sofatutor 30 Tage
kostenlos ausprobieren

Videos & Übungen für alle Fächer & Klassenstufen

Präpositionen 04:20 min

Textversion des Videos

Transkript Präpositionen

Hallo, in diesem Video geht es um Präpositionen. Um zu verdeutlichen, wozu Präpositionen wichtig sind, lassen wir sie einfach mal weg. Du suchst ein Buch und fragst jemanden, ob er es gesehen hat. Er sagt darauf: "Das Buch ist Tisch." Mit dieser Information weißt du aber nicht genau, wo das Buch denn nun ist. Liegt es nun auf dem Tisch oder unter dem Tisch oder ist es neben dem Tisch? Präpositionen geben also an, in welchem Verhältnis Dinge zueinanderstehen. Man nennt sie auch Verhältniswörter. Sie sind in ihrer Form unveränderlich. Hier habe ich einen ganzen Haufen Präpositionen. Lässt sich da eine Ordnung reinbringen? Man kann Präpositionen ganz nach ihrem Gebrauch unterscheiden. Das sind die lokalen Präpositionen, also die Präpositionen des Ortes. Diese kann man erfragen mit "wo?" oder "wohin?". Dann gibt es die temporalen Präpositionen, also die Präpositionen der Zeit. Hier ist das Fragewort "wann?". Dann gibt es noch die kausalen Präpositionen, also die Präpositionen des Grundes oder des Zweckes. Die Fragewörter sind hier "warum?" oder "wozu?". Und schließlich die modalen Präpositionen, die Präpositionen der Art und Weise, hier ist das Fragewort "wie?". Verdeutlichen wir die Benutzung der Präpositionen anhand von Beispielen. Bei den Lokalen: "vor der Tür", "auf dem Tisch. Bei den Temporalen: "seit 3 Tagen" oder "um 10 Uhr". Und bei den Kausalen: "wegen der Krankheit.", "dank seiner Hilfe". Und bei den modalen Präpositionen: "mit Verstand", "gegen die Vorschrift". Die Bedeutung der Präpositionen verändert sich je nach Verwendungszweck. Also eine Präposition kann mehrere Bedeutungen haben. Nehmen wir als Beispiel die Präposition "in". "In" in der lokalen Verwendung, zum Beispiel: "in der Schule" oder in der temporalen Verwendung: "in 2 Wochen". Zudem zeigen die Beispiele, dass Präpositionen nicht allein stehen können, sie brauchen immer ein Bezugswort und das ist meistens ein Nomen. Also die Verbindung Präposition plus Wortgruppe, wobei die Wortgruppe ein Nomen plus eventuell ein Begleiter ist. Diese Verbindung nennt man Präpositionalgruppe. Und diese Gruppe ist von der Präposition abhängig. Das heißt, Präpositionen regieren den Kasus. Und dazu zeige ich euch Beispiele. Präpositionen, die den Akkusativ verlangen, sind zum Beispiel: bis, durch, für, gegen, ohne, um. Und ein Satz: "Der Zug fährt durch den Ort." "Den Ort" steht im Akkusativ. Präpositionen, die den Dativ verlangen, sind unter anderem: ab, aus, bei, mit, nach, seit, von, zu. Und als Beispielsatz: "Nach der Arbeit bin ich müde." "Der Arbeit" steht im Dativ. Wechselpräpositionen fordern entweder den Dativ oder den Akkusativ. Das sind: an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen. Und als Beispielsatz: "Das Bild hängt an der Wand. "Wo hängt das Bild?" Und "der Wand" steht im Dativ. "Das Bild hänge ich an die Wand." "Wohin hänge ich das Bild?" Und dann wäre "die Wand" Akkusativ. Präpositionen, die den Genitiv verlangen, sind zum Beispiel: Außerhalb, innerhalb, trotz, während und wegen. Ein Beispielsatz: "Wegen des Wetters kommt sie zu spät." "Des Wetters" steht im Genetiv. Und zum Schluss ist noch wichtig, zu wissen: Wo steht denn die Präposition? Es gibt da 3 Möglichkeiten. Die Präposition steht meist vor dem Bezugswort, zum Beispiel: "mit den Kindern". Manchmal steht sie aber auch nach dem Bezugswort: "der Kinder wegen". Die Präposition kann aber auch das Bezugswort umklammern, zum Beispiel: "von heute an". Das war's von mir und auf Wiedersehen!"

70 Kommentare
  1. Hallo Minna Limpy2008,
    vielen Dank für dein Feedback. Wenn du unsere Videos im Browser schaust, kannst du die Geschwindigkeit rauf- oder runterstellen. Dazu klickst du in der schwarzen Anzeigeleiste unter dem Video auf das Tachosymbol (zwischen Zeitangabe und HD-Symbol) und wählst eine neue Geschwindigkeit aus. Zudem kannst du das Video auch jederzeit anhalten, um dir Notizen zu machen oder du schaust dir das Video einfach noch einmal an, wenn du etwas nicht verstanden hast.
    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Viel Spaß weiterhin beim Schauen unserer Videos.
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 10 Tagen
  2. finde ich gut :D wäre zwar schöner wennes langsamer ist weil ich nicht ganz folgen konnte aber sonst super XD

    Von Minna Limpy2008, vor 11 Tagen
  3. Hallo Trude,
    du kannst die Geschwindigkeit unserer Videos ganz einfach regulieren. Rechts neben der Zeitleiste befindet sich ein "Tacho", an dem du das Video schneller oder auch langsamer abspielen lassen kannst. Zudem kannst du das Video auch jederzeit anhalten, um dir Notizen zu machen oder du schaust dir das Video einfach noch einmal an, wenn du etwas nicht verstanden hast.
    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Viel Spaß weiterhin beim Schauen unserer Videos.
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor mehr als einem Jahr
  4. War für mich leider viel zu schnell. Ich konnte nicht folgen. Schade :0(

    Von Ninli, vor mehr als einem Jahr
  5. Dieses Viedio hat mir sehr geholfen :-)

    Von Niklas P., vor mehr als einem Jahr
Mehr Kommentare

Präpositionen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Präpositionen kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme, ob die Präpositionen lokal, temporal, kausal oder modal sind.

    Tipps

    Lokal beschreibt etwas Örtliches.

    Temporal bezeichnet etwas Zeitliches.

    Das Wort kausal stammt aus dem spätlateinischen und bedeutet Grund, Ursache, Sache.

    Vom lateinischen Wort modus leitet sich das Wort modal ab und bedeutet so viel wie Maß, Art, (Aussage)weise.

    Lösung

    Präpositionen sind Wörter, die ein Verhältnis zu einer Person, einer Sache oder einem Vorgang geben. Sie sind nicht veränderbar und stehen meistens vor einem Substantiv.

    Die Präpositionen lassen sich nach ihrer Bedeutung unterscheiden. Demnach kann das Verhältnis lokaler, temporaler, modaler oder kausaler Art sein.

    • Lokale Präpositionen kennzeichnen ein räumliches Verhältnis, die Lage oder die Richtung.
    • Temporale Präpositionen bezeichnen den Zeitpunkt oder die Dauer.
    • Präpositionen, die die Art und Weise kennzeichnen, nennt man modale Präpositionen.
    • Kausale Präpositionen kennzeichnen einen Grund, einen Anlass, einen Zweck oder eine Einräumung.
  • Definiere die Wortart Präposition.

    Tipps

    Überlege noch einmal, welche Funktion Präpositionen haben und versuche, Beispielsätze mit verschiedenen Präpositionen zu bilden.

    Lösung
    1. Das Wort Präposition bedeutet übersetzt vorangestellt. Schon dies deutet daraufhin, dass Präpositionen meistens vor einem Wort oder einer Wortgruppe stehen.
    2. Sie zeigen das Verhältnis zwischen Dingen und Lebenwesen und kommen nur in Verbindung mit einem anderen Wort vor.
    3. In ihrer Form sind Präpositionen unveränderbar.
    4. Zudem bestimmen Präpositionen den Kasus, d. h., sie bestimmen in welchem Fall das nach ihnen stehende Substantiv oder Pronomen steht.
  • Ordne dem Text die passenden Präpositionen zu.

    Tipps

    Lies dir den Text ruhig mehrmals durch.

    Fülle erst die Lücken, bei denen du dir ganz sicher bist, so kannst du bei den anderen Präpositionen durch Ausprobieren auf die Lösung kommen.

    Lösung

    Präpositionen, also Verhältniswörter, gehören zu den unveränderbaren Wortarten. Meistens stehen sie vor einem Substantiv, Pronomen oder Artikel. Sie können ihre Stelle im Satz jedoch auch verändern:

    • Vor dem Bezugswort $\rightarrow$ mit den Kindern
    • Nach dem Bezugswort $\rightarrow$ der Kinder wegen
    • Das Bezugswort umklammernd $\rightarrow$ von heute an
  • Erläutere die Beziehung, die die Präpositionen angeben.

    Tipps

    Kausale Präpositionen kennzeichnen den Grund, den Anlass, den Zweck oder die Einräumung.

    Modale Präpositionen kennzeichnen die Art und Weise. Modale Präpositionen sind z. B. mit und ohne.

    Lokale Präpositionen kennzeichnen ein räumliches Verhältnis.

    Lösung

    Präpositionen sind Wörter, die zwei Sachverhalte in ein bestimmtes Verhältnis zueinander stellen. Dabei wird zwischen lokalen Präpositionen, temporalen Präpositionen, modalen Präpositionen und kausalen Präpositionen unterschieden.

    • Lokale Präpositionen, oder auch Präpositionen des Ortes, geben ein räumliches Verhältnis an. Das heißt, dass sie die Lage oder Richtung aufzeigen. Hiernach kann man mit den Fragewörtern Wo? oder Wohin? fragen.
    • Temporale Präpositionen geben zeitliche Verhältnisse an, daher werden diese auch Präpositionen der Zeit genannt. Sie kennzeichnen den Zeitpunkt oder die Dauer. Fragewörter, mit denen man das zeitliche Verhältnis erfragen kann, sind Wann?, Wie lange? und Wie oft?.
    • Kausale Präpositionen kennzeichnen den Grund, sie werden auch Präpositionen des Grundes genannt. Hier kann man mit den Wörtern Warum?, Womit? und Wozu? nach dem Grund, dem Anlass, dem Zweck oder der Einräumung fragen.
    • Schließlich gibt es auch noch die Präpositionen der Art und Weise, oder auch modale Präpositionen. Diese kann man mit der Frage Wie? oder Von welcher Art? erfragen.
  • Bestimme die Präpositionen im Satz.

    Tipps

    Präpositionen stehen meistens vor ihrem Bezugswort, also vor Substantiven, Artikeln oder Pronomen.

    Synonyme für das Wort dank sind z. B. infolge, durch oder aufgrund.

    Lösung

    Der grammatische Terminus Präposition oder auch Verhältniswort ist im 14./15. Jahrhundert entstanden. Verhältniswörter stellen, wie der Name schon sagt, zwei Sachverhalte in ein bestimmtes Verhältnis zueinander. Die Sachverhalte können durch ein Substantiv (oder seinen Stellvertreter) und ein anderes Wort, wie zum Beispiel ein Verb, Substantiv, Adjektiv, Pronomen oder Adverb ausgedrückt werden. Das Verhältnis kann unterschiedlich sein. Man unterscheidet zwischen:

    • lokal - räumliches Verhältnis
    • temporal - Zeitpunkt, Zeitdauer
    • modal - Art und Weise
    • kausal - Grund, Anlass, Zweck oder Einräumung.

  • Bestimme den richtigen Kasus.

    Tipps

    Je nach Kasus, verändert sich das Pronomen, Adjektiv oder Substantiv am Wortende.

    Achte auf die Rechtschreibung!

    Lösung

    Die Präposition bestimmt den Kasus des folgenden Wortes, wenn das Wort deklinierbar ist. Die Präposition bestimmt also, in welchem Fall das folgende Nomen oder Pronomen steht. Zu beachten ist, dass Präpositionen nur den Genitiv, Dativ oder Akkusativ verlangen können.

    • Es gibt Präpositionen, die immer nur den Genitiv nach sich ziehen. Diese sind: anstatt, anstelle, aufgrund, bezüglich, dank, entgegen, innerhalb, jenseits, laut, mangels, mittels, seitens, statt, trotz, während, wegen, um ... willen.
    • Folgende Präpositionen verlangen immer den Dativ: ab, aus, bei, entgegen, entsprechend, gegenüber, mit, nach, samt, von, vor, zu, von ... an.
    • Bis, für, ohne, gegen, in, wieder sind Präpositionen, die den Akkusativ nach sich ziehen.
    • Es gibt auch Präpositionen, die den Dativ oder den Akkusativ verlangen können. Diese heißen Wechselpräpositionen. Zu ihnen gehören: an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen.