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Team Digital
Brainstorming und Mindmap
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Grundlagen zum Thema Brainstorming und Mindmap

Inhalt

Brainstorming und Mindmap

Brainstorming und Mindmap sind zwei Fremdwörter aus dem Englischen und bezeichnen Methoden, die dir helfen, dich mit einem Thema näher auseinanderzusetzen. Hast du schon einmal ein Brainstorming durchgeführt oder eine Mindmap erstellt?

Was ist bzw. bedeutet Brainstorming nun genau? Die Definition für Brainstorming im Deutschen ergibt sich aus der Übersetzung der zwei englischen Wortbestandteile: Brain bedeutet „Gehirn“ und storming kannst du grob mit „Sturm“ übersetzen.
→ Du führst beim Brainstorming also eine Art Gedankensturm zu einem bestimmten Thema durch.

Was ist dann der Unterschied zwischen Brainstorming und einer Mindmap? Auch bei der Mindmap kannst du die Bedeutung, wie beim Brainstorming, durch die Übersetzung aus dem Englischen ableiten: Mind heißt übersetzt das „Gedächtnis“ oder der „Gedanke“ und map steht für die „Landkarte“.
→ Du baust dir also eine Art Gedächtniskarte, die dir hilft, dein ausgewähltes Thema strukturiert darzustellen.

Brainstorming: Methode

Für das Brainstorming benötigst du ein leeres Papier, einen Stift und natürlich ein Thema, das du näher betrachten möchtest. Lass uns für die Erklärung des Brainstormings als Beispiel das Thema Schule nehmen:

  • Beginne dein Brainstorming mit den Fragen: Was fällt mir zu dem Thema ein? Was taucht spontan in meinen Gedanken auf?
  • Schreibe dein ausgewähltes Thema mitten auf das Papier und umkreise es.
  • Danach notierst du alle Begriffe, die dir dazu einfallen: Mathe, Ferien, Schulhof, Lehrer, Hausmeisterin, Englisch, Schüler, Hausaufgaben, Freundin.
  • Dabei musst du die Begriffe noch nicht sortieren. Du kannst sie auf dem Papier platzieren, wo du willst.
  • Notiere alle Begriffe, die dir einfallen. Wichtig ist, dass du keine Bewertung durchführst. Das heißt, dass du nicht vorher überlegst, ob du einen Begriff niederschreibst oder nicht.
  • Bei einem Brainstorming fallen einem oft Nomen ein, du kannst jedoch auch andere Wortarten notieren!

Mindmap: Methode

Auf das Brainstorming kann für eine klare Strukturierung die Erstellung einer Mindmap folgen. Dies ist eine grafische Darstellung, um deine Gedanken und Assoziationen zu sortieren. In der Beispielabbildung siehst du, wie die einzelnen Begriffe des Brainstormings in einer Mindmap zum Thema Schule verteilt wurden:

Mindmap zum Thema Schule

Für die Mindmap benötigst du ein weiteres Papier, einen oder eventuell mehrere verschiedenfarbige Stifte, ein Lineal sowie das Ergebnis des Brainstormings.

  • Notiere das Thema, wie beim Brainstorming, in der Mitte des Papiers.
  • Lies dir noch einmal die beim Brainstorming gesammelten Wörter durch und suche Begriffe, die sich zu einem Oberbegriff zusammenfassen lassen.
  • Lehrer, Hausmeisterin, Schüler, Freundin sind Begriffe, die für Personen verwendet werden. Dein erster Oberbegriff ist also Personen.
  • Diesen Oberbegriff schreibst du mit etwas Abstand zum zentralen Thema Schule auf und verbindest die beiden Begriffe mit einer Linie.
  • Rund um das Wort Personen schreibst du die dazu passenden Wörter und verbindest diese ebenfalls mit Linien – wie du es in der Abbildung oben siehst.
  • Danach findest du den nächsten Oberbegriff und gehst erneut so vor wie beschrieben.
  • Manchmal kommt es vor, dass dir beim Erstellen der Mindmap noch weitere Begriffe einfallen, an die du zuvor nicht gedacht hast. Deshalb ist es ratsam, die Mindmap mit Bleistift zu beginnen.
  • Ist deine Mindmap vollständig, kann es Sinn ergeben, die Oberbegriffe farblich mit Buntstiften oder Markern hervorzuheben.

Übrigens kannst du beim Genus des Fremdworts Mindmap zwischen weiblich (die Mindmap) und sächlich (das Mindmap) auswählen.

Zusammenfassung: Brainstorming und Mindmap

Das Brainstorming und die Mindmaptechnik können dich dabei unterstützen, ein Thema genauer zu betrachten und deine Gedanken, Ideen und Assoziationen dazu zu sortieren und zu strukturieren.

Diese beiden Techniken eignen sich als Vorbereitung auf ein Referat oder ein Projekt und für viele andere Bereiche. Willst du beispielsweise mit deinen Freundinnen und Freunden einen Ausflug planen oder eine Aktion, wie beispielsweise die Organisation eines Nachbarschaftsflohmarkts, dann unterstützen dich diese beiden Instrumente ebenfalls bei der Planung.

Die folgende Kurzzusammenfassung kannst du als Checkliste für das Brainstorming und die Mindmap nutzen:

Instrument Ablauf
Brainstorming 1. Thema auswählen, Papier und Stift bereitlegen
2. Thema notieren (Mitte des Papiers)
3. Ideen und Gedanken aufschreiben
Mindmap 1. Brainstorming, Papier, Stift, Lineal bereitlegen
2. Thema notieren (Mitte des Papiers)
3. ersten Oberbegriff finden, Unterbegriffe zuordnen
4. weitere Oberbegriffe notieren, weitere Unterbegriffe zuordnen

Transkript Brainstorming und Mindmap

Bei einem Gewinnspiel hat Dracula eine große Summe Geld gewonnen. Was soll er sich nur von dem Gewinn kaufen? Da hilft nur ein „Brainstorming“ und eine „Mindmap“. Sowohl das Wort „Brainstorming“, als auch das Wort „Mindmap“ stammen aus dem Englischen. Das englische Wort „brainstorm“, zusammengesetzt aus „brain“ und „storm“ lässt sich mit „Gehirn-Sturm“ übersetzen, was so viel wie „Geistesblitz“ bedeutet. Das Wort „mindmap“ besteht aus den englischen Wörtern „mind“ und „map“ und kann mit „Gedankenkarte“ übersetzt werden. Ein Brainstorming ist eine Methode, mit der durch das Sammeln von spontanen Ideen die bestmögliche Lösung für ein Problem gefunden wird. Das funktioniert gut in einer Gruppe. Man kann sich also mit mehreren Leuten zu einem Brainstorming treffen und Ideen sammeln. Mithilfe einer Mindmap lassen sich Ideen ebenfalls sammeln und grafisch darstellen. Nach einem erfolgreichen Brainstorming könnte man z. B. gesammelte Ideen in eine Mindmap übertragen. Lass uns gemeinsam mit Dracula beide Methoden testen! Durch ein Brainstorming können wir uns gegenseitig auf neue Ideen bringen. Als erstes notieren wir uns das Thema bzw. die Fragestellung. Was soll Dracula mit seinem Gewinn kaufen? Jetzt notieren wir, ohne lange nachzudenken, was uns aus dem Bauch heraus dazu in den Sinn kommt. Nutze dafür eine Tafel, ein Blatt Papier, oder etwas anderes zum Beschriften, z. B. Post-its. Du kannst Schlagwörter, Sätze oder kleine Zeichnungen machen. Es geht darum, so viele Ideen wie möglich zu sammeln. Keine Idee muss super durchdacht sein, auch verrückte Einfälle sind willkommen. Je mehr Ideen, desto besser. In einem weiteren Schritt kann man jetzt bestimmte Ideen aus der Sammlung herauspicken und diese näher besprechen. Theoretisch wäre auch ein weiteres Brainstorming zu einer ausgewählten Idee möglich. Aber Schloss Bran renovieren zu lassen, wäre doch langweilig, Dracula! Viel schöner wäre doch eine große Party mit all deinen Freunden und Freundinnen. Mithilfe einer Mindmap wollen wir diese Idee mal weiterspinnen und die Party planen. Aufgepasst! In der Schule ist eine Mindmap immer dann hilfreich, wenn du z. B. die wichtigsten Informationen eines Sachtextes zusammenfassend festhalten willst, während einer Gruppenarbeit Ideen sammeln oder Beispiele finden sollst, wenn du dich auf einen Vortrag vorbereitest oder Vokabeln lernen möchtest. Wir beginnen damit, dass wir in der Mitte eines leeren Blatt Papiers das Kernthema bzw. einen Schlüsselbegriff festhalten. Wir schreiben also auf: Party. Jetzt geht es darum, Oberbegriffe zu bestimmten Ideen rings, um die Mitte zu notieren. Bei einer Partyplanung könnte man z. B. über „Essen“, „Dekoration“, „Musik“, und „Spiele“ nachdenken. Unsere Mindmap hat jetzt vier Zweige erhalten. Diese Hauptäste beinhalten die übergeordneten Begriffe, die jeweils mit der Mitte verbunden sind. Als nächstes überlegen wir uns Nebenäste, die wie kleine Zweige aus den Hauptästen wachsen. Wir suchen also Unterbegriffe zu den Oberbegriffen. „Essen“ könnte z. B. „Snacks“, „Getränke“, und „Buffet“ enthalten. Zu diesen Unterbegriffen lassen sich dann weitere Äste finden. So wären „Snacks“ z. B. „Chips“, „Schokolade“ und „Gummibärchen“. Du kannst Mindmaps so lange erweitern, wie du möchtest. Bei „Chips“ könnte man so z. B. noch in „Kichererbsenchips“ und „Kesselchips“ unterscheiden. Wenn du die Äste von außen nach innen nachverfolgst, erkennst du so eine Gliederung. Viele Informationen lassen sich mithilfe einer Mindmap übersichtlich darstellen. Auf diese Weise kannst du sie dir leichter merken und abrufen, wenn nötig. Wow, Draculas Party-Planung verspricht ein rauschendes Fest. Ob es wirklich so eine tolle Feier wird? Vorher hier nochmal eine Übersicht der Arbeitsschritte für ein Brainstorming und eine Mindmap Für etwas Besseres hätte Dracula seinen Gewinn wohl nicht ausgeben können.

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