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Bernard Berenson

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Team Zeitreise
Bernard Berenson
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Grundlagen zum Thema Bernard Berenson

Am 26. Juni 1865 wird nahe Vilnius, dem heutigen Litauen, der amerikanische Kunsthistoriker, Kunstsammler und Schriftsteller Bernard Berenson geboren. Er war einer der ersten Historiker, die sich auf die italienische Renaissance spezialisierten. Außerdem gehört er zu den Begründern des internationalen Kunstmarkts für die Alten Meister. Berenson stirbt am 06.10.1959 in Venedig.

Transkript Bernard Berenson

Im Oktober 1959 stirbt in seiner Villa, genannt „I Tatti”, Bernard Berenson. Der Kunstkritiker und Schriftsteller hat dort in Fiesole bei Florenz den größten Teil seines Lebens verbracht. Geboren ist er 1865 in Litauen als Sohn jüdischer Eltern. Die Familie flüchtet vor einem Pogrom in Odessa und wandert in die vereinigten Staaten nach Boston aus. Der Vater Albert ist Wanderhändler und die Kinder Bernard und Senda müssen sich mit ihren Studien selbst fortbringen. Bernard ist ein bücherverschlingender Leser. Er liest über 300 Bände pro Jahr, die er von der öffentlichen Bibliothek in Boston entlehnt. Mit 18 Jahren tritt er in die Universität ein, später wechselt er nach Harvard. Er ist dort Schüler des Kunstprofessors Norton durch dessen Freund, dem englischen Sozialphilosophen und Kunstkritiker John Ruskin, lernt Berenson die wichtigste Kunstförderin dieser Zeit kennen. Die Milliardärin Isabel Gardner. Sie ist es, die ihn ermutigt weiter zu studieren und ihm auch die Mittel für eine Reise nach Europa gibt. Berensons schifft sich von England, der ersten Station, nach Frankreich ein. Dort beginnt er die Briefe an seine Schwester Senda mit „BB“ zu unterzeichnen. Jene Unterschrift, die ihn später als Kunstkritiker auf der ganzen Welt bekannt machen wird. Seine Kunstreisen quer durch Europa sind von fieberhafter Hast. In London wird er mit der kulturellen High Society Europas bekannt. Oscar Wilde widmet ihm das erste Exemplar seines „Dorian Grey“. Logan Smith lädt ihn in sein Schloss ein, wo Berenson wie ein Genie behandelt wird. Er lernt dort Mary Smith kennen, die Gattin des bekannten Rechtsanwaltes. Sie wird seine Frau. Nach einigen Reisen durch europäische Länder lässt sich Berenson letztlich in Italien nieder. Im Jahr 1895 publiziert er ein Werk über den Maler Lorenzo Lotto. In seinen Arbeiten über die florentinischen Maler entwickelt er die Theorie der Daktylen Werte in der Malerei, eine Beschreibung der Dreidimensionalität des Bildes. Berensons Theorie beschäftigt eine ganze Generation von Kunstfreunden. Er wird der Kunstkritiker schlechthin. Auf Wunsch seiner alten Gönnerin, Isabel Gardner, richtet er sich im Palazzo Barbaro in Venedig ein. Gardner hat die Absicht ein persönliches Museum in Boston einzurichten und überlässt die Auswahl der Werke ihrem ehemaligen Protegé. Sie macht ihm zu ihrem Agenten und bietet ihm fünf Prozent der Kaufsumme als Provision an. Den ersten Rubens erwirbt Berenson um 20.000 Dollar. Ein Portrait Philippe des vierten von Belaske um 73.000 Dollar. Ein Giorgione wird von ihm um nur 6.000 Dollar gekauft. Man berechnet, dass Berenson in dieser Zeit nicht weniger als 14.000 Dollar verdient hat, zu diesem Zeitpunkt eine enorme Summe. AN seine Familie in Amerika schickt er 1000 Dollar im Jahr. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kauft er die Villa I Tatti bei Florenz. Sie wird sein endgültiges Domizil. Als Mann für alle Gelegenheiten, als unermüdlicher Redner, der wie Plato das gesprochene Wort dem Geschriebenen vorzieht, wird Berenson von den Zeitgenossen als einer der letzten großen Humanisten betrachtet. Berenson unternimmt noch mit über 80 Jahren künstlerische Entdeckungsreisen. Sie scheinen von dem Wunsch beseelt jenen Ort zu erreichen, an dem die ewige Schönheit zuhause ist. So muss auch das lange Leben von Bernard Berenson betrachtet werden, wie ein Wunder als Reise zwischen der unwiederholbaren Vergangenheit und der unbeweglichen Zukunft.

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