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Erfüllbarer Optativ der Gegenwart 05:59 min

2 Kommentare
  1. Super, das Video war voll hilfreich!! =)

    Von Lisandro Peter Neumann, vor 15 Tagen
  2. Super ;-)

    Von Lennard B., vor etwa einem Jahr

Erfüllbarer Optativ der Gegenwart Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Erfüllbarer Optativ der Gegenwart kannst du es wiederholen und üben.

  • Benenne die Optative der Gegenwart.

    Tipps

    Denke daran, in welchem Modus ein Wunschsatz steht.

    Überprüfe, in welcher Zeitform das Prädikat stehen muss.

    Lösung

    Merke dir, dass ein Wunsch im Lateinischen immer den Konjunktiv als Modus hat.

    Das Tempus richtet sich nach dem Zeitpunkt, an dem der Wunsch gedacht wird. Wenn ein Wunsch erfüllbar ist und in der Gegenwart steht, ist die Form ein Konjunktiv Präsens.

    Folgende Sätze sind also richtig:

    • Cras dies bonus sit. - Hoffentlich ist morgen ein guter Tag.
    • Valeatis. - Möget ihr gesund sein.
    • Velim venias. - Hoffentlich kommst du.
    Nicht richtig sind:
    • Volui tibi scribere. - Ich wollte dir schreiben. (Das Prädikat steht hier im Perfekt Indikativ.)
    • Mox venies. - Bald wirst du kommen. (Dies ist ein Futursatz.)
    • Hoc non negant. - Dies verneinen sie nicht. (hier steht ein Präsens-Prädikat, aber im Indikativ.)

  • Bestimme im Text alle erfüllbaren Optative der Gegenwart.

    Tipps

    Erinnere dich, welche Wörter einen Wunsch im Hauptsatz einleiten können.

    Überprüfe, ob die Prädikate den richtigen Modus haben.

    Hier die Übersetzung:

    „Sei gegrüßt Lucretia, ich freue mich, dass du bald ankommst. Möge es kein kalter Tag sein! Dann laufen wir durch die Stadt und ich werde dir ein Essen bereiten. Hoffentlich trägst du dein schönes Kleid, welches mir so gut gefällt. Möge ich das Geld haben, dass ich mir auch so ein Kleid kaufen kann. Hoffentlich schreibst du mir. Leb wohl!“

    Lösung

    Hier die Übersetzung des Briefes:

    „Sei gegrüßt Lucretia, ich freue mich, dass du bald ankommst. Möge es kein kalter Tage sein! Dann laufen wir durch die Stadt und ich werde dir ein Essen bereiten. Hoffentlich trägst du dein schönes Kleid, welches mir so gut gefällt. Möge ich das Geld haben, dass ich mir auch so ein Kleid kaufen kann. Hoffentlich schreibst du mir.
    Leb wohl!“

    In dem kleinen Brief an Lucretia sind allerlei Tempora und Modi zu finden. Für den erfüllbaren Wunsch der Gegenwart brauchst du aber nur den Konjunktiv Präsens. Du kannst auch auf Signalwörter achten: utinam und velim leiten häufig einen Optativ ein und verstärken seine Wirkung.

    Pass bei dem Satzteil ut vestem emere possim auf. Das Prädikat possim steht zwar im Konjunktiv Präsens, doch leitet ut einen Nebensatz ein. Den Optativ findest du aber stets im Hauptsatz.

  • Ordne den Optativen die richtige Übersetzung zu.

    Tipps

    Suche nach Vokabeln, die du genau kennst und vergleiche sie mit den Übersetzungen.

    Bestimme die Prädikate nach Person und Anzahl. Manchmal lassen sich so schon Hinweise auf die Übersetzung finden, selbst wenn du dir bei einer Vokabel nicht sicher bist.

    Lösung

    Wenn du bei einer Übersetzung mal nicht weiter weißt, versuche bei Wörtern oder Wortgruppe anzufangen, bei denen du dir sicher bist. Manchmal reicht schon eine richtige Vokabel oder eine korrekt bestimmte Form.

    Achte vor allem beim Prädikat darauf, es im Deutschen richtig wiederzugeben. Person, Numerus, Aktiv oder Passiv - all das sollte sich auch in der Übersetzung wiederfinden.

    In der Aufgabe findest du lauter Sätze mit Optativ. Du kannst schön sehen, dass er manchmal durch utinam oder velim verstärkt ist, manchmal aber auch alleine steht. Für die Übersetzung spielt das keine große Rolle. Verneint wird der Optativ durch ne.

    Den erfüllbaren Optativ der Gegenwart gibst du immer mit „mögen“ oder „hoffentlich“ wieder.

    Also:

    Utinam ne iter difficilius vobis sit.

    • Möge euer Weg nicht zu beschwerlich sein,
    • Hoffentlich ist euer Weg nicht zu beschwerlich.
  • Übersetze die Sätze mit Optativ.

    Tipps

    Vokabeltipps:

    • incipere, incipio, incepi, inceptum - beginnen
    • ludus, -i - das Spiel
    • vincere, vinco, vici, victum - siegen
    • adesse, assum, affui - beistehen
    • laurea, -ae - der Lorbeerkranz
    • accipere, accipio - erhalten, empfangen

    Alle zu übersetzenden Sätze enthalten einen Optativ der Gegenwart.

    Welche Möglichkeiten gibt es, ihn zu übersetzen? Welche Möglichkeit passt?

    Lösung

    Alle zu übersetzenden Sätze enthalten einen Optativ der Gegenwart. Das erkennst du daran, dass sie im Konjunktiv Präsens stehen und meistens Wörtchen wie utinam am Satzanfang haben. Der Optativ ist erfüllbar, die gewünschte Handlung kann also wirklich noch eintreten.

    Für den Optativ hast du verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten kennen gelernt: eine Formulierung mit „hoffentlich“ und mit „mögen“.

    Hier passt meistens die Übersetzung mit „mögen“ besser:

    • Utinam ludi incipiant - Mögen die Spiele beginnen!
    • Utinam ipse vincam! - Hoffentlich gewinne ich selbst!, Möge ich selbst gewinnen!
    • Iupiter mihi adsit! - Jupiter möge mir beistehen!, oder: Hoffentlich steht Jupiter mir bei!
    • Primus lauream accipiat! - Möge der erste den Lorbeerkranz erhalten. Hier passt „hoffentlich“ nicht.

  • Gib die richtige Übersetzung des Optatives wieder.

    Tipps

    Bestimme zunächst alle Optative in den lateinischen Sätzen.

    Achte darauf, dass auch im deutschen Satz ein Wunsch ausgedrückt wird.

    In welchem Tempus steht der erfüllbare Wunsch der Gegenwart?

    Mit welchen Wörtchen gibt man ihn am besten wieder?

    Lösung

    Du hast mehrere Möglichkeiten, einen erfüllbaren Optativ der Gegenwart zu Übersetzen. Um die Aufgabe zu lösen, solltest du zuerst alle Optative genau bestimmen und selbst eine Übersetzung probieren. Dann vergleichst du sie mit denen, die hier angeboten werden. Zwei davon sind richtig.

    Wie man den Optativ übersetzt, hängt vom Textzusammenhang und der Absicht des Sprechers ab. Zum Übersetzen nimmt man häufig das deutsche Hilfsverb „mögen“ oder das Adverb „hoffentlich“. Dabei drückt „mögen“ einen stärkeren Wunsch aus.

    Wichtig ist, dass du beim Übersetzen deutlich machst, dass du den Konjunktiv erkannt und verstanden hast. Der deutsche Satz sollte immer den Wunsch wiedergeben und nicht als einfache Aussage im Indikativ formuliert sein. Das ist nämlich ein Fehler.

  • Ordne die Prädikate den richtigen Wunschsätzen zu.

    Tipps

    Überprüfe anhand der deutschen Übersetzung, ob das Subjekt und das Prädikat des Satzes kongruent sind.

    Schau dir genau den Modus der einzelnen Verben an.

    Vokabelhilfen:

    • ardere, ardeo, arsi - brennen
    • complere, compleo, complevi, completum - füllen
    • accipere, accipio, accepi, acceptum - bekommen
    Lösung

    Wenn du passende Prädikate in einen Text einordnen musst, ist es vor allem wichtig, dass Subjekt und Prädikat zusammenpassen. Das erleichtert dir solche Übungen, selbst wenn du die Vokabeln mal nicht kennst. Steht das Subjekt im Singular, muss auch das Prädikat im Singular stehen - genauso ist es beim Plural.

    Da hier erfüllbare Optative der Gegenwart gesucht wurden, muss natürlich auch der Modus und das Tempus stimmen. Die Formen müssen also im Konjunktiv Präsens stehen. Beachte aber auch hier wieder, dass nicht jeder Konjunktiv Präsens ein Optativ ist.

    Zum Beispiel: Dii nobis adsint, ne imber cadat.

    Der Nebensatz ist ein Finalsatz, der mit ne eingeleitet wird und ebenfalls mit dem Konjunktiv steht.

    Verwechsele nicht die Verneinung des Optatives ne / utinam ne mit der Konjunktion ne, die einen Nebensatz einleitet.
    Merke dir, dass du Wunschsätze stets in Hauptsätzen findest.