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Mediation – Sprachmittlung

Eine Mediation ist die sinngemäße Übertragung eines Textes oder Gesprächs in eine andere Sprache, jedoch nicht wortwörtlich übersetzt. Der Text bietet Tipps zum Verfassen einer Mediation und zu ihrem Aufbau. Neugierig geworden? Das und vieles mehr findest du im folgenden Text!

Alle Inhalte sind von Lehrkräften & Lernexperten erstellt
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  • Das Mädchen stellt fragen und nutzt dafür ein Tablet 2 Minuten Fragen stellen

    Hat Ihr Kind Fragen, kann es diese im Chat oder in der Fragenbox stellen.

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Die Autor*innen
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Team Digital
Mediation – Sprachmittlung
lernst du im 5. Lernjahr - 6. Lernjahr - 7. Lernjahr

Mediation – Sprachmittlung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Mediation – Sprachmittlung kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe die Vorgehensweise beim Erstellen einer Mediation.

    Tipps

    Bei einer Mediation ist es sinnvoll, erst den Text zu lesen, bevor du dir die Aufgabenstellung durchliest.

    Bei Mediationen ist Geduld wichtig: Es ist sehr sinnvoll, den Text erst einmal sehr grob zu lesen, ehe du dir die wichtigen Informationen markierst.

    Lösung

    So gehst du am besten bei einer Mediation vor:

    • Lies dir den Text zuerst aufmerksam durch. Versuche hierbei den Kontext des Textes mit im Hinterkopf zu haben. Konzentriere dich dabei auf die Gesamtaussage des Textes. Dafür ist es nicht wichtig, jedes einzelne Wort zu verstehen. Diese Art des Lesens nennt man auch reading for gist.
    • Danach setzt du dich mit der Aufgabenstellung auseinander: Welche Informationen brauchst du, um sie zufriedenstellend bearbeiten zu können? Achte dabei zudem darauf, für wen du den Text übertragen sollst. Der oder die Adressat*in kann beim Schreiben später eine wichtige Rolle spielen.
    • Anschließend liest du dir den Text noch einmal durch. Dabei unterstreichst du dann wichtige Passagen und Wörter, die für die Aussage des Textes wichtig sind.
    • Erst danach fängst du an mit dem Schreiben. Achte dabei immer auch auf deinen Stil und eventuelle Höflichkeitsfloskeln, die die Aufgabenstellung verlangen könnten.
  • Definiere die Eigenschaften einer Mediation und einer Übersetzung.

    Tipps

    Eine Mediation ist eine Art der Sprachmittlung. Das heißt, sie hat den Zweck, den Inhalt zu erklären und nicht Wort für Wort zu übersetzen.

    Bei Übersetzungen muss jedes Wort übersetzt werden. Bei einer Mediation geht es vielmehr um die sinngemäße Übertragung der Informationen.

    Lösung

    Eine Mediation dient dazu, zwischen zwei Gesprächspartner*innen, welche sich nicht verstehen, zu vermitteln.
    Dabei ist es wichtig, dass der Kommunikationszweck erreicht wird: Die wichtigsten Informationen werden verdichtet und wiedergegeben. Es ist nicht notwendig, dass die Satzstruktur und der Wortschatz 1:1 übernommen werden.
    Da der Ausgangstext oft über dem sprachlichen Niveau der Fremdsprache liegt, reicht es aus, Abschnitte zusammenzufassen und die Kernpunkte zu erschließen.

  • Stelle die Warnschilder den Warnungen gegenüber.

    Tipps

    Wenn du nicht alle Wörter der Warnung kennst oder verstehst, dann orientiere dich an bekannten Ausdrücken wie exit oder fire.

    Das Wort elevator kommt vom Verb to elevate, das „anheben“ oder „erheben“ bedeutet.

    Das Verb to trespass bedeutet „unerlaubt betreten“.

    Lösung

    Um eine englische Warnung dem deutschen Warnschild zuordnen zu können, ist es nicht notwendig, jede Vokabel zu kennen: Die Übersetzung erfolgt nicht Wort für Wort, sondern dient lediglich dem Kommunikationszweck.
    Es ist nur wichtig, dass jemand versteht, wovor gewarnt wird.

  • Interpretiere die Umschreibungen auf Englisch.

    Tipps

    Bei einer Mediation kann es passieren, dass dir ein Wort nicht gleich einfällt. Daher musst du es umschreiben. Achte darauf, Wörter zu nutzen, die zum selben Thema bzw. Wortfeld gehören.

    Lösung

    Wenn dir einmal ein Wort nicht einfällt, ist es hilfreich, es mit „einfacheren Worten“ zu beschreiben.
    Beim Umschreiben können dir bekannte Wörter zum selben Thema oder Wortfeld helfen:

    • bei Schwiegertochter also zum Beispiel wife oder son
    • bei Tiefland Wörter wie area, flat, land oder sea level
    • bei Untertitel unter anderem film und text
    • bei Methode zum Beispiel way
    • bei Spielraum Wörter wie possibility

  • Definiere die wichtigen Aspekte einer Mediation.

    Tipps

    Denke an die Definition der Mediation: Sie ist keine 1:1-Übersetzung.

    In einer Mediation wirst du nicht nach deiner Meinung gefragt. Als Autor*in einer Mediation zählt nur die sinngemäße Übertragung der Informationen.

    Der Sinn der Mediation ist, zwischen zwei Gesprächspartner*innen zu vermitteln: Wähle die Punkte aus, die für diesen Zweck wichtig sind.

    Lösung

    Eine Mediation dient der Vermittlung zwischen zwei Gesprächspartner*innen. Die richtigen key techniques beschreiben den Vorgang der Mediation:

    Die Schlüsselstellen werden identifiziert (markiert) und sinngemäß wiedergegeben. Während bei einer Übersetzung versucht wird, einen Ausgangstext möglichst exakt wiederzugeben, ist es bei der Mediation nur wichtig, sich klar und verständlich auszudrücken und die Hauptaussagen des Textes zusammenzufassen.

  • Kennzeichne die relevanten Stellen im Text.

    Tipps

    Bei einer Mediation ist es besonders wichtig, die Aufgabenstellung genau zu lesen.

    Generelle Informationen enthalten meist Zahlen: Öffnungszeiten, Preise, ...
    (Sie sind für diese Situation nicht relevant!)

    Beachte, dass Informationen, welche für die Mediation von Bedeutung sind, meist Substantive enthalten (wie „Artefakte“ oder „NASA-Mitarbeiter“).

    Lösung

    Eine Mediation fasst Kernaussagen aus einem Text zusammen und gibt diese wieder. Dazu müssen die Schlüsselwörter eines Textes identifiziert werden.
    Hier war es deine Aufgabe, die Schlüsselwörter herauszusuchen, die die Attraktionen im Museum beschreiben, zum Beispiel die Astronautenanzüge oder die Virtual-Reality-Abteilung.

    Um Schlüsselwörter zu erkennen, muss die Frage gestellt werden, ob der Text auch ohne diese Informationen sinngemäß wäre. Bei der Präsentation eines Museums ist der Hinweis auf die Attraktionen absolut notwendig, um zu verstehen, um welche Art von Museum es sich handelt.