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Entstehung der Ozeane

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Team Realfilm
Entstehung der Ozeane
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Grundlagen zum Thema Entstehung der Ozeane

Inhalt

Wie sind auf der Erde Ozeane entstanden?

Hast du schon einmal vom Blauen Planeten gehört? Ja, das ist unser Heimatplanet: die Erde. Fotografien von Satelliten im Weltall zeigen die Farben der Erde: Die Ozeane wirken blau und die Kontinente erscheinen in grünen, grauen und braunen Tönen.

Was glaubst du, gibt es mehr Wasser oder mehr festes Gestein (Land) auf der Erdoberfläche? Es gibt deutlich mehr Wasser auf der Erde. Drei Viertel der Erde ist mit Wasser bedeckt, d. h., dass die Ozeane 70 % der Erdoberfläche ausmachen.

Der Äquator trennt unsere Erdkugel in eine Nordhalbkugel und eine Südhalbkugel. Auf der Nordhalbkugel liegt mehr Landfläche, auf der Südhalbkugel mehr Wasserfläche.

Aber was sind Ozeane und Meere eigentlich? Woher stammt das Wasser auf der Erde und wann kam das Wasser auf die Erde? Lass uns diese Fragen rund um die Entstehung der Ozeane und Meere näher untersuchen.

Entstehung der Ozeane einfach erklärt

Vor 4,5 Milliarden Jahren gab es auf der Erde kein Wasser. Die Erde war damals eine heiße Kugel aus glühendem, geschmolzenem Gestein, umgeben von giftigen Gasen. Vor etwa 4 Milliarden Jahren kühlte die Erde so weit ab, dass die Oberfläche fest wurde und die Erdkruste entstand.

Innerhalb des Erdkerns verbanden sich Sauerstoff und Wasserstoff zu Wasser – zunächst in Gasform.

  • Durch den Ausbruch Tausender Vulkane wurde dieser Wasserdampf in die Atmosphäre freigesetzt.
  • Langsam kühlte sich die Erde ab und der Wasserdampf kondensierte zu Regenwolken – so, wie das heute ebenfalls beim natürlichen Wasserkreislauf abläuft.
  • Allerdings gab es damals nicht einfach kurze Schauer: Es regnete mehrere Tausend Jahre und das Wasser sammelte sich auf der Erdoberfläche.
  • Wie die Erde damals genau aussah, ist heute nicht bekannt.

Erst für die Zeit vor ca. 300 Millionen Jahren konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Aufteilung der Erde bestimmen: Es gab einen sogenannten Superkontinent Pangäa, umgeben von einem erdumspannenden Ozean, der Panthalassa genannt wird.

Vor ungefähr 200 Millionen Jahren brach dieser Urkontinent auseinander und langsam formten sich die Kontinente, Ozeane und Meere, wie wir sie heute kennen. Daher kann auf die Frage, welcher Ozean zuerst entstand, keine eindeutige Antwort gegeben werden.

Entstehung der Ozeane – weitere Theorie

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen davon aus, dass allerdings nur die Hälfte des Wassers auf der Erde so entstanden ist. Die andere Hälfte stammt aus dem Weltraum. Die Erde wurde in ihrer Frühzeit von Tausenden von Kometen getroffen.

Im Jahr 2005 gelang es der NASA, der amerikanischen Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft, eine Sonde in die Oberfläche eines Kometen zu bohren. Dabei wurden etwa 250 Millionen Liter Wasser freigesetzt. Daraus schließen Expertinnen und Experten, dass durch die frühen Kometeneinschläge unsere Erde ebenfalls mit großen Mengen von Wasser versorgt wurde.

Welche Ozeane gibt es?

Generell werden die großen Wasserflächen zwischen den Kontinenten als Ozeane bezeichnet: der Atlantische Ozean, der Pazifische Ozean und der Indische Ozean. Manche Forschende zählen die Wasserflächen am Nord- und Südpol extra: der Arktische und der Antarktische Ozean.

Ozeane

Meere dagegen sind kleinere Wasserflächen (im Vergleich zu den Ozeanen), die weitgehend von Landflächen umschlossen sind, wie beispielsweise das Mittelmeer. Seen sind Binnengewässer, die vollständig von einer Landfläche umgeben sind.

Weiteres Wissenswertes rund um Wasser in unserem Sonnensystem

Das Wasser auf unserer Erde ist heute noch genau das gleiche Wasser, das sich vor 4 Milliarden Jahren auf der Erde bildete. Ist das nicht unglaublich?

Weitere Besonderheiten zum Thema Wasser findest du in diesem Überblick:

Frage Erklärung
Wo gibt es noch Wasser auf der Erde? - Fast das gesamte Wasser der Erde befindet sich in den Ozeanen als Salzwasser. Es ist als Trinkwasser nicht geeignet.
- Das wenige Süßwasser der Erde ist vor allem in Gletschern und Eiskappen gefroren.
- Ein winziger Bruchteil des Süßwassers befindet sich im Grundwasser, in Seen, Flüssen und in der Luft.
Gibt es Wasser auf anderen Planeten? - Merkur und dem Mond fehlen die Schwerkraft, um Wasser zu halten.
- Auf der Venus ist die Sonneneinstrahlung zu stark und auf dem Mars ist es zu kalt. Dort werden jedoch große Eisvorkommen unter der Oberfläche vermutet.
- Den Gasplaneten fehlt die feste Oberfläche, auf der sich Meere bilden könnten.
Welchen Anteil hat das Wasser am gesamten Planeten Erde? Die Erdoberfläche ist zwar zum Großteil von Wasser bedeckt, doch gemessen an der gesamten Erdmasse sind die Meere nur eine hauchdünne Schicht Wasser.
Wie entstehen und verschwinden Ozeane und Meere? Die Erdplatten sind in Bewegung, weshalb die Meere und Ozeane ständigen Veränderungen ausgesetzt sind. Allerdings sind diese Bewegungen sehr langsam. Da sich die afrikanische Platte weiter Richtung Norden bewegt, geht man davon aus, dass das Mittelmeer auf sehr lange Zeit hin verschwindet. Ozeane werden wohl nicht so schnell verschwinden.

Transkript Entstehung der Ozeane

Heutzutage sind 70 % der Erdoberfläche von Wasser bedeckt. In der Frühzeit der Erde vor 4,5 Milliarden Jahren gab es hier allerdings gar kein Wasser. Die Erde war ein geschmolzenes Inferno. Es war zu heiß, als dass flüssiges Wasser hätte existieren können. Innerhalb des Erdkerns verbanden sich allerdings Sauerstoff und Wasserstoff zu Wasser in Gasform. Durch den Ausbruch von Tausenden von Vulkanen wurde der Wasserdampf in die Atmosphäre freigesetzt. In Verlauf der nächsten Milliarde Jahre kühlte sich unser Planet so sehr ab, dass der Wasserdampf zu Regenwolken kondensieren konnte. Es regnete mehrere Tausend Jahre lang, wodurch sich niedrig gelegene Gebiete mit Wasser füllten. Die ersten Ozeane entstanden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass so allerdings nur die Hälfte des Wassers auf der Erde entstand. Die andere Hälfte stammt aus dem Weltraum. Dieser Komet hier wurde im Jahr 2005 gefilmt. Die NASA wollte herausfinden, wie viel Wasser ein Komet enthält. Deshalb hat sie eine Sonde direkt in den Kometen gesteuert. Als sich die Sonde in die Oberfläche des Kometen bohrte, wurden 250 Millionen Liter Wasser freigesetzt. Die Erde wurde in ihrer Frühzeit von Tausenden solcher Kometen getroffen. Das Wasser in unseren Ozeanen heute ist ganz genau das gleiche Wasser, das vor 3,5 Milliarden Jahren unseren blauen Planeten erschaffen hat.

Entstehung der Ozeane Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Entstehung der Ozeane kannst du es wiederholen und üben.
  • Stelle die Verteilung von Wasser und Land auf der Erde dar.

    Tipps

    Die Ozeane nehmen eine sehr große Fläche ein.

    Früher war die Erde ein heißer Glutball.

    In einem Kometen ist viel Wasser enthalten.

    Lösung

    Vor langer Zeit, also vor ungefähr 4,5 Milliarden Jahren, war es auf der Erde so heiß, dass es kein flüssiges Wasser gab.

    • Erst durch viele Vulkanausbrüche gelangte Wasserdampf aus dem Erdinneren in die Atmosphäre.
    • Das Wasser kondensierte zu Wolken und regnete sich auf die abgekühlte Erde ab.
    • Zusammen mit dem Wasser, das durch Kometeneinschläge auf die Erde kam, formten sich die Ozeane.
    $\rightarrow$ Heute sind etwas mehr als 70 % der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt.

  • Beschreibe, wie die Ozeane auf der Erde entstanden sind.

    Tipps

    Vor etwa 3,5 Milliarden Jahren kühlte sich die Erde ab.

    Wasserdampf aus dem Erdinneren gelangt durch Vulkanausbrüche in die Atmosphäre.

    Durch Abregnen von Regenwolken kommt Wasser auf die Erde.

    Lösung

    Vor 4,5 Milliarden Jahren war es auf der Erde sehr heiß.

    • Wasser in flüssiger Form gab es nicht.
    • Aus dem Erdinneren gelangte Wasserdampf durch Vulkanausbrüche in die Atmosphäre.
    • Als sich der Planet abkühlte, sammelten sich die Wassertröpfchen in Wolken und es regnete sehr lange.
    • Zusammen mit dem Wasser aus Kometeneinschlägen bildeten sich so unsere Ozeane.

  • Erkläre den Unterschied zwischen Ozean und Meer.

    Tipps

    Ozeane sind die größten Wassermassen der Erde.

    Ein Meer gehört immer zu einem Ozean.

    Achtung: Ein Satzteil bleibt übrig.

    Lösung

    Auf unserer Erde gibt es fünf Ozeane oder Weltmeere: Den Pazifik, den Atlantik, den Indik, den Arktischen und den Antarktischen Ozean. Sie sind die größten Wassermassen der Welt.

    Jeder Ozean hat einige Nebenmeere.

    • Jedes Meer ist mit einem Ozean verbunden.
    • So tauscht zum Beispiel das Mittelmeer (rechts im Bild) mit dem Atlantik (links im Bild) sein Wasser aus.
    • Es gibt über 80 Nebenmeere.
    • Das Wasser in jedem Meer ist salzig.
    • Meere, die nur eine schmale Verbindung zu anderen Meeren oder Ozeanen haben, enthalten weniger Salz.
    • Das Wasser, das also eine Mischung von Süß- und Salzwasser ist, nennt man Brackwasser. Die Ostsee ist zum Beispiel ein Brackwassermeer.

  • Arbeite die Informationen zu den Ozeanen heraus.

    Tipps

    Der Pazifik nimmt etwa 35 % der Erdoberfläche ein und ist damit der größte Ozean.

    Die Kanarischen Inseln liegen im Zentralatlantik.

    Lösung

    Der Pazifik ist der größte und tiefste Ozean der Welt. Er ist deutlich größer als der Atlantik und der Indik.

    In allen Ozeanen liegen viele Inseln. Bekannte Inseln sind zum Beispiel die Kanaren im Atlantik, Vancouver Island im Pazifik und Indonesien im Indik.

    Der Salzgehalt aller Ozeane beträgt jeweils etwa 3,5 %. Die tiefsten Stellen liegen in jedem Ozean in sogenannten Graben.

  • Zeige auf, wieso die Hälfte des Wassers auf der Erde aus dem Weltraum kommt.

    Tipps

    Ungefähr 50 % des Wassers kam durch Regen auf die Erde.

    Ein Komet speichert sehr viel Wasser.

    Vor vielen Milliarden Jahren gab es auf der Erde viele Kometeneinschläge.

    Lösung

    Vor vielen Milliarden Jahren schlugen tausende Kometen auf der Erde ein.

    • Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA untersuchte einen Kometen mit einer Sonde.
    • Sie fand heraus, dass in diesem Kometen 250 Millionen Liter Wasser gespeichert waren.
    • Beim Auftreffen der Kometen auf der Erde wurde das Wasser freigesetzt und füllte unsere Ozeane.
    Kometen sind übrigens kleine Himmelskörper, die aus Eis, Staub oder lockerem Gestein bestehen. Auch heute gibt es noch Kometen. Du siehst sie, wenn du Glück hast, von der Erde aus als Sternschnuppen.

  • Analysiere, warum das Wasser auf der Erde dasselbe wie vor 3,5 Milliarden ist.

    Tipps

    Wasser verdunstet und steigt als Wasserdampf auf.

    Die Größen des Wasserkreislaufs sind Niederschlag, Abfluss und Verdunstung.

    Wasser kommt als Regen, Schnee oder Hagel wieder auf die Erde.

    Lösung

    Alles Wasser auf der Erde verdunstet irgendwann. Es steigt als Wasserdampf in die Atmosphäre auf. Bei Abkühlung bilden die Wassertröpfchen Wolken, die sich abregnen. So gelangt das Wasser als Niederschlag wieder auf die Erde.

    Die Menge des Wassers bleibt also immer gleich. Wasser wird nicht verbraucht, sondern gebraucht.

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