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Das Präteritum 03:52 min

Textversion des Videos

Transkript Das Präteritum

Es war einmal ein schönes Mädchen. Es lebte ganz allein in einem großen Wald….

Oh, hallo. Schön dich hier zu sehen. Ich lese gerade ein Märchen. An Märchen finde ich toll, dass es dort immer Zauberer und Feen gibt. Weißt du denn in welcher Zeitform Märchen geschrieben sind? Genau, in der Vergangenheit, oder auch Präteritum genannt. Die Vergangenheitsform drückt aus: Etwas geschah. Wie zum Beispiel: Das Mädchen lebte allein im Wald. Lebte ist ein Verb. Es ist hier in der Vergangenheit geschrieben. Denn Zauberer und Feen gibt es ja heute gar nicht mehr. Oder? Aber in meinem Märchenbuch gibt es sie. Die Vergangenheitsform oder das Präteritum verwendest du immer dann, wenn du erzählen möchtest, was bereits passiert ist. Dabei wird meistens nur das Verb am Ende verändert.

Gestern spielte ich mit meinen Freunden im Park. Wir gucken zuerst, wo sich das Verb im Satz befindet.

Richtig. „Spielte“ ist das Verb. Ist „spielte“ denn die Grundform des Verbs? Nein? Genau. Die Grundform von „spielte“ ist „spielen“. Aber was ist denn dann „spielte“? Ja, „spielte“ ist die Vergangenheitsform von „spielen“. Es sagt dir, dass etwas bereits passiert ist. Super einfach, oder? Jetzt wird es schwieriger. Pass gut auf. Du siehst jetzt viele verschiedene Verben. Manche sind in der Grundform und manche in der Vergangenheitsform, dem Präteritum geschrieben. Mal sehen ob wir alle Wörter zuordnen können. Los geht’s!

Mmh, welche Verben sind in der Grundform geschrieben. (Murmelt Verben vor ich hin: zauberte, sehen, lachte, zitterte, weinen) Ich hab’s! Folgende Verben stehen in der Grundform. „sehen“ und „weinen“. Die kann ich gleich mal auf die linke Seite ziehen. Schwupps. Und die Anderen? Na klar. „zauberte“, „lachte“ und „zitterte“ sind in der Vergangenheitsform geschrieben und gehören auf die rechte Seite.

Fällt dir an den Endungen der Verben eigentlich etwas auf? Guck mal, die Verben in der Grundform enden auf „–en“. Die Verben, die in der Vergangenheitsform, also im Präteritum geschrieben sind, enden auf „–te“. Wie „lachte“.

Siehst du. Wenn du also ein Verb in einem Satz liest, dann guck dir zuerst die Endung an.

Steht da zum Beispiel: Und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende, dann weißt du, dass das Verb in der Vergangenheitsform geschrieben wurde, weil das Verb auf „–ten“ endet. Wir wissen also, dass die Vergangenheitsform, auch Präteritum genannt, ausdrückt: Etwas geschah.

Wie: Sie lebten damals. Ich werde jetzt mein Märchenbuch weiterlesen. Ich will doch wissen, ob der Prinz am Ende das arme Mädchen mit aufs Schloss nimmt. .. und wenn sie nicht gestorben sind, dann lebten sie heute noch.

Tschüß!

starke, schwache und gemischte Verben im Präteritum

sein haben schwaches Verb: lachen gemischtes Verb: denken starkes Verb: gehen
ich war ich hatte ich lachte ich dachte ich ging
du warst du hattest du lachtest du dachtest du gingst
er/ sie/ es war er/ sie/ es hatte er/ sie/ es lachte er/ sie/ es dachte er/ sie/ es ging
wir waren wir hatten wir lachten wir dachten wir gingen
ihr wart ihr hattet ihr lachtet ihr dachtet ihr gingt
sie/ Sie waren sie/ Sie hatten sie/ Sie lachten sie/ Sie dachten sie/ Sie gingen
57 Kommentare
  1. COOL

    Von Dianachyk, vor 20 Tagen
  2. die Aufgabe sind sehr gut gemacht

    Von Ersalina, vor 5 Monaten
  3. tolles Video

    Von Christian Einig, vor 5 Monaten
  4. Booo

    Von Schüler/in S., vor 5 Monaten
  5. Sehr gut erklärt

    Von Chschmidt79, vor 5 Monaten
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Das Präteritum Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Das Präteritum kannst du es wiederholen und üben.

  • Was ist das Präteritum? Beschreibe.

    Tipps

    Wo kommt der Satz Es war einmal... besonders oft vor?

    Damals regierte ein junger König.
    Dieser Satz steht auch in der Vergangenheit.

    Lösung

    Das Präteritum ist eine Zeitform, die die Vergangenheit ausdrückt: Etwas geschah bereits. Du findest diese Zeitform in Märchen und Erzählungen.

    Wörter wie letztes Jahr, damals und gestern können dir zeigen, dass ein Satz in der Vergangenheit steht.

  • Welche Sätze stehen im Präteritum? Bestimme.

    Tipps

    Achte auf Wörter, die dir die Vergangenheit anzeigen. So ein Wort ist zum Beispiel gestern.

    Lösung

    Sätze in der Vergangenheit, dem Präteritum, erkennst du an der Form des Verbs und an Zeitangaben. Zeitangaben der Vergangenheit waren in dieser Übung gestern und damals.

    Überlege dir, ob etwas gerade passiert, oder ob es schon vorbei ist und in der Vergangenheit liegt. In Geschichten wird häufig in der Vergangenheit erzählt. In vielen Märchen stehen Sätze wie dieser:
    Der König und die Königin lebten glücklich bis an ihr Lebensende.
    Sie stehen immer in der Vergangenheit.

  • Wie heißen die Verben im Präteritum? Bilde sie.

    Tipps

    Hier siehst du ein Beispiel:

    malen: ich malte

    Lösung

    Hier stehen alle Verben in der Grundform. Du solltest sie in die Vergangenheitsform (Ich-Form) setzen:

    • sagen: ich sagte
    Für die Vergangenheitsform musst du die Grundform des Verbs also verändern. Der Wortstamm von sagen ist sag. An den Wortstamm hängst du hier die Endung -te an für die Ich-Form.

    Achtung: Das geht nur bei regelmäßigen Verben. Das heißt, dass du mit dieser Regel die Vergangenheitsform bilden kannst.

  • Wie lauten die Verben im Präteritum? Bilde sie.

    Tipps

    Bei der letzten Lücke musst du besonders gut aufpassen: Hier handelt es sich um die Mehrzahl.

    Lösung

    Märchen werden im Präteritum, der Vergangenheit, geschrieben.

    Fast alle Verben der Übung haben eine regelmäßige Vergangenheitsform. An den Wortstamm werden diese Endungen angefügt:

    • Die Endung -te bei der Einzahl: Sie lebte, sie wartete, es dauerte, kennenlernte, er suchte, es stellte, er versteckte, sie verliebte sich.
    • Die Endung -ten bei der Mehrzahl: Sie lebten.
    Nur das Verb sein ist hier ein unregelmäßiges Verb. Die richtige Präteritumsform lautet: Es war einmal.

  • Welche Verben stehen in der Grundform und welche im Präteritum? Bestimme.

    Tipps

    Achte auf die Endung der Verben. Die Verben in der Grundform schreibt man am Ende mit -en.

    Lösung

    Verben sind Tätigkeitswörter: Sie beschreiben, was jemand tut oder was geschieht.

    Verben haben eine Grundform. Verben in der Grundform kannst du an ihrer Endung erkennen. Die Verben in der Grundform enden fast immer auf -en oder -n. Zum Beispiel: weinen, malen, sehen, schreiben.

    Das Präteritum ist eine Vergangenheitsform und drückt aus, was geschah. Du erkennst es oft an der Endung -te oder -ten, zum Beispiel: spielte, lachte, zitterte, klopfte, zauberte.

  • Wie erkennst du das Präteritum? Untersuche die Sätze.

    Tipps

    Höre die Texte mehrmals.

    Geht es um etwas, das bereits vorbei ist? Dann handelt es sich um die Vergangenheit.

    Lösung

    In dieser Übung hast du den Beginn eines Märchens über eine Hexe gehört. Aber etwas stimmt damit nicht. Die Geschichte ist in verschiedenen Zeitformen geschrieben: der Gegenwart und der Vergangenheit.

    Drei Sätze der Geschichte stehen nicht in der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart (es passiert gerade) .

    • Die Hexe ist schlau und besitzt eine nachtschwarze Katze namens Luna.
    • Also geht die Hexe mit ihrer Katze Luna in den Wald, um Kräuter zu suchen.
    • Wen sie damit wohl vergiften will?