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Erneuerbare Energien 03:40 min

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Transkript Erneuerbare Energien

Bis heute wird die meiste Energie aus Kohle, Öl oder Gas gewonnen. Diese drei Stoffe sind im Laufe von Jahrmillionen entstanden. Aus Bäumen und anderen Pflanzen die Kohle, und aus Kleinstlebewesen im Wasser, Plankton genannt, ein standen Öl und Gas. Mit viel Druck durch immer dickere Erd- und Gesteinsschichten, die sich über die Pflanzen oder Lebewesen gelegt haben, entstanden im Laufe von Millionen Jahren die fossilen Energieträger: Kohle, Öl und Gas. Diese fossilen Energieträger sind zwar noch in großen Mengen vorhanden, aber die Vorräte auf der Welt sind endlich. Irgendwann werden sie zur Neige gehen und dann wird es keine Energien mehr aus fossilen Energieträgern geben. Spätestens dann brauchen wir andere Energiequellen. Doch auch schon jetzt macht das Verfeuern fossile Energieträger Probleme. Wenn wir alle Vorräte an Kohle, Öl und Gas auf die übliche Art verfeuern, würde das nach Meinung des Weltklimarates dazu führen, dass so viel CO2 entsteht, dass das Klima sich dramatisch verändert. Mit kaum absehbaren, drastischen Folgen für die Menschen. Ein guter Weg aus dieser Zwickmühle ist der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien. Unter erneuerbaren Energien versteht man Energieformen, die nahezu endlos vorhanden sind oder immer wieder entstehen und eben nicht endlich sind, wie die fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas. Die bekanntesten erneuerbaren Energien sind Sonnen- und Windenergie. Aber auch andere erneuerbare Energien werden immer interessanter. Genialerweise kann man aus fast allem, was mal gelebt hat, vor allem aus Pflanzen oder Pflanzenresten aller Art, Strom und Wärme machen. Dazu wird die Biomasse, also Pflanzenreste aller Art, aber auch Exkremente von Tieren oder Menschen, mithilfe von Mikroorganismen zersetzt. Das heißt, Bakterien bilden aus der Biomasse CH4, Methan. Dabei entsteht ein Rest, der meist noch als Dünger dienen kann. Das entstehende Methangas wird aufgefangen und verbrannt. Damit kann ein Generator angetrieben werden, der Strom produziert. Die dabei zwangsläufig entstehende Wärme kann zusätzlich genutzt werden. Da Pflanzen immer wieder nachwachsen können, spricht man auch hierbei von erneuerbaren Energien. Zwar entsteht auch bei der Verbrennung des Methans CO2, Kohlendioxid, jedoch mussten die Pflanzen eine entsprechende Menge an Kohlendioxid vorher aus der Luft entnehmen, um zu wachsen. Und deswegen sind erneuerbare Energien, auch Biomasse, klimaneutral. Erneuerbare Energien werden deshalb als ein wichtiger Beitrag gegen einen immer dramatischeren Klimawandel gesehen.