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Präpositionen – nach Kasus

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Team Digital
Präpositionen – nach Kasus
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse

Grundlagen zum Thema Präpositionen – nach Kasus

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du wissen, was Präpositionen sind und wie sie mit dem Kasus zusammenhängen.

Zunächst lernst du, dass Präpositionen eine eigene Wortart sind. Anschließend zeigen wir dir, welche Wörter oder Wortgruppen Präpositionen begleiten. Abschließend lernst du, welche Präpositionen welchen Kasus verlangen und warum das so ist.

Lerne etwas über Präpositionen, indem du Shirins Geschichte über die vergangene Nacht erfährst.

Das Video beinhaltet Schlüsselbegriffe, Bezeichnungen und Fachbegriffe wie Präposition, Verhältniswort, Wortart, Akkusativ, Genitiv, Dativ, Wechselpräposition.

Bevor du dieses Video schaust, solltest du bereits wissen, wie die vier Fälle lauten.

Nach diesem Video wirst du darauf vorbereitet sein, Präpositionen nach ihrer Bedeutung kennenzulernen.

Transkript Präpositionen – nach Kasus

„Hallo ich bin Shirin Schnabeltier und neu in der Nachbarschaft.“ „Ich bin Smilla, freut mich dich kennenzulernen.“ „Hier im Stadtpark ist ja ganz schön was los! Letzte Nacht habe ich etwas Seltsames beobachtet...“ Während Shirin davon berichtet lernen wir „Präpositionen und ihren Kasus“ kennen. Aber was sind eigentlich Präpositionen? Und an welchen Merkmalen kannst du sie erkennen? Präpositionen sind eine eigene Wortart. Sie können einen Grund einleiten, „Shirin ist ANGESICHTS des Erlebnisses verwirrt“, oder die Art und Weise beschreiben, „OHNE zu zögern erzählt sie Smilla, was passierte“. Weil Präpositionen auch zeitliche, „Es war UM Mitternacht“, ... oder örtliche Verhältnisse angeben, „Als sie AN dem Ufer etwas sah“, ... nennt man sie „Verhältniswörter“. Präpositionen sind NICHT flektierbar, also nicht veränderbar. Das heißt, sie behalten ihre Form immer bei. Allerdings können sie manchmal mit einem bestimmten Artikel verschmelzen. Statt „an dem Ufer“ könnte so z. B. verkürzt „am Ufer“ gesagt werden. Sie beziehen sich oft auf ein Pronomen oder wie hier (...) auf ein Nomen. Shirin schildert Smilla, was sie in ihrer ersten Nacht im Stadtpark erlebt hat. „Zuerst hielt ich das Rascheln für den Wind.“ In diesem Satz gibt es eine Präposition. Findest du sie? Für. Weißt du, auf was sich die Präposition „für“ bezieht? Für was hielt Smilla das Rascheln zurest? Für DEN WIND. „Den Wind“ steht im Akkusativ. Es gibt Präpositionen, die IMMER den Akkusativ fordern, denn die meisten Präpositionen stehen immer fest mit einem bestimmten Kasus zusammen. „Neben „für“ gehören auch „durch“, „ohne“, „gegen“, „bis“ und „um“ zu DEN Präpositionen, die mit dem Akkusativ stehen. Durch was schwamm Shirin, als sie das Rascheln hörte? Kannst du das Nomen „Teich“ mit dem passenden Artikel einsetzen? Shirin schwamm durch DEN TEICH. Smilla lauscht gespannt den Erzählungen ihrer neuen Nachbarin. „Nach einiger Zeit erkannte ich zwei leuchtende Augen.“ Auch hier hat sich eine Präposition versteckt. Kannst du sie entdecken? Nach. Die Präposition „nach“ bezieht sich auf die Wortgruppe, der sie vorangestellt ist. Wonach erkannte Shirin zwei leuchtende Augen? Nach einiger Zeit. „Einiger Zeit“ steht im Dativ. Einige Präpositionen verlangen IMMER den Dativ, so z. B. „nach“. Andere Präpositionen, die den Dativ verlangen, sind z. B. „aus“, „außer“, „bei“, „gegenüber“, „mit“, „seit“, „von“ oder „zu“. Wo hatte sich jemand versteckt? Fülle die Lücke mit dem passenden Nomen und Artikel. Bei dem Baum hatte sich jemand versteckt. Smilla hat bereits eine Ahnung, WER dieser jemand gewesen sein könnte, aber ihre Nachbarin ist noch total aufgeregt: „Unweit des Teiches stand jemand und beobachtete mich!“ Auch das Wort „unweit“ ist eine Präposition. Weißt du, worauf sie sich bezieht? Unweit DES TEICHES. „Des Teiches“ steht im Genitiv. Neben „unweit“ gibt es noch andere Präpositionen, die den Genitiv fordern. Zum Beispiel „außerhalb“, „innerhalb“, „trotz“, „abseits“, „statt“, „während“ und „wegen“. Warum konnte sich Shirin nicht bewegen? Kannst du die Lücke füllen? Setze das Nomen „Angst“ mit dem passenden Pronomen ein.

Wegen IHRER ANGST konnte sich Shirin nicht bewegen. Wer da wohl nachts unterwegs war? „Ich versteckte mich hinter einem Stein.“ Weißt du, welchen Fall die Präposition „hinter“ verlangt? WO versteckte sich Shirin? Hinter einem Stein. Einem Stein steht im Dativ. Die Präposition „hinter“ ist eine sogenannte Wechselpräposition, da sie auch nach dem Akkusativ verlangen kann: „Ich schwamm hinter einen Stein.“ WOHIN schwamm Shirin? Hinter einEN Stein. Einen Stein steht im Akkusativ. Bevor Smilla ihre neue Nachbarin aufklärt, fassen wir nochmal das Wichtigste zusammen. Präpositionen sind eine eigene Wortart. Man nennt sie auch Verhältniswörter. Es gibt Präpositionen, die IMMER den Akkusativ fordern: z. B. „für“, „durch“, „ohne“, „wider“, „gegen“, „bis“ und „um“. Präpositionen, die den Dativ verlangen sind z. B. „nach“, „aus“, „außer“, „bei“, „gegenüber“, „mit“, „nach“, „seit“, „von“ oder „zu“. Auf die Präpositionen „unweit“, „außerhalb“, „innerhalb“, „trotz“, „abseits“, „statt“, „während“ und „wegen“ folgt stets der Genitiv. Wechselpräpositionen fordern mal den Akkusativ (...) und mal den Dativ. Deri hatte auch eine gruselige Begegnung gestern Nacht. Aber, das war ja Shirin!! Ah und Shirin hatte sich wohl vor Deri versteckt!

11 Kommentare

11 Kommentare
  1. Super Video

    Von jovan, vor 3 Monaten
  2. Ich verstehe es endlich 👍🏼👍🏼👍🏼👍🏼😊👍🏼👍🏼👍🏼👍🏼

    Von Mauni, vor 4 Monaten
  3. Cool

    Von Ashley, vor 4 Monaten
  4. 👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻

    Von Mads, vor 5 Monaten
  5. Das ist voll cool weil ich jetzt alles verstehe

    Von Olivia, vor 5 Monaten
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Präpositionen – nach Kasus Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Präpositionen – nach Kasus kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die Präposition im Satz und das Nomen, auf das es sich bezieht.

    Tipps

    Präpositionen beziehen sich meistens auf ein Nomen oder Pronomen und stehen davor.

    Nach der Präposition steht das Nomen in einem bestimmten Kasus.

    Lösung

    Präpositionen sind Verhältniswörter, das heißt, sie geben Verhältnisse im Satz an.

    Sie können ein räumliches oder zeitliches Verhältnis aufzeigen:

    • zeitlich: um Mitternacht
    • räumlich: vor dem Haus

    Ebenso können sie einen Grund einleiten oder eine Art und Weise beschreiben:

    • Grund: angesichts der Situation
    • Art und Weise: ohne Frühstück

  • Gib die passende Präposition und den Kasus an.

    Tipps

    Finde die Art der Präposition heraus, dann kannst du das passende Nomen entdecken.

    Lösung

    Bei den Beispielen siehst du deutlich, dass Präpositionen oft einen bestimmten Fall (Kasus) fordern.

    • Nach für folgt der Akkusativ: für die Oma, für die Hausaufgaben.
    • Auf nach folgt der Dativ: nach einiger Zeit, nach der Schule.
    • Nach wegen steht der Genitiv: wegen ihrer Angst, wegen des Kindes.
    Achtung! Es gibt auch Wechselpräpositionen, auf die entweder ein Dativ oder ein Akkusativ folgt, wie etwa auf, an, hinter, in, neben ...

  • Ermittle den Kasus des Nomens, das nach der Präposition steht.

    Tipps

    Präpositionen, auf die in der Regel ein Akkusativ folgt, sind: für, durch, gegen, ohne, wider, gegen, bis, um.

    Die Präpositionen, auf die ein Genitiv folgt, sind meist etwas besonders: unweit, außerhalb, innerhalb, trotz, abseits, während.

    Lösung

    Manchmal ist der Fall (Kasus) bei Nomen mit Präposition nicht ganz so einfach zu ermitteln. Merke dir am besten die Fälle, die zu den Präpositionen gehören.

    • Akkusativ: für, durch, ohne, gegen, wider, bis um
    • Dativ: nach, aus, außer, bei, gegenüber, mit, seit, von, zu
    • Genitiv: unweit, außerhalb, innerhalb, trotz, abseits, statt, während, wegen
  • Stelle Kasus und Präpositionen gegenüber.

    Tipps

    Präpositionen bestimmen den Kasus. Nach um, wider, für, durch, ohne, gegen und bis folgt der Akkusativ.

    Auf unweit, außerhalb, innerhalb, trotz, abseits, statt, während, wegen folgt der Genitiv.

    Präpositionen können sich mit dem Artikel verbinden. Das erfolgt häufig bei Präpositionen mit folgendem Dativ.

    Lösung

    Hin und wieder verschmelzen Präpositionen mit einem Artikel.

    • vom (von + dem), beim (bei + dem), im (in + dem)
    Vor allem bei Präpositionen mit anschließendem Dativ kommt es zur Verschmelzung. Beim Akkusativ gibt es ans (an + das) und ins (in + das).

    Auf Präpositionen können neben Nomen auch Pronomen folgen.

    • Ich komme zu dir.
  • Beschreibe Merkmale von Präpositionen.

    Tipps

    Es gibt verschiedene Wortarten im Deutschen, beispielsweise Nomen, Adjektive, Verben und Präpositionen.

    Präpositionen zeigen auf, wie Wörter in einem Satz miteinander im Verhältnis stehen.

    Der Kasus des Nomens, das nach der Präposition steht, richtet sich nach der Präposition.

    Lösung

    Präpositionen sind eine eigene Wortart und werden auch Verhältniswörter genannt. Sie beziehen sich in der Regel auf ein Pronomen oder auf ein Nomen.

    Sie gehören zur Gruppe der nichtflektierbaren Wortarten. Das bedeutet, dass sie nicht veränderbar sind.

    Allerdings verschmelzen sie manchmal mit einem Artikel und verändern sich dadurch schon: bei dem Bäcker → beim Bäcker.

  • Erschließe Wechselpräpositionen.

    Tipps

    Präpositionen, auf die der Dativ folgt, sind: aus, außer, bei, mit, seit, von.

    Viele Wechselpräpositionen können mit den beiden Fragewörtern „Wo?“ und „Wohin?“ unterschieden werden.

    Lösung

    Wechselpräpositionen sind auf, an, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen.

    Mit den Fragewörtern „Wo?“ und „Wohin?“ kannst du sie unterscheiden.

    • Den Dativ erfragst du mit „Wo?“. Hier findet meist keine Bewegung statt. → Ich sitze zwischen meinen Eltern.
    • Den Akkusativ erfragst du mit „Wohin?“. Hier findet meist eine Bewegung statt. → Ich setze mich zwischen meine Eltern.

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