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Unpersönliche Verben - Übung

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Thunertmberlin
Unpersönliche Verben - Übung
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Grundlagen zum Thema Unpersönliche Verben - Übung

Ist dir schon mal aufgefallen, dass es im Deutschen Wendungen gibt, die kein richtiges Subjekt haben? "Es schneit", "es weihnachtet"... Auch das Lateinische kennt solche unpersönlichen Ausdrücke. Wenn es dir schwerfällt, Wendungen wie "iuvat", "praestat" oder "paenitet" zu übersetzen, ist dieses Video genau das Richtige für dich. Hier kannst solche Verben und ihre Konstruktion nochmal wiederholen und lernst außerdem noch andere unpersönliche Verben kennen. Dabei wiederholen wir auch gleich schwierige Phänomene wie den Infinitiv als Subjekt, den AcI und Verben, die mit einem Genitiv konstruiert werden. Viel Spaß und viel Erfolg!

Unpersönliche Verben - Übung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Unpersönliche Verben - Übung kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib die richtige Übersetzung an.

    Tipps

    Schau dir am besten noch mal die Beispiele im Video an. Alle Verben kamen dort vor.

    pluit gibt Auskunft über das Wetter.

    pudor, pudoris ist die Scham.

    Lösung

    Alle Verben aus der Aufgabe sind unpersönlich konstruiert. Das bedeutet, sie haben kein handelndes Subjekt im Nominativ, wie zum Beispiel mater, pater oder amicus. Im Deutschen drücken wir das meistens mit „es“ aus: es beschämt, es verdrießt.

    Wenn man sagen will, wen etwas beschämt oder für wen sich etwas gehört, nimmt man den Akkusativ: me pudet - es beschämt mich, amicum opportet - für den Freund gehört es sich.

    Manche Verben stehen aber auch ganz ohne Akkusativ: pluit heißt nur: es regnet, und praestat bedeutet: es ist besser. Was besser ist, steht im Infinitiv: praestat manere - es ist besser, zu bleiben.

  • Vervollständige die Übersetzung, indem du die unpersönlichen Ausdrücke richtig wiedergibst.

    Tipps

    Suche zuerst die konjugierte Verbform im lateinischen Satz. Welche Wörter sind nicht übersetzt?

    Dann überlegst du, wie du den unpersönlichen Ausdruck am besten wiedergibst. Meistens gibt es mehrere mögliche Lösungen.

    Lösung

    In den lateinischen Sätzen fehlt jeweils die Übersetzung des Prädikats. Es ist immer ein unpersönlicher Ausdruck. Mache dir die Bedeutung nochmal klar und versuche, sie richtig wiederzugeben. Meistens gibt es mehrere Lösungen:

    • praestat - es ist besser
    • iuvat - es erfreut, mach Freude
    • oportet - es gehört sich, ziemt sich, schickt sich
    • mos est - es ist Sitte oder Brauch
    • decet - es ziemt sich.

  • Vervollständige die Sätze mit den richtigen Verben.

    Tipps

    Übersetze zuerst das Verb, das du in der unten stehenden Auswahl findest. Wo steht etwas Entsprechendes in der deutschen Übersetzung?

    Lösung

    Sieh dir zuerst die Verben in der Ablage an. Übersetze sie. Dann kannst du leicht den entsprechenden Ausdruck in der deutschen Übersetzung finden und das Verb dem entsprechenden lateinischen Satz zuordnen.

    Hier nochmal die Verben in der Übersicht:

    • iuvat - es erfreut (steht mit Akkusativ: pueros)
    • pluit - es regnet (steht ohne Akkusativ oder Ergänzungen)
    • piget - es verdrießt (mit Akkusativ: Caium, die Sache, die jemanden verdrießt, steht im Infinitiv: thermas petere)
    • constat - es steht fest (steht mit einem AcI: aquam aegrotos curare)
    • decet - es ziemt sich (steht mit Akkusativ: Caesares).

  • Vervollständige die Übersetzung.

    Tipps

    Suche zuerst die fehlenden Teile der Übersetzung.

    Das unpersönliche Verb ist fett hervorgehoben. Manchmal musst du auch den dazu gehörigen Akkusativ noch übersetzen.

    Lösung

    Übersetze die lateinischen Verben in jedem Satz. Sie kommen dir bestimmt bekannt vor, denn es sind die unpersönlichen Verben, die du bereits kennst. Vergleiche dann den entsprechenden deutschen Satz. Manchmal ist auch der zugehörige Akkusativ noch zu übersetzen.

    Hier die Wendungen in der Übersicht:

    • imperatorem paenitet - der Feldherr oder Heerführer bereut
    • se taedet - er empfindet Ekel oder Verdruss, ihn ekelt
    • neminem pudet - niemand schämt sich oder empfindet Scham
    • apertum est - es ist offenkundig (mit AcI: Romanos... expugnavisse)
    • consulem misteret - der Konsul hat oder empfindet Mitleid, er bemitleidet.

  • Vervollständige die lateinischen Sätze, indem du die unpersönlichen Ausdrücke richtig einsetzt.

    Tipps

    Schau dir zunächst das Verb in der deutschen Übersetzung an. Findest du eine Entsprechung in der Reihe von Wörtern unten, die dir schon bekannt vorkommt?

    Lösung

    Schau dir das Verb in der deutschen Übersetzung an. Es handelt sich dabei stets um einen Ausdruck, der einem unpersönlichen Verb im Lateinischen entspricht. Du kennst diese Ausdrücke schon aus dem Video. Findest du zum Beispiel den Ausdruck „es ist besser“, dann kannst du praestat in den Text hineinziehen.

    Hier nochmal die Wendungen in der Übersicht:

    • pluit - es regnet
    • mos est - es ist Sitte oder Brauch
    • miseret (aliquem) - jemand hat Mitleid
    • operae pretium est - es ist der Mühe wert, es lohnt sich.

  • Ergänze die Übersetzung mithilfe deiner Kenntnisse der unpersönlichen Verben und ihrer Übersetzungsmöglichkeiten.

    Tipps

    Übersetze das Verb in dem lateinischen Satz. Du kennst die Ausdrücke schon aus früheren Übungen und aus dem Video.

    Im Akkusativ steht derjenige, der eine Gefühlsregung oder Empfindung hat.

    Im Genitiv steht die Sache, für die er sich schämt oder vor der er sich ekelt.

    Vokabeltipps:

    • plebs, plebis (f.) - das Volk, die Bevölkerung
    • ludus, i (m.) - das Spiel
    Lösung

    Übersetze zunächst das lateinische Verb. Alle Verben sind unpersönlich, haben also kein Subjekt im Nominativ bei sich. Wenn man sagen will: jemand empfindet Ekel oder Mitleid, steht die Person im Akkusativ:

    • neminem taedet - niemand ekelt sich
    • Caesarem miseret - der Kaiser hat Mitleid.
    Wovor man sich ekelt oder wofür man Mitleid hat, steht im Genitiv:
    • neminem ludorum taedet - niemand ekelt sich vor den Spielen
    • Caesarem plebis miseret - der Kaiser hat Mitleid für das Volk.

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