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Zähne und Gebiss (Vertiefungswissen)

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Bio-Team
Zähne und Gebiss (Vertiefungswissen)
lernst du in der Unterstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Zähne und Gebiss (Vertiefungswissen)

Inhalt

Menschliches Gebiss und Zähne – Vertiefungswissen Biologie

Wusstest du, dass deine Zähne die härteste Substanz in deinem Körper bilden? Trotzdem können sie beschädigt werden und starke Schmerzen verursachen. Vielleicht erinnerst du dich auch noch an deinen ersten „Wackelzahn“? Wie die Zähne aufgebaut sind, warum ein Loch im Zahn Schmerzen verursacht und wie sich das Milchzahngebiss bei einem Kind vom Dauergebiss Erwachsener unterscheidet, erfährst du einfach erklärt in diesem Text.

Zahn – Aufbau

Grundsätzlich sind alle Zähne gleich aufgebaut und lassen sich in drei Bereiche unterteilen. Den weißen, sichtbaren Teil oberhalb des Zahnfleischs nennt man Zahnkrone. Der nicht sichtbare Teil des Zahns heißt hingegen Zahnwurzel. Die Zahnwurzel ist im Kiefer befestigt und in das sogenannte Zahnfach des Kieferknochens eingebettet. Verbunden ist die Zahnkrone mit der Zahnwurzel über den Zahnhals, der vom Zahnfleisch fest umschlossen wird. Das Zahnfleisch schützt also ebenfalls unsere Zähne. Doch woraus bestehen Zähne eigentlich?

Woraus bestehen Zähne?

Zähne bestehen aus unterschiedlichen Schichten – sie sind also nicht durchgehend aus der gleichen Substanz aufgebaut. Wie die Schichten heißen, was deren Funktionen sind und wo sie sich im Zahn befinden, erfährst du in den folgenden Abschnitten.

Zahnkrone

Die äußere Zahnkrone wird vom Zahnschmelz gebildet, der bis zum Zahnhals reicht. Der Zahnschmelz besteht aus einer mineralischen Substanz. Genauer gesagt handelt es sich bei diesem Zahnhauptbestandteil um Calciumphosphat (Hydroxylapatit), der nicht nachgebildet werden kann. Außerdem ist der Zahnschmelz die härteste Substanz im Körper, sogar härter als deine Knochen, und eignet sich daher hervorragend für die Zerkleinerung fester Nahrung.

Zahnzement

Ab dem Zahnhals wird die äußere dünne Schicht zum Schutz der Zahnwurzel Zahnzement genannt. Diese Substanz besteht ebenfalls aus Mineralien, wird aber, im Gegensatz zum Zahnschmelz, zeitlebens erneuert. Zwischen dem Zahnfach und dem Zahnzement liegt die Wurzelhaut, die den Zahn elastisch mit dem Kieferknochen verbindet.

Zahnbein

Die nächste Schicht unter dem Zahnschmelz beziehungsweise Zahnzement bildet das Zahnbein. Diese Struktur wird auch als Dentin bezeichnet. Das Zahnbein geht von der Zahnkrone in die Zahnwurzel über und reicht bis zur Wurzelspitze. Im Dentin befinden sich viele Kanäle (Dentinkanälchen), wodurch Reize wie Temperatur oder Druck zum Nerv weitergeleitet werden. Diese Kanälchen werden am Zahnhals vom Zahnfleisch bedeckt, in der Zahnkrone vom Zahnschmelz und in der Zahnwurzel vom Zahnzement. Die Substanz des Zahnbeins besteht aus Calcium, Phosphat und Kollagen. Die Zusammensetzung ist also vergleichbar mit unseren Knochen. Das Zahnbein schützt das darunterliegende Zahnmark.

Zahnmark

Beim Zahnmark (Pulpa) handelt es sich um eine weiche Masse aus Bindegewebe im Inneren des Zahnes. Im Zahnmark verlaufen die Nerven und Blutgefäße zur Versorgung der Zähne mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Um einen besseren Überblick zu erhalten, kannst du dir hier noch eine Abbildung zum Aufbau des Zahns ansehen.

Aufbau eines Zahns

Du weißt jetzt, aus welchen unterschiedlichen Schichten Zähne bestehen. Doch wie ist das menschliche Gebiss genau aufgebaut? Wie viele Milchzähne hat der Mensch und wann kommt es zum Zahnwechsel? Welche vier Arten von Zähnen unterscheidet man beim Menschen? Und zu welchem Gebisstyp zählt das Gebiss des Menschen eigentlich? Das alles wollen wir uns in den folgenden Abschnitten einmal genauer anschauen.

Aufbau menschliches Gebiss

Das Gebiss eines Menschen ist die einzige Körperstruktur, die sich einmal im Leben komplett erneuert. Dabei sind die Zähne eines Kindes in Form von Milchzähnen und die Zähne des Dauergebisses eines Erwachsenen bereits bei der Geburt im Kiefer angelegt. Würde man also eine Röntgenaufnahme des Kiefers bei einem zahnlosen Kleinkind machen, könnte man die Zähne bereits im Kieferknochen erkennen, auch wenn diese noch nicht von außen zu sehen sind. Die Zähne sind also noch nicht durch das Zahnfleisch durchgebrochen. Doch welche Arten von Zähnen unterscheidet man eigentlich und wie viele Wurzeln haben die menschlichen Zähne?

Arten von Zähnen beim Menschen

Wie du selbst im Spiegel erkennen kannst, haben deine Zähne eine sehr unterschiedliche Form. Beim Menschen werden vier Gruppen von Zähnen unterschieden: die Schneidezähne, die Eckzähne, die kleinen Backenzähne und die großen Backenzähne. Dabei befindet sich immer die gleiche Anzahl der jeweiligen Zahngruppe im Ober- und Unterkiefer. Sie liegen sich also gegenüber, wenn du deine Zähne zusammenbeißt, ähnlich wie bei einem Topf mit passendem Deckel. Außerdem variiert die Anzahl der Wurzeln unserer Zähne. Schneide- und Eckzähne haben jeweils nur eine Wurzel. Die kleinen Backenzähne können ein bis zwei Zahnwurzeln haben. Die großen Backenzähne besitzen hingegen drei bis vier Wurzelkanäle. Wie sich aufgrund der unterschiedlichen Formen vermuten lässt, haben die Zähne unseres Gebisses verschiedene Aufgaben bei der Nahrungsaufnahme.

Menschliches Gebiss – Ernährung

Unsere Schneidezähne sind zum Beispiel lang und flach geformt. Sie erinnern an kleine Schaufeln oder Meißel. Wir haben vier kleinere, untere und vier größere, obere Schneidezähne. Mit ihnen kannst du die Nahrung ganz einfach festhalten und durchtrennen, also durchschneiden. Direkt neben den Schneidezähnen befinden sich auf jeder Seite die spitzen Eckzähne. Wir haben also insgesamt vier Eckzähne, zwei im Ober- und zwei im Unterkiefer, die unsere Nahrung halten und zerreißen können. Sie ermöglichen also die Zerkleinerung von festem und zähem Fleisch. Danach folgen auf jeder Seite zwei kleine Backenzähne, die auch Prämolaren oder kleine Mahlzähne genannt werden. Ganz hinten im Kiefer liegen die großen Backenzähnen, die auch als Molaren oder große Mahlzähne bezeichnet werden. Wie ihre Namen schon verraten, sind sie für das Zermahlen getreidehaltiger und pflanzlicher Nahrung zuständig. Auch ihre Form mit den breiten Kauflächen machen ihre Funktion deutlich. Daher zählt das Gebiss des Menschen zum Typ des Allesfressers. Doch wie unterscheidet sich nun das Dauergebiss vom Milchzahngebiss und wann erfolgt der Zahnwechsel? Und wie viele Zähne hat ein menschliches Gebiss?

Milchzahngebiss und Dauergebiss – Unterschied

Der lateinische Fachbegriff dentis lactatis bedeutet übersetzt Milchzähne, da ihre weiße Farbe an Milch erinnert. Das Milchzahngebiss eines Kindes ist etwa zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr vollständig vorhanden und besteht aus insgesamt 20 Zähnen. Es setzt sich aus vier Schneidezähnen, zwei Eckzähnen und vier großen Backenzähnen im Ober- und Unterkiefer zusammen. Die kleinen Backenzähne sind im Milchgebiss nicht vorhanden, da der Kiefer deutlich kleiner ist. Das Milchgebiss ermöglicht nicht nur die Aufnahme von fester Nahrung – es ist auch für die Sprachentwicklung des Kindes wichtig.

Der Zahnwechsel zum Dauergebiss beginnt etwa ab dem 6. Lebensjahr. Unsere Milchzähne beginnen also, auszufallen, um für die zweiten, bleibenden Zähne Platz zu machen, die sich bereits aus der Anlage im Kieferknochen entwickelt haben. Bei diesem Vorgang wird die Wurzel des Milchzahns langsam aufgelöst, der Zahn fängt an, zu wackeln, und fällt schließlich schmerzfrei aus. Anschließend bricht der neue Zahn durch und nimmt seinen Platz ein. Als Letztes brechen die sogenannten Weisheitszähne oder dritten Mahlzähne durch, was bis zum 24. Lebensjahr dauern kann. Sie entwickeln sich jedoch nicht in jedem Dauergebiss eines Erwachsenen und können auch komplett fehlen. Manchmal müssen sie auch entfernt werden, weil der Kiefer nicht genügend Platz bietet. So kann die Anzahl der Zähne des menschlichen Gebisses bei Erwachsenen variieren und aus 28 bis 32 Zähnen bestehen.

Die Anzahl der Zähne im Ober- und Unterkiefer des Milch- und Dauergebisses sind in der folgenden Tabelle noch einmal für dich zusammengefasst.

Zahntyp Milchgebiss (Kind) Dauergebiss (Erwachsener)
Schneidezähne 4 oben, 4 unten 4 oben, 4 unten
Eckzähne 2 oben, 2 unten 2 oben, 2 unten
kleine Mahlzähne (Prämolaren) keine 4 oben, 4 unten
große Mahlzähne (Molaren) 4 oben, 4 unten 4 oben, 4 unten
Weisheitszähne (3. Mahlzähne) keine 2 oben, 2 unten (nicht immer vorhanden)
Anzahl der Zähne insgesamt 20 28 bis 32

Um einen besseren Überblick darüber zu erhalten, wo sich die Zähne bei den beiden Gebissformen befinden, kannst du dir das Milchzahngebiss und das vollständige Dauergebiss noch einmal in einer Gegenüberstellung anschauen.

Menschliches Gebiss Kind und Erwachsener im Vergleich

Du hast bisher gelernt, wie deine Zähne aufgebaut sind und wie sich das Milchzahngebiss vom Dauergebiss unterscheidet. Doch warum hat man eigentlich Zahnschmerzen und wodurch entstehen sie?

Wie entstehen Zahnschmerzen?

Wie du bereits beim Aufbau des Zahnes gelernt hast, sind Zähne zwar hart, aber sie sind keine leblose Substanz. Zudem verläuft im Inneren des Zahns der Zahnnerv. Durch den normalerweise harten Zahnschmelz ist dieser gut geschützt. Wird er aber beispielsweise durch ein Loch im Zahn beschädigt, kommt es zu Zahnschmerzen. Löcher in Zähnen können zum Beispiel durch säurehaltige Lebensmittel verursacht werden (Demineralisierung), wodurch der Zahnschmelz weicher wird. Auch der Konsum von stark zuckerhaltigen Limonaden oder Energydrinks kann zu einer Demineralisierung der Zähne führen, da Zucker das Wachstum von Bakterien fördert, die Säure produzieren. Durch diese Bakterien kann wiederum Karies entstehen, die sogenannte Zahnfäule.
Ist der Zahnschmelz beschädigt, sind die Dentinkanälchen im Zahnbein nicht mehr verschlossen. Dadurch gelangen Reize wie Wärme oder Kälte direkt zum Nerv des Zahns und es kommt zu Zahnschmerzen. Oftmals ist es durch das Ausbohren der defekten Stelle möglich, den Zahn zu reparieren. Anschließend wird das so entstandene Loch künstlich gefüllt und der Zahnschmelz ist wieder verschlossen. Ein beschädigter Zahnschmelz kann sich also nicht selbst regenerieren. Der Zahn bleibt damit ein Leben lang geschädigt. Daher ist eine umfassende Mundhygiene wichtig. Dazu gehören unter anderem regelmäßiges Zähneputzen und Kontrolluntersuchungen bei deiner Zahnärztin oder deinem Zahnarzt zur Vorbeugung (Prophylaxe), damit es gar nicht erst zu Zahnschmerzen kommt.

Menschliches Gebiss – Zusammenfassung

Du hast das menschliche Gebiss und den Aufbau der Zähne kennengelernt. Darüber hinaus kennst du nun die Schichten des Zahns und weißt, was ein Milchzahngebiss und Dauergebiss beim Menschen ist. Du weißt, wie Zahnschmerzen entstehen und wie man diesen vorbeugt. Damit ist das nächste Referat über das menschliche Gebiss und die Zähne gar kein Problem für dich.

Mit dem Arbeitsblatt zum menschlichen Gebiss und den interaktiven Übungen kannst du dein neues Wissen direkt testen. Viel Spaß!

Transkript Zähne und Gebiss (Vertiefungswissen)

Hattest du schon einmal Zahnschmerzen oder musste der Zahnarzt einen Zahn behandeln? Das lag dann daran, dass Nerven im Zahn freilagen und zu diesen Schmerzen führten. In diesem Video möchte ich dir neben dem Aufbau des Zahnes auch das Milchgebiss eines Kindes und das Dauergebiss eines Erwachsenen erklären.

Aufbau des Zahnes und Karies

Schauen wir uns zunächst den Aufbau eines Zahnes an. Zähne sind mit ihrer Wurzel in den Kieferknochen eingebettet und werden im Zahnfleisch von der Wurzelhaut umgeben. Die äußere Schicht der Zahnwurzel nennt man Zahnzement. Im Inneren des Zahnes befindet sich das so genannte Zahnbein, eine knochenähnliche Substanz, und darin die Zahnhöhle. In der Zahnhöhle liegen Blutgefäße und Nerven.

Der sichtbare Teil des Zahnes wird vom Zahnschmelz bedeckt. Diesen Teil nennt man auch Zahnkrone. Der Übergang von Zahnkrone zur Zahnwurzel ist der Zahnhals und wird üblicherweise vom Zahnfleisch bedeckt. Bildet sich hier das Zahnfleisch zum Beispiel aufgrund mangelnder Mundhygiene zurück, können die Zähne sehr schmerzempfindlich beim Genuss von kalten oder heißen Speisen und Getränken reagieren. Die Zahnhälse sind nämlich nicht von einer dicken schützenden Zahnschmelzschicht bedeckt.

Werden die Zähne nicht regelmäßig geputzt, können sich auf der Kaufläche und in den Zahnzwischenräumen Bakterien ansiedeln. Diese geben Stoffe ab, die den Zahnschmelz angreifen und ihn zerstören. Du hast dann ein Loch im Zahn, das du manchmal sogar mit der Zunge fühlen kannst. Das nennt man Zahnfäule oder Karies.

Bei kleinen Löchern kann der Zahnarzt den beschädigten Bereich des Zahnschmelzes ausbohren und das entstandene Loch mit einer wieder füllen. Bei größeren Löchern kann der Zahn oft nicht mehr gerettet werden und wird dann gezogen.

Reicht die Zahnfäule bis an die Nerven im Zahn heran, kann das üble Zahnschmerzen verursachen. Daran siehst du auch, dass deine Zähne leben. Über die Blutgefäße im Zahn erhält er Stoffe, die sie für ihren Aufbau und ihre Ernährung benötigen. Du solltest deine Zähne also gut putzen und regelmäßig zum Zahnarzt gehen, damit sie lange gesund bleiben.

Milchgebiss und Zahnwechsel

Dein jetziges Gebiss ist das Dauergebiss, das die bleibenden Zähne enthält. Diese wachsen also nicht mehr nach. Kannst du dich noch an dein Milchgebiss und den Zahnwechsel zu Beginn deiner Schulzeit erinnern? Darauf möchte ich jetzt genauer eingehen.

In den ersten Lebensjahren wachsen einem Kind nach und nach die Zähne des Milchgebisses. Mit Erreichen des zweiten Lebensjahres ist der Prozess abgeschlossen und das Milchgebiss ist komplett. Das Milchgebiss setzt sich aus 20 Zähnen zusammen und hat 8 Schneidezähne, 4 Eckzähne, 4 vordere Mahl- oder Backenzähne und 4 hintere Mahl- oder Backenzähne.

Schneidezähne sind zum Abbeißen von mundgerechten Stücken notwendig, Eckzähne werden bei besonders harten oder zähen Speisen benötigt und Mahl- oder Backenzähne zermahlen und zerquetschen die Nahrung. Die Zähne sind somit ein wichtiger Wegbereiter der Verdauung, da sie die Nahrung zerkleinern bevor sie vom Körper weiter aufgeschlossen wird.

Dauergebiss

Zu Beginn der Schulzeit vollzieht sich dann der Zahnwechsel. Vielleicht erinnerst du dich daran, als zunächst deine Schneidezähne locker wurden und dann schließlich ausfielen. Das liegt daran, dass in dieser Zeit die Zähne des Dauergebisses im Kiefer unter den Milchzähnen heranwachsen. Je größer sie werden, umso mehr lösen sich die Wurzeln der Milchzähne auf bis sie nur noch vom Zahnfleisch gehalten werden. Jetzt wackeln sie.

Sie fallen aus, sobald der darunterliegende Zahn weiter nachschiebt. Und so erneuerte sich nach und nach dein Milchgebiss zum Dauergebiss. Dieses besteht aus 32 Zähnen, nämlich wiederum 8 Schneidezähnen und 4 Eckzähnen. Die Zahl der Backenzähne ist höher als im Milchgebiss. Sie liegt bei 8 vorderen Backenzähnen, 8 hinteren Backenzähnen und 4 Weisheitszähnen.

Die Weisheitszähne erscheinen meist erst nach dem 23. Lebensjahr, also wundere dich nicht, wenn du beim Durchzählen deiner Zähne noch nicht bei 32 ankommst. Oftmals erscheinen die Weisheitszähne im Laufe des Lebens aber auch gar nicht oder sie sind stark zurückgebildet. Bei vielen Menschen müssen sie auch gezogen werden, wenn sie die anderen Zähne verdrängen und auf diese Weise schädigen.

Zusammenfassung

Du weißt jetzt nicht nur, wie Zahnschmerzen entstehen können und wie Zähne überhaupt aufgebaut sind. Du hast zudem gesehen, wie und wann der Zahnwechsel passiert und dass dabei das Milchgebiss gegen das Dauergebiss ausgetauscht wird. Um deine Zähne gesund zu erhalten, solltest du sie sorgsam putzen und regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Tschüss!

4 Kommentare

4 Kommentare
  1. Supet erklärt

    Von Dhathri, vor 5 Tagen
  2. Cool 😎
    aber ich würde mir noch etwas über die Zahnformel wünschen👍

    Von Noah Heidlauf, vor 4 Monaten
  3. 👍👍👍👍

    Von scott l., vor fast 2 Jahren
  4. Suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuupeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeer!!!!!!!!!!!!

    Von Robin Kazemi, vor etwa 7 Jahren

Zähne und Gebiss (Vertiefungswissen) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Zähne und Gebiss (Vertiefungswissen) kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschrifte die Zahntypen des Dauergebisses.

    Tipps

    Weisheitszähne erscheinen erst ab dem 23. Lebensjahr.

    Lösung

    Zu sehen ist das Dauergebiss. Dieses besteht aus insgesamt 32 Zähnen. Wie auch im Milchgebiss sind im Dauergebiss 8 Schneidezähne und 4 Eckzähne enthalten. Die Schneide- und Eckzähne sind für das Abbeißen von Speisen notwendig, daher befinden sie sich ganz vorne im Gebiss. Das Dauergebiss hat jedoch mehr Backenzähne als das Milchgebiss. Mit insgesamt 16 Backenzähnen und bei erwachsenen Menschen zusätzlichen 4 Weisheitszähnen zermahlen wir die Nahrung.

  • Beschrifte den Aufbau des Zahns.

    Tipps

    Der Zahnschmelz schützt die Zähne vor äußeren Einflüssen, wie z.B. Säure in Nahrungsmitteln.

    Lösung

    Unsere Zähne sind vielschichtig aufgebaut. Die äußere Schicht der Zahnkrone besteht aus Zahnschmelz. Dieser besteht aus dem Mineral Kalziumphosphat und den Spurenelementen Fluor und Magnesium. Unter dem Zahnschmelz liegt die härteste Zahnschicht, das Zahnbein. Dieses erstreckt sich bis zur Wurzelspitze und wird immer wieder von den darunterliegenden Zellen in der Zahnhöhle neu gebildet. In der Zahnhöhle liegen neben den Zellen Blutgefäße und Nervenbahnen. Die Wurzel des Zahns ist in den Kieferknochen eingebettet und wird von der Wurzelhaut umgeben. Die äußere Schicht der Zahnwurzel wird als Zahnzement bezeichnet. Der Zahnhals wird vom Zahnfleisch bedeckt, sodass dieser bei gesunden Zähnen nicht zu sehen ist.

  • Beschreibe, wie der Zahnwechsel bei Kindern erfolgt.

    Tipps

    Fresszellen bewirken das Schrumpfen der Milchzahnwurzel.

    Lösung

    Den Zahnwechsel durchlebt so ziemlich jeder von uns. Ab dem 6. Lebensjahr fangen die Milchzähne an, nach und nach zu wackeln und auszufallen. Der Grund für das Ausfallen der Milchzähne sind die nachrückenden bleibenden Zähne. Diese schieben sich im Kieferknochen immer weiter nach oben und drücken gegen die Zahnwurzel des Milchzahns. Dieser wird von Fresszellen abgebaut, sodass nach einer kurzen Zeit die Wurzel des Milchzahns so kurz ist, dass der Zahn nicht mehr fest im Kieferknochen sitzt, sondern wackelt. Schließlich fällt der Zahn aus und der bleibende Zahn wächst nach.

  • Erkläre die Ursachen des Zahnschmelzabbaus.

    Tipps

    Fast alle Obstsorten sind säurehaltig.

    Lösung

    Der Zahnschmelzabbau kann zahlreiche Ursachen haben. Es stimmt, dass das Erbrechen und das nächtliche Knirschen zu den Ursachen gehören. Das Erbrochene beinhaltet Magensäure, die den Zahnschmelz der Zähne angreift und die Zähne porös macht. Daher sieht man sehr oft angegriffene Zähne bei Bulimiepatienten. Auch das nächtliche Knirschen führt zum Zahnschmelzabbau. Durch den Druck, der auf den Zahnschmelz ausgeübt wird, wird dieser abgebaut. Die Hauptursache von Zahnschmelzabbau ist jedoch die säurehaltigen Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen. Dabei sind nicht nur ungesunde Nahrungsmittel wie säurehaltige Säfte, Softdrinks oder Süßigkeiten, sondern auch ganz häufig das gesunde Obst schädlich für den Zahnschmelz. Daher ist es wichtig, das Zähneputzen nicht zu vernachlässigen.

  • Unterscheide zwischen dem Milch- und dem Dauergebiss.

    Tipps

    Weisheitszähne erscheinen meist ab dem 23. Lebensjahr.

    Lösung

    Das Dauergebiss besteht aus insgesamt 32 Zähnen, wohingegen das Milchgebiss nur 20 Zähne enthält. Sowohl im Milchgebiss als auch im Dauergebiss sind 8 Schneidezähne und 4 Eckzähne enthalten. Das Dauergebiss hat jedoch mehr Backenzähne als das Milchgebiss, nämlich doppelt so viele. Ab dem 23. Lebensjahr wachsen bei den meisten Menschen 4 Weisheitszähne, die dem Milchgebiss fehlen. Dem Zahnwechsel unterliegt nur das Milchgebiss. Das Dauergebiss erneuert sich nicht mehr.

  • Erkläre die Wirkung, die Flouride auf die Zähne haben.

    Tipps

    Remineralisation beschreibt das Wiedereinlagern der verloren gegangenen Mineralien des Zahnschmelzes.

    Lösung

    Fluoride sind nicht nur in unseren Zähnen und Knochen enthalten, sondern auch in Haut, Haaren und Nägeln. Der Grund, warum es viele fluoridhaltige Zahnpasten und Zahngele gibt, ist, dass das enthaltene Fluorid die Demineralisation der Zähne verhindert. Wenn der Zahnschmelz durch Säure angegriffen wird und es zu einer Demineralisation kommt, können Fluoride wieder in den Zahnschmelz eingebaut werden. Durch die Remineralisation des Zahnschmelzes wird dieser nicht so stark abgebaut und die Zähne bleiben geschützt.

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