zwei parallele Handlungen ab, in einer Fleischhauerei, die von hungrigen Menschen belagert, und in einem Bordell, das von reichen Bürgern besucht wird. In dieser Umgebung agieren zwei Prostituierte, die auf meisterhafte Art von der Schauspielerin Asta Nielsen und der noch unbekannten Greta Garbo dargestellt werden. Die Beschreibung der menschlichen Tragödie setzt sich im Jahre 1926 mit dem Film „Geheimnisse einer Seele“ fort. Er erzählt die Geschichte eines Chemie Professors, der von seinen mörderischen Trieben von einem Psychoanalytiker befreit wird. Aber das Hauptinteresse Pabsts gilt der weiblichen Seele. Ein Resultat ist der Film „Die Liebe der Jeanne Ney“ aus dem Jahre 1927 und dann zwei Filme mit Louise Brooks, deren außerordentlich erotische Darstellung zu Skandalen und Verboten führt. Sie heißen „Die Büchse der Pandora“ und „Tagebuch einer Verlorenen“. Zu Anfang der 30er Jahre beginnen sich nationalistische Konflikte zu entzünden. Pabst möchte eine pazifistische Botschaft verkünden und dreht den Film „Westfront 1918“. Es ist sein erster Tonfilm, worin zwei feindliche Soldaten, die beide den Tod vor sich haben, einander brüderlich umarmen. Es folgt „Die Dreigroschenoper“ nach dem Werk von Brecht und Weill, die ihn aber beschuldigen, die politische Botschaft verwässert zu haben. 1931 dreht er „Kameradschaft“, einen berühmten Film über ein Grubenunglück an der französisch-deutschen Grenze, in welche die französischen Bergleute durch einen Suchtrupp deutscher Kollegen gerettet werden. Nach einem erfolglosen Gastspiel in Hollywood kehrt der Regisseur 1939 nach Deutschland zurück und macht dort Unterhaltungsfilme mit nationalistischer Tendenz. Dies macht man ihm später zum Vorwurf. Pabst kehrt zu humanitären und politischen Themen zurück und versucht mit den 1955 gedrehten Filmen „Es geschah am 20. Juli“ und „Der letzte Akt“ eine Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Der große Regisseur und Meister des Stummfilms kann sich aber an die Bedingungen des kommerziellen Kinos nicht anpassen und verlässt die Welt des Films.

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