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Filmanalyse – Überblick

Tauche ein in die Welt der Filminterpretation! Die Filmanalyse konzentriert sich auf Themen, Handlungen und filmische Techniken. Erfahre, wie du deinen eigenen Analysefokus setzen kannst und entdecke die Kriterien für eine gelungene Filmanalyse. Interessiert? Das und vieles mehr erwartet dich im folgenden Text!

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Die Autor*innen
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Tim Weichselfelder
Filmanalyse – Überblick
lernst du in der Oberstufe 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse

Filmanalyse – Überblick Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Filmanalyse – Überblick kannst du es wiederholen und üben.
  • Fasse zusammen, wie der Handlungsverlauf eines Films analysiert werden kann.

    Tipps

    Die Story ist am detailreichsten, nennt dabei am meisten Besonderheiten des Films, während das Thema Eigennamen und Details möglichst weglässt.

    Lösung

    Die Handlung eines Films kann auf unterschiedliche Weise wiedergegeben werden. Will man eine ausführliche Inhaltsangabe vornehmen, so schreibt man die Story auf und geht dabei kleinschrittig, an Szenen angelehnt und mit Nennung aller wichtigen Protagonisten und Ereignisse vor.

    Will man nur das Grundmuster erklären, so reicht der Plot aus. Diesen kann man auf ein bis zwei Absätze zusammenkürzen. Die etlichen Verwirrungen der Geschichte, unterschiedliche Handlungsstränge, Rückblenden und Details lässt man jedoch weg.

    Am schnellsten zusammengefasst ist der Film durch Angabe des Themas oder der Grundproblematik. Dabei versucht man, ein in vielen Filmen wiederkehrendes Thema oder Motiv zu finden, auch um den Film einordnen oder vergleichen zu können. Wiederkehrende Motive sind z. B. der Kampf von Gut und Böse oder die Selbstverwirklichung.

  • Gib wieder, wie die Zeit im Film gestaltet werden kann.

    Tipps

    Die Zeit kann man in einem Film verlangsamen oder beschleunigen, so z. B. bei einer Zeitlupe oder beim Vorspulen. Damit verändert sich zwar die Erzählzeit, nicht aber die erzählte Zeit.

    Lösung

    Die Zeitgestaltung ist ein wichtiges Analysekriterium im Film. Sie kann einen Film langsam oder schnell, spannend, actionreich oder romantisch machen.

    • Es gibt die erzählte Zeit: Sie umfasst die gesamte Zeitspanne, von der im Film erzählt wird. Würden wir einen Film über die Geschichte der Menschheit anschauen, wären es also ein paar Millionen Jahre erzählte Zeit.
    • Die andere wichtige Zeitebene ist die Erzählzeit: Sie ist die Zeit, die es dauert, den Film anzuschauen oder abzuspielen, also meist zwischen einer und drei Stunden.
    Häufig wechselt das Tempo im Film und damit das Verhältnis zwischen erzählter Zeit und Erzählzeit:
    • Wird eine Handlung viel detailreicher und genauer gezeigt, als sie wirklich passiert, ist die Erzählzeit länger als die erzählte Zeit. Der Film ist gedehnt, wie bei deiner Darstellung in Zeitlupe.
    • Ist andersherum die erzählte Zeit länger als die Erzählzeit, dann wird die Zeit gerafft, z. B. bei einer Montage, bei der in wenigen Minuten die Entwicklungsphase einer Figur dargestellt wird.
    • Im Film gleichen sich oftmals auch erzählte Zeit und Erzählzeit, vor allem bei Dialogen. Man spricht dann von Zeitdeckung.

  • Begründe, warum das Filmskript für die Filmanalyse wichtig sein kann.

    Tipps

    Welche Aufgabe hat der Regisseur bei der Umsetzung des Drehbuchs? Wo geht er über das Filmskript hinaus? Welche Funktion kann das Filmskript nicht erfüllen?

    Lösung

    Bei der Analyse eines Films ist ein Blick in das Drehbuch bzw. Filmskript ein wesentlicher Bestandteil. Denn hier sind in schriftlicher Form fast alle Elemente aufgeführt, die den Film ausmachen. Da der Film auf dem Bildschirm sehr kompliziert zu überblicken ist, fungiert das Drehbuch wie eine Art Anleitung und Masterplan: Hier sind viele Regieanweisungen und Charakterisierungen enthalten, die im Film selbst wegfallen und nicht mehr ersichtlich sind. Der Script erleichtert das Springen zwischen einzelnen Szenen, man kann vor- und zurückblättern. Auch die Analyse der sprachlichen Mittel und der Dialoge geht mit dem Skript leichter von der Hand.

    Die Aufgaben des Regisseurs gehen über die Angaben des Drehbuchs hinaus. Der Regisseur ist für die Visualisierung des Films, das In-Szene-Setzen, den Einsatz der Technik bei der Umsetzung und für detailliertere Anweisungen an die Schauspieler zuständig. Diese Elemente lassen sich nur aus dem Film heraus bestimmen. Denn Film und Skript können sich – wie beim Theater das Drama und die Inszenierung – stark unterscheiden.

  • Bestimme den dramaturgischen Aufbau des Western-Plots.

    Tipps

    Probiere unterschiedliche Versionen aus. Im retardierenden Moment scheint sich das Glück zum Unglück zu wenden.

    Lösung

    Der beschriebene und sehr grob vereinfachte Plot fasst den Film „Zwei glorreiche Halunken“ zusammen, ein Western-Film von Sergio Leone aus dem Jahr 1966. Dieser Western-Film hat, wie viele seiner Art, einen klassisch dramaturgischen Handlungsaufbau:

    • Die Geschichte wird eingeleitet durch die Kooperation zweier Männer, die verschiedene Sheriffs um Kopfgeld betrügen.
    • Der Konflikt baut sich auf, als sie sich zerstreiten und der eine in des anderen Gefangenschaft fällt.
    • Am Höhepunkt der Geschichte erfährt der Gefangene den Ort eines Schatzes und kann sich damit am Leben erhalten. Sie reiten gemeinsam in Richtung dieses Ortes.
    • Doch im retardierenden Moment scheint alles falsch zu laufen: Ein Dritter nimmt sie gefangen, lässt den Zweiten angeblich umbringen und reitet mit dem Ersten zum Schatz. Der Zweite konnte sich inzwischen befreien und reitet ihnen nach.
    • Der Schluss ist ein grandioses Showdown zwischen den drei Konkurrenten, in dem sich der Erste durchsetzen, den Dritten umbringen und sich den Zweiten vom Leibe halten kann.

  • Nenne die Elemente, die ein Sequenzplan umfassen sollte.

    Tipps

    Nur die Daten, die wir innerhalb der Handlung finden, sollten uns in einem Sequenzplan interessieren.

    Lösung

    Um einen Filmaufbau nach und nach zu analysieren, können wir einen Sequenzplan erstellen. Sequenzen sind die Teile eines Films, die zeitlich und örtlich voneinander abgetrennt sind, z. B. durch Szenenwechsel, Rückblenden, Zeitwechsel, Ortswechsel etc.

    Ein Sequenzplan sollte dabei immer aus den folgenden Kategorien bestehen:

    • Sequenznummer
    • Sequenzdauer
    • Sequenzinhalt, also Handlung der Sequenz
    • auftretende Figuren
    • zusätzliche Kommentare
    Diesen Plan können wir auch beliebig erweitern, z. B. um Ort, Zeit, Wetter, filmtechnische Merkmale und alles, was dir sonst wichtig zur Analyse erscheint und auffällig ist.

    Was wiederum nicht in einem Sequenzplan interessiert, sind die Namen der realen Personen wie des Regisseurs und der Schauspieler, ebenso wenig das Genre (außer es wechselt zwischen einzelnen Sequenzen) und alle Dinge, die nicht in der Sequenz selbst auftauchen.

  • Ordne die Filmtitel einem der aufgelisteten Genres zu.

    Tipps

    Die meisten Filme besitzen Merkmale aus verschiedenen Genres. Hier sollen sie aber entsprechend ihrer Hauptmerkmale zugeordnet werden.

    Lösung

    Die Gattung des Films ist eine der jüngsten Kunstrichtungen. Trotz allem kann sie – auch aufgrund ihrer massenhaften Produktion – inzwischen auf eine lange Tradition und eine weite Verzweigung von Genres zurückblicken. Manche Genres haben dabei spezifische Formen, Themen und Inhalte gefunden und sind an einer bestimmten Zielgruppe ausgerichtet. Für die Analyse eines Films ist es häufig auch wichtig, Zitate und Anspielungen auf andere Filme zu suchen. Häufig sind die Genres jedoch nicht eindeutig festzulegen, sie überschneiden sich.

    • „Matrix“ ist beispielsweise ein Science-Fiction-Film ebenso wie ein Action- und ein Kampfkunstfilm. Weitere Science-Fiction-Filme sind „Star Wars“ und „Terminator“.
    • Kinderfilme: „Wall-E“, „Das Dschungelbuch“ und „Findet Nemo“
    • Komödien: „Das Leben des Brian“, „Fluch der Karibik“, „Der große Diktator“
    • Horrorfilme: „Shining“, „Zombie“, „Psycho“