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Analysing films – Wie analysiere ich Filme? 06:41 min

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Transkript Analysing films – Wie analysiere ich Filme?

Oh ne! Jetzt, wo es gerade so spannend ist! Wie schaffen es Filme eigentlich, uns so zu fesseln? Zeit, das herauszufinden! Analysing films – Wie analysiere ich Filme? Ein Film ist in gewisser Weise auch eine Art Text, zu dem sich viele Leitfragen, leading questions, stellen lassen: Zum Beispiel: What is the film about? – Worum geht es im Film? When and where does it take place? – Wann und wo spielt er? Who are the main characters? – Wer sind die Hauptdarsteller? From which point of view is the story told? – Aus welcher Sicht wird die Geschichte erzählt? For which audience was the film made? – Für welches Publikum wurde der Film gemacht? Es ist nicht immer notwendig oder gar möglich, alle dieser Leitfragen zu beantworten. Was du analysieren kannst und sollst, hängt von der Aufgabenstellung und der Art des Films ab. Lass uns an den Anfang des Videos zurückspulen. Gemeinsam wollen wir uns die filmischen Gestaltungsmittel anschauen, die in dieser Szene zum Ausdruck kommen. Das "setting" eines Films verrät dir, wo die Geschichte spielt; also den Handlungsort. Manchmal kannst du anhand des settings sogar erkennen, in welcher Zeit die Handlung spielt. Schau dir die Gebäude, "buildings" genauer an. Diesen Turm kennst du vielleicht. Es ist der Elizabeth Tower mit der berühmten Glocke namens Big Ben. Er steht in London. Die anderen Gebäude sehen hier sehr prachtvoll aus. Aufwendig gestaltete Häuserfassaden und fein verzierte Fenster sind typisch für Viktorianische Häuser. Auch die Umgebung, "environment", also das Kopfsteinpflaster und die Backsteinmauern, sprechen für das viktorianische Zeitalter. Teil des "settings" sind aber auch Gegenstände, "objects" – Objekte. Besonders diese alten Gas-Straßenlaternen passen zu unserer Annahme, dass der Film im 19. Jahrhundert in London spielt: The film is set in Victorian London. Weitere Elemente, die du beim "setting" näher betrachten kannst, sind Räume, "rooms" und Kostüme, "costumes". Die Schauspielerei ist ein richtiges Handwerk. Schauspieler, "actors", verleihen ihren Rollen durch unterschiedliche Elemente Tiefe und übermitteln Gefühle. Es lassen sich zum Beispiel Aussehen und Kleidung (looks & clothes), Körpersprache (body language) und Mimik (facial expressions) analysieren. Hier sehen wir einen Mann mittleren Alters, der einen Umhang und einen Filzhut trägt. Seine Hände sind zu Fäusten geballt und er scheint auf der Flucht zu sein. Er hat einen angsterfüllten Gesichtsausdruck. A middle-aged man with a cape and a bowler hat is on the run. Diese Person hat spitzige Ohren und Vampir-artige Zähne Sie hat lange, spitze Fingernägel und trägt einen Umhang mit hochgestelltem Kragen. Die Körpersprache zeigt, dass diese Person für einen Angriff bereit zu sein scheint. Der Gesichtsausdruck wirkt entschlossen. A vampire is hunting the man. Es gibt bestimmte Kameraeinstellungen, "camera shots", die bewusst gewählt werden, um den Fokus auf etwas zu legen. Oftmals handelt es sich dabei, so wie hier, um Nahaufnahmen, "close-ups", die das Gesicht eines Schauspielers zeigen. To read somebody's face, also jemandem etwas im Gesicht ablesen, funktioniert besonders gut, wenn derjenige starke Gefühle zeigt. An den Augen des Verfolgten kannst du erkennen, dass er panische Angst hat. The man's eyes express his fear. Die Atmosphäre, "atmosphere", eines Films spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Sie entsteht durch gezielt eingesetzes Licht (light), in diesem Fall spärliche Beleuchtung durch eine Straßenlaterne und bedrohliche Schatten, ausgewählte Farben (colours), hier Reduzierung auf Schwarz und Weiß, passende Geräusche (sounds), wie zum Beispiel schnelle Schritte und schweres Atmen und stimmungsvolle Musik (music). So wie hier, unheimliche Geigenmusik. Das Zusammenspiel dieser Elemente sorgt für die Stimmung des Films. The atmosphere of the film is uncanny. Die Filmemacher wollen dich unbedingt in ihren Bann ziehen! Wie sie das schaffen? Durch Spannung, "suspense". In diesem Hinblick spielt Vorahnung, "foreshadowing", eine große Rolle. Nachdem die Musik ihren Höhepunkt erreicht hat, schnellt die Hand des Vampirs zum Angriff aus. Und wir können ahnen was passiert. The vampire's hand is foreshadowing an attack. Bei genauerem Hinschauen kannst du also bereits nach einem kurzen Ausschnitt so einiges über den Film erfahren. Aber wie geht es denn jetzt in unserem Film weiter?

2 Kommentare
  1. Hallo eros t.,
    vielen Dank für deine Rückmeldung. Es freut uns zu hören, dass dir das Video gefällt.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Marie Kindler, vor 3 Monaten
  2. cool nice niceeeeee

    Von Champions Eros, vor 3 Monaten

Analysing films – Wie analysiere ich Filme? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Analysing films – Wie analysiere ich Filme? kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe, wie man Filme analysiert.

    Tipps

    Leitfragen beginnen oft mit einem W-Fragewort.

    Im wort setting steckt das Wort set, wie zum Beispiel auch bei „Filmset“. Das ist oft der nachgebaute Ort im Studio, wo der Film entsteht.

    Das Verb to act heißt „etwas spielen, jemanden darstellen“.

    Lösung

    Ein Film erzählt eine Geschichte in Bild und Ton. Das, was ein Schriftsteller in Worten beschreibt, zeigt der Film mit Kameraeinstellungen (camera shots), Farben, Musik oder Geräuschen.
    Auch, wie die Schauspieler (actors) sich verhalten, gibt dir viele Hinweise auf die Atmosphäre (atmosphere) in der Geschichte.
    Außerdem bestimmt das setting, wann und wo die Geschichte spielt. Geschickte Filmemacher benutzen außerdem Tricks wie Vorahnungen, um Spannung (suspense) aufzubauen.

  • Gib die deutschen Übersetzungen der Leitfragen an.

    Tipps

    Achte besonders auf die W-Fragewörter!

    To be about heißt „von etwas handeln“.

    To take place heißt „stattfinden“ (an einem bestimmten Ort und einer bestimmten Zeit).

    Der point of view ist der „Blickwinkel“ oder die „Erzählperspektive“. Wenn du ein Tagebuch schreibst, erzählst du aus deiner eigenen Sicht.

    Lösung

    Wenn du einen Film analysierst, kann es erst einmal hilfreich sein, sich an Leitfragen (leading questions) zu orientieren. Schlüsselwörter wie W-Fragewörter und Verben können dir dabei helfen:

    1. What is the film about?Worum geht es im Film?
    2. When and where does it take place?Wann und wo spielt der Film?
    3. Who are the main characters?Wer sind die Hauptfiguren?
    4. From which point of view is the story told? – Aus welcher Sicht wird die Geschichte erzählt?
    5. For which audience was the film made? – Für welches Publikum wurde der Film gemacht?

  • Bestimme, welche Filmausschnitte beschrieben werden.

    Tipps

    The film is set in heißt „der Film spielt in“. Hier wird also das Bild gesucht, auf dem das setting (Handlungsort) gezeigt wird.

    Die Atmosphäre eines Films wird von Licht, Farben und Geräuschen bzw. Musik bestimmt. Auf welchem Bild kannst du diese Eigenschaften am besten erkennen?

    Das Adjektiv uncanny heißt „unheimlich“.

    Ein Filmemacher erzeugt Spannung, indem er z.B. foreshadowing (Vorahnungen) benutzt. Eine vorschnellende Hand mit scharfen Fingernägeln kann eine herannahende Attacke andeuten.

    Lösung

    Einen Film kann man auf verschiedene Aspekte untersuchen. Die Filmausschnitte, die du oben sehen kannst, verraten dir folgendes über den Film:

    • setting: Big Ben, Victorian houses, cobblestone road, gas lamps → "The film is set in Victorian London." – Der Film spielt im London des Viktorianischen Zeitalters (19. Jahrhundert).
    • actors: fists, on the run, fearful eyes / sharp fingernails, fangs → "A middle-aged man with a cape and a bowler hat is on the run. A vampire is hunting the man." – Ein Mann mittleren Alters mit einem Umhang und einer Melone (Hut) ist auf der Flucht. Ein Vampir jagt den Mann.
    • camera shot: close-up shows the man's eyes"The man's eyes express his fear." – Die Augen des Mannes zeigen seine Angst (besonders gut zu erkennen durch die Nahaufnahme).
    • atmosphere: dim light, menacing shadows, black and white, quick steps, heavy breathing, scary violin music → "The atmosphere of the film is uncanny." – Die Atmosphäre des Films ist unheimlich.
    • suspense: snatching hand with sharp fingernails"The vampire's hand is foreshadowing an attack." – The Hand des Vampirs deutet eine Attacke voraus.

  • Ermittle, um welche Kameraeinstellung es sich handelt.

    Tipps

    Das Adjektiv close bedeutet „nah“.

    Das erste Bild ist extrem nah dran, das letzte Bild extrem weit weg.

    Ein long shot zeigt den ganzen Körper einer Person und etwas von der Umgebung.

    Bei einem medium shot sieht man eine Person vom Kopf bis zur Körpermitte.

    Lösung

    Filmemacher benutzen verschiedene Kameraeinstellungen, camera shots, um eine Geschichte auch in Bildern zu erzählen.

    • Ein close-up (Nahaufnahme) kann besonders gut die Mimik der Person zeigen.
    • Ein extreme long shot (Supertotale) hingegen beschreibt ohne Worte sondern mit Bildern, wo die Person sich gerade befindet.
    So eine Totale kann außerdem zeigen, dass eine Person sich z.B. einsam fühlt. Die Person ist ganz allein und klein auf dem Bild.

  • Ordne die Begriffe den passenden Kategorien zu.

    Tipps

    Die Atmosphäre eines Films wird von Licht, Farben, Geräuschen und Musik bestimmt.

    Schauspieler (actors) drücken sich mithilfe ihres Körpers und Gesichts (body and face) aus.

    Zum Handlungsort (setting) gehören Gebäude, Objekte und Räume.

    Lösung

    Wie schaffen Filme es eigentlich, uns so zu fesseln? Um das herauszufinden, musst du dir verschiedene filmische Gestaltungsmittel anschauen:

    • setting: Handlungsort und -zeit. Achte besonders auf buildings (Gebäude), objects (Objekte) und rooms (Räume).
    • actor: Schauspieler. Beobachte ihre looks & clothes (Aussehen und Kleidung), body language (Körpersprache) und facial expressions (Mimik).
    • camera shot: Die Kameraeinstellungen legen den Fokus auf bestimmte Dinge. Ein close-up (Nahaufnahme) zeigt viele Details.
    • atmosphere: Die Atmosphäre eines Films wird durch light (Licht), colours (Farben), sounds (Geräusche) und music (Musik) bestimmt.

  • Analysiere die Ausschnitte und die Musik aus der Filmszene.

    Tipps

    Betrachte alle Bilder, wenn du etwas zu atmosphere und setting schreibst.

    Schaue genau hin, was du auf dem jeweiligen Bild erkennen kannst und was zum Beispiel die Gegenstände oder der Gesichtsausdruck bedeuten.

    Die Atmosphäre eines Films wird von Geräuschen, dem Licht und Musik beeinflusst.

    Das setting beschreibt den Handlungsort und die Zeit, in der der Film spielt.

    Middle Ages bedeutet Mittelalter.

    Lösung

    Die Filmausschnitte zeigen eine Liebesgeschichte über einen jungen Mann (young man), der verliebt ist (in love) und seiner Angebeteten mithilfe einer Brieftaube (carrier pigeon) eine schöne Botschaft überbringt.

    Vier wichtige Kategorien der Filmanalyse siehst du noch einmal hier:

    1. actor: Schauspieler. Betrachte ihre looks & clothes (Aussehen und Kleidung), body language (Körpersprache) und facial expressions (Mimik).
    2. atmosphere: Die Atmosphäre eines Films wird durch light (Licht), colours (Farben), sounds (Geräusche) und music (Musik) bestimmt.
    3. setting: Handlungsort und -zeit. Achte besonders auf buildings (Gebäude), environment (Umgebung), objects (Objekte), rooms (Räume) und costumes (Kostüme).
    4. camera shot: Die Kameraeinstellungen legen den Fokus auf bestimmte Dinge. Ein close-up (Nahaufnahme) zeigt viele Details. Ist die Kamera weiter weg wie bei einem medium shot (halbnahe Einstellung), kannst du den Schauspieler/die Schauspielerin bis zur Hüfte sehen.