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Geschwindigkeit und Fahrrad

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Jochen Kalt
Geschwindigkeit und Fahrrad
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse - 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Geschwindigkeit und Fahrrad

Inhalt

Wie funktioniert ein Fahrrad aus physikalischer Sicht?

Zu Fuß ist die Geschwindigkeit, mit der du dich bewegst, relativ gering. Schneller bist du mit einem Fahrrad unterwegs, es kann sich mit einer höheren Geschwindigkeit bewegen. Noch schneller sind Autos, diese werden jedoch auch mit einem Motor betrieben.
Doch wie fährt das Fahrrad? In diesem Text werden wir uns mit den Fragen beschäftigen, warum man mit einem Fahrrad fahren kann und welche Kraft beim Fahrradfahren wirkt. Das Fahrrad wird auf physikalische und einfache Weise erklärt. Beginnen wir zunächst mit der Geschichte des Fahrrads.

Wer erfand das Fahrrad?

Das erste Fortbewegungsmittel, das die Grundlage des heutigen Fahrrads darstellt, wurde 1817 in Mannheim gebaut. Dabei handelte es sich um die sogenannte Draisine, benannt nach dem Erfinder Karl von Drais. Die Draisine diente als Unterstützung beim Laufen – fahren konnte man damit noch nicht. Sie bestand, so wie die heutigen Fahrräder, aus zwei Rädern und einem Sattel. Auch ein Lenker, der neben dem Lenken auch zum Ablegen der Arme diente, war vorhanden. Pedale besaß die Draisine noch nicht. Man konnte mit ihr länger und schneller unterwegs sein als zu Fuß, allerdings war die komplett aus Holz bestehende Draisine sehr hart und auf den unebenen Straßen zu dieser Zeit besonders unbequem.

Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich aus der Draisine das Hochrad. Dieses hatte bereits Pedale als Antrieb, die jedoch direkt mit dem Vorderrad verbunden waren. Das Vorderrad hatte einen Durchmesser von $1,5$ bis $2$ Meter, war also deutlich größer als die Räder heutiger Fahrräder. Das zweite, hintere Rad war um ein Vielfaches kleiner und sollte den Fahrer davor schützen, nach hinten zu kippen. Der Sattel befand sich auf dem vorderen Rad, genauso wie der Lenker. Durch das große Vorderrad waren Hochräder schneller als Draisinen und auch bequemer. Allerdings war es sehr schwer, sie zu fahren sowie sicher ab- und aufzusteigen. Aus diesem Grund fanden sie kaum Anwendung im Alltag, sondern hauptsächlich als Sportgeräte.

Die Weiterentwicklung des Hochrads nannte man zunächst Sicherheitsniederrad. Dieses ähnelte dem heutigen Fahrrad sehr. Das erste funktionierende Modell wurde 1887 in England gebaut. Der Sattel befand sich nun zwischen den beiden Rädern, die gleich groß waren. Der Antrieb funktionierte über eine Kette, die die vom Fahrer ausgeübte Kraft auf das Hinterrad übertrug. Dieses Fahrrad hatte den Vorteil, dass es deutlich sicherer als das Hochrad war, daher kam auch der Name Sicherheitsniederrad. Seitdem wurden Fahrräder immer weiter optimiert und je nach Anwendungsgebiet spezialisiert. Heute gibt es viele verschiedene Modelle und Größen.

Wie funktioniert eine Kettenschaltung aus Sicht der Physik?

Schauen wir uns nun an, wie die Schaltung bei Fahrrädern funktioniert. Ein Fahrrad mit einer Kettenschaltung, auch Gangschaltung genannt, hat an den Pedalen und am Hinterrad mehrere Ritzel nebeneinander. Ritzel sind runde Scheiben mit sogenannten Zähnen, auf denen die Kette läuft. Der Wechsel von einem Ritzel auf ein anderes wird durch die Gangschaltung bewirkt. Die Anzahl der Zähne ist je nach Größe des Ritzels verschieden. Wechselt man das Ritzel, ändert sich also die Anzahl der Zähne.

Gangschaltung Fahrrad Physik

Sind die Anzahl der Zähne des Ritzels am Hinterrad und des Ritzels an der Pedale gleich, so dreht sich das Hinterrad genauso oft wie die Pedale. Man sagt auch: Es liegt ein kleiner Gang ein. Läuft die Kette vorne an der Pedale über doppelt so viele Zähne wie hinten, so dreht sich das Hinterrad mit doppelt so vielen Umdrehungen wie die Pedale. Man sagt auch: Es liegt ein großer Gang ein.
In einem großen Gang muss man fester treten als in einem kleinen Gang.

Das Übersetzungsverhältnis gibt die Anzahl der Zähne auf dem vorderen Ritzel im Vergleich zum hinteren Ritzel an. Bei einem hohen Übersetzungsverhältnis tritt man mit viel Kraft und die Pedale bewegen sich wenig. Ist das Übersetzungsverhältnis klein, so tritt man mit weniger Kraft und die Pedale bewegen sich mehr. Fährt man bergauf, so stellt man einen kleinen Gang ein. Bergab oder mit genügend Rückenwind fährt man in größeren Gängen.

Wie erhält ein Fahrrad Energie?

Schauen wir uns nun an, woher die Energie beim Fahrradfahren kommt und welche Energieverluste auftreten.
Wir Menschen nehmen Energie unter anderem durch Nahrung auf. Wenn wir uns bewegen, so wird diese aufgenommene Energie gemeinsam mit Sauerstoff in die Bewegungsenergie der Muskeln umgewandelt. Durch die Pedale und die Kette wird die Bewegungsenergie der Muskeln auf das Fahrrad übertragen: Das Fahrrad fährt.

Ein Teil der Energie wird jedoch in für uns nicht nutzbare Energie umgewandelt, geht also umgangssprachlich gesagt verloren. An allen beweglichen Teilen des Fahrrads tritt Reibung auf. Durch Reibung entsteht Wärme. Ein Teil der aufgewendeten Energie wird also in thermische Energie umgewandelt.
Auch muss der Luftwiderstand überwunden werden. Dafür wird ebenfalls Energie aufgewendet. Je schneller man fährt, desto größer ist der Luftwiderstand. Gegenwind führt ebenfalls zu einem größeren Luftwiderstand.

Zusammenfassung zum Thema Fahrrad – Physik

Die folgenden Stichpunkte fassen die ausführlichen Erklärungen zum Thema Fahrrad noch einmal kurz zusammen:

  • Fahrräder werden genutzt, um sich damit schneller als zu Fuß bewegen zu können.
  • Das heutige Fahrrad entwickelte sich aus der Draisine und dem Hochrad.
  • Die Übersetzung zwischen der Pedale und dem Hinterrad kann durch eine Gangschaltung geändert werden.
  • Fährt man bergauf, so stellt man einen kleinen Gang ein. Bergab oder mit genügend Rückenwind fährt man in größeren Gängen.
  • Die Energie, die wir durch Nahrung aufnehmen, wird gemeinsam mit Sauerstoff in die Bewegungsenergie der Muskeln umgewandelt. Mithilfe der Pedale und der Fahrradkette wird diese wiederum in die Bewegungsenergie des Fahrrads umgewandelt.
  • Beim Fahrradfahren kommt es unter anderem durch Reibung und Luftwiderstand zu Energieverlusten.

Zusätzlich zum Text und dem Video gibt es hier auf der Seite noch Übungen und Arbeitsblätter mit Aufgaben zum Thema Physik am Fahrrad.

Transkript Geschwindigkeit und Fahrrad

Hallo und herzlich willkommen. Heute wollen wir uns etwas genauer mit dem Thema „Geschwindigkeit und Fahrrad“ beschäftigen. Dabei wirst du lernen, was man unter Geschwindigkeit versteht und warum man Fahrräder nutzt, um sich mit höherer Geschwindigkeit bewegen zu können. Außerdem wirst du sehen, dass Fahrräder früher ganz anders aussahen als wir sie heute kennen. Es gab in der Geschichte nämlich verschiedene Formen von Fahrrädern, aus denen sich das heutige Fahrrad dann entwickelt hat. Dann werde ich dir erklären, wie eine Gangschaltung funktioniert. Und am Ende werden wir uns noch anschauen, wo die Energie herkommt, die wir aufwenden, um Fahrrad zu fahren und wo es zu Energieverlusten und Reibung kommt. So, damit kann es dann auch schon losgehen. Wir fangen mit der Frage an, was man unter Geschwindigkeit eigentlich versteht. Die Geschwindigkeit gibt an, wie schnell sich etwas bewegt. Auch du hast dich schon mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegt. Geht man zum Beispiel zu Fuß, so ist die Geschwindigkeit relativ gering. Das siehst du daran, dass du beim Gehen von Fahrrädern überholt wirst. Sie sind schneller und haben somit eine höhere Geschwindigkeit. Da man, wenn man sich mit höherer Geschwindigkeit bewegt, weniger Zeit braucht um von einem Ort zum anderen zu kommen, benutzt man Fahrräder. Aber mit einem Fahrrad ist man noch längst nicht am schnellsten. Autos zum Beispiel können noch viel schneller fahren als Fahrräder. Aber auch Autos sind nicht am schnellsten. Raketen zum Beispiel erreichen sehr hohe Geschwindigkeiten - die höchsten aller von Menschen gebauten Maschinen. Unterschiedliche Fortbewegungsmittel haben also unterschiedliche Geschwindigkeiten. Als nächstes werden wir uns anschauen wie Fahrräder früher ausgesehen haben. Angefangen hat das Ganze 1817 in Mannheim. Da hat Karl Drais die Draisine erfunden. Sie heißt nach dem Erfinder. Eine Draisine nennt man auch Laufrad. Mit dieser Art des Rades konnte man nämlich noch nicht fahren. Eine Draisine ist eher eine Unterstützung beim Laufen. Sie hat zwei Räder, dazwischen einen Sattel und oben eine Ablage für die Arme, mit der man auch lenken kann. Der Vorteil der Draisine ist, dass man mit ihr länger schnell unterwegs sein kann als zu Fuß. Bis zu 15 Kilometer pro Stunde erreicht man mit ihnen. Allerdings waren die Straßen damals noch sehr schlecht und das Laufrad war komplett aus Holz und somit sehr hart. Deshalb war es sehr unbequem sich mit Draisinen fortzubewegen. Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich aus dem Laufrad das sogenannte Hochrad. Hochräder hatten bereits einen Antrieb mit Pedalen, wie du ihn von unseren heutigen Fahrrädern kennst. Damit kann man Hochräder auch schon als Fahrräder bezeichnen. Allerdings sind die Pedale bei Hochrädern direkt mit dem Vorderrad verbunden. Eine Fahrradkette gibt es nicht. Sie haben vorne ein großes Rad mit einem Durchmesser von 1,5 Metern bis zu 2,5 Metern. Hinten ist ein kleines Rad, damit der Fahrer nicht nach hinten kippen kann. Oben auf dem großen Rad ist der Sattel, auf dem der Fahrer sitzt und ein Lenker, mit dem man die Fahrtrichtung bestimmen kann. Wegen des großen Vorderrades sind Hochräder schon recht schnell und auch bequemer als Draisinen. Allerdings ist es sehr schwer sie zu fahren. Allein das sichere Auf- und Absteigen auf den hohen Sattel benötigt viel Erfahrung und Geschick. Deshalb wurden Hochräder auch nur für Sport genutzt. Im Alltag hatten sie keine Anwendung. Wie der Name schon sagt, sitzt der Fahrer bei Hochrädern auch sehr hoch. Daher kann man bei einem Unfall tief fallen, was schlimme Verletzungen mit sich bringen kann. Die letzte Entwicklungsstufe des Fahrrades war dann die Form, die wir heute kennen. Am Anfang hieß es noch Sicherheitsniederrad, um die Unterschiede zum Hochrad besonders hervorzuheben. Es wurde 1887 erstmals in England erfolgreich gebaut. Es hat den Sattel zwischen den beiden Reifen, was sicherer ist, da man im Gegensatz zum Hochrad nicht so leicht nach vorne kippen kann. Der Antrieb funktioniert über eine Kette, die die vom Fahrer ausgeübte Kraft über Ritzel an das Hinterrad überträgt. Und einen Lenker hat es natürlich auch, sonst könnte man ja nur geradeaus fahren. Bei den Fahrrädern, die man heute nutzt, wird die Kraft, die die Beine des Fahrers auf die Pedale ausüben, über eine Kette an das Hinterrad übertragen. Um diese Kraftübertragung einstellen zu können, nutzt man eine Gangschaltung. Ein Fahrrad mit Gangschaltung hat an den Pedalen und am Hinterrad jeweils mehrere Ritzel nebeneinander. Ritzel nennt man die runden Scheiben mit Zähnen, auf denen die Kette läuft. Mit der Gangschaltung kannst du die Kette von einem Ritzel auf ein anderes wechseln lassen. Somit verändert sich die Anzahl der Zähne, auf der die Kette läuft. Ist die Gangschaltung so eingestellt, dass die Kette vorne und hinten über gleich viele Zähne läuft, macht das Hinterrad genauso viele Umdrehungen wie vorne die Pedale. Man kann die Gangschaltung aber auch so einstellen, dass die Kette vorne über doppelt so viele Zähne läuft wie hinten. Bei dieser Einstellung dreht sich das Hinterrad mit doppelt so vielen Umdrehungen wie die Pedale. Du musst dann stärker in die Pedale treten, damit du schneller fährst, wenn sich das Hinterrad doppelt so schnell dreht. Läuft die Kette wie im obigen Fall vorne über gleich oder ähnlich viele Zähne wie hinten, dann sagt man: Es liegt ein kleiner Gang ein. Läuft die Kette vorne über mehr Zähne als hinten, so sagt man: Es liegt ein großer Gang ein. In einem großen Gang musst du fester treten als in einem kleinen. Wie viele Zähne auf dem vorderen Ritzel im Vergleich zum hinteren sind, nennt man Übersetzungsverhältnis. Bei einem hohen Übersetzungsverhältnis trittst du mit viel Kraft und die Pedale bewegen sich wenig. Bei einem niedrigen Übersetzungsverhältnis trittst du mit wenig Kraft und die Pedale legen einen längeren Weg zurück. Zum Schluss wirst du jetzt noch lernen, wo die Energie herkommt, die wir aufwenden, um Fahrrad zu fahren. Außerdem wirst du lernen, wo es zu Energieverlusten kommt. Wenn wir Fahrrad fahren, wandeln wir Energie um. In dem Essen, das wir zu uns nehmen, steckt Energie. Wenn wir uns bewegen, wird diese Energie mit Hilfe von Sauerstoff in die Bewegungsenergie der Muskeln umgewandelt. Sauerstoff befindet sich in der Luft. Wenn viel Energie aus Nahrung in die Energie der Muskelbewegung umgewandelt wird, braucht man auch mehr Sauerstoff. Das merkst du daran, dass du beim Sport stärker atmest, als wenn du dich nicht bewegst. Die Bewegungsenergie deiner Muskeln wird dann über die Pedale und die Kette auf das Fahrrad übertragen und es setzt sich in Bewegung. Ein Teil der Energie, die du aufwendest, um dein Fahrrad zu bewegen, geht allerdings auch wieder verloren. Das liegt zum einen daran, dass an allen beweglichen Teilen deines Fahrrades, wie den Reifen, den Pedalen oder den Lagern Reibung auftritt. Durch Reibung entsteht Wärme. Das merkst du, wenn du deine Hände fest zusammendrückst und sie dann gegeneinander reibst. Deine Hände werden warm. Genau so werden auch die beweglichen Bauteile deines Fahrrades warm. Außerdem wird ein Teil der Energie dafür aufgewendet den sogenannten Luftwiderstand zu überwinden. Er ist größer, desto schneller du fährst. Wenn du Gegenwind hast und nur sehr langsam fahren kannst, dann ist auch der Luftwiderstand dafür verantwortlich. So, was hast du heute gelernt? Die Geschwindigkeit gibt an, wie schnell sich etwas bewegt. Um uns schneller bewegen zu können, nutzen wir unter anderem Fahrräder. Dabei hat sich das heutige Fahrrad aus dem Laufrad, dem Hochrad entwickelt. Mit einer Gangschaltung kannst du die Übersetzung einstellen. Wenn man berghoch fährt, stellt man einen kleinen Gang ein. Du musst dann öfters treten und die Pedale legen einen längeren Weg zurück. So kann man mit weniger Kraft die gleiche Arbeit verrichten. Beim Fahrradfahren wandelt dein Körper die Energie, die in der Nahrung steckt, mit Hilfe von Sauerstoff in die Energie der Muskelbewegung um. Die Muskelbewegung treibt dann wiederum dein Fahrrad an. Dabei kommt es zu Energieverlusten durch Rollreibung und Luftwiderstand. Das war es dann zum Thema Geschwindigkeit und Fahrrad. Ich hoffe, du hast was gelernt. Tschüss und bis zum nächsten Mal.

11 Kommentare

11 Kommentare
  1. Lernstoff für 3 Videos (Würde ich sagen).

    Von Mischa, vor 3 Monaten
  2. Leicht zu verstehen und Hilft in der Schule unglsublich hab ne 1 in Physik dafür bekommen danke!!!

    Von Armin, vor mehr als einem Jahr
  3. Hallo Nicole, kannst du genauer sagen, worin die Fehler bestehen? Das Hochrad wurde doch im 19. Jahrhundert entwickelt und das Niederrad um 1887?
    Liebe Grüße aus der Redaktion.

    Von Albrecht K., vor fast 2 Jahren
  4. Ihr habt ein Fehler gemacht ihr habt beim Hochrad 19 Jahrhundert
    Und bei den heutigen Fahrrad 1887 aber nicht schlimm jeder macht mal Fehler

    Von Nicole F., vor fast 2 Jahren
  5. Die komplette Website muss mal überarbeitet werden, denn selbst bei den einfachsten Dingen sind hier Fehler, die gerade für beispielsweise die 5 oder 6 Klasse in Physik gravierende Folgen haben kann...

    Von Itslearning Nutzer 2535 49635, vor etwa 3 Jahren
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Geschwindigkeit und Fahrrad Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Geschwindigkeit und Fahrrad kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne die Definition der Geschwindigkeit.

    Tipps

    Überlege dir, über welches Thema dieses Video ist.

    Welche Objekte bewegen sich schneller oder langsamer?

    Lösung

    Die Geschwindigkeit ist eine physikalische Größe, die angibt, wie schnell sich ein Objekt bewegt. Das heißt, sie gibt an, welche Strecke in einer bestimmten Zeit zurückgelegt wird.

    Dabei ist Laufen langsamer (ca. $5 \frac{km}{h}$) als Fahrrad fahren (ca. $10 \frac{km}{h}$).

  • Beschreibe die Entwicklung des Fahrrads.

    Tipps

    Wie sehen die Fahrräder heute aus?

    Kannst du dir vorstellen, bei welchem Fahrrad es schwierig ist zu fahren?

    Lösung

    Das erste Fahrrad wurde 1817 in Mannheim von Herrn Drais die Draisine erfunden. Es ist eher ein Laufrad, das heute kleine Kinder fahren. Es war sehr unbequem, aber man hatte damit eine größere Geschwindigkeit als beim Laufen.

    Die nächste große Entwicklung des Fahrrads war das sogenannte Hochrad. Es wurde Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Es war das erste Fahrrad mit Pedalen zum Treten. Das Hochrad war schneller und bequemer als die Draisine. Da der Sattel aber über dem großen Vorderrad befestigt ist, war es sehr schwierig und kompliziert damit zu fahren. Aus diesem Grund wurde es nur von Sportlern benutzt.

    Das heutige Fahrrad, das du sicherlich schon gesehen hast, wurde 1887 in England entwickelt. Da der Sattel zwischen beiden Rädern liegt, ist es für fast alle Menschen fahrbar und das Fahren sicherer als mit dem Hochrad.

  • Erkläre die Funktionsweise der Gangschaltung beim Fahrrad.

    Tipps

    Überlege, in welchem Gang du mit dem Fahrrad fährst, wie groß dein Ritzel ist und wie schwer du in die Pedale treten musst.

    Lösung

    Die Gangschaltung am Fahrrad besteht aus Ritzeln an der Pedale und am Hinterrad, über die die Kette läuft. Die Ritzeln sind Scheiben mit Zähnen außen dran, auf denen die Kette aufliegt.

    Sind an dem Ritzel an der Pedale und am Hinterrad gleich viele Zähne, so macht das Hinterrad genauso viele Umdrehungen wie die Pedale.

    Die Gangschaltung kann aber auch so eingestellt werden, dass am Hinterrad nur die Hälfte der Zähne ist wie an der Pedale. Dann macht das Hinterrad doppelt so viele Umdrehungen wie die Pedale. Dafür muss man stärker in die Pedale treten.

    Wenn die Fahrradkette an der Pedale und am Hinterrad über gleich viele Zähne läuft, ist ein kleiner Gang eingelegt. Wenn die Kette am Hinterrad über weniger Zähne läuft, liegt ein großer Gang ein.

  • Prüfe, ob der Inhalt des Textes richtig ist.

    Tipps

    Überlege, bei welchen Fahrrad ein Pedalantrieb benutzt wird und bei welchem nicht.

    Wie sah das Hochrad aus?

    Es sind zum Teil nur einzelne Wörter falsch.

    Lösung

    Die Weiterentwicklung des Fahrrads hat eine große Bedeutung für die Menschen. Auch die technischen Übersetzungen bei der Gangschaltung sind sehr von Vorteil.

    Geschichte:

    Das erste Fahrrad wurde 1817 in Mannheim von Herrn Drais die Draisine erfunden. Es ist eher ein Laufrad, das heute kleine Kinder fahren. Es war sehr unbequem, aber man hatte damit eine größere Geschwindigkeit als beim Laufen.

    Die nächste große Entwicklung des Fahrrads war das sogenannte Hochrad. Es wurde Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Es war das erste Fahrrad mit Pedalen zum Treten. Das Hochrad war schneller und bequemer als die Draisine. Da der Sattel aber über dem großen Vorderrad befestigt ist, war es sehr schwierig und kompliziert damit zu fahren. Aus diesem Grund wurde es nur von Sportlern benutzt.

    Das heutige Fahrrad, das du sicherlich schon gesehen hast, wurde 1887 in England entwickelt. Da der Sattel zwischen beiden Rädern liegt, ist es für fast alle Menschen fahrbar und das Fahren sicherer als mit dem Hochrad.

    Gangschaltung:

    Die Gangschaltung am Fahrrad besteht aus Ritzeln an der Pedale und am Hinterrad, über die die Kette läuft. Die Ritzeln sind Scheiben mit Zähnen außen dran, auf denen die Kette aufliegt.

    Sind an dem Ritzel an der Pedale und am Hinterrad gleich viele Zähne, so macht das Hinterrad genauso viele Umdrehungen wie die Pedale.

    Die Gangschaltung kann aber auch so eingestellt werden, dass am Hinterrad nur die Hälfte der Zähne ist wie an der Pedale. Dann macht das Hinterrad doppelt so viele Umdrehungen wie die Pedale. Dafür muss man stärker in die Pedale treten.

    Wenn die Fahrradkette an der Pedale und am Hinterrad über gleich viele Zähne läuft, ist ein kleiner Gang eingelegt. Wenn die Kette am Hinterrad über weniger Zähne läuft, liegt ein großer Gang ein.

    Übersetzungsverhältnis:

    Das Übersetzungsverhältnis gibt das Verhältnis zwischen der Anzahl der Zähne der Ritzen an der Pedale und der Anzahl am Hinterrad an. Dies entscheidet darüber, wie viele Umdrehungen das Hinterrad im Bezug zur Pedale macht und wie schwer es ist, mit dem Fahrrad zu fahren.

    Wenn das Übersetzungsverhältnis hoch ist, dann benötigt man viel Kraft, um die Pedale zu bewegen. Dann sind auch die Umdrehungen der Pedale weniger, aber das Hinterrad dreht sich schneller.

    Wenn das Übersetzungsverhältnis niedrig ist, dann benötigt man nicht so viel Kraft, um die Pedale zu bewegen. Dabei sind die Umdrehungen von Pedale und Hinterrad nahezu gleich.

  • Schildere den Verlauf der Energie.

    Tipps

    Was muss ein Mensch machen, um Energie zu bekommen? Was braucht er zum Leben?

    Wenn du viel Sport machst, was bekommst du dann manchmal?

    Warum ist es bei viel Gegenwind schwieriger Fahrrad zu fahren?

    Lösung

    Ein Mensch bekommt seine Energie durch die Aufnahme von Nahrung. Wenn wir uns bewegen, benötigen wir für die Energie der Muskeln zusätzlich noch Sauerstoff.

    Mit unserer Muskelenergie können wir anderen Objekten wie den Pedalen am Fahrrad auch Energie abgeben. Wenn die Pedale sich bewegen, geben sie die Energie über die Kette an die Räder ab. Damit hat das Fahrrad eine Bewegungsenergie und fährt.

    Beim Fahren vom Fahrrad gibt es aufgrund von der Reibung der Räder mit dem Boden Reibung und dem Luftwiderstand einen Energieverlust.

  • Erkläre die Energie beim Fahrradfahren.

    Tipps

    Wie bekommst du deine Energie?

    Durch was setzen sich die Pedalen in Bewegung?

    Was macht es schwerer Fahrrad zu fahren?

    Lösung

    Ein Mensch bekommt seine Energie durch die Aufnahme von Nahrung. Wenn wir uns bewegen, benötigen wir für die Energie der Muskeln zusätzlich noch Sauerstoff.

    Mit unserer Muskelenergie können wir anderen Objekten wie den Pedalen am Fahrrad auch Energie abgeben. Wenn die Pedale sich bewegen, geben sie die Energie über die Kette an die Räder ab. Damit hat das Fahrrad eine Bewegungsenergie und fährt.

    Beim Fahren vom Fahrrad gibt es aufgrund von der Reibung der Räder mit dem Boden Reibung und dem Luftwiderstand einen Energieverlust.

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