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“Robinson Crusoe” (Defoe)

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Die Autor*innen
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Team Zeitreise
“Robinson Crusoe” (Defoe)
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Grundlagen zum Thema “Robinson Crusoe” (Defoe)

Inhalt

Robinson Crusoe – Kurzfassung

Robinson Crusoe ist ein Roman, der ursprünglich anonym im Jahr 1719 erschien. Der Erfinder der Figur des Robinson Crusoe war Daniel Defoe, ein Autor und Kaufmann aus England.

Die Geschichte des Robinson Crusoe erzählt von einem Mann, der in der Hoffnung der Selbstverwirklichung zur See reist. Auf seiner Reise wird er schiffbrüchig und überlebt 27 Jahre auf einer vorwiegend einsamen Insel, bevor er letztendlich zurück nach Europa gelangt.

Das Buch gilt als einer der Vorreiter der modernen Romanliteratur und zählt damit zur Gattung der fiktiven Texte – fictional texts. Tatsächlich wird Defoes Werk sogar als der erste Abenteuerroman (adventure novel) bezeichnet. Werke, die ähnliche Geschichten erzählen, werden heute auch als Robinsonade bezeichnet.

Es wird vermutet, dass Robinson Crusoe in so viele verschiedene Sprachen übersetzt wurde wie zahlenmäßig sonst nur die Bibel.

Robinson Crusoe – über den Schriftsteller Daniel Defoe

Der Autor Daniel Defoe wurde als Daniel Foe vermutlich um 1660 in London geboren. Der Vater von Daniel Defoe war ein angesehener Talghändler. Daher lässt sich festhalten, dass der Autor aus mittelständischen Kreisen stammt. Defoe hatte zu Beginn die Geschichte des Robinson Crusoe anonym veröffentlicht, beziehungsweise unter dem Namen des Hauptcharakters, um die Geschichte glaubwürdiger erscheinen zu lassen. Robinson Crusoe war eines der bedeutendsten Werke von Daniel Defoe, welcher im Jahre 1731 verstarb.

Robinson Crusoe – Zusammenfassung

Die Familie des Protagonisten von Daniel Defoes Werk stammt aus Bremen. Im Jahr 1632 wird Crusoe geboren und träumt davon, zur See zu fahren. Gegen den eindringlichen Rat seines Vaters bricht Crusoe auf und wird auf seiner zweiten Reise vor Nordafrika von Piraten gefangen genommen und für zwei Jahre versklavt. Als Crusoe schließlich entkommt, gelangt er auf einem portugiesischen Schiff nach Brasilien, wo er eine Zuckerrohrplantage eröffnet.

Als er schließlich neue Arbeitskräfte für seine Plantage benötigt, beschließt Crusoe nach Afrika zu segeln, um sich Sklaven zu kaufen. Jedoch zerstört ein Sturm das Schiff und Crusoe kann sich auf einem Floß auf eine scheinbar menschenleere Insel retten. Nach anfänglicher Verzweiflung findet sich Crusoe auf der Insel ein, baut sich eine Festung und betreibt Landwirtschaft und Viehzucht mit ausgewilderten Ziegen. Aus den Ziegenfellen stellt er sogar seine eigene Kleidung her.

Als Crusoe eines Tages eine Schildkröte verspeist und daraufhin schwer erkrankt, durchlebt er einen Fiebertraum. Dieser lässt ihn fortan zu einem sehr religiösen, gottesfürchtigen und zugleich hoffnungsvollen Christen werden.

Demgegenüber steht die ständige Angst vor den einheimischen Kannibalen, welche zeitweise von einer benachbarten Insel zu Crusoes Insel rudern, um Menschen zu jagen und zu verspeisen. Eines Tages stellt sich Crusoe den Kannibalen und rettet deren Opfer. Dem geretteten Menschen gibt Crusoe den Namen Freitag, da seine Rettung an einem Freitag stattfand. Crusoe und Freitag leben fortan gemeinsam auf der Insel und Crusoe unterrichtet Freitag in der englischen Sprache und macht ihn mit europäischen und christlichen Idealen vertraut.

Crusoe und Freitag gelingt später sogar die Rettung von Freitags Vater und einem Spanier. Weil Crusoe ihnen Sicherheit, Unterkunft und Versorgung bieten kann, beschließen Freitags Vater und der Spanier, dass sie noch weitere Menschen vor den Kannibalen in Sicherheit und zu Crusoes Insel bringen wollen.

Schließlich gelangt ein Schiff, auf dem eine Meuterei im Gange ist, vor die Insel. Crusoe und Freitag gelingt es zusammen mit dem Kapitän, die Kontrolle über das Schiff zurückzuerlangen und sie segeln daraufhin zurück nach England. Dort versucht Crusoe, ein gewöhnliches Leben zu führen. Er heiratet und lebt durch seine Plantage in Brasilien in erheblichem Wohlstand.

Doch Crusoe ist nicht zufrieden. Er kehrt nach dem Tod seiner Frau zurück zu seiner Insel, welche sich mittlerweile in eine friedliche und funktionierende Gemeinschaft der geretteten Personen entwickelt hat. Crusoe bereut am Ende, überhaupt nach Europa zurückgekehrt zu sein und nicht sein ganzes Leben auf seiner Insel verbracht zu haben.

Robinson Crusoe – eine wahre Geschichte?

Crusoes Geschichte war für die damalige Zeit bahnbrechend. Die Menschen waren fasziniert von der Geschichte und verlangten mehr. Selbst nachdem sich herausstellte, dass die Geschichte nicht wahr war, riss die Nachfrage nach Fortsetzungen nicht ab.

Heute vermutet man, dass vor allem eine Geschichte prägend für Defoes Werk war. Ein Mann namens Alexander Selkirk aus Schottland wurde im Jahr 1704 von seinem Kapitän auf einer verlassenen Insel ausgesetzt und überlebte dort vier Jahre lang, bevor er gerettet wurde und zurück nach Europa gelangte. Dort wurde seine erstaunliche Überlebensgeschichte in einer Zeitschrift veröffentlicht. Dieser Artikel gilt bis heute als Inspiration für Defoes "Robinson Crusoe".

Robinson Crusoe – Ansätze für Analysen

Defoes Werk bietet viele mögliche Analysen. Einige der wichtigsten Aspekte, die im Werk vorgestellt werden, sind die calvinistisch-protestantischen Ideale der Hauptfigur Robinson Crusoe. So gesehen kann Robinson Crusoe als Werbung, Rechtfertigung und Anleitung für den Kolonialismus verstanden werden: Ein (weißer) gewöhnlicher Mann kann sich aus seiner verzweifelten Lage befreien, indem er sich auf sein Wissen aus der sogenannten zivilisierten Welt und seinen Glauben an Gott stützt. Weiterhin spielt die Angst vor „dem Wilden“ im Werk eine wichtige Rolle. Die Wilden sind einerseits die Kannibalen, die durch die Abstufung als „Wilde“ entmenschlicht werden. Somit ist es auch Crusoes Aufgabe, die Wilden zu missionieren, wie er es mit Freitag getan hat. Andererseits ist das Wilde aber auch die Natur, die es unbedingt zu bezwingen gilt.

Wer ist Robinson Crusoe?
Hat Robinson Crusoe wirklich gelebt?
Was passiert in Robinson Crusoe?
Wer ist der echte Robinson Crusoe?
Auf welcher Insel war Robinson Crusoe?
Wie viele Jahre war Robinson Crusoe auf der Insel?
Wie endet die Geschichte von Robinson Crusoe?
Wann ist das Buch Robinson Crusoe erschienen?

Transkript “Robinson Crusoe” (Defoe)

Im März 1719 erscheint in London ein Roman mit dem Titel „Das Leben und die Abenteuer des Robinson Crusoe“. Das Buch macht seinen Autor mit einem Schlag berühmt. Er ist ein ehemaliger Journalist mit dem Namen Daniel Defoe. Als Junge hat er kurze Gastspiele in diversen Schulen gegeben, bevor er als reisender Kaufmann und als Soldat durch ganz Europa gezogen ist. Nach einigen erfolglosen Zeitungsgründungen versucht sich Defoe als Autor von Flugblättern. Das bringt ihm Pranger und Gefängnisstrafen ein. Den Kerker verlässt der glücklose Schreiber als Polizeispitzel. Der undankbare Beruf macht ihn aber auch nicht reich, im Gegenteil: Defoe ist ständig auf der Flucht vor seinen Gläubigern. Er ist bereits sechzig Jahre alt, als ihm der große Wurf gelingt. Robinson Crusoe wird der Liebling aller Briten und Defoes exotischer Roman neben der Bibel zur abendlichen Pflichtlektüre. Endlich klingeln die ersehnten Pfunde in die Sparbüchsen des Autors. Er hat aus dem Nichts eine neue Literaturgattung geschaffen: den modernen Abenteuerroman, den man nicht liest, sondern in wenigen Stunden förmlich verschlingt. Das begeisterte Publikum fordert mehr und bekommt es. Defoe lässt den englischen Odysseus in zwei Fortsetzungen weitere Abenteuer erleben. Vor allem auf die jungen Bewohner der kalten, nebeligen Insel Britannien wirken die Berichte der Erlebnisse von Robinson Crusoe in den Tropen sehr aufregend. Zu seinem Bestseller inspiriert haben Defoe die Erinnerungen des schottischen Matrosen Alexander Selkirk, der vier Jahre auf der Isla Robinson Crusoe im Pazifik verbracht hat. Daniel Defoes Romanheld ist ein verträumter achtzehnjähriger Jüngling, der unbedingt zur See gehen will. Bei seinem ersten Schiffbruch wird er von grausamen Piraten gefangen. Es gelingt ihm aber, nach Brasilien zu flüchten, wo er als Pflanzer arbeitet. Mit bescheidenem Reichtum ausgestattet, schifft sich Robinson neuerlich ein. Die Katastrophe bleibt nicht aus und er wird als einziger Überlebender auf eine kleine Insel im Mündungsgebiet des Orinoko-Flusses verschlagen. Der Schiffbrüchige verfällt wegen seiner Einsamkeit vorerst in tiefe Depressionen. Erst als er seinen farbigen Diener, den er Freitag nennt, findet, beginnt sich Robinson, auf der Insel einzurichten. Mit großer Geschicklichkeit verwandelt er den wilden Urwald in ein kleines Paradies. Achtundzwanzig Jahre lässt Defoe seinen Helden dort ausharren, bis endlich die Segel des rettenden Schiffes am Horizont erscheinen. Aber zu Hause in England wird Robinson Crusoe nicht mehr richtig glücklich. Er träumt von seinem tropischen Paradies, seinem eigenen Königreich, wo andere Gesetze gelten als die von Geld und Krieg. Dieser Traum ist über die Jahrhunderte lebendig geblieben. Heute, im Zeitalter des Massentourismus, ist die Sehnsucht nach der unberührten Insel der Freiheit stärker denn je. Doch außer Robinson Crusoe hat sie bisher keiner gefunden.

7 Kommentare

7 Kommentare
  1. Cooler Clip 🦾💪😊👍🏻☺️👏😄❤️

    Von Carla, vor 6 Monaten
  2. XD stimmt

    Von Samah Abomostafa, vor mehr als einem Jahr
  3. @Yssjan stimmt :)

    Von Deinem Vater, vor mehr als 3 Jahren
  4. Die Perücken sind so ......Äh

    Von Yssjan, vor mehr als 3 Jahren
  5. Hallo Joshua G.,
    da dies eine Kurzbiographie über Daniel Defoe ist und sein Werk "Robinson Crusoe" thematisiert wird, ist es relevant für den Englisch-Unterricht, auch wenn das Video nicht auf Englisch ist.
    Viele Grüße aus der Englisch-Redakion!

    Von Freya Wurm 1, vor fast 4 Jahren
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