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Windbestäubung

Erfahre, wie Pollen durch den Wind von Baum zu Baum transportiert wird und was Windbestäubung bedeutet. Entdecke, welche Pflanzen ohne Bestäuber auskommen können und wie sich Pollen auf die Umwelt auswirken. Interessiert? Das und vieles mehr findest du in unserem Lerntext!

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sofatutor Team
Windbestäubung
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse - 3. Klasse - 4. Klasse

Windbestäubung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Lerntext Windbestäubung kannst du es wiederholen und üben.
  • Vervollständige den Text über die Windbestäubung.

    Tipps

    Drei der Begriffe bleiben übrig.

    Lösung

    Die Windbestäubung stellt die ursprüngliche Form der Bestäubung von Pflanzen dar.
    Pflanzenarten, die sich durch Windbestäubung erhalten, sind leicht zu erkennen: Ihre Fortpflanzungsorgane, ihre Blüten, sind unscheinbar, denn sie dienen nicht als Lockmittel für Tiere.

    Etwa 20 % der heimischen Pflanzen werden windbestäubt. Ihre Arterhaltung ist vom Wind und dem Zufall abhängig, dass ein Pollenkorn eine Blüte mit Samenanlage erreicht. Daher müssen die Pflanzen viel Pollen herstellen. Darunter leiden Menschen, die allergisch auf Pollen reagieren. Dies bezeichnet man auch als Heuschnupfen.

  • Beschreibe, was man unter den Begriffen einhäusig und zweihäusig versteht.

    Tipps

    Einhäusig kann man sich leicht merken, indem man sich vorstellt, dass die weiblichen und männlichen Fortpflanzungsorgane in einem Haus zusammenleben.

    Lösung

    Bei einigen Pflanzenarten sind die Blüten nicht zwittrig angelegt, sondern es existieren männliche und weibliche Blüten. Diese Blüten werden als eingeschlechtlich bezeichnet.

    Kommen männliche und weibliche Blüten auf ein und derselben Pflanze vor, spricht man von Einhäusigkeit. Dies ist zum Beispiel bei der Kiefer und der Lärche der Fall.

    Gibt es reine männliche und reine weibliche Pflanzen, spricht man von Zweihäusigkeit. Dies ist bei der Weide oder der Eibe der Fall.

  • Beurteile, welche Blüteneigenschaften zu einer Wind- oder Tierbestäubung passen.

    Tipps

    Wie lassen sich Tiere zur Blüte locken?

    Haften Pollenkörner an einem Tier besser, wenn sie trocken sind oder wenn sie klebrig sind?

    Lösung

    Bei einer Tierbestäubung müssen die Tiere erst einmal dazu gebracht werden, zu der Blüte zu kommen. Daher zeigt die Blüte mit einer auffälligen Form oder Farbe sowie manchmal auch intensivem Duft, dass es sich für die Tiere lohnen kann, die Blüte zu besuchen. Ein Beispiel ist die Mohnblüte, deren große, rote Blütenblätter gut sichtbar sind. Die Belohnung ist meist Nektar und auch nahrhafter Pollen. Für den Transport zur nächsten Blüte ist es sinnvoll, dass der Pollen klebrig ist, um am Tier haften zu bleiben. Es muss nicht so viel Pollen bereitgestellt werden, wie das bei der Windbestäubung notwendig ist. Denn der Transport erfolgt relativ zielgerichtet.

    Dagegen muss die Blütenpflanze, die vom Wind bestäubt wird, nicht viel Energie in die Bereitstellung von auffälligen, duftenden oder viel Nektar enthaltenden Blüten investieren. Stattdessen muss der Pollen trocken und damit leicht sein, damit er gut durch die Luft fliegen kann. Und da dieser Transport nicht gerade zielgerichtet erfolgt, muss die Pflanze besonders viel Pollen herstellen. Damit wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Pollen auch bei den passenden Blüten ankommt.

  • Leite die Art der Bestäubung der einzelnen Pflanzen aus dem Bau ihrer Blüten her.

    Tipps

    Der Wind wird nicht durch farbenfrohe Schönheit angelockt, Tiere dagegen schon.

    Hier siehst du die Blüten einer Hortensie.

    Zu den Süßgräsern gehören alle Getreide wie Roggen, Weizen, Gerste und Hafer.

    Beiden Bestäubungsarten müssen jeweils vier Pflanzen zugeordnet werden.

    Lösung

    Die Pflanzen lassen sich rein über ihr Aussehen den Bestäubungsarten zuordnen:

    • Rosen, Lilien, Hortensien und Glockenblumen verfügen über große, bunte Blätter und duften zudem teilweise sehr stark. Auf diese Art und Weise locken sie Insekten an, die den Pollen von Blüte zu Blüte übertragen.
    • Windbestäubte Pflanzen verzichten auf auffällige Blüten und Duftstoffe, da sie keine Insekten für ihre Fortpflanzung anlocken müssen. Zu dieser Bestäubungsart gehören die Süßgräser wie Roggen und Weizen, aber auch manche Bäume wie die Birke, die Esche oder die Kiefer.

  • Prüfe die Aussagen zur Bestäubung der Hasel auf ihre Richtigkeit.

    Tipps

    Zwei Antwortmöglichkeiten sind richtig.

    Lösung

    Die Hasel muss viel Pollen produzieren, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass auch Pollen auf der Narbe landet und sich eine Haselnuss entwickeln kann. Denn der Pollen kann durch den Wind auch ganz woanders landen oder vom Regen weggewaschen werden. Zusätzlich ist die Zugänglichkeit des Pollens wichtig, damit der Wind die Pollenkörner auch wegtragen kann. Deshalb ist es entscheidend, dass sich noch keine störenden Laubblätter entwickelt haben.

    Die beiden Antworten, in der eine Auswirkung auf die Bienen behauptet wird, sind nicht richtig, da wie im Eingangstext erwähnt wurde, die Hasel vom Wind bestäubt wird. Bienen haben bei der Windbestäubung keine Funktion.
    Allerdings schätzen die Bienen die Hasel als frühen Lieferanten von Pollen als Nahrungsquelle.

  • Prüfe die folgenden Aussagen zur Häusigkeit auf ihre Richtigkeit.

    Tipps

    Drei Aussagen sind richtig.

    Nur Pflanzen mit zwittrigen Blüten können sich durch Selbstbestäubung fortpflanzen. Denn Selbstbestäubung bedeutet, dass die Blüte von ihrem eigenen Pollen bestäubt wird.

    Bei der Kiefer kommen männliche und weibliche Blüten auf ein und derselben Pflanze vor.

    Lösung

    Bei vielen Samenpflanzen wie der Rose befinden sich die Fortpflanzungsorgane beider Geschlechter auf einer Blüte. Diese Blüten sind zwittrig.

    Es gibt aber auch Pflanzenarten, in deren Blüten nur die Fortpflanzungsorgane eines Geschlechts funktionsfähig sind. Diese Blüten sind eingeschlechtlich.
    Kommen männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze vor, so ist die Pflanze einhäusig. Beide Geschlechter sind sozusagen „in einem Haus“ vertreten. Die Pflanze selbst ist daher zwittrig. Das ist zum Beispiel bei der Kiefer der Fall.

    Zudem gibt es Pflanzenarten, die Blüten nur mit männlichen oder nur mit weiblichen Geschlechtsorganen auf einer Pflanze aufweisen. Diese Pflanzen nennt man getrenntgeschlechtlich oder auch zweihäusig. Das ist zum Beispiel bei der Pappel der Fall.
    Um einen höheren Samenertrag von zweihäusigen Pflanzen zu bekommen, ist es ratsam, männliche und weibliche Pflanzen nebeneinander zu kultivieren.

    Nur Pflanzen mit zwittrigen Blüten können sich durch Selbstbestäubung fortpflanzen. Denn Selbstbestäubung bedeutet, dass die Blüte von ihrem eigenen Pollen bestäubt wird.
    Einhäusige und zweihäusige Pflanzen weisen jedoch eingeschlechtliche Blüten auf und werden daher immer fremdbestäubt.

    Wenn zwittrige, männliche und weibliche Blüten auf drei Pflanzen derselben Art vorkommen, spricht man von Dreihäusigkeit. Das ist zum Beispiel bei der Esche der Fall.