Schulausfall:
sofatutor 30 Tage kostenlos nutzen

Videos & Übungen für alle Fächer & Klassenstufen

Wortarten – Überblick 05:40 min

Textversion des Videos

Transkript Wortarten – Überblick

Hallo! In diesem Video geht es um Wortarten. Ich gebe euch einen Überblick, welche Wortarten es gibt und veranschauliche diese an Beispielen. Bei den Wortarten unterscheidet man in flektierbare Wortarten, also Wörter, die sich verändern können und in nicht flektierbare Wortarten, also die Wörter, die sich nicht verändern können. Flektierbare Wortarten werden in konjugierbare und in deklinierbare Wörter unterschieden. Zu den konjugierbaren Wortarten zählen die Verben, zu den deklinierbaren die Nomen bzw. Substantive, die Artikel, die Pronomen und die Adjektive. Die nicht flektierbaren Wortarten sind Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen und Interjektionen. Was das alles ist, erzähle ich euch jetzt im Anschluss. Nehmen wir als Erstes die Verben. Verben bezeichnen Tätigkeiten, wie z. B. "laufen" oder "gehen". Sie bezeichnen auch Vorgänge wie "blühen" oder "regnen" oder Zustände wie "liegen" oder "stehen". Wie schon gesagt, Verben können flektiert werden, beim Verb spricht man dabei von der Konjugation. Mit Verben lassen sich die Personalformen bilden, z. B.: "ich gehe", "du gehst" und so weiter und sie bilden auch Zeitformen, z. B.: "ich gehe", "ich ging".

Nehmen wir als Nächstes die Nomen bzw. die Substantive. Nomen bezeichnen Lebewesen, z. B. "der Mensch" oder "das Tier"; Dinge, wie z. B. "der Stift", "die Hose"; oder abstrakte Begriffe oder Gefühle, wie "die Angst" oder "der Mut". Auch Nomen können verändert werden, bei den Nomen nennt man das Deklination. Sie können im Singular oder Plural stehen, als Beispiel: "die Hose", "die Hosen". Nomen verändern sich auch nach den Fällen, so heißt es "der Stift" im Nominativ und "des Stiftes" im Genitiv.

Jetzt kommen wir auch schon zu den Artikeln, denn sie stehen als Begleiter vor einem Nomen, wie ihr vielleicht schon bemerkt habt. Das sind alles Artikel ..."der, die, das". Auch "ein" und "eine" sind Artikel, die ebenfalls veränderlich sind.

Jetzt kommen wir zu den Pronomen. Das ist lateinisch und heißt so viel wie Fürwort. Pronomen stehen stellvertretend für ein Nomen. So kann der Mensch durch das Pronomen "er" ersetzt werden, das Tier durch "es", der Stift durch "er" und die Hose wird durch das Pronomen "sie" ersetzt. Pronomen verändern sich auch je nach Fall, so wird "er" im Dativ zu "ihm", und das Pronomen "wir" im Dativ zu "uns".

Kommen wir zurück zur Übersicht, als Nächstes nehmen wir die Adjektive, die zu den deklinierbaren Wortarten zählen. Adjektive beschreiben Eigenschaften oder Merkmale, z. B. "rot" oder "mutig" und sie können gesteigert werden, als Beispiel "groß, größer, am größten".

Jetzt schauen wir uns die Wortarten an, die man nicht verändern kann. Das sind als Erstes die Adverbien. Adverbien werden auch Umstandswörter genannt und machen unter anderem nähere Angaben zur Zeit, dem Ort, dem Grund oder der Art und Weise. Adverbien der Zeit sind zum Beispiel "heute" und "immer", Adverbien des Ortes sind zum Beispiel "hier" oder "dort", Adverbien der Art und Weise sind z. B. "besonders", "genug" und zu den Adverbien des Grundes zählen "deshalb" und "trotzdem". Als Nächstes nehmen wir die Präpositionen. Präpositionen kennzeichnen Beziehungen oder Verhältnisse, z. B. mit dem Freund oder durch den Garten. Dabei verändern sich die Präpositionen nicht.

Eine weitere Wortart, die nicht flektiert werden kann, sind die Konjunktionen. Die Konjunktionen "und" und "oder" können zum Beispiel einzelne Wörter verbinden. Konjunktionen können aber auch zwei oder mehrere Hauptsätze miteinander verbinden, wie "aber" oder "denn" oder Hauptsätze mit Nebensätzen verbinden, wie es beispielsweise die Konjunktionen "weil" oder "da" tun.

Als Letztes kommen die Interjektionen. Interjektionen sind Ausrufe, die im Satz isoliert stehen und oft mit einem Komma oder Ausrufezeichen abgetrennt werden, z. B. "Oh!", "Na ja!", "Ach, so nennst du das also."

Hoffentlich hast du jetzt keine Probleme, wenn du in diesem Satz die Wortarten bestimmen sollst. Dann los! Machen wir es gemeinsam. Hier seht ihr die Lösung. So, und nun viel Spaß beim Bestimmen der Wortarten! Das war es von mir. Bis zum nächsten Video!

128 Kommentare
  1. Hallo Aebsen,
    eine Interjektion wird auch Empfindungswort oder Ausrufewort genannt. Sie sind unveränderlich und haben keine richtige Bedeutung, drücken jedoch eine Empfindung, Willen oder Bewertung aus.
    Beispiele hierfür sind: Ach!, Au!, Haha! oder Puh!
    Viel Erfolg beim Lernen wünscht sofatutor!

    Von Carolin Kasper, vor 2 Monaten
  2. das ist die beste lern app die ich kenne und ich kenn über 25?
    I don't know that it's a app

    Von Aebsen, vor 2 Monaten
  3. ich habe das auf einer Webseite aufgerufen
    gibt es das auch als app?

    Von Aebsen, vor 2 Monaten
  4. ich habe dort schwierigkeiten

    Von Aebsen, vor 2 Monaten
  5. was ist eine interektion?

    Von Aebsen, vor 2 Monaten
Mehr Kommentare

Wortarten – Überblick Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wortarten – Überblick kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme die angegebenen Wortarten richtig.

    Tipps

    Flektierbare Wortarten werden in konjugierbar und deklinierbar unterschieden.

    Konjugierbar bedeutet, dass man ein Wort beugen kann. Es ist somit veränderbar.

    Nicht flektierbar bedeutet nicht veränderbar.

    Lösung

    Es gibt viele unterschiedliche Wortarten. Grob lassen sich Wortarten in flektierbar und nicht flektierbar unterscheiden, d. h. dass einige Wortarten in ihrer Form veränderbar sind und andere wiederum nicht. Die flektierbaren Wortarten verändern sich je nach Kasus oder Numerus entsprechend. Zudem werden die veränderbaren Wortarten in konjugierbar und deklinierbar differenziert. Verben zum Beispiel können konjugiert werden.

    • Verben können sich je nach Anzahl der Personen und einer gewählten Zeit verändern. Aus ich gehe kann man auch du gehst oder ich ging machen. Hier hat sich das Verb gehe in gehst und ging verändert.
    • Auch Substantive gehören zu den flektierbaren Wortarten. So kann bei den Substantiven die grammatische Einzahl, also der Singular, und die grammatische Mehrzahl, der Plural, gebildet werden. Das Wort Haus wird im Plural zu Häuser. Man sieht deutlich, dass sich das Substantiv in der Mehrzahl verändert hat.
    • Außerdem lassen sich Artikel (der, die, das), Pronomen (ich, du, er, sie, es) und Adjektive (hübsch, groß, klein, niedlich) in ihrer Form verändern.
    Nicht flektierbar, also nicht veränderbar, sind unter anderem Präpositionen. Zu den Präpositionen zählen Wörter wie neben, unter, bei, auf, an. Diese Wörter bleiben immer gleich und verändern sich nicht. Weitere nicht flektierbare Wortarten sind Adverbien (kaum, abends, da), Konjunktionen (und, oder, weil) und Interjektionen (hurra, au, ach).

  • Zeige auf, welche der Definitionen der rechten Seite zu den Wörtern der linken Seite passen.

    Tipps

    Der Begriff Konjunktion kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Verbindung.

    Das Wort Interjektion stammt von dem lateinischen Wort interiectio ab und bedeutet das Dazwischenwerfen.

    Ein anderes Wort für Adjektiv ist Eigenschaftswort.

    Die Wörter heute, ziemlich, ungefähr zählen zu den Adverbien.

    Lösung

    Es gibt im Deutschen viele verschiedene Wortarten. Diese lassen sich in veränderbare und nicht veränderbare Wortarten unterscheiden. Zu den Wortarten zählen Verben, Nomen, Artikel, Pronomen, Adjektive, Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen und Interjektionen.

    • Verben gehören zu den veränderbaren Wortarten, sie lassen sich konjugieren. Außerdem bezeichnen sie Tätigkeiten, Vorgänge und Zustände. Auch die Personal- und die Zeitformen lassen sich mit Verben bilden.
    • Nomen gehören ebenfalls zu den flektierbaren Wortarten. Sie verändern sich je nach Numerus, also nach Einzahl oder Mehrzahl. Die vier Fälle verändern die Nomen ebenfalls. Zu den Nomen gehören Lebewesen, Dinge und Gefühle. Außerdem werden sie immer großgeschrieben.
    • Nomen können durch Pronomen ersetzt werden. Pronomen bedeutet für ein Nomen stehen und ist sozusagen der Stellvertreter des Nomen. Das Wort Pronomen ist der lateinische Begriff, man kann auch Fürwort sagen. Genauso wie Nomen sind auch Pronomen veränderbar.
    • Eine weitere Wortart sind Adjektive. Diese sind deklinierbar und somit veränderbar. Sie beschreiben Eigenschaften oder Merkmale und lassen sich steigern.
    • Nicht veränderbare Wortarten sind Adverbien. Sie beschreiben einen Umstand näher und werden daher auch Umstandswörter genannt. Das Adverb kann aber auch als nähere Bestimmung eines Substantivs auftreten. Adverbien bezeichnen die Zeit, den Ort, den Grund oder die Art und Weise.
    • Präpositionen, also Verhältniswörter, zählen auch zu den nicht veränderbaren Wortarten. Sie heißen Verhältniswörter, weil sie immer das Verhältnis einer Sache, einer Person oder eines Vorgangs zu einer anderen Sache oder Person angeben. Präposition bedeutet vorangestellt, daher stehen Präpositionen auch immer vor den entsprechenden Angaben.
    • Weiterhin gehören Konjunktionen zu den nicht veränderbaren Wortarten. Diese verbinden Wörter, Wortgruppen oder Sätze miteinander und werden daher auch Bindewörter genannt.
    • Interjektionen ahmen bestimmte Geräusche nach oder dienen als Zuruf. Im Satz werden sie meistens durch ein Komma oder ein Semikolon getrennt. Interjektionen findet man häufig in Comics oder Erlebniserzählungen. Auch sie sind in ihrer Form unveränderlich.
  • Untersuche, um welche Wortart es sich handelt.

    Tipps

    Nicht alle angegebenen Wörter stehen in ihrer Grundform.

    Einige Wortarten kann man mit Fragewörtern erfragen.

    Präpositionen stellen zwei Dinge in ein bestimmtes Verhältnis zueinander, z. B. in, durch, unter.

    Als Interjektionen werden Ausrufe wie Ach! bezeichnet.

    Lösung
    • Das Wort ich zählt zu den Pronomen. Ein Pronomen wird anstelle eines Nomen bzw. Substantivs eingesetzt. Ich zählt zu den Personalpronomen.
    • Zu den Adjektiven gehört das Wort schön. In der Aufgabe wird die Steigerungsform von schön, also schöner angegeben. Adjektive lassen sich somit verändern, sie bezeichnen Eigenschaften, Merkmale oder Besonderheiten von Personen, Sachverhalten, Zuständen oder Vorgängen. Nach Adjektiven kann man mit dem Fragewort Wie? fragen, also: Wie ist etwas? Etwas ist schön.
    • Zu den Artikeln gehören, neben der, die, das auch ein und eine. Hier kann wiederum in bestimmte und unbestimmte Artikel unterschieden werden. Eine gehört zu den unbestimmten Artikeln.
    • Sondern und wie sind Konjunktionen und zählen zu den nebenordnenden Konjunktionen. Diese Wortart verbindet meistens Teilsätze und ist in seiner Form nicht veränderlich.
    • Das nächste Wort ist Mut. Dieses Wort ist am einfachsten an seinem Großbuchstaben zu erkennen. Alle Nomen werden am Wortanfang großgeschrieben.
    • Das Adverb hier ist ein Ortsadverb und bezeichnet die Lage von etwas. Adverbien sind nicht flektierbar und werden zudem als Beiwort zum Verb bezeichnet.
    • Das Wort auf ist eine Präposition. Es stellt zwei Sachverhalte in ein bestimmtes Verhältnis zueinander. Hier ein Beispielsatz: Das Buch liegt auf dem Tisch. Es wird beschrieben, wo sich das Buch befindet, in unserem Fall auf dem Tisch. Die Präposition auf ist hier sogar eine lokale Präposition.
    • Der Begriff verstecken gehört zu der Wortart Verb. Verben bezeichnen Tätigkeiten, Vorgänge oder Zustände. Sie können ihre Form verändern, dies nennt man Konjugation.
    • Interjektionen werden häufig mit einem Komma vom Satz getrennt oder, wenn sie alleine stehen, mit einem Ausrufezeichen ergänzt. Juchu! ist eine Interjektion.
    • Auch dein ist ein Pronomen, es kann anstelle eines Substantivs eingesetzt werden. Dein zählt zu den Possessivpronomen, also zu den besitzanzeigenden Fürwörtern.
    • Zwischen gehört zu den Präpositionen und bezeichnet, wie oben bereits erwähnt, das Verhältnis zwischen zwei Sachverhalten.
  • Bestimme die Wortarten im Text.

    Tipps

    Nicht alle Wortarten sind gleich oft vertreten.

    Im Text gibt es mehr Adjektive als Konjunkionen.

    Lösung

    Interjektionen gab es im Text nur zwei, und zwar Nanu! und brrr. Diese Ausrufe sind meistens mit einem Komma vom Satz abgetrennt oder stehen mit einem Ausrufezeichen zusammen. Man benutzt Interjektionen um eine Gefühlsäußerung zu verstärken.

    Adjektive kommen in lebhaften Texten sehr häufig vor. So auch in diesem, es sind 13 an der Zahl. Folgende Adjektive findest du im Text: aufgeregt, zahlreichen, plumpen, langgestreckten, dicke, wendigen, lustige, riesiger, nass, gut, glücklich, schöne, warmen. Wie du gut erkennen kannst, sind die Adjektive hier nicht immer in ihrer Grundform zu sehen, dass bedeutet, dass sie veränderbar sind. Adjektive lassen sich steigern und passen sich je nach Anzahl oder Genus dem Substantiv an. Ein Beispiel für eine Steigerung ist schön, schöner, am schönsten. Wie sich das Adjektiv verändert, wenn es sich an das Geschlecht anpasst siehst du hier: schöne Blume. Das Wort schön hat nun den Buchstaben e ans Wortende bekommen, so hat es sich an das feminine Wort Blume angepasst. Für den Numerus, also die Anzahl, ist hier ein weiteres Beispiel: die schönen Blumen. Die Endung -en verdeutlicht hier die Mehrzahl.

    Es sind fünf Konjunktionen in dem Text vorhanden. Diese sind: als, denn, da, und, um. Konjunktionen, also Bindewörter oder auch Fügewörter, verbinden Wörter, Wortgruppen oder Teilsätze miteinander und sind nicht veränderbar. Im ersten Satz des Textes sieht man, dass das Wort denn den Hauptsatz mit einem Teilsatz verbindet. Das ist auch gut am Komma vor denn zu erkennen. Ebenso verhält es sich mit der zweiten Konjunktion da. Die Konjunktion und ist eine nebenordnende Konjunktion und verbindet beide Teilsätze miteinander.

  • Gib die Adverbien, Konjunktionen und Nomen im Satz an.

    Tipps

    Nomen werden immer mit Großbuchstaben geschrieben.

    Nach Adverbien kann man mit folgenden Fragewörtern fragen: Wo? Woher? Wie lange? Wie oft? Wann? Wie? Warum? Weshalb? Weswegen? Wieso?. Sie werden nicht flektiert/gebeugt.

    Adverbien werden auch Umstandswörter genannt

    Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen oder Sätze.

    Lösung
    • Adverbien gehören zu den nicht veränderbaren Wortarten, sie bleiben also immer gleich. Sie beschreiben einen Umstand näher und bezeichnen die Zeit, den Ort, die Art und Weise oder den Grund. Jetzt ist eine Zeitangabe und ist daher ein Temporaladverb. Hoffentlich gehört zu den modalen Adverbien. Nach diesen fragt man immer mit den Fragewörtern: Wie? Wie sehr? Auf welche Art und Weise?
    • Nomen bezeichnen Lebewesen, Dinge oder Gedanken und Gefühle. Außerdem bezeichnen sie nicht-gegenständliche Dinge und Begriffe, wie Mut oder Liebe, diese werden Abstrakta genannt. Nomen oder auch Substantive werden immer großgeschrieben. In dem Beispielsatz kann man die Nomen sehr gut an der Großschreibung erkennen. Die einzigen Wörter, die im Satz großgeschrieben werden sind die Wörter Hoffentlich, Probleme, Satz und Wörter, wobei beachtet werden muss, dass es sich bei hoffentlich nicht um ein Nomen handelt. Das Wort wird nur großgeschrieben, weil es sich am Satzanfang befindet. Also merke dir, dass Satzanfänge auch immer mit einem Großbuchstaben beginnen und es sich bei dem Wort daher nicht unbedingt um ein Nomen handeln muss.
    • Konjunktionen erkennt man daran, dass sie ein Wort, eine Wortgruppe oder Teilsätze miteinander verbinden. Im Übungssatz steht die Konjunktion wenn hinter dem Komma und verbindet Haupt- und Nebensatz miteinander.
  • Ermittle die richtige Wortart.

    Tipps

    Gib für die jeweilige Wortart den Fachbegriff an.

    Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen, Teilsätze und ganze Sätze miteinander, z. B. aber, sodass, und.

    Interjektionen sind Ausrufe wie ach, oh, nunja.

    Achte auf die Groß- und Kleinschreibung und die richtige Schreibweise der Wortarten. Manche Wörter sind kniffelig zu schreiben!

    Lösung
    • Damit Sofie kein Heimweh bekommt, nimmt sie ihre Kuscheldecke mit.
    Das Wort wird großgeschrieben und steht nicht am Satzanfang. Es muss sich also um ein Nomen handeln.
    • Bellas Mutter hat für dich zwei leckere Donuts gekauft.
    Das Wort dich ist Stellvertreter für eine Person, die nicht näher bezeichnet wird. Es wird auch als Pronomen bezeichnet. Der Satz könnte auch lauten: Bellas Mutter hat für Sofie zwei leckere Donuts gekauft.
    • Abends sitzen Sofie und Bella in Bellas Zimmer und erzählen sich Geheimnisse.
    Hierbei handelt es sich um eine Zeitangabe, die nicht veränderbar/flektierbar ist. Abends ist also ein Adverb.
    • Sofie ist überrascht, als Bella ihr erzählt, dass sie in Tim verliebt ist.
    Das Wort als verbindet die Teilsätze Sofie ist überrascht und Bella erzählt ihr, dass sie in Tim verliebt ist. Es handelt sich also um eine Konjunktion.
    • Sofie beschließt, ihr auch ein Geheimnis zu erzählen. Herrje! Dass Sofie mit Ben geht, das hätte Bella nie gedacht.
    Im ersten Satz ist das Verb kursiv geschrieben. Herrje! im zweiten Satz ist ein Ausruf, der Bedauern ausdrückt. Es handelt sich hierbei um eine Interjektion.
    • Sofie erzählt ihr auch, dass die beiden am Wochenende in ein schönes Restaurant gehen.
    Schön beschreibt eine Eigenschaft des Restaurants, die sich beugen lässt: schön, schöner, am schönsten. Es handelt sich also um ein Adjektiv.