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Bestäubung

Wusstest du schon, warum Bestäubung wichtig für die geschlechtliche Fortpflanzung von Pflanzen ist? Erfahre, wie Blütenpollen übertragen werden, die verschiedenen Arten der Bestäubung (durch Insekten, Wind, Wasser) und die Unterschiede zwischen Fremd-, Nachbar- und Selbstbestäubung. Möchtest du mehr erfahren? All das und noch vieles mehr findest du im ausführlichen Text!

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Die Autor*innen
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Team Realfilm
Bestäubung
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse - 3. Klasse - 4. Klasse - Oberstufe 5. Klasse - 6. Klasse

Bestäubung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Bestäubung kannst du es wiederholen und üben.
  • Definiere den Begriff Bestäubung.

    Tipps

    Die Narbe empfängt den übertragenen Pollen.

    Lösung

    Als Bestäubung bezeichnet man die Übertragung des Pollens von einem männlichen Staubbeutel auf die Narbe eines weiblichen Fruchtblattes.
    Die Tiere, die diese Aufgabe übernehmen, nennt man Bestäuber. Zu diesen zählen Insekten, Vögel oder auch Fledermäuse.
    Doch auch Wind und seltener auch Wasser übertragen Pollen.

  • Nenne vier typische Bestäubungsarten.

    Tipps

    Viele Blumen haben bunte Blüten und einen herrlichen Duft, um Insekten anzulocken.

    Lösung

    Als Bestäubung bezeichnet man die Übertragung des Pollens von einem Staubbeutel auf eine Narbe. Dies kann auf verschiedene Arten passieren:

    • Bei der Selbstbestäubung wird die Blüte durch ihren eigenen Pollen bestäubt.
    • Bei der Fremdbestäubung wird die Blüte durch den Pollen einer anderen artgleichen Pflanze bestäubt.
    • Bei der Windbestäubung wird der Pollen vom Wind verbreitet.

  • Skizziere den Aufbau der Blüte und markiere die männlichen und weiblichen Blütenorgane.

    Tipps

    Die Staubbeutel werden von den Staubfäden gehalten.

    Lösung

    Narbe, Griffel und Fruchtknoten nennt man zusammen Fruchtblatt.
    In der Mitte des abgebildeten Blütenquerschnittes liegt unten direkt auf dem kelchförmigen Blütenboden der Fruchtknoten, der die Eizellen beinhaltet.
    Damit es zu einer Befruchtung der Pflanze kommen kann, muss Pollen über die Narbe aufgenommen werden.
    Der Pollen gelangt dann über den Griffel zum Fruchtknoten.

    Staubfaden und Staubbeutel nennt man zusammen Staubblatt.
    Der Pollen stammt aus einem Staubbeutel, der von einem Staubfaden gehalten wird.

  • Leite die Art der Bestäubung der einzelnen Pflanzen aus dem Bau ihrer Blüten her.

    Tipps

    Der Wind wird nicht durch farbenfrohe Schönheit angelockt.

    Die Kirschbaumblüte wird besonders zur Blütezeit in Japan verehrt und ihre Schönheit gewürdigt. Das wird der Birke mit ihren unscheinbaren Blüten wohl nie passieren.

    Hortensien haben prachtvolle Blüten.

    Lösung

    Die Pflanzen lassen sich rein über ihr Aussehen den Bestäubungsarten zuordnen:

    • Rosen, Lilien, Hortensien und Glockenblumen verfügen über große, bunte Blätter und duften zudem teilweise sehr stark. Auf diese Art und Weise locken sie Insekten an, die den Pollen von Blüte zu Blüte übertragen.
    • Windbestäubte Pflanzen verzichten auf auffällige Blüten und Duftstoffe, da sie keine Insekten für ihre Fortpflanzung anlocken müssen. Zu dieser Bestäubungsart gehören viele Gräser, Getreidesorten wie Roggen und Weizen, Mais, aber auch manche Bäume wie die Birke.

  • Nenne wichtige Bestäuber.

    Tipps

    Kleinere Tiere kommen gut an die Pollen und Narben.

    Lösung

    Bestäuber sind vor allem Tiere, die bei ihrer Nahrungsaufnahme Pollen aufnehmen und diesen dann auf eine andere Blüte übertragen.
    Wichtige Bestäuber sind:

    • Insekten wie Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Fliegen
    • Vögel
    • Fledermäuse

  • Stelle Vermutungen über die Anpassung von vogelbestäubten Blüten und den Kolibris an.

    Tipps

    Achte bei dem Bild genau auf die Blütenform und die Schnabelform des Kolibris.

    Die meisten Vögel können sehr gut sehen.

    Lösung

    Die Schnabelform des Kolibris ermöglicht es ihm, an den Nektar mancher Pflanzen zu gelangen, der anderen Vögeln und Insekten verwehrt bleibt. Die Form des Schnabels passt dazu ideal zur Form ihres Blütenkelchs.
    Da es der Pflanze aber darum geht, dass der Vogel ihren Pollen verbreitet, liegen die Staubbeutel genau so, dass der Pollen am Kolibri haften bleibt und so verbreitet werden kann.
    Außerdem müssen die Pflanzen groß und robust sein, weil der Kolibri im Flug den Nektar trinkt.
    Pflanzen, die vom Kolibri oder anderen Vögeln bestäubt werden, haben oft eine auffallend rote Farbe und nahezu keine Duftstoffe. Solche Pflanzen sind uninteressant für Insekten, weil diese nicht von einem Geruch angelockt werden.