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Brainstorming und Mindmap 04:18 min

Textversion des Videos

Transkript Brainstorming und Mindmap

Studenten machen Schule. Hallo, ich bin Lena von "Studenten machen Schule". Heute werd ich Dir zeigen, wie man sich mit einem Thema, zum Beispiel für ein Referat, genauer auseinandersetzt. Das geht nämlich am besten mit einem Brainstorming und einer Mindmap. Wie genau man das macht, erfährst Du in diesem Video. Damit Du ein Thema genauer betrachten kannst, solltest Du zuerst ein Brainstorming durchführen. Das Wort Brainstorming kommt aus dem Englischen und besteht eigentlich aus 2 Wörtern. Brain bedeutet Gehirn und Storming oder auch Storm, heißt Sturm. Man führt also einen kleinen Gehirnsturm mit Wörtern durch. Das bedeutet, dass man einfach über ein Thema nachdenkt und guckt, was einem alles dazu einfällt. Für ein Brainstorming benötigst Du ein Blatt Papier, auf dem Du am besten Dein allgemeines Thema, zum Beispiel "Schule", in die Mitte schreibst und einkreist. Dann schreibst Du alle Begriffe, die Dir einfallen um den Oberbegriff. Zum Beispiel "Lehrer", "Mathe", "Ferien", "Schüler", "Hausaufgaben", "Deutsch", "Sport", "Schulhof", "Englisch" und "Hausmeister". Nun hast Du ein Brainstorming erstellt. Wichtig bei einem Brainstorming ist, dass Du keine Bewertung vornimmst. Also dass Du nicht schon vorher entscheidest, ob Du einen Begriff gut oder schlecht findest. Nachdem Du nun ein Brainstorming gemacht hast, kannst Du mit Deiner Mindmap beginnen. Mindmap ist auch wieder ein englisches Wort, das aus 2 Wörtern besteht. "Mind", das bedeutet Gedächtnis und "Map", das bedeutet Landkarte. Du baust Dir also Deine eigene Gedächtniskarte, die Dir hilft, Dein Thema konkret zu betrachten. Für eine Mindmap benötigst Du wieder ein Blatt Papier, auf dem Du erneut Dein allgemeines Thema, also Schule, in die Mitte schreibst. Dann schaust Du Dir noch einmal Dein Brainstorming an und überlegst, welche Begriffe Du zu einem Überbegriff zusammenfassen kannst. Zum Beispiel: "Lehrer", "Schüler", "Hausmeister". Das sind alles Personen, die sich in der Schule aufhalten. Als Überbegriff kann ich also "Personen" nehmen. Bei der Mindmap malst Du jetzt also einen Arm, der von dem Oberbegriff "Schule" weggeht und zum Überbegriff "Personen" kommt. Davon gehen dann mehrere kleine Arme ab, die Du schon in dem Brainstorming genannt hast. Du kannst aber auch noch Dinge ergänzen, zum Beispiel: "Schulleiter". Dann überlegst Du Dir einen zweiten Arm, für den Du zuerst einen Überbegriff findest. Dafür kannst Du Dir wieder Dein Brainstorming angucken. Für die Wörter "Sport", "Mathe", "Deutsch", "Englisch" kannst Du nun zum Beispiel den Überbegriff "Fächer" wählen. Dann schreibst Du den Überbegriff wieder an den Arm in Deiner Mindmap und ordnest die Unterbegriffe daneben an. Nun kannst Du Dir weitere Überbegriffe überlegen und Deine Mindmap immer größer werden lassen. Durch das Brainstorming und die Mindmap kann man sich also genauer mit einem Thema auseinandersetzen und seine Gedanken gut strukturieren. Ich wünsche Dir nun viel Erfolg bei Deinem eigenen Brainstorming und Deiner Mindmap.

1 Kommentar
  1. Dankee :D hat mir sehr geholfen

    Von Güzide, vor mehr als 7 Jahren

Brainstorming und Mindmap Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Brainstorming und Mindmap kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe, wie du bei der Vorbereitung auf ein Thema vorgehen kannst.

    Tipps

    Im Brainstorming nimmst du keine Wertung vor. Erst bei der Mindmap kommt Ordnung ins Spiel und du sortierst aus.

    Lösung

    Wenn du dich – z. B. für ein Referat – auf ein Thema vorbereiten willst, ist es eine gute Idee, mit einem Brainstorming anzufangen. Dabei sammelst du alle Wörter, die dir einfallen. Anschließend kannst du sie in einer Mindmap ordnen. Wirf Wörter, die du nicht wichtig findest, raus oder füge ruhig welche hinzu, die dir nachträglich einfallen. Mit der fertigen Mindmap hast du einen guten Einstieg ins Thema gefunden und kannst nun Details recherchieren und Schwerpunkte für das Referat setzen.

  • Vervollständige die Mindmap.

    Tipps

    Bei einer Mindmap wird bereits eine erste Ordnung deiner Gedanken angelegt. Dazu wählst du einen Oberbegriff und mehrere Unterbegriffe, denen du deine Gedanken dann systematisch zuordnen kannst.

    Lösung

    Eine Mindmap soll dir helfen, deine Gedanken zu sortieren. Du kannst dich mit ihr gründlich auf ein Thema vorbereiten, über das du z. B. ein Referat halten willst. Es ist aber auch toll für einen ganz anderen Zweck geeignet: zum Vokabeln lernen. Sammle Begriffe zu einem bestimmten Thema und lerne so Vokabeln zu einem Wortfeld leichter.

  • Gib wieder, was du über Brainstorming und Mindmap weißt.

    Tipps

    Viele führen zur Auseinandersetzung mit einem Thema erst ein Brainstorming durch und sortieren dann die brauchbaren Begriffe in einer Mindmap.

    Es gibt riesige Mindmaps, die kaum auf das Whiteboard in der Schule passen.

    Computerprogramme können dabei helfen, digitale Mindmaps zu erstellen.

    Lösung

    Die Methoden Brainstorming und Mindmaping dienen dazu, sich in ein Thema einzuarbeiten. Der Unterschied zwischen beiden ist, dass du beim Brainstorming nur Begriffe sammelst. Bei der Erstellung einer Mindmap sortierst du sie auch (aus). Beide Methoden können theoretisch auf jedem Untergrund gemacht werden. Es gibt sogar Computerprogramme dafür. Du kannst beliebig viele Begriffe und Arme unterbringen.

  • Erstelle eine Mindmap zum Thema „Ein Referat vorbereiten“.

    Tipps

    Fakten und Stichpunkte notierst du erst bei einer gründlichen Recherche. Diese beginnst du aber erst dann, wenn du Brainstorming und Mindmapping bereits abgeschlossen hast.

    Lösung

    Neben dem Mindmaping und dem Brainstorming gibt es auch das Clustering (cluster = „Bündel“). Hier werden Begriffe wie bei den anderen beiden Methoden um das zentrale Thema herum notiert. Wie in der Mindmap werden sie sortiert. Anders beim Clustering ist, dass die Begriffe, die dir zu einem bereits notierten Wort einfallen – also deine Assoziationen – durch Striche miteinander verbunden werden. Das kann auch übergreifend zu anderen Überbegriffen sein. Welche Methode dir am besten hilft? Probier es doch mal aus!

  • Vervollständige die Mindmap.

    Tipps

    Welche Farben passen zu den Begriffen?

    Eingetragen werden müssen: rot, gelb, grün und blau.

    Lösung

    Die Mindmap ist beliebig erweiterbar. Du könntest auch verschiedene Rot-, Blau- usw. Töne eintragen. Durch die Mindmap hast du alle Unterthemen auf einen Blick und kannst dich besser weiter auf das Referat vorbereiten.

  • Erstelle eine Mindmap zum Thema „Tiere“.

    Tipps

    Unter welchen Überbegriff lassen sich „Hund“, „Elefant“ und „Maus“ fassen?

    Welche beiden Tierarten gehören zu den Vögeln?

    Lösung

    Der zentrale Begriff ist hier „Tiere“. Tiere lassen sich in „Säugetiere“, „Insekten“, „Vögel“ und „Fische“ unterteilen. Du könntest die Mindmap um weitere Arme erweitern und „Reptilien“ oder „Amphibien“ ergänzen. An diese kämen weitere Arme, die zu Unterbegriffen – hier Gattungen – führen, die zu den entsprechenden Überbegriffen gehören.