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Ökologische Nische – Ökosystem See

Tiere am See leben friedlich miteinander, da sie unterschiedliche ökologische Nischen besetzen. Erfahre, wie Vogelarten verschiedene Nahrungsquellen nutzen und den Lebensraum teilen. Bist du interessiert? Dann erfahre mehr über ökologische Nischen und ihre Bedeutung im folgenden Text!

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Ökologische Nische – Ökosystem See
lernst du in der Oberstufe 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse

Ökologische Nische – Ökosystem See Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Ökologische Nische – Ökosystem See kannst du es wiederholen und üben.
  • Definiere die ökologische Nische.

    Tipps

    Auch Umweltfaktoren wie Parasiten und Feinde bestimmen die ökologische Nische.

    Lösung

    Die ökologische Nische beschreibt die Gesamtheit der biotischen und abiotischen Umweltfaktoren, die eine Art oder ein Individuum zum Existieren und zum Fortpflanzen benötigen.

    Daher handelt es sich bei diesem Begriff um keine Beschreibung des Lebensraums, sondern aller Wechselbeziehungen zwischen einer Art und ihrer Umwelt.

  • Definiere das Konkurrenzausschlussprinzip.

    Tipps

    Arten, die genau dieselben Umweltansprüche haben, besetzen nie dieselbe ökologische Nische.

    Lösung

    Das Konkurrenzausschlussprinzip besagt, dass zwei Arten mit denselben Umweltansprüchen nie dieselbe ökologische Nische besetzen können.

    Wenn sie also bezüglich der elementaren Umweltfaktoren konkurrieren, würde sich eine Art als konkurrenzstärker erweisen und die andere Art verdrängen.

  • Bestimme abiotische und biotische Umweltfaktoren, von denen die ökologische Nische bestimmt wird.

    Tipps

    Als biotische Umweltfaktoren werden Faktoren zusammengefasst, an denen Lebewesen deutlich beteiligt sind.

    Lösung

    Die Umweltfaktoren werden in biotische und abiotische Faktoren unterschieden.

    • Bei den biotischen Faktoren handelt es sich um Faktoren, an denen die Lebewesen erkennbar beteiligt sind. Hierzu gehören die Faktoren Konkurrenz, Nahrungskonkurrenten, Parasiten, Symbionten usw.
    • Als abiotische Faktoren bezeichnet man physikalische Einflüsse der unbelebten Umwelt. Hierzu gehören die Faktoren Wind, Sonnenlicht, Bodenbeschaffenheit, Feuchtigkeit und Temperatur.
  • Ermittle die Darstellungsform der ökologischen Potenz und des Toleranzbereichs.

    Tipps

    Der Toleranzbereich zeigt auf, unter welchen Bedingungen eine Art überhaupt existieren kann.

    Das Pessimum ist das Gegenteil von Optimum.

    Lösung

    Mithilfe der Toleranzkurve können die Ansprüche eines Lebewesens an einen bestimmten Umweltfaktor dargestellt werden.

    • Der Toleranzbereich zeigt auf, unter welchen Bedingungen eine Art überhaupt existieren kann. Dieser Bereich wird vom Minimum und Maximum begrenzt.
    • Das Optimum ist der Vorzugsbereich eines Individuums. Dieser Lebensraum ist der günstigste Lebensbereich und ermöglicht Entwicklung und Fortpflanzung eines Lebewesens. Das Optimum liegt demnach innerhalb der ökologischen Potenz.
    • Die Pessima begrenzen den Bereich für die Lebensfähigkeit einer Art. Die Lebewesen sind in diesen Bereich noch lebensfähig, können sich aber nicht fortpflanzen.

  • Ordne den Vögeln ihre ökologische Nische zu.

    Tipps

    Der Graureiher sucht im Flachwasser nach kleinen Fischen und Fröschen.

    Der Haubentaucher taucht unter die Wasseroberfläche und sucht dort nach seiner Nahrung.

    Die Rauchschwalbe jagt in der Luft über dem Wasser nach Insekten.

    Die Stockente ernährt sich hauptsächlich von Pflanzen, die sie aus dem Flachwasser filtert.

    Die Flussseeschwalbe fängt ihre Beute durch Stoßtauchen.

    Lösung

    Obwohl man auf den ersten Blick denken könnte, dass alle Vögel dieselbe ökologische Nische besetzen, wissen wir, dass alle Vögel unterschiedliche Ansprüche an ihre Umwelt stellen.

    • Der Graureiher befindet sich oft in Flachwasserzonen, weil er dort nach kleinen Fischen und Fröschen sucht.
    • Die Stockente gehört zu den Allesfressern, ernährt sich aber hauptsächlich von Pflanzen, wie z.B Ufer- und Landpflanzen. Diese fischt sie aus dem Flachwasser.
    • Der Haubentaucher frisst hauptsächlich kleine Fische, die er tauchend jagt. Daher steckt diese Eigenschaft auch in seinem Namen.
    • Die Rauchschwalbe ernährt sich von Fluginsekten. Daher jagt sie in der Luft über dem Wasser.
    • Die Flussseeschwalbe ernährt sich hauptsächlich von kleinen Fischen, aber auch Weichtiere und Insekten gehören zu ihrer Beute. Diese fängt sie durch Stoßtauchen.
  • Ermittle die Zonierung eines Gewässers.

    Tipps

    Die Bezeichnungen der Zonen kann man an den Pflanzen, die sie besetzen, herleiten.

    Lösung

    Ein See ist in bestimmte Zonen gegliedert. In jeder Zone leben unterschiedliche Organismen aufgrund der unterschiedlichen Umweltverhältnisse. So unterteilt sich das Gewässer in eine Uferzone und eine Tiefenzone.

    • Die Uferzone wird in folgende Zonen unterteilt: Bruchwaldzone, Röhrichtzone, Schwimmblattzone, Tauchblattzone und Tiefalgenzone. Die Zonen sind nach den Organismen genannt, die sie besetzen. So findet man in der Bruchwaldzone viele Bäume, wie Erlen und Weiden und bspw. in der Tiefalgenzone dementsprechend viele Algen.
    • Die Tiefenzone gehört zu den Bodenzonen. Aufgrund des Lichtmangels kann hier keine Fotosynthese mehr stattfinden, sodass hier auch keine Pflanzen zu finden sind.