Frühjahrsblüher
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Grundlagen zum Thema Frühjahrsblüher
Ist dir schon mal aufgefallen, dass es auch im Frühjahr schon viele bunte Pflanzen gibt? Sicher hast du schon einige gesehen, kanntest ihren Namen aber nicht. In diesem Video lernst du einige heimische Frühjahrsblüher kennen.
Anhand von vielen Bildern und Beispielen wirst du zu einem richtigen Experten in Sachen Frühjahrsblüher. Schau dir den Film an und lerne mehr über unsere heimische Pflanzenwelt. Viel Spaß!
Transkript Frühjahrsblüher
Hallo. Heute möchte ich Euch einige ausgewählte Pflanzen vorstellen, die in den Monaten März und April blühen. Mein Ziel ist es, eure Artenkenntnis zu den Frühlingsblühern zu erweitern. Der Märzenbecher wird auch Frühlingsknotenblume genannt. Er ist in Auwäldern und auf feuchten Wiesen zu finden. Die Pflanze stammt aus dem Mittelmeerraum und sie steht unter Naturschutz. Wie das Schneeglöckchen überdauert der Märzenbecher mit Zwiebeln. Im Wuchs ist er größer und durch seinen glockenförmigen, nickenden Blüten, die einen leuchtend gelbgrünen Fleck haben, gut vom Schneeglöckchen zu unterscheiden. Märzenbecher und Schneeglöckchen gehören zu den Amaryllisgewächsen. Längst sind die Winterlinge abgeblüht. Mitunter zeigen sie sich bereits im Januar und sie verblühen meistens, wenn die ersten Krokusse wachsen. Winterlinge stammen aus Südeuropa und es gelingt ihnen, mit ihren Knollen sich am passenden Standort, oft im Garten, zu behaupten. Blausterne haben ihren Namen von ihren Blüten. Die Samen werden von Ameisen verschleppt, die mit dem Botenbrot dafür belohnt werden. Das Botenbrot ist ein nahrhaftes Anhängsel des Samens. Der Blaustern stammt wie die Traubenhyazinthe aus Südeuropa. Beide sind Zwiebelgewächse. Die kleinen blauen Blüten sitzen wie in einer Traube am runden Blütenstängel. Daher kommt der Name. Der Goldstern hat ebenso wie Blaustern und Traubenhyazinthe nur ein bis zwei Blätter. Er ist an Wegrändern und auf Wiesen zu finden. Narzissen blühen im April, meistens um die Osterzeit. Deshalb heißen sie auch Osterglocken. Vor mehr als 200 Jahren kamen die ersten Pflanzen aus dem westlichen Mittelmeergebiet über England und Holland nach Deutschland. Die gelbe Blüte besteht aus zwei Blütenblattkreisen. Der erste hat sechs äußere, weithin sichtbare Blütenblätter und der zweite bildet eine Röhre. Wie eine Trompete ragt sie aus der Blüte hervor. In den Zwiebeln der Narzissen befindet sich ein Stoff, der betäubend wirkt. Wenn wir unser Wohnumfeld verlassen, finden wir an Äckern und Wegrändern und auf freien Flächen den Huflattich. Es handelt sich um ein gelbblühendes Korbblütengewächs. Huflattich blüht von Februar bis April. Erst nach der Blütezeit erscheinen seine herzförmigen Blätter. Die Schlüsselblume finden wir in trockenen Wäldern und auf mageren Wiesen. Sie ist eine ausdauernde Blume mit kräftigem Rhizom. Rhizome sind Erdsprosse. Sie blüht im April und ihre Blüten stehen in Dolden. Das heißt, alle Blüten zweigen von einem Punkt des Stängels ab. Anemone nemorosa, so heißt das Buschwindröschen lateinisch, ist vorwiegend in Eichen-, Buchen- und Mischwäldern ansässig. Es blüht ab März und bezieht anfangs seine Nährstoffe aus dahinkriechenden Erdsprossen. Diese Pflanze finden wir in Laub- und Nadelwäldern. Es ist das Leberblümchen, Hepatica nobilis. Die Blütenstiele entwickeln sich direkt aus dem Rhizome, um ab März die blauvioletten Blüten hervorzubringen. Das Leberblümchen ist die Blume des Jahres 2013. Es ist eine besonders geschützte Pflanzenart, die weder gepflückt noch ausgegraben werden darf. Die Pflanze breitet sich nur langsam aus und ist deshalb nur an Waldstandorten zu finden, die wenigstens 100 Jahre relativ ungestört existieren konnten. Die Blattform, sie erinnert ein wenig an die Form einer Leber, führte zur Bezeichnung Leberblümchen. Das ist ein Vertreter der Familie der Veilchengewächse, Viola canina, das Hundsveilchen. Die Pflanze ist verbreitet, ausdauernd und blüht März bis April. Verabschieden möchte ich mich mit einem Strauß voller Tulpen. Wir sehen uns bestimmt bald wieder. Tschüss.
Frühjahrsblüher Übung
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Bestimme alle Pflanzen, die zu den Frühblühern gehören.
TippsFrühlüher blühen typischerweise in der Zeit von März bis April.
LösungZu den Frühblühern zählen beispielsweise Schneeglöckchen, Narzissen, die auch Osterglocken genannt werden, oder Scharbockskraut.
Frühblüher treiben frühzeitig im Jahr aus, da sie das Licht nutzen, bevor das Blätterdach der großen Bäume sie beschattet.
Die Sonnenblume gehört nicht zu den Frühblühern. Sie blüht normalerweise in der Zeit von Juli bis Oktober.
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Beschreibe die Speicherorgane der Frühblüher näher.
TippsDas Speicherorgan von Schneeglöckchen, Narzissen und Bärlauch besteht aus unteriridischen Blättern.
Zwei Antworten sind falsch und bleiben übrig.
LösungIn den unterirdischen Speicherorganen der Frühblüher befindet sich ein Vorrat an Nährstoffen, die ihnen das Überwintern und frühe Austreiben ermöglichen:
- Buschwindröschen, Schlüsselblumen oder Wald-Veilchen besitzen als Speicherorgane Erdsprosse. An der Unterseite der Erdsprosse wachsen kleine Wurzeln.
- Schneeglöckchen, Narzissen oder Bärlauch besitzen als Speicherorgane Zwiebeln. Sie bestehen aus verdickten Blättern, die sich unterhalb der Erde befinden.
- Scharbockskraut besitzt als Speicherorgan Knollen. Aus jeder dieser Knolle kann eine neue Pflanze entstehen.
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Benenne die Speicherorgane der verschiedenen Frühblüher.
TippsDrei Antworten sind falsch und bleiben übrig.
Die drei gesuchten Speicherorgane sind der Erdspross, die Knolle und die Zwiebel.
Das Wald-Veilchen besitzt einen Erdspross zur Überwinterung.
LösungIn den unterirdischen Speicherorganen der Frühblüher befindet sich ein Vorrat an Nährstoffen, die ihnen das Überwintern und frühe Austreiben ermöglichen Du siehst hier ...
- ... ein Wald-Veilchen, das einen Erdspross ausgebildet hat.
- ... Scharbockskraut, das Knollen ausgebildet hat.
- ... ein Schneeglöckchen, das eine Zwiebel ausgebildet hat.
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Benenne die verschiedenen Frühblüher.
TippsSchlüsselblume und Wald-Veilchen haben das gleiche Speicherorgan.
LösungAuf den Bildern siehst du folgende Frühblüher mit ihren Speicherorganen:
- eine Schlüsselblume mit einem Erdspross,
- Scharbockskraut mit Knollen,
- ein Schneeglöckchen mit einer Zwiebel und
- ein Wald-Veilchen mit einem Erdspross.
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Gib die unterirdischen Speicherorgane der Frühblüher an.
TippsEine Antwort ist falsch.
LösungDie unterirdischen Speicherorgane ermöglichen den Frühblühern das frühzeitige Austreiben. Dazu zählen:
- Erdsprosse,
- Knollen und
- Zwiebeln.
In den unteriridischen Speicherorganen der Frühblüher befinden sich Nährstoffe. Diese haben die Frühblüher im letzten Frühling mit Hilfe der Fotosynthese gebildet und eingelagert. Von diesem Vorrat können die Frühblüher zehren und frühzeitig austreiben. -
Ordne den verschiedenen Frühblühern ihre Speicherorgane zu.
TippsNur ein Frühblüher besitzt Knollen.
LösungDie Frühblüher bilden folgende Speicherogane aus:
- Schlüsselblumen und Buschwindröschen bilden Erdsprosse aus.
- Märzenbecher und Narzissen bilden Zwiebeln aus.
- Scharbockskraut bildet Knollen aus.
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Danke ich fande das sehr gut👍🏻🌷🪻
Erste Sahne!
Um ehrlich zu sein...
Wirklich!