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Satzglieder im Hauptsatz

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Olivia Schulte
Satzglieder im Hauptsatz
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Grundlagen zum Thema Satzglieder im Hauptsatz

Inhalt

Satzglieder im Lateinischen einfach erklärt

Der lateinische Satz setzt sich aus mehreren Satzgliedern zusammen. Damit ein Satz entsteht, müssen in ihm zumindest ein Subjekt und ein Prädikat vorhanden sein. In den allermeisten Fällen tritt außerdem ein Objekt hinzu, zum Beispiel ein Akkusativ- oder Dativobjekt.

Welche Satzglieder gibt es im Lateinischen?

Übersicht über die lateinischen Satzglieder:

  • Subjekt (Satzgegenstand)
  • Prädikat (Satzaussage)
  • Objekt (Satzergänzung)
  • Adverbiale (Umstandsbestimmung)
  • Attribut (Beifügung)

Wie kann man die Satzglieder im lateinischen Satz bestimmen?

Die lateinischen Satzglieder

Schritt 1: Inhalt des lateinischen Satzes erschließen

Es gibt viele Wege, sich einen lateinischen Satz zu erschließen. Eine Möglichkeit besteht darin, das Prädikat auszumachen und von ihm ausgehend Fragen zu stellen. Das Prädikat stellt die Handlung des Satzes dar und gibt viele Informationen über die anderen Satzglieder. Es steht häufig am Ende eines Satzes.

  • Magister pueris cunctas provincias monstrat.

In unserem Beispiel ist das Prädikat monstrat, das von monstrare kommt und „zeigen“ bedeutet. Nun können wir Fragen an den Satz stellen:

  • Wer zeigt hier etwas? → Subjekt
  • Wem zeigt diese Person etwas? → Dativobjekt
  • Was zeigt diese Person der/den anderen Person(en)? → Akkusativobjekt

Diese Fragen ergeben sich bereits aus der Handlung – ohne diese Satzglieder ergibt der Satz keinen Sinn.

Auch jetzt müssen wir noch nicht unbedingt eine grammatikalische Satzanalyse vornehmen, sondern können mit einer inhaltlichen Satzanalyse fortfahren. Dafür sind Vokabelkenntnisse nötig: Den Satzgliedern magister, pueris und provincias können wir die Informationen Lehrer, Schüler und Provinz entnehmen.

Stellen wir uns eine Szene vor, bei der eine Person einer anderen etwas zeigt, gibt es nun zwei sinnvolle Möglichkeiten:

a) Der Lehrer zeigt den Schülern die Provinzen.
b) Die Schüler zeigen dem Lehrer die Provinzen.

Für eine Entscheidung müssen wir die Formen der Substantive betrachten: Aus unserer Frage 2 wissen wir, dass diejenigen, die die Provinzen gezeigt bekommen, im Dativ (wem?) stehen. Ein Blick auf den lateinischen Satz zeigt, dass nur pueris im Dativ steht: Damit ist der Sachverhalt klar und wir haben den Satz verstanden.

Schritt 2: Inhalt des Satzes ins Deutsche übersetzen

Haben wir einmal verstanden, worum es in einem Satz geht, fällt uns die Übersetzung in der Regel leicht.

Die hier vorgestellte Methode, vom Prädikat ausgehend Fragen an den Text zu stellen, hat ihre Schwachstelle bei Prädikaten, die mehrere Bedeutungen haben (z. B. petere). Hier musst du das Satzumfeld (z. B. Objekte) und den inhaltlichen Zusammenhang beachten, um zum Ziel zu kommen.

Geschafft! Du weißt nun, wie man lateinische Satzglieder bestimmen und erkennen kann. Wenn du deine Kenntnisse über die Satzglieder im Lateinischen vertiefen möchtest, findest du weitere Übungen bei sofatutor.

Transkript Satzglieder im Hauptsatz

Ein herzliches sal-, ah, oh nein, die Satzglieder sind ganz verrückt geworden. Stopp! Also noch einmal von vorn. Ein herzliches salvete von eurer Latein-Tutorin Olivia. In diesem Video beschäftigen wir uns mit den Satzgliedern im lateinischen Hauptsatz. Dazu werden wir gelegentlich den deutschen Hauptsatz gegenüberstellen. Zu unseren Schwerpunkten gehören Prädikate, Subjekte und Objekte. Hey, Prädikat, warte, bis du dran bist! Damit dir dieses Video auf hilfreiche Weise die Satzglieder des lateinischen Hauptsatzes vorstellen kann, solltest du schon einige Dinge wissen. Dazu gehören die Bezeichnungen und Unterscheidungen der Satzglieder und Wortarten. Im Deutschen solltest du außerdem schon Prädikat, Subjekt und Objekt im Satz erkennen können. Zusätzlich ist es hilfreich, wenn du bereits weißt, was eine Apposition im Deutschen ist. Na dann, fangen wir gleich mal an. Unterstützt werden wir heute von unserer Sprüchekiste. Darin stecken einige Sätze, an denen wir das Erkennen von Prädikaten, Subjekten und Objekten üben können. Nehmen wir uns also einen Beispielsatz heraus. Unser erster lautet: Fortes fortuna adiuvat. Dieser Satz ist von Terenz. Das Wichtigste im lateinischen Hauptsatz ist das Prädikat. Das Prädikat kann eine konjugierte Form eines Vollverbes sein oder aus einem Prädikatsnomen und einer Kopula, einem konjugierten Hilfsverb, gebildet werden. Nach dem Prädikat fragt man mit der Frage: Wer oder was tut etwas? Es geht also um die Handlung im Satz, beispielsweise: schwimmen, essen oder lesen. Um unser Prädikat zu finden, suchen wir im lateinischen Satz nach einem Verb. Die Verben, auch die Hilfsverben, werden konjugiert und stehen im lateinischen Satz sehr häufig am Ende. Da finden wir: adiuvat. Es kommt von adiuvare und heißt: er, sie oder es hilft. Also ist unser Prädikat adiuvat. Wer oder was hilft, ist nun allerdings die Frage. Darauf antwortet das Subjekt. Warum das „was“, fragt ihr euch vielleicht? Nehmen wir an, das Buch liegt auf dem Tisch. Wer oder was liegt? Das Buch. Es ist ein sächliches Subjekt. Daher fragen wir nicht nur, wer, sondern auch, was etwas tut. Wer oder was hilft? Im Lateinischen, wie auch im Deutschen, steht unser Subjekt im Nominativ. Wir wissen von unserem Prädikat, dass unser „wer oder was“ im Singular steht. Daher wird es von fortuna ausgefüllt: Das Schicksal hilft. Wem hilft das Schicksal? Im Deutschen stellt sich automatisch die Frage, wem das Schicksal hilft. Das liegt an der Valenz des Verbes helfen. Im Deutschen regiert „helfen“ einen Dativ und antwortet somit auf die Frage „wem?“. Im Lateinischen steht adiuvare mit einem Akkusativobjekt, wie hier: fortes. Das Schicksal hilft den Tapferen. Nun haben wir die Satzglieder einmal am Satz kennengelernt. Fassen wir sie nun einmal in einer Übersicht zusammen. Es gibt immer eine handelnde Person oder Sache im lateinischen Satz. Das bedeutet, wir finden immer ein Subjekt. Manchmal ist dieses bereits im Prädikat enthalten. Dann übernehmen wir das Subjekt aus der Personalendung des Verbes: Salutant, sie begrüßen. „Sie“ ist das Subjekt und „begrüßen“ das Prädikat. Prädikate regieren Objekte in unterschiedlichen Kasus. In diesem Fall haben wir ein Akkusativobjekt, welches auf die Frage „wen oder was“ antwortet. Salutant Caesarem. Sie begrüßen Caesar. Somit ist das Verb transitiv, denn transitive Verben fordern den Akkusativ. Intransitive Verben fordern entweder einen anderen Kasus, Genitiv, Dativ, Ablativ, oder gar keinen. Dafür noch ein kleines Beispiel: Dormit, er schläft. So viel zum Allgemeinen.

25 Kommentare

25 Kommentare
  1. Anna lebeuuupsi
    Solltezumanderen

    Von Itslearning Nutzer 2535 902130, vor 3 Monaten
  2. Uuupsi, sollte zum anderen Video...

    Von Streber, vor 6 Monaten
  3. Guten Appetit Marcus🍎

    Von Streber, vor 6 Monaten
  4. Dieses Video war sehr hilfreich! gratias!!!!!

    Von Fifinchen, vor 8 Monaten
  5. Hallo Tono3,
    vielen Dank für dein wertvolles Feedback. Tatsächlich waren die Farbzuordnungen in der 5. Aufgabe völlig verdreht. Wir haben die Aufgabe nun aktualisiert. Ein großes Dankeschön an dich! Weiterhin viel Spaß beim Lernen auf unserer Plattform, herzliche Grüße aus der Redaktion

    Von Kilian Söllner, vor etwa einem Jahr
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Satzglieder im Hauptsatz Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Satzglieder im Hauptsatz kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme in den Sätzen jeweils das Prädikat, Subjekt und Objekt.

    Tipps

    Vergiss nicht: Das Prädikat ist ein konjugiertes Vollverb oder ein Prädikatsnomen mit einer Kopula.

    Pass auf: Das Verb adiuvare hat den Akkusativ im Latein, aber du musst es mit Dativ übersetzen.

    Pass auf: das Verb gaudere findest du hier mit dem Ablativ.

    Lösung

    Am besten, du suchst zuerst das Prädikat. Ein Prädikat ist immer ein konjugiertes Vollverb, das für sich allein stehen kann - oder ein Prädikatsnomen mit esse. Das Prädikat sagt dir, was für eine Handlung im Satz stattfindet, also was einer oder mehrere tun oder sind. Das Prädikat steht im Lateinischen normalerweise am Ende des Satzes. Es zeigt dir schon, ob das Subjekt Singular oder Plural sein muss.
    Dann suchst du das Subjekt. Es gibt an, wer oder was etwas tut oder ist. Im Lateinischen und Deutschen steht das Subjekt immer im Nominativ. Es kann Singular oder Plural sein - die Anzahl stimmt immer mit dem Prädikat überein.
    Am Ende suchst du das Objekt. Es bezeichnet die Person oder die Sache, die das Ziel der Handlung ist. Nach ihm fragst du: wen oder was?

    Gehen wir unsere Sätze durch:

    • Servae dominam adiuvant: Das Prädikat ist das Vollverb adiuvant (sie helfen). Es zeigt die Handlung des Satzes. Das Subjekt, also die Handelnden, sind servae (die Sklavinnen). Das ist ein Substantiv im Nominativ Plural. Das Objekt, also das Ziel der Handlung, ist dominam (der Herrin).
    • Amici librum in horto legunt: Das Prädikat ist das Vollverb legunt (sie lesen). Das Subjekt sind amici (die Freunde). Sie stehen im Nominativ und antworten auf die Frage: wer?. Das Objekt ist librum (das Buch) - es steht im Akkusativ und antwortet auf die Frage: wen oder was?
    • Magister Lucius discipulis gaudet: Das Prädikat ist gaudet (er freut sich). Das Subjekt ist magister Lucius (der Lehrer Lucius). Das Objekt ist discipulis (die Schüler). Du fragst: über wen freut sich der Lehrer Lucius? - über die Schüler.
    • Claudia et Titus cum familia Romam visitant: Das Prädikat ist visitant (sie besuchen). Subjekt sind Claudia und Titus (Claudia und Titus), sie stehen beide im Nominativ. Das Objekt ist Romam (Rom). Also: wer oder was besucht wen oder was? Claudia und Titus besuchen Rom.

  • Gib an, welche Aussagen über die Satzglieder richtig sind.

    Tipps

    Im Video hast du die Funktion des Subjekts, des Objekts und des Prädikats kennen gelernt.
    Wie sehen die Satzglieder aus?
    Was ist der Unterschied?

    Lies dir die zwei Satzbeispiele gut durch und überlege, wie man nach den einzelnen Satzgliedern fragt.

    Passen die Fragen zur Aussage, die behauptet wird?

    Lösung

    Im Video hast du drei Satzglieder kennen gelernt: das Prädikat, Subjekt und Objekt. Jeder Satz braucht mindestens ein Subjekt und Prädikat, um vollständig zu sein - das ist im Lateinischen und Deutschen gleich.

    • Das Subjekt antwortet auf die Frage: Wer oder was? Es steht immer im Nominativ. Im Satz Magister discipulum laudat ist also nicht discipulum, sondern magister das Subjekt.
    • Das Prädikat gibt an, was für eine Handlung im Satz passiert. Was ist oder tut das Subjekt? Das Prädikat ist immer ein konjugiertes Vollverb oder ein Prädikatsnomen. Zum Beispiel laudat (er lobt) oder salutat (er grüßt).
    • Das Objekt antwortet auf die Frage: wen oder was?. Es gibt das Ziel der Handlung an. Das Objekt steht im Akkusativ, wenn das Verb transitiv ist, und im Dativ, wenn das Verb intransitiv ist.

  • Ergänze die fehlenden Endungen der Satzglieder.

    Tipps

    Hast du den Satz analysiert und die Satzglieder bestimmt?

    Handelt es sich um ein Subjekt oder Prädikat? Wie muss die Endung lauten?

    Schau dir die Prädikate genau an: müssen sie im Singular (-t) oder Plural (-nt) stehen?

    Lösung

    In den Sätzen fehlen die Endungen von Subjekten, Objekten und Prädikaten. Am besten, du liest dir zuerst die Übersetzungen gut durch und erfragst dir den Satz:

    • wer oder was tut etwas?
    • wen oder was tun er oder sie?
    • ist es eine/r oder sind es mehrere, die etwas tun?.
    So bekommst du Subjekt, Objekt und den Numerus des Prädikats heraus. Das Subjekt steht immer im Nominativ, das Objekt hier immer im Akkusativ.
    Ist das Prädikat Singular, tut also nur eine Person etwas, hat es die Endung -t, bei mehreren die Endung -nt.

    Gehen wir die Sätze durch:

    • Puellae cum amicis in horto ludunt. - hier sind die Mädchen das Subjekt. puella gehört zur a-Deklination. Die Endung im Nominativ Plural heißt deshalb -ae. Weil es im Plural steht, ist die Endung des Prädikats -nt.
    • Claudia statuas valde amat. - die Statuen sind das Objekt, die Endung für den Akkusativ Plural heißt -as. Weil Claudia im Singular steht, braucht das Prädikat die Endung -t.
    • Magister in ludo fabulas narrat. - du fragst: wen oder was erzählt der Lehrer? - Geschichten. Sie stehen im Plural und sind Akkusativ, haben also die Endung -as der a-Deklination. Das Subjekt magister ist Singular, das Prädikat braucht also die Endung -t.
    • Milites barbaros gladio necant. - du fragst: wen oder was töten die Soldaten? - die Barbaren. Sie sind Akkusativ Plural und das Objekt. Die Endung der o-Deklination dafür lautet -os. Die Soldaten sind Plural, das Prädikat braucht also die Endung -nt.
    • Servi et servae in culina multum laborant. - das Subjekt sind gleich zwei Wörter: die Sklaven und Sklavinnen. Sie brauchen die Endungen im Nominativ Plural: -i und -ae. Auch das Prädikat laborant muss Plural sein. Es hat die Endung -nt.

  • Ergänze die Endungen der Prädikate in den Sätzen, sodass sie zum Subjekt passen.

    Tipps

    Konzentriere dich auf das Subjekt: Steht es im Singular oder im Plural?

    Alle Verbformen stehen in der dritten Person Singular oder Plural.

    Überlege, welche Endung für welchen Numerus steht.

    Lösung

    Zuerst solltest du das Subjekt jedes Satzes suchen. Das Subjekt steht immer im Nominativ. Neben dem Kasus zeigt dir die Endung, ob das Subjekt Singular oder Plural ist. Das Prädikat ist eine konjugierte Verbform und muss immer kongruent zum Subjekt sein. Das bedeutet: steht das Subjekt im Singular, dann steht auch das Prädikat im Singular, steht es im Plural, passt sich das Prädikat an. Wenn du das herausgefunden hast, suchst du in der Ablage nach der passenden Endung. -t steht für die 3. Person Singular, -nt für die 3. Person Plural.
    Unsere Sätze lauten:

    • Claudius senator servas demittit atque amicum visit: das Subjekt ist Claudius Senator. Es steht im Nominativ Singular steht. Die passende Endungen für die Prädikate ist also -t.
    • Servus senatori locum dat eumque salutat: das Subjekt ist servus, das im Nominativ Singular steht. Die passende Endung der Prädikate muss also auch hier das -t sein.
    • Homines templa deorum cum diligentia curant: das Subjekt ist homines, das im Nominativ Plural steht. Das Prädikat muss also die Endung -nt für den Plural haben.
    • In foro senatores disputant et orationes habent: das Subjekt ist senatores, das im Nominativ Plural steht. Für die Prädikate brauchst du also die Endung -nt.

  • Bestimme die Funktion der hervorgehobenen Satzglieder.

    Tipps

    Versuche alle Satzglieder der Sätze zu bestimmen: Hast du dir die richtigen Fragen zu Subjekt, Objekt und Prädikat gestellt?

    Lösung

    Um die Satzglieder eines Satzes zu bestimmen, musst du die richtigen Fragen stellen. Anfangen solltest du mit einem Prädikat. Das Prädikat ist immer ein Vollverb oder ein Prädikatsnomen mit esse. Es sagt dir, welche Handlung im Satz passiert. Nachdem du das Prädikat bestimmt hast, kannst du das Subjekt und eventuell das Objekt suchen.
    Das Subjekt antwortet auf die Frage: wer oder was?. Es steht immer im Nominativ.
    Das Objekt antwortet auf die Frage: wen oder was?. Es gibt das Ziel der Handlung an. Es steht meistens im Akkusativ, manchmal auch im Dativ - das kommt auf das Verb an.

    Hier unsere Sätze:

    • Pueri in horto ludunt: - pueri ist das Subjekt des Satzes, denn es antwortet auf die Frage: Wer oder was?, und es steht im Nominativ. Die Übersetzung des Satzes ist: Die Jungen spielen im Garten.
    • Pater liberos domum fert: - liberos ist das Objekt des Satzes, denn es antwortet auf die Frage: Wen oder was trägt der Vater?. Die Übersetzung des Satzes ist: Der Vater trägt die Kinder nach Hause.
    • Marcus amicos videt: - videt ist das Prädikat, denn es antwortet auf die Frage: Was tut Marcus?. Es gibt die Handlung an, die passiert. Die Übersetzung des Satzes ist: Marcus sieht seine Freunde.
    • Discipuli in ludo linguam Latinam discunt: - linguam Latinam ist das Objekt des Satzes, denn es antwortet auf die Frage: wen oder was?. Es steht im Akkusativ. Die Übersetzung lautet: in der Schule lernen die Schüler die lateinische Sprache.
    • Marcus amicos videt: - Marcus ist das Subjekt des Satzes, denn es antwortet auf die Frage: Wer oder was?. Es steht im Nominativ. Die Übersetzung lautet: Marcus sieht seine Freunde.
    • Puellae rosas apportant: - apportant ist das Prädikat, denn es antwortet auf die Frage: Was tun die Mädchen?. Die Antwort: Die Mädchen bringen Rosen herbei.

  • Bestimme alle Subjekte, Prädikate und Objekte in den Sätzen.

    Tipps

    Achtung: nicht jeder Satz muss ein Objekt haben.

    Manche Verben sind intransitiv, das heißt, sie brauchen kein Objekt.

    Achte darauf, alle Subjekte, Objekte und Prädikate zu markieren.

    Manchmal hat ein Satz mehrere davon.

    Nach dem Subjekt fragst du: wer oder was?, nach dem Objekt: wen oder was?, und das Prädikat gibt an, was im Satz geschieht.

    Lösung

    Zuerst solltest du das Prädikat suchen. Es ist ein konjugiertes Verb und gibt an, was für eine Handlung im Satz passiert. Manchmal kann ein Satz auch zwei oder mehr Prädikate haben, wenn mehrere Handlungen passieren.

    Als nächstes suchst du das Subjekt. Es gibt an, wer im Satz eine Handlung vornimmt oder sich in einem Zustand befindet. Du findest es auf die Frage: wer oder was?. Achtung: ein Satz kann auch mehrere Subjekte haben.

    Anschließend suchst du noch das Objekt. Es gibt an, wer oder was das Ziel einer Handlung ist. Das können Personen oder Sachen sein. Du findest es auf die Frage: wen oder was? Achtung: es gibt Sätze ohne Objekt.

    Nur transitive Verben haben Objekte - zum Beispiel etwas essen, etwas sagen. Ist das Prädikat ein intransitives Verb, dann braucht es kein Objekt – zum Beispiel: schlafen, liegen. Hier kannst du nicht fragen: wen oder was?.

    Hier die Sätze:

    • Titus dominus luxuriam desiderat et pecuniam magnam impendit – die Prädikate sind desiderat und impendit. Sie stehen beide in der 3. Person Singular. Das Subjekt muss also auch Singular sein und steht im Nominativ: Titus dominus. Die beiden Verben sind transitiv – desiderare heißt: sich sehnen nach, und impendere aufwenden, ausgeben. Also brauchen sie ein Objekt: luxuriam und pecuniam magnam.
    • Marcus et frater nocte in lecto dormiunt – das Prädikat ist dormiunt. Es ist Plural, also muss es zwei Subjekte oder ein Subjekt im Plural geben: Marcus und frater. Beide sind Nominativ. Weil dormire (schlafen) intransitiv ist, braucht es kein Objekt.
    • Quintus et Marcus cottidie in ludum eunt atque magistrum audiunt – hier gibt es wieder zwei Prädikate: eunt (von ire) und audiunt (von audire). Sie stehen beide im Plural. Wir brauchen also wieder zwei Subjekte oder ein Subjekt im Plural: Quintus und Marcus. Beide sind Nominativ. Das Verb ire (gehen) ist intransitiv und kann kein Objekt haben, audire ist transitiv – das Objekt ist magistrum (wen? - den Lehrer). Achtung: in ludum ist kein Objekt, sondern ein Adverbiale, denn es ist gibt die Richtung oder das Ziel an, zu dem beide gehen.
    • Hodie Claudia serva discipulos adiuvat - hier gibt es nur ein Prädikat: adiuvat. Es ist Singular – es gibt also nur ein Subjekt, das auch Singular sein muss: Claudia serva. Das Verb adiuvare ist transitiv, du fragst: wem hilft sie? – die Antwort: discipulos (den Schülern). Das ist das Objekt.

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