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Was ist Fitness?

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Team Realfilm
Was ist Fitness?
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Grundlagen zum Thema Was ist Fitness?

Inhalt

Was ist Fitness? – Biologie und Erklärung

Fit wollen alle sein, denn wer fit ist, ist gesund. Aber was ist Fitness einfach erklärt? Im Allgemeinen wird unter dem Begriff Fitness eine körperliche Leistungsfähigkeit verstanden. Doch ist man fit, wenn man eine schmale Taille oder pralle Muskeln hat? – Nein, das sind noch lange keine Indikatoren dafür, ob man wirklich fit ist.

Wie ist Fitness definiert?

Fitness wird als gute körperliche Verfassung definiert. Die körperliche Fitness setzt sich dabei aus verschiedenen Faktoren zusammen. Fitness umfasst …

  • die kardiovaskuläre Fitness (das heißt, wie gut das Herz Blut durch den Körper pumpt),
  • die Muskelkraft,
  • die Ausdauer,
  • die Beweglichkeit,
  • die Schnelligkeit,
  • die Koordination und
  • die Körperzusammensetzung, insbesondere der Anteil von Fett- und Muskelmasse.

Um die Fitness eines Menschen einschätzen zu können, werden drei Hauptindikatoren näher betrachtet. Dazu zählen …

  • der Body-Mass-Index (BMI),
  • der Ruhepuls und
  • der Blutdruck.

Im Folgenden wollen wir diese Hauptindikatoren näher betrachten.

Der Body-Mass-Index (BMI)

Was ist der BMI? Der BMI setzt das Körpergewicht in Bezug zur Körpergröße. Er kann mit der folgenden Gleichung berechnet werden:

$\ce{BMI = \frac{Körpergewicht in kg}{{(Körpergröße in m)}^2}}$

Die Tabelle zeigt dir, mit welchem BMI jemand als übergewichtig, normalgewichtig und untergewichtig gilt:

BMI ($\pu{kg//m2}$) Kategorie Körpergewicht
Unter 18,5 Untergewicht
18,5–24,9 Normalgewicht
25,0–29,9 Übergewicht
30,0 oder höher Adipositas

Doch allein der BMI kann keine Aussage über die Fitness eines Menschen machen, weil dieser Wert nicht zwischen Fett und Muskeln unterscheidet. Muskulöse Körper von Sportlerinnen und Sportlern würden als übergewichtig gelten, während andere normalgewichtige Menschen, die nicht so viel Sport treiben, als fit gelten.

Somit wird ein weiterer Messwert – der Ruhepuls – betrachtet.

Der Ruhepuls

Je fitter ein Mensch ist, desto niedriger ist der Ruhepuls. Durchschnittlich liegt der Ruhepuls eines erwachsenen Menschen zwischen 60 und 100 Herzschlägen in der Minute. Athleten können sogar einen Ruhepuls von weniger als 40 Herzschlägen in der Minute besitzen.

Der Blutdruck

Ein hoher Blutdruck kann ein Zeichen für eine verminderte Fitness sein. Aber wieso? Besitzt man einen hohen Blutdruck bedeutet das für das menschliche Herz, dass es schwerer arbeiten muss, um das Blut durch den Körper zu pumpen. Das kann im Laufe der Zeit zu Gesundheitsproblemen führen.

Warum ist Fitness wichtig?

Sport regt den Stoffwechsel an und kann dabei helfen, den Blutdruck zu senken. Damit wird auch das Risiko für schwere Krankheiten gemindert. Sport setzt zudem Glückshormone wie Endorphine frei. Die individuelle Fitness kann durch eine abwechslungsreiche, ausgewogene und gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung verbessert werden. Förderlich sind Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Aber es ist genauso wichtig, dem Körper auch Pausen zu gönnen, um vor einer Erschöpfung und zu großem Gewichtsverlust geschützt zu sein.

Dieses Video

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Fitness eines Menschen zu messen. Die eine misst das Körpergewicht im Zusammenhang mit der Körpergröße – daraus berechnet man den BMI. Allerdings berücksichtigt dieser nicht, wie viele Muskeln oder wie viel Fettgewebe die Person besitzt. Deshalb ist ein zweiter Messwert nötig: der Ruhepuls, also die Geschwindigkeit des Herzschlages, wenn man sich ganz ruhig verhält. Bei fitteren oder sportlicheren Menschen ist der nämlich niedriger. Zusammen ergeben diese Messwerte einen guten ersten Eindruck über die Fitness einer Person. Die körperliche Fitness setzt sich jedoch aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen.

Im Anschluss an das Video und diesen Text findest du Übungsaufgaben und Arbeitsblätter zum Thema Was ist Fitness?, um dein erlerntes Wissen zu überprüfen. Viel Spaß!

Transkript Was ist Fitness?

Man kann dünn sein, eine schmale Taille haben oder pralle Muskeln: Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man fit ist. Zur körperlichen Fitness gehören verschiedene Faktoren wie die kardiovaskuläre Fitness, Muskelkraft und – Ausdauer, Beweglichkeit und die Körperzusammensetzung. Es gibt drei Hauptindikatoren, die zusammen eine ganz grobe Einschätzung der eigenen Fitness ermöglichen. Der Body-Mass-Index gibt an, ob dein Gewicht im Verhältnis zu deiner Größe in einem gesunden Rahmen liegt. Man errechnet ihn, indem man sein Gewicht in Kilogramm, durch die Höhe in Metern zum Quadrat teilt. Im Allgemeinen sollte der BMI eines Erwachsenen zwischen 18,5 und 25 liegen. Der BMI macht aber keinen Unterschied zwischen Fett und Muskeln. Würde man nur ihn als Maßstab für die Fitness zurate ziehen, würden also die muskulösen Körper vieler Athleten als übergewichtig gelten, während Leute mit einem BMI im Normalbereich nicht unbedingt genug Sport treiben, um wirklich fit zu sein. Ein zweiter grober Messwert für die Fitness ist der Ruhepuls. Je fitter du bist, desto niedriger ist dein Ruhepuls. Der Durchschnittswert für einen gesunden Erwachsenen liegt zwischen 60 und 100 Herzschlägen pro Minute. Aber manch ein Olympionike hat einen Ruhepuls von weniger als 40 Schlägen pro Minute! Ein dritter wichtiger Messwert für die Fitness ist der Blutdruck. Wenn er höher ist, arbeitet das Herz härter, um Blut durch den Körper zu pumpen. Das bedeutet, dass sich dein Herz mit der Zeit überanstrengt, was irgendwann zu Gesundheitsproblemen führen kann. Wir alle können unsere Fitness durch einen ausgewogenen Speiseplan und ausreichend Bewegung verbessern. Sport hilft nicht nur dabei, das Körpergewicht im Zaum zu halten. Er kann den Blutdruck senken, für gesunde Knochen sorgen und das Risiko für viele schwere Krankheiten senken. Er setzt außerdem Glückshormone namens Endorphine im Gehirn frei, die dabei helfen, den Geist gesund zu halten. Man geht davon aus, dass vor allem Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen und Radfahren die allgemeine Gesundheit des Körpers fördern. Es ist wichtig, dem Körper Pausen zu gönnen und ihn so vor Erschöpfung und zu großem Gewichtsverlust zu bewahren. Aber regelmäßiger Sport und ein ausgewogener Speiseplan sind der Schlüssel, um fit zu bleiben.

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. Super Lehrreich! Vielen Dank!

    Von Caralie, vor 9 Monaten
  2. Ich finde das Video sehr gut und weiß jetzt auch wie man sich ernähren soll und das zu viel Sport auch nicht gut sein kann. WEITER SO!

    Von Joshimol1, vor fast 3 Jahren
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