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Bau der Insekten

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Die Autor*innen
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Biologie Denise
Bau der Insekten
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse - 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Bau der Insekten

Inhalt

Der Körperbau der Insekten – Biologie

Im Frühling ist viel los! Libellen blicken mit riesigen Augen umher, Hummeln brummen durch die Gegend, Käfer veranstalten Boxflüge und Schmetterlinge protzen mit ihren Farben. Insekten sind überall um uns herum und können ganz schön unterschiedlich aussehen.
Durch die Entwicklung im Laufe der Zeit und Anpassungen an unterschiedliche Lebensräume ist eine unglaubliche Vielfalt unter den Insekten entstanden und dennoch haben sie alle einen ähnlichen Körperbau. Und dieser hat viele Besonderheiten, die im folgenden Text genauer erklärt werden.

Wie ist der Körperbau der Insekten? – Definition

Trotz der großen Vielfalt an Insekten haben alle einen ähnlichen Grundaufbau des Körpers. Dabei wird zwischen äußerem und innerem Bau unterschieden.

Äußerer Körperbau der Insekten

Einfach erklärt wird der Körper der Insekten in drei Teile oder auch Körperpartien unterteilt. In Kopf, Brust (Thorax) und Hinterleib (Abdomen).

Am Kopf sitzen die Antennen oder Fühler. Diese sind je nach Art unterschiedlich aufgebaut. Alle Insekten haben Fühler, sie benötigen sie als Tastsinn, zur Orientierung, zur Wahrnehmung von Geruchsstoffen und der Umgebung und zur Kommunikation.
Zu den Sinnesorganen der Insekten zählen die Komplexaugen. Diese sitzen am Kopf der Insekten und bestehen aus mehreren Einzelaugen. Des Weiteren besitzen Insekten komplexe Mundwerkzeuge. Diese bezeichnet man je nach Funktion und Bau als beißend, saugend, leckend oder stechend.

Die Brust wird in drei Segmente unterteilt. Dabei befindet sich an jedem Segment ein Beinpaar. Insekten besitzen drei Beinpaare, also sechs Beine, die je nach Funktion unterschiedlich geformt sind. An den beiden hinteren Brustsegmenten entspringen rückenseitig in der Regel zwei Flügel. Einige wenige Insektenarten besitzen keine Flügel, zum Beispiel manche Ameisen, Springschwänze und Silberfischchen.

Der Hinterleib der Insekten umhüllt die meisten Organe.

Insekten besitzen ein starres Außenskelett aus Chitin. Dieses stabilisiert die Struktur des Körpers und dient dazu, die inneren Organe zu schützen.

Das Schema des Körperbaus mit Beschriftung ist in der Abbildung dargestellt.

Insekten äußerer Aufbau mit Beschriftung

Innerer Körperbau der Insekten

Auch von innen betrachtet haben alle Insekten einen ähnlichen Grundaufbau.

Das Nervensystem

Insekten besitzen ein Strickleiternervensystem, das sich vom Kopf bis in das Abdomen erstreckt. Dabei bilden zwei Hauptstränge mit Nervenknoten (Ganglien), die durch viele Querverbindungen miteinander verbunden sind, das Nervensystem.
Das Strickleiternervensystem ist dabei so etwas wie das Rückenmark beim Menschen. Im Kopfbereich liegt ein besonders großes Nervenknotenpaar, die Oberschlundganglien. Es ist so etwas wie das Gehirn der Insekten. Ein Gehirn im eigentlichen Sinne besitzen Insekten nicht.

Das Blutkreislaufsystem

Insekten besitzen keine Adern, die das Blut durch den Körper transportieren. Aber wie fließt dann das Blut bei Insekten?
Das Blut fließt frei im Körper um alle Organe herum. Insekten haben kein geschlossenes Blutgefäßsystem wie wir Menschen, sondern besitzen ein offenes Blutkreislaufsystem. Dabei pumpt das Herz das Blut durch den Körper. Dieses ist meist länglich aufgebaut und liegt auf der Rückenseite.
Da das Blut nicht für den Sauerstofftransport, sondern nur für den Nährstofftransport zuständig ist, fehlen die roten Blutkörperchen, die Sauerstoff transportieren. Daher ist das Blut der Insekten durchsichtig und farblos. Die Bezeichnung dafür ist Hämolymphe.

Die Atmung

Insekten besitzen keine Lunge. Als Atmungssystem besitzen Insekten ein Tracheensystem. Dieses ist für den Gasaustausch zuständig. Die Röhrentracheen führen durch den gesamten Körper und leiten Sauerstoff zu den Organen und Muskeln und Kohlenstoffdioxid aus dem Körper heraus. Die Tracheen sind über Porenöffnungen (Stigma) im Chitinpanzer mit der Außenluft verbunden. An den Stigmen wird die Luft eingesaugt und verbrauchte Luft tritt aus.

Der Verdauungstrakt

Auch Insekten besitzen zum Verdauen ihrer Nahrung einen Verdauungstrakt. Der Magen-Darm-Trakt führt vom Mund bis in den hintersten Teil des Abdomens. Er endet mit dem After. Aber Achtung, einige Insektenarten fressen im Erwachsenenalter nichts mehr. Das Erwachsenenstadium dient dann in der Regel nur noch der Fortpflanzung. Bei diesen Insekten sind die Mundwerkzeuge und Verdauungsorgane zurückgebildet, denn sie brauchen sie nicht.

Die Geschlechtsorgane

Bei den meisten Insekten kann man zwischen männlichen und weiblichen Geschlechtsorganen unterscheiden. Unterhalb des Afters liegen die Geschlechtsöffnungen. Bei der Begattung erfolgt eine innere Befruchtung mit anschließender Eiablage.

Die Insekteneier sind nur wenige Millimeter groß und können ohne Lupe oft nicht erkannt werden. Ihre Ablage erfolgt an Pflanzen, auf oder in der Erde und im Wasser.

innerer Aufbau der Insekten mit Beschriftung

Wie kann man Insekten erkennen?

Die einfachsten Erkennungsmerkmale der Insekten sind die sechs gegliederten Beine und die Fühler am Kopf. Die meisten Arten besitzen zudem Flügel. Je nach Art sind die Komplexaugen groß und auffällig.

Insektenbau – Zusammenfassung

Die wichtigsten Besonderheiten des Körperbaus der Insekten sind in der folgenden Tabelle noch einmal zusammengefasst.

Aufbau Körper Kopf mit Fühlern, Antennen und Mundwerkzeugen
Brust mit Beinpaaren und Flügeln
Hinterleib teilweise mit Anhängen
Anzahl Beine sechs
Sinnesorgane Fühler: Tastsinn, Riechen, Orientierung, Kommunikation
Komplexaugen: Wahrnehmung von Bewegungen
Nervensystem Strickleiternervensystem mit Oberschlundganglien
Blutkreislauf offener Blutkreislauf mit schlauchförmigem Herz
Atmung Tracheensystem

Mit dem hier erworbenen Wissen zum Körperbau der Insekten kannst du nun das Arbeitsblatt lösen und bei den interaktiven Übungen deine Kenntnisse anwenden. Viel Spaß!

Häufig gestellte Fragen zum Thema Bau der Insekten

Haben Insekten ein Gehirn?
Haben Insekten Blutgefäße?
Wie viele Körperteile haben Insekten?
Wie stabilisieren Insekten ihren Körper?

Transkript Bau der Insekten

Hallo, mein Name ist Denise. In meinem heutigen Tutorium geht es um den Bau der Insekten. Dabei werde ich zunächst auf den äußeren Bau eingehen und dann auf den inneren Bau. Die Insekten sind mit 900.000 Arten auf der Welt die am meisten verbreitete Tiergruppe. Doch trotz ihrer Vielfalt ist der Bau recht einheitlich. Im Folgenden wird der Bau anhand einer Biene erläutert. Kommen wir nun zum äußeren Bau. Insekten gehören zum Stamm der Gliederfüßer. Diese Gruppe von Tieren zeichnet sich dadurch aus, dass ihr Körper und ihre Beine aus vielen einzelnen, miteinander verbundenen Gliedern bestehen, die Segmente genannt werden. Der Körper der Insekten gliedert sich in Kopf, Brust und Hinterleib. Am Kopf des Insektes befinden sich ein paar Antennen und ein paar Komplexaugen, die dem Tier beim Wahrnehmen seiner Umwelt helfen. Die Komplexaugen, oder auch Facettenaugen genannt, bestehen aus vielen, nebeneinander angeordneten Einzelaugen. Diese ermöglichen dem Tier ein sehr scharfes Sehen und das Erkennen von Farben. Des Weiteren besitzen Insekten sehr komplizierte Mundwerkzeuge am Kopf. Diese Mundwerkzeuge können von Insekt zu Insekt sehr unterschiedlich ausgebildet sein. So besitzen beispielsweise Schmetterlinge einen Saugrüssel zum Saugen von Nektar aus einer Blüte und Mücken einen Stechrüssel zum Saugen von Blut. Die Brust der Insekten besteht aus drei Segmenten. An jedem Segment befindet sich ein Beinpaar. Somit haben Insekten insgesamt sechs Beine. Auch die Beine zwischen den verschiedenen Insektenarten sind vielfach umgestaltet. Bienen haben zum Beispiel ein Sammelbein, um beim Besuch einer Blüte die Pollen mitzunehmen. Bei Heuschrecken ist wiederum das Hinterbein zu einem großen Sprungbein umgebaut, welches dem Tier ermöglicht, ein vielfaches seiner Körperlänge weit zu springen. Am zweiten und dritten Brustsegment befindet sich jeweils ein Flügelpaar, die es dem Tier ermöglichen, zu fliegen. Auch hier liegen wieder Unterschiede zwischen den verschiedenen Insektenarten vor. Die meisten bekannten Arten besitzen zwei Flügelpaare, wie Libellen und Schmetterlinge. Aber es gibt auch Insekten mit einem Flügelpaar, wie beispielsweise die Küchenfliege. Bei ihnen ist das hintere Flügelpaar nicht vollständig ausgebildet. Es dient nur noch der Flugsteuerung und wird als Schwingkölbchen bezeichnet. Und dann gibt es auch noch Arten, die keine Flügel haben, wie die Silberfischchen, die ihr vielleicht schon einmal bei euch Zuhause im Badezimmer gesehen habt. Kommen wir nun zum inneren Bau der Insekten. Auf der Bauchseite befindet sich ein Strickleiternervensystem. Dieses Nervensystem entspricht unserem Rückenmark und ist hier grün dargestellt. Warum dieses Nervensystem als Strickleiter bezeichnet wird, erkennt man sehr gut, wenn man sich eine Aufsicht anschaut. Man sieht, dass vom Kopf bis zum Hinterleib rechts und links neben einer gedachten Mittellinie des Körpers zwei Hauptnervenstränge verlaufen. Diese Nervenstränge besitzen in jedem Segment eine Querverbindung. Diese Querverbindungen verleihen dem Nervensystem das Aussehen einer Strickleiter. Im vorderen Bereich des Kopfes ist dieses Nervensystem verdickt. Diese Verdickung ist eine Anhäufung von Nervenzellen und wird Oberschlundganglion genannt. Dies ist ein einfach gebautes Gehirn. Zur Atmung benutzen die Insekten nicht wie wir Menschen eine Lunge, sondern ein Tracheensystem. Dies ist hier in blau zu sehen. Ein Tracheensystem ist ein System aus vielen verzweigten Röhren, die durch den ganzen Körper verlaufen. Auf der Körperoberseite liegen die Atemlöcher dieser Röhren, die als Stigmen bezeichnet werden. An den Stigmen findet der Atemgasaustausch statt: Verbrauchte Luft geht hinaus und frische Luft strömt rein. Die Luft gelangt durch das Röhrensystem in den ganzen Körper und kann die einzelnen Organe und Muskeln direkt mit Sauerstoff versorgen. Des Weiteren besitzen die Insekten ein offenes Blutgefäßsystem. Das Blut fließt dabei nicht durch Adern wie bei uns Menschen, sondern frei durch den ganzen Körper. Es wird nur durch ein auf der Rückenseite gelegenes Herz durch den Körper gepumpt. Hier ist es in rot dargestellt. Das Blut muss den Körper mit Nährstoffen versorgen und nicht mit Sauerstoff wie bei unserem Blut, da die Sauerstoffversorgung ja durch das Tracheensystem stattfindet. Da das Blut keinen Sauerstoff über den Blutfarbstoff binden muss, um ihn zu transportieren, ist das Blut farblos und wird als Hämolymphe bezeichnet. In der Mitte des Körpers liegt das Verdauungssystem mit dem Magen-Darm-Trakt in grün und den Ausscheidungsorganen in blau, die der Verdauung der Nahrung und dem Ausscheiden von Unverdaulichem dienen. Das Verdauungssystem beginnt beim Mund und endet mit der Afteröffnung im letzten Segment des Hinterleibes. Im vorletzten Segment des Hinterleibes liegt die Öffnung der Geschlechtsorgane, hier in rot zu sehen. Die Geschlechtsorgane dienen der Fortpflanzung. Man kann bei den meisten Insekten, wie bei uns Menschen, zwischen männlichen und weiblichen Geschlechtsteilen unterscheiden. Fassen wir noch einmal alles zusammen: Insekten sind in Kopf, Brust und Hinterleib gegliedert. Sie besitzen am Kopf ein paar Antennen und Komplexaugen sowie die Mundwerkzeuge. An der Brust liegen drei paar Beine und bis zu zwei Flügelpaare. Im Körperinneren befindet sich ein Strickleiternervensystem, ein Tracheensystem, ein offenes Blutgefäßsystem und das Verdauungssystem sowie die Geschlechtsorgane. Ich hoffe, dass ihr nun alle über den Bau der Insekten Bescheid wisst und bedanke mich für euer Zuhören. Tschüss.

31 Kommentare

31 Kommentare
  1. Die Sprecherin ist schwer erträglich.

    Von Agathe Baumann, vor 3 Monaten
  2. Vergisst die armeisen nicht
    Sonst wird Ant-man kommen

    Von Team Digital, vor 7 Monaten
  3. voll gut erklärt besser als manche andere

    Von Zeren k., vor etwa einem Jahr
  4. Wie gut oder

    Von Itslearning Nutzer 2535 1126169, vor mehr als einem Jahr
  5. Stimme????

    Von Itslearning Nutzer 2535 894464, vor mehr als einem Jahr
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Bau der Insekten Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Bau der Insekten kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschrifte den äußeren Körperaufbau einer Biene.

    Tipps

    Die Bienen besitzen saugende Mundwerkzeuge.

    Lösung

    Der Körper der Insekten ist in Kopf, Brust und Hinterleib gegliedert.

    Im Kopfbereich finden wir die Komplexaugen, Fühler bzw. Antennen und die Mundöffnung mit den Mundwerkzeugen.

    Im Brustbereich befinden sich Beinpaare und häufig zwei Flügelpaare.

    Am Hinterleib befinden sich bei einigen Insekten weitere Beinpaare. Viele Insekten besitzen hier auch keine Beine, diese befinden sich dann alle im Brustbereich.

  • Beschreibe den inneren Aufbau der Insekten.

    Tipps

    Die Form des Nervensystems erinnert an eine Strickleiter.

    Lösung

    Das Verdauungssystem der Insekten beginnt am Kopf mit den nach außen gerichteten Mundwerkzeugen und endet am After. Das Verdauungssystem befindet sich mittig im Körper der Insekten

    Das Nervensystem befindet sich bei den Gliederfüßern auf der Bauchseite. Dabei besitzt jedes Segment zwei Nervenknoten (Ganglien), die durch durch quer verlaufende Nervenstränge miteinander verbunden sind. Aufgrund der besonderen Anordnung als Doppelstrang bezeichnet man dieses System auch als Strickleiternervensystem. Das Oberschlundganglion ist ein einfach gebautes Gehirn.

    Das Tracheensystem dient der Atmung. Durch Stigmen erfolgt der Gasaustausch.

  • Benenne die passenden Vertreter der Tierklassen.

    Tipps

    Insekten besitzen immer drei Laufbeinpaare, also insgesamt sechs Beine.

    Spinnentiere besitzen immer acht Laufbeine. Scheren oder andere Körperteile werden dabei nicht mitgezählt.

    Bei Krebstieren kommen häufig Scheren vor. Die Anzahl ihrer Beine variiert stark zwischen den Arten.

    Lösung

    Der Stamm der Gliederfüßer ist sehr groß. Einige Merkmale helfen dir bei der Einteilung der Tiere in die richtige Klasse:

    • Insekten sind eingeteilt in die drei Körperabschnitte Kopf, Brust und Hinterleib. Echte Spinnen hingegen weisen nur zwei voneinander abgesetzte Körperteile auf. Bei anderen Spinnentieren kommt diese Absetzung nicht vor. Bei den Krebstieren finden sich verschiedenen Körperteilungen in den verschiedenen Arten.
    • Insekten besitzen sechs Beine, Spinnentiere in der Regel acht. Krebstiere haben oft noch Beine am After.
    • Insekten besitzen zumeist Fühler und Flügel, Spinnentiere haben keines von beiden. Manchmal haben sie aber, so wie die Krebstiere auch, Scheren (z.B. der Skorpion).
  • Benenne die passenden Beinpaare der Tiere.

    Tipps

    Maulwurfsgrillen graben gerne.

    Heuschrecken können sehr gut springen.

    Lösung

    Insektenbeine sind an verschiedene Fortbewegungsarten und Tätigkeiten angepasst. Daher können sie recht unterschiedlich aussehen.

    Die Bienen besitzen ein Sammelbein. An diesem befinden sich feine Härchen, um möglichst viele Pollen einzusammeln.

    Die Heuschrecken können sehr gut springen. Sie besitzen ein Sprungbein. Dies ist deutlich verlängert und teilweise auch verdickt.

    Die Maulwurfsgrille besitzt ein kräftiges Grabbein. Bei diesem sind die ersten beiden Fußglieder zu schaufelartigen Grabwerkzeugen umgestaltet.

    Der Laufkäfer besitzt Laufbeine. Diese zeichnen sich durch lange, schlanke Beinglieder aus.

    Die Kopflaus besitzt einen Klammerfuß. Mit diesem kann sie sich gut festhalten.

  • Benenne die zentralen Fakten zur Beschreibung der Klasse der Insekten.

    Tipps

    Insekten werden auch als Hexapoda bezeichnet. Hexa bedeutet sechs und podes steht für Füße.

    Bevor Mücken Blut saugen, müssen sie erstmal durch die Haut des Menschen stechen.

    Lösung

    Laura hat in einigem Recht, doch ein paar Fakten stimmen auch nicht ganz, nämlich:

    • Mücken besitzen keinen Saugrüssel, sondern einen Stechrüssel. Einen Saugrüssel findest du zum Beispiel bei den Schmetterlingen.
    • Insekten besitzen sechs Beine.
  • Erkläre die Mundwerkzeuge der Insekten.

    Tipps

    Bienen sammeln Nektar.

    Lösung

    Ein typisches Merkmal der Gliederfüßer sind ihre gegliederten Mundwerkzeuge. Bei den Insekten ist die Nahrung sehr unterschiedlich. Einige ernähren sich von Pollen, andere von Pflanzen und andere sind Aasfresser. Diese unterschiedlichen Nahrungsquellen brauchen spezielle Mundwerkzeuge.

    Die beißend-kauenden Mundwerkzeuge finden wir bei Käfern und Heuschrecken. Sie haben einen starken Oberkiefer, beißen zum Beispiel ein Stück Blatt heraus und zermahlen es dann mit ihrem Unterkiefer.

    Anders ist dies bei den Bienen und Schmetterlingen. Sie besitzen saugende Mundwerkzeuge. Ihren langen Saugrüssel rollen sie bei einer leckeren Blüte einfach aus.

    Die Stechmücken, die uns oft ärgern, besitzen stechend-saugende Mundwerkzeuge. An den Kiefern sind kleine Stechborsten. Der Oberkiefer ist gezähnt und mit diesem bohren sie ein Loch in unsere Haut. Der Unterkiefer besitzt Widerhaken und treibt den Kanal in das unterliegende Gewebe.

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