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Das Ende von Napoleon Bonaparte

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Team Zeitreise
Das Ende von Napoleon Bonaparte
lernst du in der Unterstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Das Ende von Napoleon Bonaparte

Nach seiner Verbannung auf die Insel Elba greift der Staatsman und General Napoleon erneut nach der Macht. Diesmal lediglich für die sogenannte 100-tägige Regentschaft. Nach der Niederlage bei Waterloo wird er auf der Insel St. Helena bis zu seinem Tod von den Engländern festgehalten.

Transkript Das Ende von Napoleon Bonaparte

Am 26. Februar 1815 sticht um sieben Uhr abends ein Boot von Portoferraio aus in See. Es fährt zu einem französischen Schiff, das in tieferem Wasser vor Anker liegt. Napoleon Bonaparte verlässt mit der Fregatte L'inconstance die Insel Elba und damit die Verbannung. Mit ihm fahren noch sechs weitere Schiffe mit insgesamt knapp mehr als 1000 Mann Besatzung. Der Weg führt in ein durch zahllose Kriege verwüstetes Europa, das sich gerade am Wiener Kongress neu zu ordnen versucht. Bis zum Morgengrauen hält eine Flaute die sieben Schiffe in den Gewässern zwischen Elba und Capraia. So als ob das Schicksal Napoleons den Rat geben wollte, auf die Rückeroberung der Macht in Paris zu verzichten. Und erst am Tag, als der erste Wind aufkommt, erfährt der Kommandant der L'inconstance das Ziel der kleinen Flotte, die Küste Frankreichs bei Antibes. Zufällig kreuzt ein anderes französisches Schiff, die C4, den Kurs der L'inconstance. Dessen ahnungsloser Kapitän Andrieu fragt über das Meer: „Wie geht es dem Kaiser?“, und will so Neuigkeiten aus Frankreich erfahren. Da ergreift Napoleon selbst den Schalltrichter und antwortet: „Ausgezeichnet, gute Reise.“ Später schreibt Victor Hugo über dieses Ereignis: „Ein Mann, der so mit dem Schicksal scherzt, ist Herr der Ereignisse.“ Aber diesen Eindruck kann Napoleon diesmal nicht lange vermitteln. Die Flucht des Exkaisers aus dem Exil ist ein letzter Griff nach der Macht über Europa, die ihm die Allianz der europäischen Staaten nach seiner schweren Niederlage in Russland genommen hat. Napoleon wählt einen günstigen Augenblick. Die Franzosen können sich mit der Herrschaft eines Bourbonen nicht anfreunden und die europäischen Staaten können sich über die Verteilung der auseinandergebrochenen Einflusssphäre Napoleons nicht einigen. Schon am Beginn des Wiener Kongresses im Oktober 1814 erkannte man die Schwierigkeit, das napoleonische Erbe in seine ursprünglichen Teile zu gliedern. Neben dem diplomatischen Streit um gegensätzliche Interessen, scheint über den Verhandlungstischen drohend die Liedzeile zu schweben, die die Franzosen besonders gerne in den Kasernen singen: „Il reviendra.“ Er wird wiederkommen. Napoleon ins Exil nach Elba zu schicken, stellt sich bald als zu schwache Maßnahme heraus, um die Wirkung seiner ehemaligen Machtfülle zu unterbinden. Durch das diplomatische Geschick des französischen Vertreters, Talleyrand, nimmt Frankreich als Verlierer doch eine nahezu gleichberechtigte Position am Wiener Kongress ein. Und während Talleyrand dem Kongress und allen voran Fürst Metternich zu überzeugen sucht, dass die Nähe Napoleons zu Frankreich die Sicherheit in Frankreich gefährdet, gärt es in Frankreich schon. Fleury De Chaboulon, ein ehemaliger Staatsbeamter, besucht den Kaiser auf Elba. Ihm erzählt er von der aufkommenden Unzufriedenheit der Veteranen und Bürger und dem Wiedererstarken der alten Privilegien der Adeligen. Zwei Millionen Francs Abfindung bei seinem Rücktritt verabredet und nach sechs Monaten noch nicht bezahlt, und ein missglücktes Attentat auf sein Leben, stacheln Napoleons Ehrgeiz an, sich wieder an die Spitze Frankreichs zu stellen. Dieser Versuch, er geht als die hunderttägige Regentschaft in die Geschichte ein, endet für Napoleon mit der Niederlage in der Schlacht bei Waterloo. Von den Briten auf St. Helena gefangen gehalten, stirbt Napoleon sechs Jahre später an Magenkrebs.

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