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Summary Writing – Wie schreibt man eine Summary? 07:34 min

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Transkript Summary Writing – Wie schreibt man eine Summary?

Summary Writing – Wie schreibt man eine Summary?

Make it short! Nein! Wir reden hier natürlich nicht über Haarschnitte, sondern über Summaries. Bei einer guten Summary geht es nämlich ganz einfach darum, aus einem langen Text einen kurzen zu machen.

Leider können wir den Text jedoch nicht einfach abschneiden, um ihn zu kürzen. Also was nun? Wir müssen den Text zusammenfassen, also eine Summary schreiben. In diesem Video lernst du was eine solche Summary ist und wie du die Aufgabenstellung “Write a summary of the text” mühelos meisterst.

Die Kunst beim Schreiben einer Summary besteht darin, trotz der enormen Kürzung dennoch alle wesentlichen Aspekte des Ausgangstextes zu erwähnen und sinnvoll zusammenzufassen.

Als Faustregel kannst du dir merken, dass deine Summary nur noch etwa ein Drittel so lang sein sollte wie der Originaltext. Bei längeren Texten, wie z.B. Essays oder Romanauszügen gilt die Regel, nicht mehr als 150 Wörter für deine Summary aufzuwenden. Also: make it short!

Weiterhin solltest du beachten, deine Summary immer im Simple Present, also in der einfachen Gegenwart zu verfassen.

So, dann können wir ja loslegen: This is how you write a summary!

Kümmern wir uns zuerst um nicht-fiktive Texte, also um non-fictional texts. Das sind Texte, die auf wahren Begebenheiten beruhen, also beispielsweise Zeitungsartikel, Sachtexte, Ratgeber, Reiseführer oder Biographien.

Was ist der erste Schritt bei jeder Textarbeit? Natürlich den Text lesen. Beim ersten Lesen bekommst du einen Eindruck davon, was die Hauptaussage des Textes ist. Unterstreiche die Sätze in denen diese Hauptaussage, die “thesis”, zu finden ist. Danach suchst du alle Aspekte, Argumente oder Fakten heraus, die die “thesis” unterstützen.

Erst jetzt fängst du an zu schreiben. Im ersten Satz deiner Summary nennst du Textsorte, Titel, Autor, Veröffentlichungsdatum und die Hauptaussage des vorliegenden Textes. Du kannst dabei immer nach folgendem Muster vorgehen.

The newspaper article “Train Stations”, written by John Edwards, published in the Guardian on September 9 2012, deals with/is about ...

Danach fasst du in kurzen Abschnitten die Hauptargumente und die wichtigsten Fakten zusammen. Diese schreibst du aber nicht einfach aus dem Originaltext ab, sondern formulierst sie in eigenen Worten - use your own words as much as possible. Am besten gelingt dir das, wenn du deine Sätze mit connectives, also mit Satzbindewörter verknüpfst. Wie z.B. : “furthermore”, “all in all”, “that is why”, “likewise”, “in other words”, “with regard to”.

Denke beim Schreiben daran, wirklich nur die wichtigsten Informationen zu nennen. In eine Summary gehören KEINE Beispiele, Zitate oder detailierten Einzelheiten. Ebensowenig haben deine eigene Meinung oder deine persönlichen Argumente etwas darin zu suchen.

Hier noch einige Besonderheiten, die es bei fiktiven Textsorten, den fictional texts zu beachten gilt. Hierzu gehören u.a. Romane oder Kurzgeschichten. Statt der These unterstreichst du hier zunächst die wichtigsten Charaktere, die main characters. Außerdem solltest du hier die wichtigen Infos zum setting, also zum Ort der Handlung aufführen. Danach teilst du den Text am besten in grobe Sinnabschnitte, sog. sections ein.

In diesen sections unterstreichst du dann wichtige Schlüsselbegriffe und markierst dir, falls vorhanden, den Wendepunkt der Geschichte, den turning point. Dann kannst du hier ebenso anfangen mit dem Schreiben.

Auch hier kannst du wieder einen ähnlichen Einleitungssatz verwenden, wie vorhin. Dabei solltest du auf jeden Fall die Literaturgattung, den Titel, den Autor, das Veröffentlichungsdatum und die Kernaussage des Textes nennen:

The short story “A good man is hard to find” by Flannery O’Connor, published in 1955, deals with …

Mithilfe deiner Markierungen kannst du die Handlung nun abschnittweise zusammenfassen. Konzentriere dich darauf, wie sich die Handlung entwickelt und wie die Ereignisse miteinander verbunden sind.

Auch hier gilt: Use connectives! Use your own words! and: use present tense! First/At the beginning...
In the next part... In the main part... In the end/Finally/ At last... Concluding/ As a conclusion/ Summing up/ To put it in a nutshell... The author argues/ states/ points out/ discusses/ analyses... The reader is informed about... The reader learns/ hears about...

Revise your summary: Lies dir deine Summary zum Schluss noch einmal in Ruhe durch. Überprüfe, ob du durchgehend im present tense schreibst. Achte außerdem darauf, ob du auch wirklich keine Zitate, Beispiele oder überflüssigen Details erwähnst und du dir alle persönlichen Meinungsäußerungen verkniffen hast.

Lies dein Summary so, als ob du den Ausgangstext nicht kennen würdest. Eine gute Summary ist nämlich auch dann verständlich, wenn der Leser keine Ahnung vom Thema hat.

Auch die Länge deiner Summary solltest du noch einmal überprüfen. Je nach Länge also maximal ein Drittel des Originals bzw. 150 Wörter. Also: Make it short. Du weißt ja wie man sagt: In der Kürze liegt die Würze. Oder für den Engländer die Süße. Keep it short and sweet!

55 Kommentare
  1. In der Kürze liegt die Würze... Uff

    Von N1l5 3ndre5, vor 14 Tagen
  2. Hallo Izemediz,
    diese hilfreichen Satzanfänge können dir bei jeder Art von summary helfen, sowohl bei fictional als auch non-fictional texts. Weiterhin viel Spaß bei Lernen auf unserer Plattform wünscht
    die Englischredaktion

    Von Kilian Söllner, vor etwa einem Monat
  3. Hallo und zwar der Teil ab min 5:50 gehört dieser nur zu den fictional texten oder kann man diese auch für non fictional texte anwenden ?

    Von Izemediz, vor etwa einem Monat
  4. Hallo Claudia,
    das ist immer unterschiedlich und kommt ganz auf die jeweilige Aufgabe an. Immer zutreffend ist, dass eine Summary deutlich kürzer ist als das Original.
    Herzliche Grüße aus der Redaktion

    Von Kilian Söllner, vor 4 Monaten
  5. ist es pflicht 150 wörter zu schreiben unser lehrer sagt was anderes?

    Von Claudia 102, vor 4 Monaten
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Summary Writing – Wie schreibt man eine Summary? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Summary Writing – Wie schreibt man eine Summary? kannst du es wiederholen und üben.

  • Nenne die Elemente, die in eine gute Summary gehören. Name the elements that should be included in a good summary.

    Tipps

    Denke daran, dass eine Summary nur die Hauptargumente eines Textes enthalten sollte.

    Lösung

    In eine Summary gehören nur die Hauptargumente eines Textes. Du solltest keine Information anbringen, die nicht zwingend notwendig ist. Du brauchst also keine Beispiele nennen oder die Argumente mit Adjektiven oder Ähnlichem zu veranschaulichen. Auch direkte Zitate und deine eigenen Ideen oder Ansichten haben in einer Summary nichts verloren.

  • Entscheide, ob die Textsorten fiktionale Texte oder nicht-fiktionale Texte sind. Decide whether the text types are fictional texts or non-fictional texts.

    Tipps

    Wenn du eine Summary schreibst, musst du dich fragen, ob es sich um einen non-fictional text (Sachtext) oder einen fictional text (fiktionalen Text) handelt.

    Lösung

    Du kannst eine Summary von einem non-ficitional oder auch fictional text schreiben. Beispiele für fictional texts sind z.B. Romane oder Kurzgeschichten. Diese Texte sind frei erfunden und dienen meist vor allem zur Unterhaltung. Beispiele für non-ficitonal texts sind Zeitungsartikel, Reiseführer oder Ratgeber. Sie beinhalten wahre Darstellungen und dienen vor allem zur Informationsbeschaffung.

  • Beschreibe das Vorgehen beim Schreiben einer Summary für einen fiktionalen Text. Describe your approach when writing a summary.

    Tipps

    Überlege dir, welche Abfolge am sinnvollsten ist. Was musst du machen, bevor du mit dem Schreiben anfangen kannst und was solltest du danach nicht vergessen?

    Lösung

    Beim Schreiben einer Summary eines fictional texts solltest du am besten immer nach dem gleichen Schema vorgehen:

    1. Lies dir den Text zuerst sorgfältig durch.
    2. Dann unterstreiche die Hauptcharaktere und den Schauplatz der Geschichte.
    3. Lies dir den Text erneut durch und unterstreiche wichtige Schlüsselbegriffe, die keywords. Am besten unterstreichst du dir auch noch den Wendepunkt der Geschichte, da dieser einen wichtigen Teil der Handlung darstellt.
    4. Jetzt kannst du beginnen, deine Summary zu schreiben. Verwende dazu das Present Tense sowie deine eigenen Worte. Benutze auch connectives, um deine Sätze zu verbinden.
    5. Zuletzt musst du dir deine Summary noch einmal durchlesen. Stelle dir einfach vor, du bist ein Leser, der die Handlung der Geschichte nicht kennt. So kannst du feststellen, ob die wichtigsten Informationen enthalten sind und die unwichtigen ausgeklammert wurden.
  • Vervollständige die Sätze einer Summary mit dem richtigen Vokabular. Complete the sentences of a summary with suitable vocabulary.

    Tipps

    Bestimmte einleitende Phrasen helfen dir, deine Summary zu strukturieren. In welcher Reihenfolge verwendest du sie am besten?

    Lösung

    Bestimmte einleitende Phrasen und connectives können dir dabei helfen, deine Summary sinnvoll zu strukturieren. Beispiele sind:

    • First
    • At the beginning
    • In the next part
    • In the main part
    • In the end
    • Finally
    • At last
    • Concluding / As a conclusion
    Auch bestimmte Verben bzw. Phrasen helfen dir, deine Summary zu formulieren, z.B.
    • The author argues / states / points out / discusses / analyses
    • The reader is informed about... / The reader learns / hears about….
    Nutze diese Wörter, um dem Leser deine Gedanken strukturiert zu vermitteln und deine Summary stilistisch aufzuwerten.

  • Nenne die Eigenschaften einer Summary. Name the characteristics of a summary.

    Tipps

    Überlege, was eine gute Summary ausmacht.

    Hier ein Beispielausschnitt aus einer Summary:

    • The article deals with the pros and cons of online learning. The author says that the positive effects outweigh the technical problems one has to cope with.

    Lösung

    Wenn du eine Summary schreibst, musst du zunächst überlegen, um welche Textsorte es sich handelt, um das richtige Vorgehen zu wählen:

    • Bei non-fictional texts fasst du kurz die wesentlichen Gedanken des Autors zusammen. Der Text sollte sollte ca. ein Drittel der Länge des Originaltextes haben.
    • Bei fictional texts musst du die Geschichte in deinen eigenen Worten in Kurzform wiedergeben. Hier liegt die Länge der Summary oft bei ca. 150 Wörtern.
    Beachte dabei immer, dass die Summary im Present Tense geschrieben wird.

  • Vervollständige Einleitungen zu verschiedenen Summaries. Complete introductory sentences of different summaries.

    Tipps

    Eine Summary muss im Einleitungssatz bestimmte Punkte beinhalten, u.a. Textsorte, Titel, Autor, Veröffentlichungsdatum und die Hauptaussage.

    Lösung

    Im ersten Satz einer Summary musst du folgende Fakten immer nennen:

    • Textsorte - z.B.: novel, short story, newspaper article
    • Titel - Er folgt am besten gleich auf die Textsorte, z.B.: “Red Carpet”, “The Grapes of Wrath”, “The Monkey's Paw”
    • Autor - Der Name wird am besten eingeleitet mit (was) written by, z.B.: Katy Miller, John Steinbeck, W.W. Jacobs
    • Datum der Veröffentlichung - Es kann eingeleitet werden mit (was) published, z.B.: July 16th 2013 , in 1939, in 1902
    • Hauptaussage des Textes - Sie wird am besten eingeleitet mit deals with oder is about.
    In diesen Beispielen konntest du fast alle fehlenden Daten den Bildern entnehmen. Du solltest dir auch das entsprechende Vokabular merken, mit dem man eine Einleitung zur Summary schreibt. Diese Aufgabe gibt dir einen guten Überblick darüber, wie verschiedene Einleitungssätze zu unterschiedlichen Textsorten aussehen können.