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Taucherkrankheit

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Team Realfilm
Taucherkrankheit
lernst du in der Unterstufe 3. Klasse - 4. Klasse - Oberstufe 5. Klasse - 6. Klasse

Beschreibung Taucherkrankheit

In der Tiefe lauert für jeden noch so gut ausgestatteten Taucher immer eine Gefahr. Hierbei geht es nicht um irgendwelche Tiefseemonster, sondern um den Druck. In diesem Video lernst, du wie der große Druck in der Tiefe für die Taucher eine lebensbedrohliche Gefahr werden kann. Denn er kann die Taucherkrankheit auslösen. Was das ist, wirst du am Ende des Lehrfilms wissen und auch wie Taucher sich dagegen schützen. Unter Wasser wirkt auf die Taucher der hydrostatische Druck, der durch die Gewichtskraft des Wassers ausgelöst wird. Mit zunehmender Tiefe nimmt auch der Druck zu. Dir wird gezeigt, wie der Taucher verhindert, dass er vom Druck zerdrückt wird. Aber es gibt noch mehr Schwierigkeiten. Du wirst lernen, dass wir alle in unserem Blut Stickstoff haben. Bei großem Druck wie beim Tauchen in der Tiefe löst sich der Stickstoff. Wenn der Taucher zu schnell auftaucht, können sich Stickstoffblasen bilden. Dies führt wiederum zur Taucherkrankheit, auch Dekompressionskrankheit genannt. Wie dir im Lehrfilm erklärt wird, kann dies in manchen Fällen sogar Lebensbedrohlich werden. Denn wenn ein Mensch mit der Taucherkrankheit über Wasser weiter aufsteigt, fällt der atmosphärische Druck. Dieser wirkt hier auf uns alle, hat für uns aber keine Folgen. Dies führt aber bei der Dekompressionskrankheit zur Vergrößerung der Stickstoffblasen. Du kannst im Film erfahren, wozu dies führen kann. Weiter kannst du lernen, welche Symptome die Taucherkrankheit hat und wie sie geheilt werden kann. Bei der Heilung wird dir die sogenannte Dekompressionskammer erklärt und was darin passiert. Viel Spaß beim Entdecken!

Transkript Taucherkrankheit

Tief unten im Wasser gibt es eine für Taucher möglicherweise tödlichen Bedrohung: Druck. Hydrostatischer Druck wird von der Gewichtskraft des Wassers ausgeübt, das auf den Taucher drückt. Er drückt von jeder Seite auf den Körper des Tauchers und nimmt mit der Tiefe zu. „Je tiefer ein Taucher taucht, desto größer ist die Gewichtskraft des Wassers, die auf ihn drückt. Das kann man hier sehen. Ich tauche mit einer leeren Plastikflasche und die Flasche wird zerdrückt, weil die Luft in ihr komprimiert wird.“ Taucher müssen dafür sorgen, dass sich der Innendruck ihres Körpers an den äußeren Wasserdruck anpasst, damit ihre Körper nicht so wie die Plastikflasche zerdrückt werden. Das schaffen sie, indem sie langsam abtauchen und aus speziellen Pressluftflaschen atmen. Aber der steigende Druck hat noch eine weitere Folge: Er führt dazu, dass sich Stickstoff im Blut des Tauchers löst. Wenn ein Taucher zu rasch auftaucht, führt das schnelle Absinken des Außendrucks dazu, dass sich Stickstoffblasen in seinem Blut bilden – genauso wie Blasen entstehen, wenn der Druck aus einer Flasche Sprudelwasser schnell abgelassen wird. Das kann zur Dekompressionskrankheit führen, auch Taucherkrankheit genannt. „Wenn es in den Gelenken ist, krümmt man sich vor Schmerzen, weswegen man das im Englischen auch die Bends, von to bend – sich beugen nennt. Wenn die Blasen in die Lunge kommen, erschwert das dem Taucher das Atmen ungemein und man spricht von Chokes, wie in to choke – ersticken.“ Sofortige medizinische Behandlung ist nötig. Aber selbst wenn der Taucher das Wasser verlässt, wirkt noch immer Druck auf ihn. Atmosphärischer Druck wirkt die ganze Zeit auf uns alle. Er wird von der Gewichtskraft der Luft über uns erzeugt. Wenn du in der Atmosphäre aufsteigst, nimmt er ab, da dort weniger Luft existiert, die auf dich drücken kann. Wenn man die Taucherkrankheit hat, kann ein solcher weiterer Abfall im Außendruck tödlich enden. „Wenn wir über den Meeresspiegel aufsteigen, fällt der Druck ab. Wenn der Druck abfällt, dann werden die Stickstoffblasen natürlich größer und es entstehen mehr davon, aber genau das will man unter allen Umständen vermeiden. Darum versuchen wir, unter allen Hindernissen, bei denen das möglich ist, diese zu unterfliegen.“ Um die Taucherkrankheit zu heilen, steckt man Taucher in eine Dekompressionskammer. Dort wird der Druck allmählich erhöht, bis die Stickstoffblasen so weit zusammengedrückt sind, dass sie sich auflösen, bevor der Druck dann wieder langsam normalisiert wird.

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