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Der Ameisenstaat – Rote Waldameise

Die Rote Waldameise ist ein staatenbildendes Insekt mit strenger Arbeitsteilung, das in großen Nestern lebt und wichtige ökologische Funktionen erfüllt. Finde heraus, wie die Fortpflanzung abläuft, welche Feinde ihr drohen und warum sie auch als "Waldpolizei" bezeichnet wird. Neugierig geworden? All das und noch viel mehr kannst du im folgenden Text nachlesen.

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Der Ameisenstaat – Rote Waldameise
lernst du in der Unterstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Der Ameisenstaat – Rote Waldameise Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Ameisenstaat – Rote Waldameise kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne die Bestandteile eines Ameisenbaus.

    Tipps

    Die Königin ist für das Ablegen der Eier zuständig. Ihre Kammer befindet sich ziemlich tief in der Erde. Hat sie Eier abgelegt, werden ihr diese sogleich von Arbeiterinnen abgenommen und in die Eierkammer gebracht, die ganz in der Nähe ist.

    Die Ameisen wachsen aus den Eiern zu Larven heran. Später werden sie zu Puppen.

    Lösung

    Das Zuhause von Ameisen ist ebenso strukturiert und organisiert wie die Arbeitsteilung. Viele Kammern und Gänge durchziehen den Ameisenbau. Das unterste Stockwerk beherbergt die Königinnenkammer und die Kammer für die Eier. Larven und Puppen leben in den oberen Stockwerken. Es gibt auch Vorratskammern für gesammelte Nahrung oder Kammern, in denen Ameisen Pilze als Futterquelle züchten. Die männlichen Ameisen spielen nur beim Hochzeitsflug und damit für die Begattung der Königinnen eine Rolle.
    Arbeiterinnen sind neben der Brutpflege auch dafür zuständig, immer wieder neue Gänge zu bauen, andere zu schließen und das Nest vor Wasser zu schützen.

  • Zeige auf, dass die Aufgaben in einem Ameisenstaat streng verteilt sind.

    Tipps

    Die männlichen Ameisen haben nur eine einzige Aufgabe. Die Königin hat immerhin zwei Aufgaben zu erledigen.

    Lösung

    Wahnsinn – es gibt eigentlich keine Ameise, die nichts tut. Alle sind fleißig und gehen ihren Aufgaben nach. Urlaub und Ferien scheint es in einem Ameisenhügel nicht zu geben.

    Die Königinnen legen ununterbrochen Eier ab und sind für die Gründung eines neuen Ameisenstaates zuständig. Nach dem Hochzeitsflug verlieren sie ihre Flügel, die sie nun nicht mehr benötigen.

    Männliche Ameisen begatten die jungen Königinnen. Danach sind sie eigentlich nutzlos. Deshalb werden sie aus dem Nest vertrieben und sterben. Sie haben immer Flügel.

    Arbeiterinnen gibt es in einem Ameisenstaat sehr viele. Sie teilen sich verschiedene Aufgaben:

    • Pflege und Reinigung des Ameisenbaus
    • Brutpflegerinnen kümmern sich um die Eier der Königinnen, um die Larven und um die Puppen.
    • Im Außendienst begeben sich Arbeiterinnen auf Nahrungssuche und transportieren das Futter zum Nest.
    • Wächterinnen bewachen das Nest und warnen die anderen bei Gefahr.

  • Bestimme staatenbildende Insekten.

    Tipps

    Hier siehst du eine Wespe. Kannst du die Wespentaille zwischen dem Hinterleib und der Brust erkennen? Sie ist besonders dünn.

    Mücken und Fliegen sind zwar Insekten, sie leben aber nicht in einem Staat zusammen.

    Lösung

    Zu den staatenbildenden Insekten gehören neben den Ameisen noch Bienen, Wespen, Hummeln und Termiten.

    Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Aufgaben in diesem Staat verteilt sind. Dies passiert zum Wohle der Allgemeinheit.

  • Arbeite heraus, wie eine Ameisenstraße entsteht.

    Tipps

    Ameisen kommunizieren über Duftstoffe, so wie viele andere Insekten auch. Je mehr Ameisen diese Duftstoffe versprühen, umso stärker nehmen andere Ameisen sie wahr. So entsteht eine Duftstraße, der viele Ameisen folgen.

    Lösung

    Ameisen können mit ihren Fühlern nicht nur fühlen, wenn sie etwas berühren. Sie können damit auch Duft- und Geschmacksstoffe wahrnehmen. Die Fühler der Ameisen sind also so etwas wie ein Zungenersatz. Fast alle Insekten kommunizieren über Duftstoffe. So schaffen sie es, einen Partner zu finden, das Revier zu markieren oder Nester und Nahrungsquellen zu finden.

    Hat eine Arbeiterin eine gute Nahrungsquelle gefunden, wie einen Apfel, dann versprüht sie auf dem Weg zum Nest Duftstoffe. Andere Ameisen nehmen sie wahr und folgen der Spur. Sie geben ebenfalls Duftstoffe ab. So wird die Spur immer deutlicher, sodass sie von immer mehr Ameisen wahrgenommen wird. Auf diese Weise entsteht eine Ameisenstraße.

  • Gib an, was auf dem Speiseplan von Ameisen steht.

    Tipps

    Ameisen fressen sehr gern Pflanzensamen.

    Baumharz und Vogelknochen sind viel zu hart für die Ameisen. Außerdem sind sie nicht sonderlich nahrhaft. Aus Baumharzen wurden vor langer Zeit Bernsteine.

    Lösung

    Ameisen sind Allesfresser. Sie ernähren sich vom Honigtau, den Blattläuse abgeben. Außerdem sammeln sie Pflanzensamen und Pflanzenblätter. Auch kleine Tiere wie Raupen, Spinnen oder Würmer werden von Ameisen gerne gefressen. Sie beseitigen auch tote Tiere vom Waldboden und halten ihn so sauber.

  • Untersuche verschiedene Strategien, um die Wintermonate zu überstehen.

    Tipps

    Frösche verfallen im Winter in eine Winterstarre. Das passiert nicht nur im Winter. Immer wenn es kalt ist, erstarrt ihr Körper, bis es wieder wärmer ist.

    Dachse halten Winterruhe.

    Lösung

    Im Winter ist es meistens ganz schön kalt. Der Körper braucht also mehr Energie, um die Körpertemperatur aufrechterhalten zu können. Da das Futter im Winter aber meist knapp ist, z.B. weil eine dicke Schneedecke das Gras überdeckt, haben sich viele Tiere eine Möglichkeit einfallen lassen, um den Energieverbrauch gering zu halten.

    Während der Winterruhe und dem Winterschlaf suchen sich die Tiere einen geschützten Ort, meist eine Höhle. Die Körpertemperatur wird herabgesetzt, der Herzschlag und die Atmung stark verlangsamt. So wird viel weniger Energie verbraucht.

    Fallen Tiere in Kälte- oder Winterstarre, können sie sich nicht mehr bewegen. Sie sind erstarrt. Erst wenn die Temperaturen wieder hoch genug sind, werden sie aus dieser Starre gelöst. Auch Ameisen fallen in die Winterstarre. Diese verbringen sie in ihrem Nest so weit wie möglich unter der Erde.

    Es gibt auch Tiere, die im Winter aktiv sind. Sie finden also auch im Winter genügend Nahrung und müssen so ihren Energieverbrauch nicht herunterschrauben.