Schulausfall:
sofatutor 30 Tage kostenlos nutzen

Videos & Übungen für alle Fächer & Klassenstufen

Das Futur 05:31 min

Textversion des Videos

Transkript Das Futur

Hallo! Pia träumt vor sich hin. Und wir können hören, was sie denkt.

„Wenn ich groß bin, dann werde ich als Pilotin arbeiten. Ich werde mit einem riesigen Flugzeug um die Welt fliegen. Ich werde ferne Länder kennenlernen. Ich werde unter Palmen liegen und Kokosnüsse pflücken. Ich werde ganz viel Geld verdienen und mir eine Villa kaufen. Da werde ich mir einen eigenen Pool in den Garten bauen und das ganze Jahr über schwimmen. Herrlich!“

Hups. Jetzt ist Pia eingeschlafen. Ich hoffe, du nicht! Denn du sollst ja noch etwas lernen.

Pia hat über die Zukunft geredet. Das hast du ganz sicher gemerkt. Und die Zukunft ist, was uns in diesem Film interessiert.

Noch einmal ganz kurz zur Erinnerung:

Es gibt die Gegenwart, das ist jetzt und die Vergangenheit, die ist schon vorbei und die Zukunft. Das ist die Zeit, die noch vor uns liegt.

Wenn wir – so wie Pia - über die Zukunft sprechen, verwenden wir die Zeitform Futur.

Und damit sind wir beim eigentlichen Thema dieses Films angekommen:

Das Futur.

Ich werde als Pilotin arbeiten. Ich werde in ferne Länder reisen. Ich werde meinen eigenen Swimmingpool haben.

Pia träumt sich in die Zukunft und deswegen stehen all diese Sätze im Futur. Erkennen können wir das am Verb. Du weißt doch, was ein Verb ist, oder? Ein Tu-wort. Zum Beispiel: lachen, werden, arbeiten, reisen, haben.

Schauen wir uns das Verb im Futur einmal an.

Ich werde als Pilotin arbeiten.

Vergleichen wir das doch einmal mit dem gleichen Verb, wenn es in der Gegenwart, dem Präsens, steht.

Ich arbeite als Pilotin. Ich reise in ferne Länder. Ich habe meinen eigenen Swimmingpool.

Was ist nun der Unterschied?

Das Verb verändert sich. Aus „arbeite“ wird „werde arbeiten“, aus „reise“ wird „werde reisen“, aus „habe“ wird „werde haben“.

Im Futur braucht man zwei Verben. Ein Hilfsverb und das eigentliche Verb, auch Vollverb genannt.

Ich werde arbeiten. Ich werde reisen. Ich werde haben.

Was ein Hilfsverb ist, weißt du ja vielleicht schon. Es hat für sich selbst keine Bedeutung. Es hilft in den verschiedenen Zeitformen nur dabei, dass man erkennt, in welcher Zeit man sich befindet. Wie du siehst, ist das Hilfsverb im Futur immer „werden“

Ich werde, du wirst, er/sie/es wird, wir werden, ihr werdet, sie werden

Aber auch das eigentliche Verb, das Vollverb müssen wir uns anschauen.

Ich werde arbeiten Ich werde reisen Ich werde haben.

Hast du es bemerkt? Das Vollverb steht im Futur immer in der Grundform. Man nennt die Grundform auch Infinitiv.

Arbeiten, reisen, haben

Ich denke, das war gar nicht so schwierig, aber dafür ziemlich viel auf einmal. Darum noch mal zum Mitschreiben in Kürze:

Das Futur ist die Zeitform, mit der die Zukunft beschrieben wird.

Es wird mit 2 Verben gebildet: Hilfsverb + Vollverb.

Das Hilfsverb ist immer „werden“.

Das Vollverb dazu steht immer in der Grundform.

Ich gebe dir auch noch einen Merksatz mit auf den Weg.

„Ich werde nie wieder vergessen, was das Futur ist.“

Oh, schau. Da ist ja wieder Pia. Sie schläft noch. Und sie träumt davon, wohin sie in Zukunft reisen könnte.

Schreib doch auch einfach mal auf, wie du dir die Zukunft vorstellst. Viel Spaß dabei! Tschüüüß!

68 Kommentare
  1. Sehr hilfreich!!!!

    Von Npeters 1, vor 13 Tagen
  2. Hallo Pedram H.,
    gerne helfen wir dir weiter, wenn du uns eine konkrete Frage zum Video oder der Übung stellst.
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Alicia v. L.C., vor etwa einem Monat
  3. Hat mir gar nicht geholfen :(

    Von Pedram H., vor etwa einem Monat
  4. ist ganz ok, ich hatte das schon ich muss das mit meiner Schwester anschauen aber war ganz interessant obwohl ich das sch kenne

    Von Laurin E., vor 3 Monaten
  5. Cooles Video aber diese Tabelle in den Aufgaben ist blöd und schwer🤓🤓 L.g. Mea

    Von Saskia Schwarzer, vor 7 Monaten
Mehr Kommentare

Das Futur Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Das Futur kannst du es wiederholen und üben.

  • Wie lauten die Eigenschaften des Futurs? Benenne sie.

    Tipps
    • Ich werde später als Lehrer arbeiten.
    • Für das Futur wird immer nur das Hilfsverb werden angepasst.

    Das Hilfsverb werden wird an die Person angepasst.

    Lösung

    Mit dem Futur können wir über die Zukunft sprechen. Wir können also sagen, was zum Beispiel morgen oder nächstes Jahr passiert. Das Futur wird gebildet aus dem Hilfsverb werden und dem Vollverb. Dabei wird nur das Hilfsverb verändert, d.h., dieses wird an das Subjekt angepasst.

    Ein Beispiel:

    • Morgen werden wir Fußball spielen.
    • Nächstes Jahr wird Lea in den Urlaub fahren.
  • Wie lauten die Sätze im Präsens und im Futur? Ergänze die Verbformen.

    Tipps

    Präsens ist die Zeit, in der wir uns gerade befinden. Sie beschreibt, was wir jetzt tun.

    Das Hilfsverb ist im Futur immer werden.

    Das Vollverb steht im Futur immer in der Grundform.

    Lösung

    Das Präsens ist die Zeit der Gegenwart. Mit ihr kannst du sagen, was wir jetzt gerade tun. Wenn du also gerade als Pilotin arbeitest, sagst du: Ich arbeite als Pilotin.

    Das Futur ist die Form der Zukunft und wird aus zwei Verben gebildet. Die Hilfsverben helfen dir, das zu erkennen. Im Futur ist das Hilfsverb immer werden. Das Hilfsverb passt sich an das Pronomen an. Das Vollverb bleibt immer in der Grundform stehen. Wenn du also aussagen möchtest, dass du später einmal in ferne Länder reisen willst, musst du sagen: Ich werde in ferne Länder reisen.

  • Wie lauten die Sätze in der richtigen Zeitform? Ergänze die Verbformen.

    Tipps

    Infinitiv bedeutet, dass das Verb in der Grundform steht, also nicht verändert ist.

    • Zum Beispiel: arbeiten oder lachen.

    Präsens ist die Gegenwartsform. Sie beschreibt, was jemand jetzt gerade tut.

    • Zum Beispiel: Ich arbeite.

    Futur ist die Zukunftsform. Sie beschreibt, was jemand in der Zukunft tut.

    • Zum Beispiel: Ich werde arbeiten.

    Lösung

    In dieser Aufgabe kannst du erkennen, dass die Grundform immer mit dem Vollverb in der Zukunftsform (Futur) übereinstimmt. Sie verändert sich nicht. Das Vollverb der Zukunft steht immer in der Grundform. Wenn du einen Satz im Futur bilden möchtest, musst du nur das Hilfsverb werden an das Subjekt anpassen.

    Das Präsens wird nur mit einem Verb gebildet. Dieses musst du an das Subjekt anpassen.

  • Wie lauten die Sätze im Futur? Vervollständige sie.

    Tipps

    Hilfsverben und Vollverben stehen nicht immer direkt hintereinander. Vollverben können auch erst später im Satz stehen.

    Zum Beispiel:

    • Lisa wird später in einer Schule arbeiten.
    Lösung

    Hilfsverben werden an die Pronomen angepasst. Jedes Pronomen hat seine eigene Form von werden.

    • ich werde
    • du wirst
    • er/sie/es wird
    • wir werden
    • ihr werdet
    • wir werden
    Je nachdem, wie der Satz aufgebaut ist, steht das Vollverb nicht direkt hinter dem Hilfsverb. Manchmal kann es auch ganz am Ende stehen. Zum Beispiel:

    • Ich werde als Polizistin arbeiten.
  • Welche Hilfsverben gehören zu den Pronomen? Bestimme.

    Tipps

    Die Hilfsverben musst du an die Personen angleichen. Jedes Pronomen hat seine eigene Form von werden. Zum Beispiel:

    • Du wirst.
    • Wir werden.

    In der Personalform ihr verändert sich das Hilfsverb so:

    • Ihr werdet spielen.
    Lösung

    Hilfsverben helfen dir, zu erkennen, in welcher Zeitform wir uns befinden. Hier befinden wir uns im Futur, also in der Zukunft. In dieser Form passt sich das Hilfsverb an das Pronomen an. Wenn du das Subjekt in einem Satz variierst, veränderst du automatisch auch das Hilfsverb. Bei jedem Pronomen ist das Hilfsverb anders. Das Vollverb hingegen bleibt immer gleich, wie z.B. in den Sätzen:

    • Ich werde arbeiten.
    • Du wirst arbeiten.
  • Wann steht das Verb im Präteritum und wann im Futur? Bestimme.

    Tipps

    Das Präteritum ist die Vergangenheitsform. Wir benutzen sie, wenn wir sagen wollen, dass etwas schon passiert ist. Zum Beispiel:

    • Gestern ging ich in einen Freizeitpark.

    Das Futur wird immer aus zwei Verben gebildet: dem Hilfsverb und einem Vollverb! Zum Beispiel:

    • Ich werde an den Strand gehen.

    Das Hilfsverb wird immer an das Pronomen angepasst.

    Lösung

    Das Präteritum ist eine Vergangenheitsform. Wir benutzen sie, wenn wir sagen wollen, dass etwas schon passiert ist. Zum Beispiel:

    • Gestern packte Majas Mutter die Koffer.
    Mit dem Futur können wir über die Zukunft sprechen. Wir können also sagen, was zum Beispiel morgen oder nächstes Jahr passiert. Das Futur wird gebildet aus dem Hilfsverb werden und dem Vollverb. Nur das Hilfsverb wird verändert, das Vollverb bleibt in der Grundform. Ein Beispiel:

    • Morgen werden wir in den Urlaub fahren.