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Essstörungen

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Bio-Team
Essstörungen
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Grundlagen zum Thema Essstörungen

Inhalt

Essstörungen – Biologie

Essen ist lebensnotwendig und auch ein Genuss. Doch die Nahrungsaufnahme und das Essverhalten können außer Kontrolle geraten. Man spricht dann von einer Essstörung. Zu den Arten der Essstörungen zählen die Bulimie, die Magersucht und das Binge-Eating. In diesem Lerntext erfährst du auf einfache Weise erklärt, was Essstörungen sind und welche Symptome und Folgen diese Krankheiten mit sich bringen.

Was ist eine Essstörung? – einfach erklärt

Die Essstörung ist eine Krankheit, bei der der Umgang mit dem Essen und das Verhältnis zum eigenen Körper gestört ist. Die Ursachen von Essstörungen sind oft psychische Probleme wie persönliche Unzufriedenheit, Frustration, emotionale Probleme mit der Familie oder ein vermindertes Selbstwertgefühl.

Essstörungen sind ernsthafte Erkrankungen, die in der Regel nur mithilfe psychologischer Betreuung überwunden werden können.

Welche Essstörungen gibt es?

Es werden drei Hauptformen von Essstörungen unterschieden. Dabei ist wichtig, zu verstehen, dass Essstörungen nicht in Reinform, sondern auch in Mischformen auftreten. Die Tabelle gibt dir einen ersten Überblick über die drei Arten von Essstörungen.

Essstörungen Beschreibung Folgen
Magersucht
(Anorexia nervosa)
Betroffene sind im Glauben, zu dick zu sein,
egal wie dünn sie sind. Verfolgung strenger
Diäten und intensiven Sports
  • Verlangsamter Herzschlag
  • Haarausfall
  • Niedriger Blutdruck
  • Muskelkrämpfe
  • Hormonelle Störung
  • Ess-Brech-Sucht
    (Bulimia nervosa)
    Betroffene fühlen sich zu dick. Bulimiker
    haben massive Heißhungerattacken, anschließend erzwingen sie das Erbrechen
    und würgen das Essen heraus.
  • Verdauungsstörung
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • Haarausfall
  • Schädigung von Speiseröhre und Zähnen
  • Esssucht
    (Binge-Eating )
    Esssucht, bei der das Essverhalten außer Kontrolle gerät. Betroffene essen viel zu
    viel und nehmen stark an Gewicht zu.
  • Fettleibigkeit (Adipositas)
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • Gallensteine
  • Fettleber
  • Diabetes
  • Was ist Magersucht (Anorexia nervosa)?

    Von dieser Essstörung sind häufig junge Mädchen, in seltenen Fällen aber auch Jungen betroffen. Häufig leiden die Betroffenen der Essstörung auch an einer Depression. Die Menschen sind fest davon überzeugt, zu dick zu sein. Um abzunehmen, werden nicht selten strenge Diäten verfolgt, intensiv Sport betrieben und Abführmittel oder Appetitzügler eingenommen. Typische Anzeichen bei Magersucht sind Untergewicht, Hungern, das Einschränken der Speisenauswahl oder das extreme Treiben von Sport. Schwerwiegende körperliche Schädigungen sind die Folge. Dazu zählen beispielsweise ein verlangsamter Herzschlag, Haarausfall, zu niedriger Blutdruck, Muskelkrämpfe und hormonelle Störungen.

    Essstörungen: typisches Verhalten bei Magersucht

    Die Essstörung hat auch Auswirkungen auf die Psyche: Die Betroffenen genießen das Essen nicht. Schlimmer noch: Sie entwickeln einen Ekel gegenüber Essen. Es geht nur darum, weiter abzunehmen. Fast zehn Prozent der Betroffenen sterben an der Magersucht. Ein Überwinden dieser Essstörung ist ohne psychologische Hilfe kaum möglich.

    Was ist Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa)?

    Die Betroffenen, die an Bulimie leiden, haben auch eine gestörte Selbstwahrnehmung: Sie empfinden sich als zu dick. Menschen mit einer Ess-Brech-Sucht haben massive Heißhungerattacken, bei denen sie riesige Mengen an Essen in kurzer Zeit zu sich nehmen, um dieses anschließend wieder zu erbrechen.

    Durch das erzwungene Erbrechen kommen die Zähne und die Speiseröhre regelmäßige in Kontakt mit dem stark säurehaltigen Mageninhalt. Dies kann zu Schäden am Zahnschmelz, ausgeprägter Karies und Entzündungen der Speiseröhre führen.

    Bulimiker schämen sich häufig und verheimlichen ihre Ess-Brech-Sucht. Das hat zur Folge, dass die Menschen vereinsamen. Neben dieser psychologischen Wirkung hat die Ess-Brech-Sucht auch körperliche Konsequenzen. Dazu gehören Verdauungsstörungen, Herz-Kreislauf-Probleme und Haarausfall. Auch Menschen, die unter einer Ess-Brech-Sucht leiden, ist ein Überwinden dieser Essstörung ohne psychologische Hilfe kaum möglich.

    Was ist Binge-Eating (Esssucht)?

    Eine Esssucht ist ebenfalls eine gefährliche Essstörung, bei der die Betroffenen die Kontrolle über das Essverhalten verlieren. Die Menschen essen viel zu viel und leiden unter der Gewichtszunahme. Oft erfolglose Diäten führen zu Frustration, was wiederum die übermäßige Nahrungsaufnahme verstärkt. Schamgefühle und Frust oder andere negative Gefühle werden versucht mit Essattacken zu ersticken. Essen ist Ersatz für fehlende Aufmerksamkeit, Liebe und Zuneigung. Das führt zu Einsamkeit, Traurigkeit und Selbsthass. Körperlich führt das zu einer krankhaften Fettleibigkeit (Adipositas) mit den typischen Folgen wie Herz-Kreislauf-Problemen Gallensteinen, Fettleber oder Diabetes. Auch Binge-Eater brauchen dringend psychologische Betreuung, um ihrer Sucht zu entkommen.

    Was tun bei Essstörung?

    Essstörungen wie Magersucht, Bulimie und Binge-Eating sind ernsthafte Süchte, wie auch Alkohol- und Nikotinsucht. Kennst du jemanden, der von einer Essstörung betroffen sein könnte? Es kann für Erkrankte eine große Erleichterung sein, einen Menschen zu finden, der wirklich zuhört und versucht, die Situation zu verstehen. Je früher eine Essstörung als solche erkannt wird, desto besser stehen auch die Chancen, sie zu heilen. Die Ursachen sind häufig psychische Probleme, sodass Betroffene und Angehörige sich dringend Rat und Hilfe bei Beratungsstellen, wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, suchen sollten. Essstörungen können nämlich in vielen Fällen erfolgreich mit Psychotherapie behandelt werden. Die Behandlung zielt unter anderem darauf ab, die tiefliegenden psychischen Probleme zu lösen, um dann zurück zu einer gesunden Ernährung und Fitness zu finden und diese auch dauerhaft zu behalten. Dies kann in schweren Fällen eine sehr langwierige Behandlung sein.

    Dieses Video

    In diesem Video erfährst du, was Essstörungen sind. Dabei lernst du die Magersucht, die Bulimie und das Binge-Eating näher kennen. Du wirst sehen, dass Essstörungen ihre Ursache meist in psychischen Problemen und seelischem Kummer haben und sich oft in einem Teufelskreis selbst verstärken. Außerdem lernst du die schweren körperlichen Schädigungen kennen, die Essstörungen hervorrufen. Du wirst erfahren, dass Betroffene dringend psychologische Betreuung erfahren sollten, um ihrer Sucht zu entkommen.

    Im Anschluss an das Video und diesen Text findest du Übungsaufgaben und ein Arbeitsblatt zu den Essstörungen, um dein erlerntes Wissen zu überprüfen. Viel Spaß!

    Häufige Fragen zum Thema Essstörungen

    Was ist die Definition von Essstörung?
    Was ist eine Essstörung bei Kindern?
    Wie erkenne ich, ob ich eine Essstörung habe?
    Was sind die Ursachen für Essstörungen?

    Transkript Essstörungen

    Essstörungen

    Hallo! Wenn wir Hunger haben, essen wir. Wenn wir satt sind, essen wir nicht. So einfach ist das. Und auch nicht. Manche Menschen können sich nicht mehr entscheiden, normal zu essen, sie leiden an Essstörungen. In diesem Video wollen wir sehen, welche Arten von Essstörungen es gibt, welche Ursachen sie haben und welche körperlichen Schädigungen sie hervorrufen können.

    Bei Essstörungen denken wir an dünne Magermodells und superdicke Menschen - aber geht es bei Essstörungen wirklich nur um Essen, Hungern und Gewicht? In gewisser Weise ja. In Filmen, im Internet, auf Werbeplakaten - überall werden uns zum Teil fragwürdige Schönheitsideale präsentiert, denen viele nacheifern.

    Aber mit der Frage, warum bestimmte Menschen von diesen Schönheitsidealen in ihrem Essverhalten massiv beeinträchtigt werden und andere nicht, kommen wir zur eigentlichen Ursache von Essstörungen. Letztlich sind immer psychische Probleme, persönliche Unzufriedenheit, Frustration, emotionale Probleme in der Familie oder ein vermindertes Selbstwertgefühl Ursache für die Entwicklung von Essstörungen.

    Es ist wichtig zu verstehen, dass das Überwinden von Essstörungen deshalb auch meist nur mit psychologischer Betreuung bzw. einer Therapie gelingt. Grob unterscheidet man drei verschiedene Essstörungen: Die Magersucht -, Anorexia nervosa, die Ess-Brech-Sucht -, Bulimia nervosa und das Binge-Eating, eine Form der Essucht. Eine Essstörung ist eine Sucht ähnlich wie etwa Nikotin- oder Alkoholabhängigkeit.

    Die körperlichen Schädigungen, die Essstörungen hervorrufen können, sind zum Teil sehr massiv. Auch die Auswirkungen für die Psyche sind drastisch. Aus der Angst heraus, jemand könnte von der Essstörung erfahren, vereinsamen viele Betroffene. Depressionen sind die Folge - diese verstärken wiederum die Essstörung. Ein Teufelskreis entsteht.

    Magersucht betrifft oft junge Mädchen, aber auch Jungen sind zunehmend davon betroffen. Menschen, die unter Magersucht leiden, sind tief und fest davon überzeugt, zu dick zu sein. Diese Überzeugung hat im Wesentlichen nichts mit ihrem tatsächlichen Aussehen zu tun. Magersüchtige fühlen sich immer zu dick - egal wie dünn sie sind. Betroffene verfolgen oft strenge Diäten, betreiben dazu meist noch intensiv Sport und verwenden zusätzlich noch Abführmittel oder Appetitzügler. Schwerwiegende körperliche Schädigungen sind die Folge: Verlangsamter Herzschlag, Haarausfall, zu niedriger Blutdruck, Muskelkrämpfe, hormonelle Störungen.

    Die Auswirkungen auf die Psyche sind sehr belastend: Magersüchtige können Essen nicht mehr genießen, oft entwickeln sie auch regelrechten Ekel gegenüber Essen, ihr ganzes Leben kreist nur noch um die Sucht und das bemühen, weiter abzunehmen. 10% aller Magersüchtigen sterben an den Folgen ihrer Sucht. Ohne psychologische Betreuung ist ein Überwinden der Magersucht kaum möglich.

    Der Magersucht nicht unähnlich ist die Ess-Brech-Sucht, die Bulimie. Auch Menschen, die an Bulimie leiden, fühlen sich aufgrund einer gestörten Selbstwahrnehmung grundsätzlich als zu dick - auch wenn sie in Wirklichkeit untergewichtig sind. Bulimiker werden von massiven Heißhungerattacken heimgesucht, während der sie unfassbare Mengen an Essen in sich hineinstopfen. Um nicht an Gewicht zu zulegen, erzwingen sie danach das Erbrechen und würgen das gesamte Essen unter immensen Qualen wieder heraus.

    Da sich Betroffene dafür meist sehr schämen, bemühen sie sich um große Heimlichkeit. Das führt zu Vereinsamung. Neben den psychischen Folgen gibt es auch eine Reihe von körperlichen Schädigungen, die von Bulimie ausgelöst werden. Neben Verdauungsstörungen, Herz-Kreislaufproblemen und Haarausfall sind dies auch eine Schädigung von Speiseröhre und Zähnen. Die hängt mit der ätzenden Magensäure zusammen, die beim regelmäßigen Erbrechen immer wieder Mund- und Rachenraum passiert. Psychologische Betreuung ist auch bei Bulimie unerlässlich.

    Auch das Binge-Eating - ist eine gefährliche Sucht. Bei den Binge-Eatern ist das Essverhalten außer Kontrolle geraten. Sie essen viel zu viel und leiden gleichzeitig unter ihrer Gewichtszunahme. Erfolglos abgebrochene Diäten erhöhen die Frustration und verstärken oft die übermäßige Nahrungsaufnahme. Ursachen für das Binge-Eating gibt es viele.

    Oft schämen sich Betroffene für ihren Körper. Für viele ist das Essen auch ein Ersatz für fehlende Aufmerksamkeit, Liebe und Zuneigung. Die Folge ist eine krankhafte Fettleibigkeit, die auch als Adipositats bezeichnet wird. Daneben gibt es noch andere Ursachen für Fettleibigkeit.

    Zu zuckerhaltige und ungesunde Ernährung im Kindesalter kombiniert mit zu wenig Bewegung kann früh zu Fettleibigkeit führen. Die Scham und der Frust über ihren aufquellenden Körper wird oft mit weiteren Fressattacken kompensiert, was eine weitere Gewichtszunahme zur Folge hat. Der Versuch, ihre Gefühle in Essen zu ersticken, führt oft zu Einsamkeit, Traurigkeit und Selbsthass. Körperliche Folgen dieser Fettleibigkeit sind etwa Herz-Kreislaufprobleme, Gallensteine, Fettleber oder die Zuckerkrankheit Diabetes.

    Auch Binge-Eater brauchen dringend psychologische Betreuung, um ihrer Sucht zu entkommen. Essstörungen wie Magersucht, Bulimie und Binge-Eating sind ernsthafte Süchte, deren Ursachen in psychischen Problemen zu finden sind. Neben den seelischen Folgen ist auch mit einer Reihe von körperlichen Schädigungen zu rechnen. Einer Sucht alleine zu entkommen ist sehr schwierig. Betroffene und Angehörige sollten dringend Rat und Hilfe bei Beratungsstellen, wie etwa der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, aufsuchen.

    Tschüss!

    10 Kommentare

    10 Kommentare
    1. Gutes video hat mir sehr geholfen

      Von Julius D., vor mehr als 2 Jahren
    2. Hallo Rula Alaswad,
      dieses Video hat eine interaktive Übung. Unter der Überschrift (hier: Essstörungen) kannst du auf das Feld 'DIE ÜBUNG' klicken. Dann öffnet sich die interaktive Übung.
      Wir bestücken die Videos nach und nach mit interaktiven Übungen. Natürlich streben wir eine möglichst hohe Abdeckung an.
      Schon bald findest du also auch bei allen anderen Videos im Thema eine Übung.
      Beste Grüße aus der Redaktion

      Von Tatjana Elbing, vor fast 3 Jahren
    3. Warum gibt es bei vielen Videos keine Übungen zu diesem Thema?

      Von Rula Alaswad, vor fast 3 Jahren
    4. Hallo MailandoLP,

      Vielen Dank für deine Nachricht. Natürlich kannst du bei uns zum Thema Ökologie auch eine Menge finden.
      https://www.sofatutor.com/biologie/oekologie/biotische-faktoren/nahrungsbeziehungen-und-lebensgemeinschaften-oberstufe

      Von Karsten S., vor mehr als 4 Jahren
    5. Gutes video hat sehr geholfen. Ich weis dass es nichts mit dem video zu tun hat aber was ist ökologie weis das jemand?

      Von Davin F., vor mehr als 4 Jahren
    Mehr Kommentare

    Essstörungen Übung

    Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Essstörungen kannst du es wiederholen und üben.
    • Nenne drei verschiedene Arten von Essstörungen.

      Tipps

      Falls dir die Bezeichnungen nicht einfallen, schau dir die Bilder genau an und überlege dir, was charakteristisch für die jeweilige Essstörung ist.

      Lösung

      Gesucht wurden Magersucht, Ess-Brech-Sucht (auch Bulimie) und Binge-Eating.

      1. Bei der Magersucht essen die Betroffenen nur sehr wenig und treiben übertrieben viel Sport. Manchmal nehmen sie auch appetitzügelnde oder abführende Medikamente.
      2. Bulimie oder Ess-Brech-Sucht ist ebenfalls eine Essstörung, bei denen sich die Betroffenen zu dick finden. Sie haben Heißhungerattacken und essen sehr viel. Danach erbrechen sie das Gegessene wieder.
      3. Betroffene mit Binge-Eating essen sehr große Mengen und werden in der Folge sehr dick.
    • Nenne die körperlichen und psychischen Auswirkungen von Anorexia nervosa.

      Tipps

      Körperliche Auswirkungen lassen sich direkt (ggf. mit Hilfsmitteln) am Körper beobachten.

      Lösung

      Körperliche Auswirkungen der Magersucht können vielfältig und unterschiedlich sein. Es müssen nicht alle Auswirkungen gleichzeitig auftreten, dennoch ist dies möglich. Psychische Auswirkungen von Magersucht betreffen vor allem die mentalen Zustände von Betroffenen. Die Betroffenen haben ein gestörtes Verhältnis zum Essen (Ekel, kein Genuss) und ihr gesamter Lebensinhalt dreht sich um die Gewichtsreduzierung.

    • Erläutere den Teufelskreis, in dem Lisa steckt.

      Tipps

      Anzeichen von Depressionen weisen darauf hin, dass die Betroffenen immer öfter traurig und niedergeschlagen sind.

      Lösung

      Essstörungen verlaufen oft in einem Teufelskreis. Die Betroffenen schotten sich ab von ihrem Umfeld, weil sie sich für ihre Sucht schämen. Sie vereinsamen. Auch Lisa schottet sich von ihrem Umfeld ab, weil sie sich schämt. Da die Betroffenen keinen sozialen Kontakt mehr haben, werden sie depressiv und zweifeln an sich. Auch Lisa weint häufig und ist traurig über ihre Situation. Trotzdem fühlen sich die Betroffenen zu dick. Die Depression begünstigt die Essstörung und macht sie noch schlimmer. So auch bei Lisa, welche sich nun Abführmittel kauft, um in ihren Augen bessere Abnehmerfolge zu erzielen.

    • Berechne den BMI von Laura.

      Tipps

      Achte auf die Einheiten.

      Lösung

      Zunächst musst du die Körpergröße von cm in m umrechnen, indem du die Körpergröße durch 100 dividierst. Nun werden die Werte in die Formel eingesetzt. Der BMI beträgt 24,7. Laura steht also genau zwischen Normal und Übergewicht.

      Aber beachte: Der BMI ist nur ein Richtwert, um sich zu orientieren. Muskelmasse und andere körperliche Zustände werden nicht mit einbezogen.

    • Nenne Ursachen für Essstörungen.

      Tipps

      Beachte, dass eine Essstörung eine Sucht ist.

      Lösung

      Hormonelle Störungen und zu viel/ zu wenig Essen sind keine Ursachen für eine Essstörung. Essstörungen haben psychische Ursachen wie psychische Probleme, persönliche Unzufriedenheit, Frustration, emotionale Probleme oder ein vermindertes Selbstwertgefühl.

    • Vergleiche Magersucht mit Binge-Eating.

      Tipps

      Adipös bedeutet stark fettleibig.

      Zu einem Vergleich gehören immer Gemeinsamkeiten und Unterschiede (und eigentlich auch ein Fazit).

      Lösung

      Die Gemeinsamkeiten von Magersucht und Binge-Eating sind die Ursachen als auch eine mögliche Therapierung. Beide Essstörungen haben psychische Ursachen und müssen daher auch mithilfe eines Psychologen therapiert werden. Die beiden Essstörungen unterscheiden sich jedoch in ihrem Verlauf. Betroffene der Magersucht verlieren stark an Gewicht und magern ab, außerdem haben sie kein Hungergefühl mehr. Betroffene von Binge-Eating nehmen stark zu, werden adipös und haben ein ungebremstes Hungergefühl.

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