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Tsunamis

Erfahre, wie ein Tsunami entsteht und welche verheerenden Auswirkungen er haben kann. Hier lernst du mehr über die Ursachen, von tektonischen Bewegungen bis zu Vulkanausbrüchen, und wie vor einem Tsunami gewarnt werden kann. Neugierig geworden? Alle wichtigen Informationen über Tsunamis und noch vieles mehr erwarten dich im folgenden Text.

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Die Autor*innen
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Team Realfilm
Tsunamis
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Tsunamis Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Tsunamis kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme den Ursprung des Begriffs Tsunami.

    Tipps

    Auf hoher See wird ein Tsunami meist erst gar nicht bemerkt. In flachen Gewässern hingegen schon.

    Erinnerst du dich an die Bewegung des Meeres, bevor ein Tsunami auf die Küste trifft?

    Lösung

    Ein Tsunami heißt wörtlich übersetzt „große Welle im Hafen“, da sie sich erst formt, wenn sie auf die Küste trifft. Dabei zieht sich das Wasser entlang des Strandes nach hinten in Richtung Tsunami zurück und die Welle fliegt dann mit ihrer ganzen Länge nach vorne und vernichtet alles, was sich ihr in den Weg stellt.

  • Fasse alles Wissenswerte zu Tsunamis zusammen.

    Tipps

    Der Begriff Tsunami kommt aus dem Japanischen und bedeutet „große Welle im Hafen“.

    Heutzutage gibt es computergesteuerte Bojen im Ozean. Weißt du, warum diese im Hinblick auf Tsunamis eine entscheidende Rolle spielen?

    Zwei Aussagen sind korrekt.

    Lösung

    Tsunamis sind riesige, sich bewegende Wassermassen, die eine Welle bilden, wenn sie ein Ufer erreichen. Dabei bestehen Tsunamis normalerweise aus mehreren Wellenkämmen oder sogenannten Wellenzügen. Sobald ein Tsunami sich dabei einer Küste nähert, zieht sich das Wasser entlang des Strandes nach hinten zurück. Ausgelöst werden können Tsunamis durch Erdrutsche, Vulkanausbrüche, Meteoriten oder Seebeben. Letzteres ist die häufigste Ursache von Tsunamis. Um die Gefahren von Tsunamis einzuschränken, können computergesteuerte Bojen mittlerweile einen Tsunami verfolgen, sobald er sich gebildet hat. Auf diese Weise können Warnungen an die betroffenen Länder herausgegeben werden.

  • Leite dir die Entstehung von Tsunamis her.

    Tipps

    Achte auf mögliche Bezugswörter. Ist zum Beispiel von einer Wasserwand die Rede, so muss vorher erklärt werden, wie diese entsteht.

    Beginne mit möglichen Auslösern für Tsunamis und ende damit, dass ein Tsunami auf die Küste trifft.

    Lösung

    Werden Tsunamis durch ein Seebeben ausgelöst, wird eine sogenannte tektonische Erhebung in Gang gesetzt. Dabei wird der Meeresboden einseitig nach oben gedrückt und so das Wasser über der Bruchstelle verdrängt. Bei dieser Wasserverdrängung entsteht wiederum eine Welle, die mit der Geschwindigkeit eines Düsenflugzeugs über den Ozean rast. Lediglich durch das Aufeinandertreffen von seichtem Wasser lässt sich diese Geschwindigkeit verringern. Jedoch holt das sich schneller bewegende Wasser hinter der Welle die Vorderseite der Welle schnell wieder ein. Durch diesen Mechanismus entsteht eine Wasserwand, die Höhen von bis zu 30 Metern erreichen kann. Nähert sich diese Wasserwand der Küste, zieht sich das Wasser entlang des Strandes nach hinten in Richtung Tsunami zurück und die Welle fliegt in ihrer Gesamtlänge nach vorne.

  • Schildere, wie ein Tsunami-Frühwarnsystem funktioniert.

    Tipps

    Tsunami-Frühwarnsysteme bieten keinen umfangreichen Schutz vor Tsunamis. Kannst du mithilfe des Schaubildes erkennen, warum das so ist?

    Woher bekommt die computergesteuerte Messboje ihre Informationen und was stellt sie damit an?

    Lösung

    Um der Bevölkerung zumindest ein wenig Zeit zur Evakuierung zu verschaffen, zeichnen computergesteuerte Sensoren im Meeresboden Seebeben auf. Ihre Informationen leiten sie an Messbojen weiter, die wiederum mittels Satelliten die Tsunami-Warnzentren in Alarmbereitschaft versetzen. Anhand der Daten der Sensoren können auch Auskünfte über die Schwere des Seebebens getroffen werden, sodass ermittelt werden kann, ob es sich bei dem Tsunami um eine große oder kleine Welle handelt.

  • Erläutere die Auswirkungen des Tsunamis vom 26. Dezember 2004 im Indischen Ozean.

    Tipps

    Zwei Aussagen sind korrekt.

    Lösung

    Am 26.12.2004 richtete ein Tsunami im gesamten Indischen Ozean große Schäden an. Er wurde durch ein Seebeben mit einer Stärke von 9,0 etwa 85 km vor der Nordwestküste der indonesischen Insel Sumatra ausgelöst. Insbesondere die Küsten Thailands, aber auch die Malediven und die Seychellen waren hiervon, wenn auch mit einiger Zeitverzögerung, sehr stark betroffen. Der Tsunami richtete zudem auch Schäden an der afrikanischen Küste von Somalia und Kenia an.

    Quelle: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, [URL]: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Erdbeben-Gefaehrdungsanalysen/Seismologie/Seismologie/Erdbebenauswertung/Besondere_Erdbeben/Ausgewaehlte_Erdbeben/sumatra.html, zuletzt abgerufen am 01.08.2019.

  • Analysiere die Auswirkungen von tektonischen Bewegungen auf die Erdoberfläche.

    Tipps

    Bei der Entstehung von Gebirgen werden zwei Erdplatten nach oben gedrückt. Wie sieht hierbei die tektonische Bewegung wohl aus?

    Immer wenn Magma aus dem Erdinneren freigesetzt wird, kann das Vulkanausbrüche zur Folge haben. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Erdplatten voneinander wegdriften oder zusammenstoßen.

    Sicherlich hast du schon einmal von der San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien (USA) gehört. Hier bewegen sich zwei Erdplatten seitlich aneinander vorbei. Weißt du, mit welchen Auswirkungen?

    Lösung

    Tsunamis können durch Seebeben ausgelöst werden. Seebeben sind wiederum nichts anderes als tektonische Erhebungen, durch die in der Erdkruste bewegliche Platten entstehen, die entweder Faltungen, Überschiebungen, Verbiegungen, Gräben oder Verwerfungen aufweisen. Seebeben, aber auch Erdbeben und Vulkanausbrüche sind Ausdruck dieser Bewegung der Erdplatten. Geologen beschreiben das Phänomen auch unter dem Fachbegriff der Plattentektonik.