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Edvard Munch

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Team Zeitreise
Edvard Munch
lernst du in der Oberstufe 5. Klasse - 6. Klasse

Grundlagen zum Thema Edvard Munch

Am 12. Dezember 1863 wird in der norwegischen Kommune Løten der Maler und Grafiker Evard Munch geboren. Sein Gemälde "Der Schrei" machte ihn Weltbekannt. Munch gilt als Wegbereiter es Expressionismus in der Malerei der Moderne.

Transkript Edvard Munch

Am 12. Dezember 1863 wird der spätere Maler und Grafiker Edvard Munch in Løten in Norwegen geboren. Schon im Alter von fünf Jahren verliert Munch seine an Tuberkulose erkrankte Mutter und einige Jahre später seine Lieblingsschwester Sophie. Diese tragischen Ereignisse beeinflussten den Charakter des jungen Edvard und verstärken seine schon ausgeprägte Sensibilität. 1880 gibt er sein Ingenieurstudium auf, um in der Zeichenschule von Oslo, das damals noch Christiania hieß, Malerei zu studieren. Mit einem Stipendium kommt Munch 1885 zum ersten Mal nach Paris. Er besucht die Salons, den Louvre und ist besonders von Manets Bildern beeindruckt. Nach Norwegen zurückgekehrt malt Munch „Die Pubertät“, ein verloren gegangenes Bild, das er nach zehn Jahren mit einem reiferen Stil wieder malt. Das Bild „Das kranke Kind“, durch den Tod der Schwester angeregt, ist der Anfang einer Reihe von Bildern, die den Tod als Leitthema haben. Das kranke Kind, das Munch mehrfach variiert, gilt auch als Vorläufer des Expressionismus. Er schafft Werke in denen die Seele eines Menschen versucht, sich von den leidvollen Erfahrungen zu befreien. Wieder in Frankreich orientiert sich Munch an den durch Gauguin vorgezeigten Weg. Ein typisches Beispiel ist der Schrei. In ihm brechen die Urängste des Menschen auf und der Alpdruck eines von Tod überschatteten Lebens wird deutlich. Munch sagt später „Ich habe diesen großen Schrei aus der ganzen Natur kommen hören.“. Im Oktober 1892 wird Munch vom Verein Berliner Künstler eingeladen. Die Ausstellung seiner Werke löst heftige Kontroversen aus und muss nach wenigen Tagen geschlossen werden. Daraufhin beschließen deutsche Künstler unter der Leitung von Max Liebermann die Berliner Sezession zu gründen. Von da an wird Munchs Stil Symbol der verschiedenen Sezessionen Nordeuropas. In Berlin lernt Munch auch Strindberg kennen, dessen Porträt er malt und sein Freund und Gönner wird. Während zahlreicher Reisen in Deutschland, Frankreich, Italien und Skandinavien entstehen viele Portraits und Selbstportraits. Für Ibsen entwirft er die Bühnenbilder zweier Dramen. Von Reinhard erhält er den Auftrag für das Lebensfries im Foyer der Berliner Kammerspiele. Es besteht aus 22 Bildern zu den Themen, die ihn schon immer beschäftigen. Die Liebe und der Tod, der Kummer und die Eifersucht und die dämonische Macht der Frau. Munch ist einer der wenigen Künstler seiner Zeit, die besonders um die psychische Realität im Menschen bemüht ist. 1909 hat Munch eine schwere Nervenkrise. Er bleibt ein Jahr lang in einer Klinik in Kopenhagen und zieht sich dann in einen kleinen Ort am Fjord von Oslo zurück. Am 23. April 1944 stirbt Edvard Munch in Hof Ekely. Er hinterlässt tausende Werke der Stadt Oslo, die ein eigenes Museum für ihn errichtet.

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