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Zeitformen 03:39 min

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Transkript Zeitformen

Hallo! In diesem Video geht es um die Zeitformen, die Tempora. Wenn ihr etwas schreiben wollt, dann berichtet ihr über die Dinge, die ihr erlebt habt oder über das, was gerade passiert oder über etwas, das ihr noch vor euch habt. Diese Handlungen und Geschehen finden in verschiedenen Zeiten statt, in der Gegenwart, in der Vergangenheit und in der Zukunft. Diese Zeitformen lassen sich auf einem Zeitstrahl festhalten, der von der Gegenwart in die Vergangenheit und in die Zukunft reicht. In der Gegenwart ist das Präsens, in der Vergangenheit das Perfekt, das Präteritum und das Plusquamperfekt und in der Zukunft Futur 1 und Futur 2. Als Beispiel nehme ich das Verb "lesen". Präsens: Ich lese. Perfekt: Ich habe gelesen. Präteritum: Ich las. Plusquamperfekt: Ich hatte gelesen. Futur 1: Ich werde lesen. Futur 2: Ich werde gelesen haben. Das Präsens, Präteritum und das Futur gehören zu den 3 einfachen Tempora, das Perfekt, das Plusquamperfekt und das Futur 2 beziehen sich auf die einfachen Tempora, und man nennt sie die zusammengesetzten Tempora, weil sie aus einem Hilfsverb und einem Partizip 2 gebildet werden. Es hat natürlich einen Sinn, dass es im Deutschen verschiedene Zeitformen gibt. Wann verwendet ihr die verschiedenen Zeitformen? Darauf gehen wir im Folgenden ein.  Nehmen wir als 1. das Präsens. Das Präsens bezeichnet ein Geschehen, das sich gerade ereignet, z. B. Sie liest ein Buch. Oder es sind Aussagen, die allgemein und immer gültig sind: Der Juli hat 31 Tage. Es bezeichnet auch ein Geschehen, das in der Zukunft liegt, z. B. Morgen gehe ich wieder in die Schule. Als Nächstes kommen wir zum Perfekt. Das Perfekt bezeichnet ein vergangenes Geschehen, das bis in die Gegenwart reicht. Z. B. Wir haben um 12 Uhr angefangen, Mittag zu essen und wir essen immer noch. Das Perfekt kann auch ein Geschehen, das vor der Gegenwart liegt, bezeichnen; das nennt man Vorzeitigkeit. Z. B. Er ist zur Schwimmhalle gefahren, wo er jetzt trainiert.  Als Nächstes stelle ich euch das Präteritum vor. Das Präteritum bezeichnet ein vergangenes und abgeschlossenes Geschehen in der Vergangenheit. Z. B. Ich aß gestern einen Apfel. Das Präteritum wird auch in Märchen und Romanen verwendet, z. B. Es war einmal ein König. Eine weitere Zeitform ist das Plusquamperfekt. Es bezeichnet die Vorzeitigkeit zum Präteritum. Z. B. Nachdem er die Flasche ausgetrunken hatte, brachte er sie in die Küche. Das waren die Zeitformen der Vergangenheit und jetzt kommt eine Zeitform der Zukunft, das ist das Futur 1. Das Futur 1 bezeichnet ein Geschehen, das noch nicht stattgefunden hat. Ich werde dich morgen besuchen. Es kann aber auch eine Vermutung bezeichnen: Das wird nicht gut gehen.  Oder auch eine nachdrückliche Aufforderung: Du wirst jetzt damit aufhören! Kommen wir nun zur letzten Zeitform, das Futur 2. Das Futur 2 bezeichnet ein Geschehen, das in der Zukunft als bereits abgeschlossen angesehen wird. Es kommt ganz selten vor. Z. B. Wenn du wieder da bist, werden wir schon umgezogen sein.  Ich hoffe, ihr könnt euer gelerntes Wissen jetzt aneignen. Das war es von mir. Tschüss, bis zum nächsten Video!

111 Kommentare
  1. Okay es ist schön……

    Von Anastasia T., vor 5 Monaten
  2. du sagst zum Beispiel statt ich-isch

    Von Try Leute Moinmax Hier, vor 5 Monaten
  3. Hallo Ulli Fritzinger,
    leider ist die Tonqualität bei diesem Video nicht ideal, da hast du Recht. Es gibt jedoch die Möglichkeit, das Video langsamer anzuspielen. Du findest dazu rechts unter dem Video ein Tacho Symbol, an dem die Geschwindigkeit herunterregeln kannst.
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Alicia v. L.C., vor 6 Monaten
  4. Das Video ist ganz gut nur die Audio Qualität ist ,,schlecht"

    Von Ulli Fritzinger, vor 6 Monaten
  5. bist du erkältet hast du schnupfen langsamer lesen !!!!!!

    Von Susi 23, vor 6 Monaten
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Zeitformen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Zeitformen kannst du es wiederholen und üben.

  • Vervollständige die Merkmale der Zeitformen.

    Tipps

    Einfache Zeitformen werden ohne ein Partizip II gebildet.

    Beispiele für zusammengesetzte Zeitformen sind

    • ich werde gelesen haben und
    • ich hatte gelesen.
    Lösung

    In der deutschen Sprache gibt es insgesamt 6 verschiedene Zeitformen, auch Tempora genannt. Diese sagen aus, wann etwas geschehen ist, geschehen wird oder ob es gerade geschieht.

    Zu den einfachen Tempora gehören

    • Präteritum ich ging,
    • Präsens ich gehe und
    • Futur I ich werde gehen.
    Das Futur I bildet bei den einfachen Tempora eine Ausnahme, da es die einzige Form mit einem Hilfsverb ist. Anders als die zusammengesetzten Tempora wird das Futur I mit einem Hilfsverb und dem Infinitiv des Verbs gebildet.

    Zu den zusammengesetzten Tempora gehören

    • Perfekt ich habe gelesen,
    • Plusquamperfekt ich hatte gelesen und
    • Futur II ich werde gelesen haben.
    Diese beziehen sich auf die einfachen Tempora. Sie werden aus einem Hilfsverb und dem Partizip II gebildet.

  • Beschreibe die Verwendung der einzelnen Zeitformen.

    Tipps

    Ein Beispielsatz im Plusquamperfekt ist:

    Ich hatte „Harry Potter und der Halbblutprinz“ schon gelesen, als der Film erschien.

    Zusammengesetzte Zeitformen werden immer mit dem Partizip II gebildet.

    Lösung

    Das Präsens ist die Gegenwartsform und kann verschiedene Aspekte beschreiben:

    • ein Geschehen, welches gerade passiert: Ich lerne gerade mit sofatutor.
    • ein Geschehen, welches regelmäßig stattfindet: Am 24.12. ist Weihnachten.
    • ein Geschehen in der Zukunft: Ich mache meine Hausaufgaben morgen.
    Das Präteritum beschreibt ein abgeschlossenes Ereignis der Vergangenheit. Gestern aß ich ein Eis.

    Das Perfekt beschreibt eine abgeschlossene Handlung in der Vergangenheit und betont dabei das Ergebnis dieser Handlung. Er hat sein Zimmer gestrichen.

    Das Plusquamperfekt beschreibt die Vorvergangenheit. Du verwendest es, wenn du in einer Erzählung über die Vergangenheit erzählen möchtest, was zuvor passierte. Bevor Rino im Lotto gewann, war er noch nie verreist.

    Das Futur I nutzt du vor allem dann, wenn du eine Vermutung oder eine Absicht für die Zukunft ausdrücken möchtest. Ich werde den Wettbewerb gewinnen.

    Das Futur II beschreibt ein Geschehen, welches in der Zukunft als abgeschlossen angesehen wird. Wenn du mit den Hausaufgaben fertig bist, wird das Fahrrad repariert sein.

  • Bilde die Zeitformen des Verbs spielen in der 1. Person Singular.

    Tipps

    Die Anzahl der Lücken verrät dir, aus wie vielen Verbformen die jeweilige Zeitform besteht.

    Ist es mehr als eine Lücke, benötigst du ein Hilfsverb, also eine Form haben sein, werden oder haben.

    Für die zusammengesetzten Zeitformen benötigst du auch das Partizip II. Das Partizip II von spielen lautet gespielt.

    Lösung

    Das Präsens ist die Zeitform der Gegenwart. Es wird aus dem Verbstamm und der Personalendung gebildet.

    • Ich gehe in den Garten. Sie spielen im Garten.
    Das Präteritum beschreibt die einfache Vergangenheit, also abgeschlossene Ereignisse der Vergangenheit. Es wird aus dem Verbstamm und den Präteritumsendungen gebildet.

    • Ich spielte im Garten. Wir spielten im Garten.
    Das Perfekt ist eine weitere Zeitform der Vergangenheit. Es wird mit haben/sein + Partizip II gebildet.

    • Ich habe gespielt. Ich bin gewesen.
    Das Plusquamperfekt ist die sogenannte Vorvergangenheit. Sie beschreibt ein Ereignis, welches vor einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit stattfand. Das Plusquamperfekt wird aus der Präteritumsform von haben/sein + Partizip II gebildet.

    • Ich hatte gespielt. Ich war dort gewesen.
    Das Futur I ist die Zeitform der einfachen Zukunft. Es wird mit einer Form von werden + Infinitiv gebildet.

    • Ich werde spielen. Du wirst schlafen.
    Das Futur II ist die abgeschlossene Zukunft und beschreibt ein Geschehen, welches in der Zukunft als abgeschlossen angesehen wird. Es wird mit einer Form von werden + Partizip II + Hilfsverb gebildet.

    • Ich werde gespielt haben. Du wirst gespielt haben.
  • Ermittle die Zeitformen.

    Tipps

    Perfekt und Plusquamperfekt werden mit dem Partizip II gebildet.

    • kochen (Grundform) - gekocht (Partizip II)

    In einigen Sätzen findest du Signalwörter wie gestern, die dir verraten, dass die Handlung in der Vergangenheit passiert.

    Ein Hilfsverb kann sich auch auf mehrere Vollverben beziehen. Damit werden Wiederholungen vermieden.

    Morgen werde ich kochen und backen.

    Das Futur I wird mit dem Hilfsverb werden gebildet.

    Lösung

    Das Präsens ist die Gegenwartsform und kann drei verschiedene Aspekte beschreiben:

    • ein Geschehen, welches genau in diesem Moment passiert: ich freue mich sehr
    • ein Geschehen, welches immer gültig ist: Wir fahren immer im Sommer in den Urlaub.
    • ein Geschehen in der nahen Zukunft: Ich gehe heute früh ins Bett.
    Das Präteritum ist die einfache Vergangenheitsform und beschreibt ein abgeschlossenes Ereignis der Vergangenheit.

    • Letztes Jahr waren wir in Italien.
    • Gestern erzählte Papa mir von unserem Urlaub. Ich war total überrascht.
    Das Plusquamperfekt beschreibt ein Ereignis, welches vor dem Präteritum stattfand.

    • Bevor Papa uns nach Italien gefahren hatte ...
    Das Futur I ist die einfache Zukunft und kann ein Geschehen beschreiben, welches stattgefunden wird:

    • denn ich werde morgen in den Urlaub fahren
  • Bestimme die Zeitform.

    Tipps

    Plusquamperfekt und Futur II gehören zu den zusammengesetzten Tempora. Sie bestehen also aus mehr als einer Verbform.

    Das Präsens kann eine allgemein gültige Aussage beschreiben.

    Heiligabend ist am 24. Dezember.

    Lösung

    Das Präsens wird aus dem Wortstamm des Infinitivs und der Personalendung gebildet. Die Personalendungen im Präsens sind -e, -st, -t, -en, -t, -en.

    Das Präteritum wird aus aus dem Verbstamm und der Präteritumsendung gebildet. Aber aufgepasst! Es gibt natürlich auch unregelmäßige Verben (sehen - ich sah). Personalendungen sind -te, -test, -te, -ten, -tet, -ten.

    Das Plusquamperfekt wird aus dem Präteritum von haben/sein und einem Partizip II gebildet. Zum Beispiel:

    • ich war gegangen, du warst gegangen
    • ich hatte gesehen, er hatte gesehen
    Das Futur I wird mit dem Hilfsverb werden und dem Infinitiv gebildet, zum Beispiel:

    • ich werde gehen, du wirst gehen, er wird gehen, wir werden gehen, ihr werdet gehen, sie werden gehen.
  • Bilde die Verbformen in dem entsprechenden Tempus.

    Tipps

    Neben werden kann auch haben ein Hilfsverb sein.

    ich werde gehen

    Das Partizip II von werfen lautet geworfen.

    Lösung

    Das Präsens wird aus dem Verstamm + Personalendung (-e, -st, -t, -en, -t, -en) gebildet:

    • Wir haben einen Hund. Sein Name ist Schnuffel.
    • Der Ball hängt bis heute in dem Baum.
    Das Präteritum wird genauso wie das Präsens aus Verbstamm + Personalendung gebildet. Im Präteritum sind die Endungen -te, -test, -te, ten, -tet, -ten.

    Manche Verben wie gehen sind unregelmäßig und haben besondere Formen. Aus ich gehe wird ich ging, aus du gehst wird du gingst. Bei diesen Verben verändert sich der Stamm, aber die Endungen sind die gleichen wie bei den regelmäßigen Verben.

    • Erst warf ich einen Stock und er holte ihn dann. Einmal konnte er seinen Ball nicht finden.
    Das Perfekt wird aus haben/sein + Partizip II gebildet.

    • Gestern haben Schnuffel und ich gespielt.
    Das Plusquamperfekt wird aus dem Präteritum von haben/sein + Partizip II gebildet.

    • da ich ihn in einen Baum geworfen hatte
    Das Futur I wird aus werden + Infinitiv gebildet. Um die Zeitform an die Person anzupassen, wird werden konjugiert:

    • Vorher werde ich meine Hausaufgaben machen.