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Great Britain – multicultural Britain

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Team Wissensdurst
Great Britain – multicultural Britain
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Grundlagen zum Thema Great Britain – multicultural Britain

Inhalt

Multiculturalism in Britain – das multikulturelle Großbritannien

Der Begriff „Multikulturalität“ ist heutzutage weitverbreitet und viel debattiert. Daher ist multiculturalism in Britain auch ein im Englischunterricht gern gewähltes Thema für ein Referat, einen Aufsatz und auch für Klausurfragen. Doch was versteht man unter multiculturalism, dem multikulturellen Großbritannien, und warum ist eigentlich gerade England so multikulturell? Dieser Text enthält alles Wissenswerte über das Thema multiculturalism in Britain übersichtlich und einfach erklärt.

Multiculturalismfacts

Was bedeutet nun multiculturalism? Das Wort multiculturalism stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „viele oder mehrere (Multi-)Kulturen“. Damit wird meist lediglich eine Vielzahl an Kulturen in einem Land bezeichnet. Oft aber spricht man auch explizit von einer Koexistenz vieler Kulturen, also dem friedlichen Zusammenleben von Menschen verschiedener kultureller Abstammung.

Viele Länder sind schon aufgrund ihrer Größe multikulturell. So zum Beispiel Russland, China, Indien und auch Kanada. Da auf den Gebieten dieser Länder viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, Kulturen, Traditionen und Religionen zusammentreffen, können diese Länder grundsätzlich als multikulturell charakterisiert werden.

Multiculturalism in Britain – Die Kulturen Großbritanniens

In Großbritannien treffen viele Kulturen durch die Geschichte des Landes aufeinander. Man sagt im Vereinigten Königreich auch:

  • “There is no country in the world from which people have not immigrated to the UK.”

Die Vielzahl an Kulturen in Großbritannien ist bedingt durch die Vergangenheit. Das British Empire war einst das größte Herrschaftsgebiet der Erde, dessen Macht beispielsweise im folgenden Zitat veranschaulicht ist:

  • “The sun never sets in the British Empire.”

Great Britain – Überblick über das British Empire

In der Zeit der Kolonialisierungen eroberten die Briten viele Gebiete der Welt und bestimmten fortan deren Geschicke. Als nach dem Ende des ersten Weltkriegs im Jahr 1918 immer mehr Länder ihre Unabhängigkeit vom British Empire forderten und auch erreichten, wurde das Empire nach und nach durch das sogenannte Commonwealth of Nations ersetzt. Dieses besteht heute noch und ist ein Zusammenschluss des Vereinigten Königreichs und seiner ehemaligen Kolonien. Das Commonwealth fungiert als Organ der Beratung und der politischen sowie wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Multiculturalism in Britain – Ursprung der Multikulturalität

Das Vereinigte Königreich lässt sich, nicht zuletzt aufgrund der ehemaligen Kolonialisierungen, ohne jeden Zweifel als Einwanderungsland bezeichnen. Doch woher kommen die einwandernden Menschen?

Im Jahr 2019 waren 14 % der Menschen im Vereinigten Königreich Zugewanderte. In der Hauptstadt London lebten dabei mit Abstand die meisten eingewanderten Menschen. Dort haben rund 35 % der städtischen Einwohnerinnen und Einwohner einen anderen Herkunftsort als Großbritannien. Aus folgenden Ländern fand im Jahr 2019 die meiste Zuwanderung in das Vereinigte Königreich statt:

Country of origin Percentage of total immigration
India 9.1 %
Poland 8.6 %
Pakistan 5.8 %
Romania 4.5 %
Germany 3.0 %

Die Gründe der Zuwanderung variieren dabei deutlich. Bei Befragungen gaben rund 49 % der zugewanderten Menschen ihre Familienmitglieder als Grund der Einwanderung an. Rund 21 % gaben an, dass sie aufgrund von Arbeitsangeboten nach Großbritannien kamen. Auch interessant ist die Tatsache, dass die meisten eingewanderten Menschen zwischen 26 und 64 Jahren alt sind.

Multiculturalism in Britain – Vor- und Nachteile

Die Vor- und Nachteile einer multikulturellen Gesellschaft sind ein sehr komplexes Thema. Oft sind viele verschiedene Faktoren abgesehen von der Herkunft entscheidend, um über Vor- und Nachteile in einer Gesellschaft zu sprechen. In vielen Fällen ist auch die jeweilige Migrationspolitik, also die Art und Weise, wie mit Zuwanderung umgegangen wird, entscheidend für die Entwicklung einer multikulturellen Gesellschaft.

Kurz nach der Unabhängigkeit Pakistans 1947 wanderten beispielsweise viele Menschen aus Pakistan nach England aus und wurden dort angefeindet, weil sie als kulturell unterentwickelt, arm und kriminell angesehen wurden. Diese Vorurteile wurden aber vor allem vonseiten der konservativen Politik geschürt und hatten oft sehr wenig mit der Realität zu tun. Die Anfeindungen hatten allerdings zur Folge, dass in den 1980er Jahren Menschen aus dem politisch rechten Spektrum regelrechte Hetzjagden auf Zuwandernde aus Pakistan veranstalteten. An diesem Beispiel lässt sich erkennen, wie die Politik eines Landes Einfluss auf die Wahrnehmung von Zuwanderung und Menschen anderer Herkunft nehmen kann.

Die Vorteile von Zuwanderung sind generell jedoch sehr vielfältig. Gerade in London findet immens viel Austausch zwischen Kulturen statt. Es gibt ein riesiges Angebot an Kultur, Kunst, authentischen Restaurants sowie diverse Feiertage, Feste und Traditionen. Diese Fülle an Kulturen kann nachgewiesenermaßen Vorurteile bei Menschen abbauen, da die Bevölkerung Londons im ständigen Kontakt mit anderen Kulturen steht.

Einer der größten Nachteile für zugewanderte Menschen im heutigen multikulturellen Großbritannien sind allerdings Arbeitsplätze. Viele Menschen mit Migrationshintergrund finden zunächst Arbeit in schlecht bezahlten Jobs und werden daher von konservativen Gruppen weiterhin als Menschen stigmatisiert, denen weniger zuzutrauen ist, obwohl sie schlicht weniger Unterstützung erfahren und somit schlechtere Perspektiven haben.

Transkript Great Britain – multicultural Britain

The United Kingdom is a multicultural country. London in particular reflects great cultural diversity. Londoners are sure that there is no country on earth for which people have not emigrated to the United Kingdom. Take Jonathan, for example. His parents came to the United Kingdom a long time ago and he was born in London. And he feels like a true Brit. My name is Jonathan. I live in London. Uh my mother came to London from Spain and my father came to London from Iran. Uhm the funny thing is, growing up, my sister and I always thought of ourselves just as British. Uh we thought we were living a British life in a British house. But all through my life people have always seen me and wondered where I was from and thought maybe I was Spanish or Italian or uh sometimes even Jewish. Uhm, and they’re always surprised when I tell them that I’m half Spanish and half Iranian. Everybody is uh quite impressed. Contrary to many other European countries, Britain has a very long tradition of immigration. This has much to do with the history of the United Kingdom, with its roots in the colonial era and the British Commonwealth. The map shows the British Empire in the 1920s. Many countries all over the world belonged to the United Kingdom, with the British Monarch, of course, as head of all these countries. The colonies were granted their independence during the 20th century. The Empire was gradually replaced by the Commonwealth of Nations, a voluntary association between the United Kingdom and its former colonies. Did you know, that the British monarch is still the official head of state in some of these countries? This is true, for example, in Australia, Jamaica and Canada. But what exactly is the function of the Commonwealth of Nations? It’s therefore clear that many immigrants from Commonwealth countries have relocated to the United Kingdom and that they are really a part of British society. For example, it’s not unusual for a British bobby, as police officers are called in Britain, to have African ancestors. Where do most immigrants to the United Kingdom come from? The biggest group are people from India right now, but these figures can of course change. Today the United Kingdom is a modern immigration country. Immigrants no longer only come from the Commonwealth countries but from all parts of the world. More than 200,000 immigrants arrive right now in the United Kingdom every year, just like Jonathan’s parents did in the past. I think both my parents came to London because they… they love the culture, the way of living more than anything, uhm and they became more British. When they lived here, they just became British and part of the British community, really. Uhm what I’ve always loved about London is the mixture and how… One key thing is: London is not one city. It’s a collection, lots and lots of different villages that grew. So, every little area has its own flavour. And also, with the people: you’ll find different people everywhere. And in fact, if you want to watch a film from Thailand at lunchtime or have dinner from Germany in the evening, you can do that in London. You can do anything you want, with any cultural background, in London. The mixture of so many different nations has many consequences. For Jonathan a multicultural society like the United Kingdom also has some exceptional advantages. For example, for him as a football fan. One of the special things about London is the huge mix and the hundreds of languages that you can hear spoken everywhere in London. And one of the great things is during the World Cup. You can always find some restaurant or café where you’ll find people from that country celebrating a win. So, it’s a really great experience. It’s the world in one city. But what about integrating all those different people with different backgrounds into British society? Do immigrants have to be assimilated into certain aspects when they come to the United Kingdom? Are there any problems?If you plan to come here, the most important thing is to speak English because you want to integrate and get to meet and know the local people. Uhm we do have communities like Chinatown. Uhm we have communities for the Spanish people. And even a sort of German community uhm near Richmond. But if you don’t want to just stay in those areas, it always makes sense to be able to speak the country uh the language that everybody speaks. And of course, that’s English, which is the international language really. Uhm I think uh no matter what your background, you have the same opportunities. I’ve had so many jobs uhm where I’ve been working with lots of different colleagues and I’ve been the only person whose actually been from London. And when I tell them that I’m actually born in London they look at me and I’m the odd one out sometimes. So, it’s very… lots of opportunities for everybody really. Perhaps one can say that the British have more experience with immigration than many other nations. It’s apparent that British people have fewer prejudices concerning foreigners and immigrants within the heart of their society.

10 Kommentare

10 Kommentare
  1. sehr guter Inhalt, wird im Unterricht gerade durchgenommen, aber die Übungen sollten unbedingt auf englisch sein!

    Von Ben, vor 16 Tagen
  2. Schade, dass die Übungen auf Deutsch sind! Das Video ist toll.

    Von Melanie Rolfes, vor mehr als einem Jahr
  3. Ich fand es gut.

    Von Atifcinar, vor fast 2 Jahren
  4. Hallo Quyenlinhdao,
    wir freuen uns immer über Verbesserungsvorschläge. Was können wir bei unseren Videos besser machen? Es wäre toll, wenn du uns möglichst konkrete Tipps geben kannst.
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Kilian Söllner, vor etwa 3 Jahren
  5. Ist halt echtso hab nur 0,0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000001% verstanden

    Von Quyenlinhdao, vor etwa 3 Jahren
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