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Der Wasserkreislauf

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Team Digital
Der Wasserkreislauf
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Grundlagen zum Thema Der Wasserkreislauf

Der Wasserkreislauf – Chemie

Durch die Klimaerwärmung werden die Sommer bei uns immer heißer und trockener. Regnet es lange Zeit nicht, trocknen Wald, Felder, Wiesen, Flüsse und Seen aus. Vielleicht fragst du dich, wo das Wasser dann ist und was der globale Wasserkreislauf damit zu tun hat.

In diesem Text erklären wir dir den Wasserkreislauf der Erde auf einfache Weise. Du erfährst, wie der Wasserkreislauf funktioniert und was alles zum Wasserkreislauf gehört. Außerdem lernst du etwas über den Unterschied von Trink- und Abwasser.

Was ist ein Wasserkreislauf?

Der natürliche Wasserkreislauf umfasst das gesamte Wasservorkommen der Erde. Die vorhandene Wassermenge verändert sich dabei nicht, wohl aber die Aggregatzustände des Wassers. Wasser kommt als Eis im Gletscher, als flüssiges Wasser im Meer oder als Wasserdampf in der Luft vor.

Das Wasser gelangt über Flüsse in die Seen (Oberflächenabfluss) und verdunstet hier. Bei der Verdunstung wird das Wasser als Wasserdampf sehr langsam von der Luft aufgenommen und bis zu einem gewissen Grad von der Atmosphäre gespeichert. In der Regel ist der Wasserdampf in der Luft unsichtbar. Wenn ganz viel Wasserdampf in der Luft vorhanden ist, bilden sich wieder kleine Wassertropfen oder Eiskristalle, die in Form von Wolken sichtbar sind. Irgendwann regnet oder schneit es und das Wasser kommt wieder zurück zur Erde. Auf dem Land versickert es im Boden und gelangt so ins Grundwasser und wieder zurück in die Seen (Grundwasserabfluss) oder der Niederschlag fällt direkt in die Gewässer.

Wie erklärt man den Wasserkreislauf? kindgerecht erklärt

Wasserkreislauf – Regenwald

Der tropische Regenwald besitzt seinen eigenen kleinen Wasserkreislauf. Die riesigen Urwaldbäume nehmen Wasser aus dem Boden auf und geben es über die Blätter in die Atmosphäre ab. Das Wasser verdunstet und kehrt als Regen zurück. Der Kreislauf beginnt von vorn.

Trinkwasser – Verbrauch und Bedeutung

Trinkwasser gewinnen wir häufig aus Grundwasser. Ein Großteil des Trinkwassers wird im Haushalt verbraucht. Wir benötigen es zum Duschen und Baden, zum Wäschewaschen, zum Geschirrspülen, zum Putzen und natürlich für Essen und Trinken.

Im Durchschnitt liegt der tägliche Wasserverbrauch damit bei 130 Litern pro Person.

Trinkwasser und Brauchwasser

Trinkwasser und Abwasser werden in unserem Alltag ganz unterschiedlich genutzt. Im Gegensatz zum Trinkwasser darf Brauchwasser nicht zum Essen und Trinken verwendet werden. In der folgenden Tabelle findest du einige Unterschiede zusammengefasst.

Trinkwasser Brauch-/Abwasser
höchste Qualität einfach gereinigtes Abwasser, keine Trinkwasserqualität
teuer billig
Lebensmittel Industriewasser

Die Tabelle erklärt den relativ geringen Verbrauch von Trinkwasser durch die Industrie (16 %). Die Industrie nutzt beispielsweise für Kernkraftwerke Brauchwasser, aber kein Trinkwasser. Der Trinkwasserverbrauch der Haushalte ist dagegen mit 66 % viel höher.

Wasserkreislauf – Zusammenfassung

Der natürliche Wasserkreislauf beschreibt die Bewegung der Gesamtwassermenge der Erde. Ein Teil davon benutzen wir als Trink- und Brauchwasser für unser alltägliches Leben.

Auch zum Thema Wasserkreislauf haben wir einige interaktive Übungen und Arbeitsblätter vorbereitet. Du kannst dein neu gewonnenes Wissen also direkt testen. Viel Spaß!

Häufig gestellte Fragen zum Thema Was ist der Wasserkreislauf?

Was bewegt sich im Wasserkreislauf?
Wie erklärst du den relativ geringen Verbrauch von Trinkwasser durch die Industrie?
Wie ist der Wasserkreislauf im tropischen Regenwald?

Transkript Der Wasserkreislauf

Los geht's! Rauf und runter und huuuui, Kurve! – alles nass und rutschig uuuuund unten angekommen. Bock auf 'ne neue Runde? Unbedingt! In diesem Video geht es um den "Wasserkreislauf". Ooookay, nicht unbedingt um DIESEN Kreislauf mit dir in der Wasserrutsche, aber spannend wird es allemal! Beginnen wir mit einem Regentropfen. Wenn er vom Himmel auf dich trifft, dann hat dieser kleine Tropfen höchstwahrscheinlich schon eine richtig lange Reise hinter sich. Er war vielleicht schon hier, oder hier, oh, und hier vielleicht auch schon. Das gesamte Wasservorkommen auf der Erde ist Teil des "natürlichen Wasserkreislaufs". Das bedeutet, dass in diesem Wasserkreislauf die Wassermenge unverändert bleibt. Aber wieso verschwinden Regenpfützen dann nach einiger Zeit? Beziehungsweise WO verschwinden sie hin? Was sich ändert, ist die FORM beziehungsweise der Zustand des Wassers. Damit sind die sogenannten "Aggregatzustände" gemeint: ist das Wasser fest, also gefroren in einem Gletscher zum Beispiel, flüssig, im Meer oder im Regentropfen, oder gasförmig, in Form von Nebel? Neben dem Zustand kann sich auch die LAGE, also die Position, des Wassers verändern. Diese beiden Veränderungen des Wassers gehen meist miteinander einher. Aber was genau bringt Wasser dazu, den Zustand oder sogar die Lage zu verändern? Na, das gleiche, was dich morgens aus dem Bett und im Sommer an den See treibt – klar, die Sonne! Gehen wir das einmal Schritt für Schritt durch! Die Sonne erwärmt die Luft, das Meer und die Erde. Dadurch beginnt das Wasser auf der Erde zu verdunsten, das heißt, das Wasser geht vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über. Die aufgewärmte Luft kann Wasserdampf besser aufnehmen und hat außerdem eine geringere Dichte als kalte Luft, was sie aufsteigen lässt. Steigt nun also diese feuchte, warme Luft nach oben, kühlt sie nach und nach wieder ab, da die Umgebungstemperatur abnimmt, je weiter man sich von der Erde entfernt. Durch das Abkühlen kann die Luft immer weniger Wasserdampf speichern und der Wasserdampf verflüssigt sich. Diesen Prozess nennt man Kondensation. Die Wassertropfen sammeln sich und bilden Wolken. Neben der Sonne ist außerdem der Wind eine treibende Kraft des Wasserkreislaufs. Durch den Wind werden die Wolken in Richtung Festland getrieben, wo sie auf kältere Luftschichten oder Gebirge treffen. Die Wolken steigen höher und werden größer. Da kältere Luft weniger Wassertröpfchen aufnehmen kann, gelangen sie letztlich als Niederschlag, also in Form von Regen, Schnee oder Hagel wieder auf die Erde. Ein kleiner Teil des Niederschlags verdunstet und gelangt als Wasserdampf erneut in die Luft. Der Rest versickert entweder im Boden und gelangt ins Grundwasser oder wird direkt von Bächen, Seen und Meeren wieder aufgenommen. Ein weiterer Weg, den das Wasser zurücklegt, um in Gewässern zu landen, ist über "Schmelzwasser". Darunter versteht man das Wasser, das beim Schmelzen von Gletschern oder Schnee entsteht und über Flüsse und Bäche oder auch das Grundwasser letztlich in Meere und Ozeane geleitet wird. Und dann kann die nächste Runde beginnen. Bevor wir aber zur Zusammenfassung schlittern, sehen wir uns noch kurz den Einfluss des Menschen auf den natürlichen Wasserkreislauf an. Wasser ist für uns Menschen überlebenswichtig. Nicht nur als Trinkwasser, das wir zum Kochen und Trinken, aber auch im Haushalt zum Putzen, für die Körperhygiene oder die Klospülung verwenden. Auch das sogenannte "Brauchwasser" ist von großer Bedeutung für uns. Brauchwasser ist jenes, was zum Beispiel in der Industrie als Kühlwasser für Kraftwerke, oder zur Bewässerung in der Landwirtschaft genutzt wird. Der Unterschied liegt dabei in der Aufbereitung: Trinkwasser ist deutlich sauberer, hat also eine weitaus höhere Qualität und ist daher auch deutlich teurer als das Brauchwasser. Zur Herstellung vieler Produkte wird teilweise eine riesige Menge an Wasser benötigt, was vermutlich nicht direkt ersichtlich ist. Das T-Shirt, das du vielleicht gerade trägst, benötigt rund zweitausend Liter Wasser in der Herstellung. Hier spricht man von "virtuellem Wasser", also das Wasser, was beispielsweise beim Anbau von Baumwolle benötigt wurde und somit nicht direkt ersichtlich ist. Eine ganz schöne Menge, was? Durch den Einsatz von Düngemittel, Bleichmittel oder Medikamenten besteht außerdem die Gefahr der Verunreinigung von Wasser. Die "Aufreinigung" wird erschwert. Die Industrie braucht zudem mehr und mehr Wasser, wodurch es nicht mehr zum Trinken zur Verfügung steht und zu Trinkwasserknappheit führen kann. Das liegt auch daran, dass Wasser auf unserer Erde unterschiedlich verteilt ist, was unter anderem an den verschiedenen Klimazonen liegt. Trinkwasser ist ein sehr wertvolles Gut. Daher ist es wichtig, dass jeder und jede auf den eigenen Wasserverbrauch achtet. Also: Wasserhahn zudrehen beim Zähneputzen ist schon mal ein Anfang! Und damit schlittern wir endlich in die Zielgerade und zur Zusammenfassung. Beim natürlichen Wasserkreislauf verschwindet kein Wasser. Es ändert lediglich die Position und den Zustand. Flüssiges Wasser finden wir in Gewässern und im Niederschlag. Gasförmiges Wasser als Wasserdampf in der Luft oder in Wolken. Der natürliche Wasserkreislauf verliert kein Wasser. Der Mensch greift jedoch mehr und mehr in diesen natürlichen Kreislauf ein. Aber wenn wir alle im Alltag auf unseren Wasserverbrauch achten, kann man sich auch ab und zu so eine Rutschpartie gönnen. Bereit für die nächste Runde?

Der Wasserkreislauf Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Wasserkreislauf kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne die Aggregatzustände des Wassers im natürlichen Wasserkreislauf.

    Tipps

    Wasserdampf entsteht, wenn Wasser vom flüssigen in den gasförmigen Zustand übergeht. Man nennt das auch Verdampfen.

    Regen, Schnee und Hagel sind Beispiele für Niederschlag.

    Lösung

    Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, wieso Regenpfützen nach einiger Zeit wieder weg sind. Oder wohin sie verschwinden? Dabei verschwindet das Wasser gar nicht.
    Es ändert nur seine Form beziehungsweise seinen Zustand. Damit sind die sogenannten Aggregatzustände gemeint:
    Wasser kann auf der Erde in den Aggregatzuständen

    • fest, also in Form von Eis, z. B. in einem Gletscher,
    • flüssig, z. B. im Meer oder im Regentropfen, und
    • gasförmig in Form von Wasserdampf vorkommen.

  • Stelle den Ablauf des natürlichen Wasserkreislaufes dar.

    Tipps

    Verdunstung beschreibt den Übergang von flüssigem zu gasförmigen Wasser. Ein Beispiel ist die Bildung von Wasserdampf.

    Kondensation beschreibt den Übergang von Wasserdampf zu flüssigem Wasser. Ein Beispiel ist die Bildung von Wolken.

    Eine Antwortmöglichkeit bleibt übrig.

    Lösung

    Der natürliche Wasserkreislauf besteht aus unterschiedlichen Phasen. Was bedeuten sie genau?

    • Verdunstung: Wasser geht vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über. Es entsteht Wasserdampf.
    • Kondensation: Wasserdampf verflüssigt sich. Die Wassertropfen sammeln sich und bilden Wolken.
    • Niederschlag: Wasser kommt in Form von Regen, Schnee oder Hagel auf die Erde.
    • Schmelzwasser: Wasser, das beim Schmelzen von Gletschern oder Schnee entsteht.

  • Erkläre, inwieweit sich die Wassermenge auf der Erde verändert.

    Tipps

    Nur eine Anwort ist richtig.

    Lösung

    Das gesamte Wasservorkommen auf der Erde ist Teil des natürlichen Wasserkreislaufes.
    Dies bedeutet, dass in diesem Wasserkreislauf die Wassermenge unverändert bleibt.
    Das Wasser verschwindet also nicht einfach von unserer Erde. Wenn eine Regenpfütze nach einigen Tagen nicht mehr da ist, dann hat sich einfach nur der Aggregatzustand des flüssigen Wassers geändert, beispielsweise ist es zu Wasserdampf verdunstet. Es bleibt aber weiterhin Teil des natürlichen Wasserkreislaufes der Erde.

  • Erläutere einzelne Schritte des natürlichen Wasserkreislaufes.

    Tipps

    Die Umgebungstemperatur sinkt mit zunehmender Entfernung von der Erde. Das hat Einfluss auf den Aggregatzustand des Wassers.

    Verdunstung beschreibt den Übergang von flüssigem zu gasförmigen Wasser.

    Kondensation beschreibt den Übergang von gasförmigen zu flüssigem Wasser.

    Eine Antwortmöglichkeit ist falsch und bleibt somit übrig.

    Lösung

    Der natürliche Wasserkreislauf der Erde beschreibt die verschiedenen Zustände und die jeweilige Lage des Wassers auf der Erde. Die gesamte Wassermenge der Erde verändert sich zwar nicht, unterliegt aber einem ständigen Wandel und ist immer in Bewegung. Dabei sind Sonne und Wind die treibenden Kräfte.

    Folgende Phasen kannst du beobachten:

    • Die Sonne erwärmt die Luft, das Meer und die Erde. Dadurch beginnt das Wasser auf der Erde zu verdunsten. Das heißt, das Wasser geht vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über. Es bildet sich Wasserdampf. Die feuchte, warme Luft steigt nach oben und kühlt dort nach und nach wieder ab.
    • Aufgrund des Abkühlens kann die Luft immer weniger Wasserdampf speichern und der Wasserdampf verflüssigt sich, kondensiert also. Die Wassertropfen sammeln sich und bilden Wolken. Wegen des Windes werden diese in Richtung Festland getrieben, wo sie auf kältere Luftschichten oder Gebirge treffen.
    • Sobald die Wassertropfen oder Eiskristalle in den Wolken groß genug sind, um den Widerstand der Luft zu überwinden, fallen sie als Niederschlag auf die Erde in Form von Regen, Schnee oder Hagel. Ein kleiner Teil des Niederschlags verdunstet und gelangt als Wasserdampf erneut in die Luft. Der Rest versickert entweder im Boden und gelangt ins Grundwasser oder wird direkt von Bächen, Seen und Meeren aufgenommen.
    • Ein weiterer Weg, den das Wasser zurücklegt, um in Gewässern oder im Grundwasser zu landen, ist über Schmelzwasser. Darunter versteht man das Wasser, das beim Schmelzen von Gletschern oder Schnee entsteht.

    Der natürliche Wasserkreislauf verliert kein Wasser. Der Mensch greift jedoch mehr und mehr in diesen natürlichen Kreislauf ein. Unter anderem verbraucht die Industrie mehr und mehr Wasser, wodurch es beispielsweise nicht mehr zum Trinken zur Verfügung steht. Deshalb ist es so wichtig, dass alle im Alltag auf den Wasserverbrauch achten.

  • Zeige die Verwendung von Trinkwasser im Alltag auf.

    Tipps

    Vier Bilder haben mit Trinkwasser zu tun.

    In der Landwirtschaft kommt Brauchwasser zum Einsatz.

    Lösung

    Wasser ist für uns Menschen überlebenswichtig: nicht nur als Trinkwasser, sondern auch das sogenannte Brauchwasser ist von großer Bedeutung für uns.

    Trinkwasser wird beispielsweise in folgenden Bereichen verwendet:

    • zum Trinken und Kochen
    • zum Putzen im Haushalt
    • für die Körperhygiene
    • für die Klospülung

    Dagegen wird Brauchwasser beispielsweise in folgenden Bereichen genutzt:
    • in der Industrie als Kühlwasser für Kraftwerke
    • zur Bewässerung in der Landwirtschaft

    Der Unterschied liegt dabei in der Aufbereitung: Trinkwasser ist deutlich sauberer, hat also eine weitaus höhere Qualität, und ist daher auch deutlich teurer als Brauchwasser.

  • Prüfe dein Wissen über das Trinkwasser.

    Tipps

    Drei Antworten sind richtig.

    Die Industrie benötigt Wasser als Kühlmittel für Kraftwerke oder zur Bewässerung in der Landwirtschaft.

    Lösung

    Ein großer Teil der Erde ist mit Wasser bedeckt, aber nur ein kleiner Teil des Wassers ist nutzbar. Das ist das Süßwasser in Flüssen und Seen sowie im Grundwasser. Meerwasserentsalzung ist zwar technisch möglich, jedoch mit hohen Kosten und hohem Energiebedarf verbunden.

    Wir Menschen als Privatpersonen einerseits sowie Industrie und Landwirtschaft andererseits verbrauchen ständig Wasser.

    Die Gesamtmenge des Wassers bleibt allerdings wegen des natürlichen Wasserkreislaufes konstant. Darum kann das Wasser nicht aufgebraucht werden.

    Trotzdem können verschiedene Faktoren dazu führen, dass die Menge des Trinkwassers knapp wird. Dazu zählen:

    • Verunreinigungen des Wassers
    • erhöhter Verbrauch durch Industrie und Landwirtschaft
    • Auswirkungen des Klimawandels, also zunehmende Trockenperioden in sowieso schon trockenen Regionen
    • steigender Wasserbedarf durch den steigenden Verbrauch des bzw. der Einzelnen (Putzen, Duschen etc.), aber auch durch das Wachstum der Gesamtbevölkerung

    Alle diese Faktoren führen dazu, dass Trinkwasser knapp werden kann.