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Wasser als Lösemittel

Erfahre, warum Wasser ein wichtiges Lösungsmittel ist und welche Stoffe sich in ihm lösen. Von der Definition bis zu konkreten Beispielen wie Salz und Zucker erfährst du, warum Wasser so gut als Lösungsmittel geeignet ist. Interessiert? Dies und vieles mehr findest du im folgenden Text!

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Die Autor*innen
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André Otto
Wasser als Lösemittel
lernst du in der Unterstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Wasser als Lösemittel Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wasser als Lösemittel kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe den Lösungsvorgang eines Salzes.

    Tipps

    Salze können dissoziieren, sie liegen dann in Ionen vor.

    Lösung
    1. Salze liegen in einem Gitter vor. Dabei ziehen sich die positiv geladenen Kationen und die negativ geladenen Anionen an.
    2. Wasser ist ein Dipolmolekül. Dieses Molekül hat einen negativen und einen positiven Ladungsschwerpunkt, wobei sich der positive Schwerpunkt an die Anionen und der negative Schwerpunkt an die Kationen anlagern kann.
    3. Somit wird das Ionengitter langsam vom Wasser aufgelöst.
    4. Die Ionen liegen im gelösten Zustand frei voneinander vor, man spricht auch davon, dass das Salz dissoziiert ist. Die Wassermoleküle haben sich dann komplett an die Ionen angelagert.
  • Erkläre, worauf der Lösungsvorgang bei Ethanol beruht.

    Tipps

    Gegensätzliche Ladungen ziehen sich an.

    Lösung

    Wasser und Ethanol sind recht ähnlich aufgebaut. Sie besitzen beide eine OH-Gruppe. Im Wassermolekül ist sie gebunden an ein H, im Ethanol gebunden an einen organischen Kohlenwasserstoffrest:

    $ \begin{matrix} HO-H \\ HO-C_2H_5 \end{matrix}$

    An diesen Gruppen bilden sich Partialladungen aus. Der elektronegativere Sauerstoff erhält eine negative Partialladung und der elektropositivere Wasserstoff eine positive Partialladung. Da sich positive und negative Ladungen anziehen, bilden sich Bindungen, sogenannte Wasserstoffbrückenbindungen, zwischen den einzelnen Molekülen aus. Sie ziehen sich also gegenseitig an und lassen sich daher gut miteinander mischen.

  • Erkläre das Lösen von Kochsalz in Wasser.

    Tipps

    Das Salz liegt im Wasser in seinen Ionen vor.

    Lösung

    Als Kochsalz wird das Salz Natriumchlorid bezeichnet. Dieses Salz besteht aus positiv geladenen $Na^+$-Kationen und negativ geladenen $Cl^-$-Anionen. Diese sind in einem Ionengitter regelmäßig angeordnet. Wird Salz nun in Wasser gegeben, greifen die Wassermoleküle (Dipolmoleküle) genau an diesen Ladungen an. Dabei richten sich die positiven Ladungsschwerpunkte des Wassers zu den Anionen aus und die negativen Ladungsschwerpunkte zu den Kationen. Das Ionengitter wird so langsam aufgelöst und die Wassermoleküle lagern sich um die gesamten Ionen an. Damit ist das Salz im Wasser gelöst.

  • Entscheide, ob ein Lösungsvorgang stattgefunden hat.

    Tipps

    Reines Wasser ist farblos.

    Lösung

    Manchmal lösen sich Stoffe nicht vollständig in Wasser. Wenn du einen farblosen Feststoff lösen willst, kannst du also nur schlecht erkennen, ob er sich zum Teil gelöst hat oder nicht. Bei farbigen Verbindungen ist das einfacher. Auch wenn nicht der gesamte Feststoff in Lösung geht, kannst du erkennen, ob sich ein Teil gelöst hat, weil sich das Wasser verfärbt. So ist es auch bei Tee und Kaffee. Ein Teil löst sich im Wasser und färbt es braun. Wenn du allerdings einen farbigen Feststoff ins Wasser gibst und sich das Wasser nicht verfärbt, dann löst sich auch der Feststoff nicht. Auch Flüssigkeiten sind manchmal in Wasser löslich und manchmal unlöslich. Erkennen lässt sich das an der Phasengrenze zwischen den Flüssigkeiten. Kannst du eine Phasengrenze erkennen und bleibt das Wasser farblos, dann lösen sich die Flüssigkeiten nicht. Kannst du keine Phasengrenze erkennen, ist die Flüssigkeit in Wasser löslich.

  • Entscheide, welche Stoffe sich in Wasser lösen.

    Tipps

    Getränke bestehen aus einem großen Teil aus Wasser. Inhaltsstoffe, die außerdem noch in Getränken enthalten sind, müssen sich also in Wasser lösen.

    Lösung

    Wasser ist ein gutes Lösungsmittel und viele Dinge in deiner Umgebung lösen sich in Wasser. Gerade bei Lebensmitteln, die zu einem großen Teil aus Wasser bestehen, sollten sich natürlich auch die anderen Inhaltsstoffe in Wasser lösen. Steine lösen sich nicht in Wasser. Das kannst du gut in der Natur beobachten, wenn Steine in Flüssen und Seen zu finden sind. Auch Benzin löst sich nicht in Wasser.

  • Bestimme die Stoffe, die sich in Wasser lösen lassen.

    Tipps

    Überlege dir, wofür du die einzelnen Dinge verwendest und ob sie dabei in Wasser gelöst werden.

    Lösung

    Überlege dir, ob du schon einmal die einzelnen Stoffe in Wasser lösen konntest.

    • Sand lässt sich nicht in Wasser lösen, das kannst du gut am Strand beobachten.
    • Auch Metalle, wie Kupfer oder Eisen, lassen sich nicht in Wasser lösen.
    • Öl ist auch wasserunlöslich. Vielleicht hast du ja mal versucht, beides zu vermischen. Das Öl setzt sich immer wieder als Film auf dem Wasser ab.
    • Brausepulver lässt sich dagegen gut lösen. Eine Komponente im Brausepulver ist das Salz Natriumhydrogencarbonat.
    • Auch Tinte lässt sich gut lösen, da sie selbst hauptsächlich aus Wasser und einem Farbstoff besteht.
    • Seife löst sich auch in Wasser. Das lässt sich gut beim Waschen beobachten.