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„Aus dem Leben eines Taugenichts“ – Interpretationsansatz und Rezeption (Eichendorff)

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Deutsch-Team
„Aus dem Leben eines Taugenichts“ – Interpretationsansatz und Rezeption (Eichendorff)
lernst du in der Oberstufe 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse

„Aus dem Leben eines Taugenichts“ – Interpretationsansatz und Rezeption (Eichendorff) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video „Aus dem Leben eines Taugenichts“ – Interpretationsansatz und Rezeption (Eichendorff) kannst du es wiederholen und üben.
  • Fasse die wichtigsten Aussagen zu Eichendorffs Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ zusammen.

    Tipps

    Eine lineare Erzählung entspricht grundsätzlich einem geradlinigen, chronologisch richtigen Zeitablauf.

    Handelt es sich bei „Aus dem Leben eines Taugenichts“ um ein Drama, das heißt gibt es Szenen, Dialoge und eine Klimax?

    Lösung

    Die Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ von Joseph von Eichendorff war sein erfolgreichstes Werk. In zehn Kapiteln werden linear die zehn Stationen der Hauptfigur des Taugenichts erzählt. Die Frage Was ist Glück? spielt dabei neben der Frage, ob das Glück schicksalhaft sei, eine zentrale Rolle. Die heitere, komische, fast märchenhafte Erzählung weist dabei Eigenschaften eines Liebes-, Abenteuer-, Entwicklungs- und Bildungsromans auf.

  • Gib die einzelnen Stationen des Taugenichts wieder.

    Tipps

    Die Novelle beginnt, indem der Müller seinen Sohn in die weite Welt hinausschickt.

    Nachdem der Taugenichts nach Österreich zurückgekehrt ist, verlobt er sich.

    Lösung

    Eichendorff erzählt in zehn Kapiteln die Stationen des Taugenichts. Diese sind stets vom Aufbruch gekennzeichnet. Zunächst bricht der Taugenichts von der väterlichen Mühle auf, um später auch der philiströsen Lebensweise eines Zolleinnehmers zu entfliehen. Kurz darauf entflieht er jedoch auch der Atmosphäre in Italien, um wieder nach Wien zurückzukehren. Dort geht sein Wunsch nach Liebe in Erfüllung. Die Hochzeitsreise planen die beiden Verlobten in Italien zu verbringen.

  • Bestimme, welche Auswirkungen Eichendorffs Novelle auf Film, Theater und Gesellschaft hatte.

    Tipps

    Die Natur ist ein typisches Motiv in Eichendorffs „Taugenichts“, aber ist er tatsächlich der Epoche des Naturalismus zuzuordnen?

    Die Novelle vom Taugenichts spielt auch in der Hippie-Bewegung der 1960er Jahre eine bedeutende Rolle. Wie nennt man diese Bewegung noch?

    Lösung

    Schon Thomas Mann und Theodor Fontane sahen im Taugenichts seine reine Menschlichkeit und die Verkörperung des deutschen Gemüts. Diese Interpretation griffen auch die Nationalsozialisten auf, indem sie den Taugnichts zum „deutschen Menschen“ schlechthin stilisierten.
    Man kann sagen, dass der Taugenichts die Sehnsucht nach dem authentischen Menschentum zum Ausdruck bringt. So lässt sich dann auch der Erfolg der Novelle erklären. Die Novelle wurde bisher dreimal verfilmt. Für die Hippie-Bewegung der 1960er Jahre und in der Protestbewegung der Bohème stellt der Taugenichts eine Form des romantisch-utopischen Antikapitalismus dar.

  • Arbeite das Wandermotiv in der Novelle heraus.

    Tipps

    Als der Taugenichts von zuhause auszieht, ist sein Ziel noch gänzlich unklar.

    Lösung

    Das Reise- bzw. Wandermotiv steht bei Eichendorff ähnlich wie Kunst und Musik als Ausdruck von menschlicher Freiheit, von Lebens- und von Daseinsfreude. Sowohl Kunst und Musik als auch Reisen sind dabei zweckfrei und lediglich darauf ausgelegt, gesellschaftlichen Konventionen zu entfliehen. Ein Gebot beim Wandern ist, im Einklang mit der Natur zu sein. Freiheit und Ungebundenheit sind Gefühle, die der Wanderer im Vertrauen zu Gott und bei der Begegnung mit seiner Schöpfung hat. Ebenso kann eine träumerische Sehnsucht nach einer besseren Welt aufkommen. Eines der wichtigsten Motive, die die Romantiker im Wandern sehen, ist auch das Motiv der Sehnsucht. Das wahre Ziel ist nicht oder nur schwer erreichbar, also wird der Weg zum Ziel.

  • Bestimme die Motive, die in der Literatur der Romantik häufig vorkommen.

    Tipps

    Transzendenz meint das Überschreiten der Grenzen von Erfahrung und Bewusstsein, also Erfahrungen außerhalb des Diesseits.

    „Aus dem Leben eines Taugenichts“ ist ein typisches Werk der Romantik. Spielt darin die Großstadt eine Rolle oder eher das Motiv des Wanderns und der Natur?

    Warum reist der Taugenichts hinaus in die Welt? Was drängt ihn?

    Lösung

    In Eichendorffs Novelle sind verschiedene Motive der Romantik zu finden. Wichtige Motive der romantischen Literatur sind:

    • der Zauber und die Geheimnisse der Natur: Nacht, Mond, Wald
    • die Fantasien, Gefühle und Stimmungen der Menschen: Liebe, Sehnsucht, Fernweh
    • die Gedankenwelt des einfachen Volkes: Volksglauben, Aberglauben, das Unheimliche
    • Kritik an der spießigen, gefühllosen Geschäftigkeit der Menschen: Spießertum, Philistertum
    • Ausstieg oder die Flucht aus dem Alltag: wandern, reisen, träumen, Transzendenz

  • Erläutere die Merkmale der romantischen Poesie anhand des Textauszugs.

    Tipps

    Schlegel legt der Romantik eine progressive Universalpoesie zugrunde, die zwischen verschiedenen Gegensätzen vermittelt. Welche Gegensätze gibt es im Taugenichts?

    Lösung

    Friedrich Schlegels 116. Athenäum-Fragment gehört zu den wichtigsten programmatischen Texten der deutschen romantischen Literatur. Romantische Poesie ist für Schlegel eine progressive Universalpoesie, die zwischen verschiedenen Gegensätzen eine Mittlerposition einnimmt und beide miteinander verknüpft. Diese Gegensätze findet man auch im Taugenichts, zum Beispiel den Gegensatz zwischen dem Lebenskünster und den Philistern.

    Quelle des Textauszugs: Peters, Jelko (2009): Deutsch SII. Kompetenzen, Themen, Training. Kompetent in Literaturgeschichte. Braunschweig, S. 97.

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