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Belege der Evolution

Die Evolutionstheorie belegt, dass alle Lebewesen einen gemeinsamen Ursprung haben und sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Fossilien, Ähnlichkeiten zwischen Arten und beobachtbare Anpassungen dienen als Beweise. Erfahre, wie verschiedene Beweise die Evolution unterstützen und teste dein Wissen mit Übungen. Interessiert? Das und Vieles mehr findest du im folgenden Text!

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Die Autor*innen
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Team Realfilm
Belege der Evolution
lernst du in der Oberstufe 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse

Belege der Evolution Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Belege der Evolution kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne Belege für die Evolution.

    Tipps

    Drei Antworten sind korrekt.

    Lösung

    Als Darwin seine Theorie der Evolution durch natürliche Selektion vorlegte, war das eine Revolution. In den letzten 150 Jahren seit damals, haben alle Bereiche der Biologie Belege für die Theorie der Evolution durch natürliche Selektion beigesteuert, wobei sich drei sehr unterschiedliche Arten von Beweisen ausmachen lassen:

    • Fossilien
    • Ähnlichkeiten zwischen Arten
    • Beobachtbare Anpassungen

  • Beschreibe die Anpassung des Birkenspanners als Reaktion auf einen Umwelteinfluss.

    Tipps

    Zwei Begriffe bleiben übrig.

    Die Bilder bei den Texten helfen dir. Überlege, welche Farbe eine bessere Tarnung darstellt.

    Lösung

    Der Birkenspanner ist ein prominentes Beispiel für die natürliche Selektion.

    Durch eine zufällige Mutation, die die Bildung des Farbstoffs Melanin bewirkt, waren die dunkel gefärbten Birkenspanner lange Zeit im Nachteil und seltener anzutreffen als die weißen Birkenspanner. Durch die Veränderung der Umweltbedingungen veränderten sich auch die Lebensbedingungen der Birkenspanner. Jetzt waren die dunklen Birkenspanner besser angepasst und konnten sich häufiger fortpflanzen als die weißen Birkenspanner. Da Mutationen spontan und zufällig entstehen, hat der helle Birkenspanner nicht die Möglichkeit, sich dunkel zu verfärben.

  • Charakterisiere die dargestellten Brückentiere.

    Tipps
    Lösung

    Der Archaeopteryx ist bereits ausgestorben. Der Urvogel ist das erste Brückentier, das gefunden wurde, und zeigt Merkmale der Reptilien und Vögel. Damit gilt er als ein Beleg dafür, dass Vögel aus Reptilien entstanden sind.

    Auch der Ichthyostega zählt zu den fossilen Brückentieren und weist sowohl Merkmale der Wirbeltierklasse der Fische als auch welche der Amphibien auf.

    Das Schnabeltier lebt im Gegensatz zu den anderen aufgezählten Brückentieren noch heute und zählt somit zu den rezenten Brückentieren. Es weist Merkmale von Reptilien, Säugetieren und auch Vögeln auf, zählt aber zu den Säugetieren, weil es seine Jungen säugt.

  • Entscheide, ob das Merkmal analog oder homolog ist.

    Tipps

    Merkmale, die sich unabhängig voneinander entwickeln, nennt man analoge Merkmale.

    Lösung

    Ähnliche Merkmale, die sich aufgrund ähnlicher Umweltbedingungen entwickeln, werden analoge Merkmale genannt. Dazu gehören z. B. die Stromlinienform oder die Grabbeine von Maulwurf und Maulwurfsgrille.

    Homologe Merkmale haben einen gemeinsamen Ursprung.
    Der Vergleich des Aufbaus der Vordergliedmaßen verschiedener Wirbeltiere ist in der Biologie das Paradebeispiel für Homologie. Homologie liegt dann vor, wenn die grundsätzlichen Übereinstimmungen im Aufbau von Strukturen evolutionären Ursprungs sind.

  • Stelle die stammesgeschichtliche Entwicklung der Wirbeltierklassen dar.

    Tipps

    Frösche gehören zu den Amphibien.

    Lösung

    Alle genannten Gruppen gehören zu den Wirbeltieren, welche alle eine Wirbelsäule besitzen.

    Im Laufe der Evolution gingen aus den Fischen, die ersten Landwirbeltiere hervor, die zu den Amphibien gehörten.

    Später entstanden die Reptilien und danach die Vögel und Säugetiere.

  • Erläutere die molekularen Methoden zur Erstellung eines Stammbaums.

    Tipps

    Veränderungen in der DNA treten mit etwa der gleichen Häufigkeit auf.

    Eine Veränderung des Erbguts (DNA) wird auch Mutation genannt.

    Vier der Aussagen sind korrekt.

    Lösung

    Im Laufe der Evolution ändert sich das Erbgut der Lebewesen ständig durch zufällige Mutationen. Daher sprechen ähnliche DNA- und Proteinsequenzen für einen hohen Verwandtschaftsgrad. Auch Aussagen über den Zeitpunkt der Abspaltung einer Gruppe in einem Stammbaum sind möglich:
    Die Veränderungen in der DNA, also die Mutationen, treten ungefähr mit der gleichen Häufigkeit auf. Dadurch kann man sagen, wann die Abspaltung einer Gruppe geschah und wann der letzte gemeinsame Vorfahre gelebt hat.