Über 1,6 Millionen Schüler*innen nutzen sofatutor!
  • 93%

    haben mit sofatutor ihre Noten in mindestens einem Fach verbessert

  • 94%

    verstehen den Schulstoff mit sofatutor besser

  • 92%

    können sich mit sofatutor besser auf Schularbeiten vorbereiten

Landschaftsformen durch Sedimentation

Was bedeutet Sedimentation? Erfahrt, wie Flüsse Landschaften formen: Sedimentation ist die Ablagerung von Gesteinsmaterial, das durch Flussbewegungen transportiert wird. Entdeckt Flussauen, Uferdämme, Flussdeltas und ihre Entstehung. Interessiert? Dies und vieles mehr findet ihr im folgenden Text!

Du willst ganz einfach ein neues Thema lernen
in nur 12 Minuten?
Du willst ganz einfach ein neues
Thema lernen in nur 12 Minuten?
  • Das Mädchen lernt 5 Minuten mit dem Computer 5 Minuten verstehen

    Unsere Videos erklären Ihrem Kind Themen anschaulich und verständlich.

    92%
    der Schüler*innen hilft sofatutor beim selbstständigen Lernen.
  • Das Mädchen übt 5 Minuten auf dem Tablet 5 Minuten üben

    Mit Übungen und Lernspielen festigt Ihr Kind das neue Wissen spielerisch.

    93%
    der Schüler*innen haben ihre Noten in mindestens einem Fach verbessert.
  • Das Mädchen stellt fragen und nutzt dafür ein Tablet 2 Minuten Fragen stellen

    Hat Ihr Kind Fragen, kann es diese im Chat oder in der Fragenbox stellen.

    94%
    der Schüler*innen hilft sofatutor beim Verstehen von Unterrichtsinhalten.
Bewertung

Ø 4.2 / 18 Bewertungen
Die Autor*innen
Avatar
Team Realfilm
Landschaftsformen durch Sedimentation
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse - 3. Klasse - 4. Klasse - Oberstufe 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse

Landschaftsformen durch Sedimentation Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Landschaftsformen durch Sedimentation kannst du es wiederholen und üben.
  • Stelle den Begriff Sedimentation dar.

    Tipps

    Stehende Gewässer sind Seen oder Meere.

    Energieverlust entsteht dort, wo Flüsse auf stehende Gewässer treffen.

    Lösung

    Flüsse fließen von den Gebirgen dieser Erde in Seen, Meere oder manchmal auch in andere Flüsse. Sie haben ein sogenanntes Gefälle (siehe Abbildung). Das heißt, sie bewegen sich immer leicht abwärts, auch wenn das im Flachland mit bloßem Auge kaum zu erkennen ist.

    Treffen sie dann auf ein stehendes Gewässer, also einen See oder ein Meer, dann liegt kein Gefälle mehr vor. Diese Gewässer haben eine ebene Wasseroberfläche. Der Fluss wird gebremst und verliert so seine Transportkraft. Er sedimentiert.

  • Definiere die Fachbegriffe.

    Tipps

    Auen sind die Gebiete, die sich hinter den Uferdämmen befinden.

    Alluvialböden bestehen aus Schluff.

    Lösung

    Wenn Flüsse natürlich fließen und nicht vom Menschen kanalisiert oder mit künstlichen Dämmen umrandet wurden, dann treten sie regelmäßig über die Ufer. Dies passiert vor allem nach Regenzeiten.

    Sobald der Fluss das schmale Flussbett verlässt und über die Ufer tritt, verliert er viel Transportenergie und beginnt zu sedimentieren. Dadurch entstehen die fruchtbaren Alluvialböden, die auch im Deltabereich zu finden sind. Hier ist die Artenvielfalt sehr groß, aber auch Landwirtschaft, die an die regelmäßige Überflutung angepasst ist, kann hier gut funktionieren.

  • Vergleiche Flussauen und Uferdämme miteinander.

    Tipps

    Da der Uferdamm in unmittelbarer Nähe zum Flusslauf liegt, wird er auch häufiger überflutet.

    Je näher man in Flussnähe kommt, desto gröber werden die abgelagerten Materialien.

    Lösung

    Genau genommen sind Uferdämme bereits Teil der sehr weitläufigen Auenlandschaften. An den unmittelbaren Ufern des Flusses wird jedoch sehr viel häufiger sedimentiert als an den Auen insgesamt. Dies hängt damit zusammen, dass Flüsse, sobald sie über die Ufer treten, sehr schnell sehr viel Transportenergie verlieren und daher auch viel sedimentieren. Gerade die schweren Bestandteile werden als Erstes abgelagert. Daher haben Uferdämme auch eine andere Zusammensetzung als die Auen.

  • Kennzeichne die unterschiedlichen Arten eines Deltas.

    Tipps

    Ein Flügeldelta entsteht an einer geraden Küstenlinie.

    Das Bogendelta sieht mit seinen vielen Verzweigungen aus wie ein Fächer.

    Das Fingerdelta findet man beispielsweise an einem Fluss in den USA.

    Lösung

    Flussdeltas sind typische Sedimentationsformen. Sie entstehen, da die Flüsse beim Eintritt in das Meer stark abgebremst werden und ihre Transportkraft verlieren. So lagern sich die fruchtbaren Sedimente ab und formen das Delta. Je nachdem, wie die Landschaft um die Flussmündung geprägt ist, bilden sich unterschiedliche Deltas heraus. Würde der Meeresspiegel nicht ansteigen, würden Deltas immer weiter ins Meer hineinwachsen und somit über lange Zeiträume immer mehr fruchtbaren Boden bilden.

  • Beschreibe ein Delta.

    Tipps

    Deltas entstehen durch Sedimentation, also durch Ablagerung von Material.

    Lösung

    Deltas entstehen dort, wo Flüsse auf das Meer treffen. Daher wird hier auch viel Material abgelagert, also sedimentiert. Ein wichtiges Beispiel hierfür ist das Nildelta. Das Flussdelta des Nils in Ägypten zeigt, wie wertvoll diese Landschaftsform sein kann. Vor allem aufgrund der fruchtbaren Böden im Deltabereich konnte sich die ägyptische Hochkultur herausbilden. Die Versorgung mit Lebensmitteln war aufgrund der guten Böden für große Teile der Bevölkerung sichergestellt.

  • Zeige den Interessenkonflikt um Alluvialböden auf.

    Tipps

    Höhere Dämme dienen in der Landwirtschaft häufig dazu, die bewirtschafteten Felder in Flussnähe trocken zu halten.

    Reiseleiter und Umweltschützer haben häufig das gemeinsame Interesse, die Schönheit der Natur zu erhalten. Der Reiseleiter für Touristen, der Umweltschützer für Flora und Fauna.

    Lösung

    Den Interessenkonflikt zwischen Landwirtschaft, Tourismus und Umweltschutz gibt es an vielen Orten dieser Erde. In Europa ist es jedoch mittlerweile so, dass es kaum noch richtige Auenlandschaften und mäandernde Flüsse gibt. Zugunsten wirtschaftlicher Faktoren wurde der Umweltschutz, vor allem im 19. und 20. Jahrhundert, stark vernachlässigt. Viele Flüsse wurden eingedämmt, um Ackerland zu gewinnen und die Begradigung der Flussläufe diente dazu, die Wasserwege besser befahrbar zu machen.

    Mit dem heute gewachsenen Bewusstsein für mehr Umweltschutz werden diese Maßnahmen, dort wo es möglich ist und niemand gefährdet wird, auch wieder zurückgenommen. Doch eine dichte Besiedlung der Flussufer macht das an den meisten Stellen unmöglich.