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Selektionstheorie von Darwin

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Selektionstheorie von Darwin
lernst du in der Oberstufe 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse

Selektionstheorie von Darwin Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Selektionstheorie von Darwin kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe Darwins Unternehmungen.

    Tipps

    Darwin wurde 73 Jahre alt.

    Eine Hunderasse heißt genauso wie das Schiff Darwins.

    Lösung

    Charles Darwin (1809-1882) war ein bedeutender britische Naturforscher. Auf seiner Reise mit der Beagle sammelte und beobachtete er zahlreiche Tiere und Pflanzen. Seine Reiseziele waren Afrika, Australien und Südamerika. 1859 veröffentlichte er sein Buch „Die Entstehung der Arten“. Er kam zu der Theorie, dass die Arten veränderlich sind und gemeinsame Vorfahren besitzen. Dies sorgte damals für großes Aufsehen.

  • Erkläre, was die Selektionstheorie von Darwin aussagt.

    Tipps

    In dem Video wurde dir die Selektionstheorie anhand der Giraffen erklärt. Die Giraffen mit langem Hals konnten besser an die Nahrung gelangen, so waren sie gegenüber ihren Artgenossen mit kurzem Hals im Vorteil.

    Lösung

    Charles Darwin stellte in seinem Buch „Die Entstehung der Arten“ die Selektionstheorie vor. Diese besagt, dass Lebewesen mehr Nachkommen erzeugen, als zur Erhaltung ihrer Art nötig sind. Die Nachkommen unterscheiden sich zufällig in bestimmten Merkmalen voneinander, dies nannte Darwin Variation. Die Lebewesen einer Art stehen in Konkurrenz zueinander um Lebensraum, Nahrung und Fortpflanzungspartner. Gut angepasste Nachkommen haben bessere Überlebenschancen, sie pflanzen sich häufiger fort. Somit geben sie ihr Merkmale an die Nachkommen weiter. Über eine längere Zeit kommt es zur Veränderung oder Entstehung einer Art. Diesen Vorgang nannte Darwin natürliche Selektion.

  • Ermittle abiotische und biotische Selektionsfaktoren.

    Tipps

    Abiotische Umweltfaktoren sind Zustände der unbelebten Umwelt, die auf Lebewesen wirken.

    Lösung

    Temperatur: Oft sind Individuen einer Art in wärmeren Gebieten kleiner als deren Verwandte in kälteren Regionen (Bergmann-Regel).

    Feuchtigkeit: Außergewöhnliche Umweltbedingungen, wie in der Wüste, erfordern Anpassungen, wie zum Beispiel die Stammsukkulenz.

    Wind: Dieser Selektionsfaktor wirkte zum Beispiel bei den Kerguelen-Fliegen. Diese leben auf Inseln im Indischen Ozean. Damit sie nicht mit dem Wind aufs offene Meer heraus geweht werden, besitzen sie nur sehr kleine Flügel.

    Bei den biotischen Selektionsfaktoren wird zwischen der zwischenartlichen Selektion (z.B. Fressfeine und Parasitenbefall) und der innerartlichen Selektion (z. B. Konkurrenz um Geschlechtspartner) unterschieden.

  • Ordne die Evolutionstheorien den Forschern zu.

    Tipps

    Synthese bedeutet „zusammensetzen mehrerer Teile zu einer Einheit“.

    Lösung

    Zum Beginn des 19. Jahrhunderts verglich Cuvier den Bau von Lebwesen. Er stellte fest, dass sich das Leben entwickelt und Arten aussterben. Da er an der Unveränderbarkeit der Arten nicht zweifelte, stellte der die Katastrophentheorie auf.

    1809 veröffentlichte Lamarck die Evolutionstheorie. Er ging davon aus, dass Arten sich verändern. Lebewesen passen sich im Laufe ihres Lebens an die Umwelt an. Sie tun dies durch den Gebrauch bzw. Nichtgebrauch von Körperteilen. Werden Körperteile nicht genutzt, verkleinern sie sich.

    Die Theorien von Cuvier und Lamarck gelten heute als widerlegt.

    Darwin formulierte 1859 seine Selektionstheorie, die du in diesem Video kennen gelernt hast. Er meint, Arten sind veränderlich und haben einen gemeinsamen Vorfahren.

    Die Synthetische Evolutionstheorie basiert auf Darwins Theorie. Hier fließen seine Erkenntnisse und Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften zusammen. Sie ist noch heute gültig.

  • Beschreibe, warum Darwins Theorie für Aufsehen sorgte.

    Tipps

    Viele glaubten damals an die Schöpfungsgeschichte.

    Lösung

    Darwins Buch „Die Entstehung der Arten“ sorgte damals für sehr viel Aufsehen und Kritik. Man glaubte an die Schöpfungsgeschichte der Bibel, also daran, dass Gott die Lebewesen schuf und diese nicht veränderlich sind. Darwins Theorie passte damals nicht zu der Überzeugung der Bevölkerung. Daher wurde seine Erkenntnis oft nicht ernst genommen.

  • Definiere verschiedene Evolutionsfaktoren.

    Tipps

    „Mutation“ kommt vom lateinischen Wort „mutare“ und bedeutet „ändern“.

    Lösung

    Zu den Evolutionsfaktoren gehören:

    Mutationen: Diese treten zufällig auf. Sie sind ungerichtet und nicht als spezielle Antwort auf bestimmte Umweltfaktoren zu verstehen. So gelangen neue Allele in den Genpool von Arten.

    Rekombination: wird verursacht durch zufällige Verteilung väterlicher und mütterlicher Chromosomen in der Meiose oder Crossing-over während der Meiose.

    Gendrift: Veränderung des Genpools einer Population aufgrund von Zufall, wie Umweltkatastrophen.

    Selektion: Veränderung einer Genhäufigkeit in einer Population aufgrund unterschiedlicher Fitness von bestimmten Individuen.

    Die Modifikation ist kein Evolutionsfaktor. Unter Modifikation versteht man die Veränderung des Phänotyps durch Umwelteinflüsse. Diese Anpassung wird nicht vererbt.