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Verdauung beim Menschen

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Team Digital
Verdauung beim Menschen
lernst du in der Unterstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Verdauung beim Menschen

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du in der Lage sein, den Weg deiner Nahrung durch unseren Körper zu beschreiben.

Zunächst lernst du, dass die Verdauung bereits im Mund beginnt.

Verdauung

Anschließend erfährst du etwas über Enzyme und wie lange die Nahrung in den jeweiligen Verdauungsorganen verbleibt.

Lerne etwas über die Reise eines Sandwiches durch unseren Körper.

Das Video beinhaltet Schlüsselbegriffe, Bezeichnungen und Fachbegriffe wie Verdauung, Enzyme, Stärke, Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Magenschleimhaut, Zwölffingerdarm, Dünndarm, Dickdarm, Enddarm, Resorption, Darmzotten, Oberflächenvergrößerung.

Resorption

Nach diesem Video wirst du darauf vorbereitet sein, mehr über Verdauungsenzyme zu lernen.

Transkript Verdauung beim Menschen

Mmmh , so ein leckeres Sandwich! Da will man doch direkt reinbeißen! Aber hast du dich schon einmal gefragt, was nach dem Essen damit passiert? Was zwischen dem und dem hier in deinem Körper passiert? Das klären wir in diesem Video, denn es geht um die „Verdauung beim Menschen“. So, wo beginnt denn die Verdauungsreise durch unseren Körper? Klar - im Mund! Hier wird unser Sandwich zuallererst durch unsere Zähne zerkleinert und mit Speichel durchmischt. Bereits hier, ganz am Anfang, beginnt die Verdauung. Das Wort Verdauung beschreibt die Zerlegung von Nährstoffen in kleinere Bausteine und dafür sind neben den Zähnen bestimmte Wirkstoffe zuständig. Bei diesen Wirkstoffen handelt es sich um „Enzyme“. Diese Enzyme befinden sich unter anderem im Speichel und deren Wirkung kannst du sogar schmecken! Wenn du Brot lange genug kaust, wird die darin enthaltene Stärke, durch die Enzyme im Speichel in Zucker gespalten und es schmeckt süßlich. Ist das Sandwich erst mal gut zerkleinert und mit dem Speichel gleitfähig gemacht, rutscht der Nahrungsbrei durch das Schlucken in die Speiseröhre. Durch das wellenartige Zusammenziehen der Muskeln in der Speiseröhre wird unser Sandwich-Brei in den Magen befördert. Das klappt übrigens sogar im Kopfstand! Im Magen angekommen, wird der Nahrungsbrei durch die kräftige Muskulatur des Magens weiter durchgeknetet und mit dem „Magensaft“ vermischt. Hier befinden sich, wie im Speichel, Enzyme. Die Enzyme im Magen kümmern sich jedoch um das Spalten von Eiweißen. In unserem Sandwich ist Eiweiß unter anderem im Käse enthalten. Zusätzlich tötet die im Magensaft enthaltene Salzsäure eventuell enthaltene Bakterien in deiner Nahrung ab. Die „Magenschleimhaut“ umgibt deinen Magen wie ein Schutzfilm, sodass Salzsäure und Enzyme ihm nichts anhaben können. Je nachdem, was wir gegessen haben, verweilt der Nahrungsbrei zwischen einer und bis zu sieben Stunden im Magen. Um den Magen zu verlassen, muss die Nahrung den „Magenpförtner“ – eine muskuläre Struktur – passieren und gelangt so in kleinen Portionen in den Dünndarm. Der Dünndarm ist ein bis zu sechs Meter langer Muskelschlauch und um diesen zu durchwandern, benötigt der Nahrungsbrei mehrere Stunden. Der erste Abschnitt des Dünndarms ist der „Zwölffingerdarm“, der so genannt wird, weil er ungefähr so lang ist, wie zwölf Finger breit sind. In ihn münden die „Gallenblase“ und die „Bauchspeicheldrüse“. In der Gallenblase wird die Galle, also die Gallenflüssigkeit, die in der Leber gebildet wird, gespeichert. Nach Bedarf wird diese in den Dünndarm abgegeben und hilft dabei Fette in kleine Fetttröpfchen zu zerlegen. Auf unserem Sandwich ist die Sauce sehr fetthaltig und somit geht es dieser hier an den Kragen. Die Säfte der Bauchspeicheldrüse und der „Dünndarmschleimhaut“ enthalten wiederum Enzyme, die die Zerlegung der Nährstoffe noch weiter fortsetzen. Nun da die Nährstoffe in ihre kleinsten Bestandteile aufgespalten sind, können sie über die Wand des Dünndarms ins Blut aufgenommen werden. Dazu gehören die Bausteine der Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette, aber auch Mineralien und Vitamine, sowie Alkohol und Medikamente gelangen hier in unser Blut. Bei der Aufnahme von Nähstoffen in die Blutbahn spricht man von „Resorption“. Dabei nutzt unser Dünndarm den Trick der „Oberflächenvergrößerung“. Die Wand des Dünndarms ist stark gefaltet und weist zusätzlich Wandausstülpungen auf. Das sind die sogenannten „Darmzotten“. Dadurch ergibt sich eine Oberfläche, die auf ungefähr zweihundert Quadratmeter geschätzt wird – das entspricht etwa der Größe eines Tennisplatzes! – und ermöglicht damit eine optimale Aufnahme der Nährstoffe ins Blut. Durch die Muskeln des Dünndarms wird der Inhalt weiter transportiert und landet so bei der nächsten Station, dem Dickdarm. Dieser ist etwa eineinhalb Meter lang und beherbergt sehr viele Darmbakterien, die wichtig für unsere Darmgesundheit sind und uns bei unverdaulichen Nährstoffen helfen, indem sie diese so verarbeiten, dass unser Körper die Nebenprodukte aufnehmen kann. Dem, was einmal unser Sandwich war, wird hier im Dickdarm das Wasser entzogen und wird zu Kot. Dieser Prozess dauert ungefähr sechs bis acht Stunden und der Kot gelangt in den letzten Abschnitt des Dickdarms, den „Enddarm“. Hier wird für weitere Stunden Halt gemacht, bis dein Gehirn das Go gibt und der Kot letztlich über den After ausgeschieden wird. Die Reise des Sandwiches ist beendet und das Ziel wurde erreicht. Fassen wir noch einmal die Stationen unseres Sandwiches zusammen. Die Verdauung beginnt im Mund durch die im Speichel enthaltenen Enzyme. Von dort aus wird die Reise des Nahrungsbreis über unsere muskulöse Speiseröhre fortgesetzt und landet danach im Magen. Hier werden die Nahrungsbestandteile durch Enzyme weiter zerkleinert, um anschließend im darauf folgenden Dünndarm in die kleinsten Bausteine aufgetrennt zu werden. So können die Nährstoffe im Dünn- und Dickdarm ins Blut aufgenommen werden. Im Dickdarm wird dem unverdaulichen Rest Wasser entzogen und letzten Endes über den After ausgeschieden. Insgesamt dauert die Reise unseres Sandwiches ungefähr vierundzwanzig Stunden. Die Dauer ist allerdings stark von dem Fett- und Kohlenhydratgehalt in unserer Nahrung abhängig. Na dann guten Appetit und bis zum nächsten Mal!

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. GutesVideo

    Von Der fleißige lernender Junge, vor etwa einem Monat
  2. Sehr gut erklärt. Bravo

    Von Rosa, vor 4 Monaten

Verdauung beim Menschen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Verdauung beim Menschen kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe, welchen Weg das Sandwich von seiner Aufnahme in den Körper bis zu seiner Ausscheidung durchläuft.

    Tipps

    Der After ist der Ort der Ausscheidung.

    Den Dünndarm durchläuft das Sandwich vor dem Dickdarm.

    Die Speiseröhre verbindet den Rachen mit dem Magen.

    Lösung

    Das Sandwich wird über den Mund aufgenommen und mit den Zähnen zerkleinert.
    Der zerkleinerte Nahrungsbrei gelangt über die Speiseröhre in den Magen, wo der Nahrungsbrei weiter vermischt und ein Teil der Nahrungsinhalte durch den Magensaft zersetzt wird.

    Über den Pförtner gelangt der Mageninhalt in den Dünndarm, wo die restlichen Nahrungsbestandteile vorwiegend durch Enzyme verdaut werden. Im Dickdarm wird dem Nahrungsbrei dann hauptsächlich Wasser entzogen, sodass dieser zu Kot wird, der über den After ausgeschieden wird.

  • Beschreibe die Organe des Verdauungstraktes und ihre wichtigsten Funktionen.

    Tipps

    Im Anschluss an den Dickdarm erfolgt die Ausscheidung über den After.

    Enzyme befinden sich hauptsächlich im Mund, Magen und im Dünndarm.

    Lösung

    Im Mund wird die Nahrung zerkleinert und mit ersten Enzymen versetzt, die Kohlenhydrate vorverdauen.

    Im Magen angekommen wird der Nahrungsbrei stark vermischt und Teile der Nahrungsbestandteile werden durch eine starke Säure und Enzyme zersetzt.

    Im Dünndarm wird der Nahrungsbrei durch Enzyme in seine kleinsten Bestandteile zerlegt. Dafür werden die Säfte der Galle, der Bauchspeicheldrüse und der Dünndarmschleimhaut benötigt. Die kleinen Bestandteile können schließlich über die Wand des Dünndarms ins Blut aufgenommen werden.

    Im Dickdarm wird dem Nahrungsbrei Wasser entzogen, sodass dieser zu festem Kot wird.

  • Erkläre, wie die Verdauung im Magen und im Darm funktioniert.

    Tipps

    In dieser Aufgabe wird der Vorgang der Verdauung ab dem Magen betrachtet.

    Der Ausgang von Gallenblase und Bauchspeicheldrüse mündet jeweils in den Zwölffingerdarm.

    Der letzte Abschnitt des Darms wird als Enddarm bezeichnet.

    Lösung

    Im Magen befinden sich Säure und Enzyme, die Eiweiße verdauen. Von dort aus wird der Nahrungsbrei über den Magenschließmuskel, der Pförtner genannt wird, in den Dünndarm abgegeben.

    Der erste Abschnitt des Dünndarms heißt Zwölffingerdarm. In diesen mündet der Ausgang der Galle und der Bauchspeicheldrüse. In der Gallenblase befindet sich die Galle, die in der Leber gebildet wird. Die Galle und unterschiedliche Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse werden in den Zwölffingerdarm abgegeben, um die Nahrungsbestandteile in die kleinsten Einzelteile zu zerlegen.

    Auch die Dünndarmschleimwand bildet Enzyme. Wenn die Nahrungsbestandteile klein genug sind, können sie in die Blutlaufbahn aufgenommen werden. Das nennt man auch Resorption.
    Bei der Verdauung macht sich der Dünndarm das Prinzip der Oberflächenvergrößerung zunutze. Die Wand des Dünndarms ist stark gefaltet und weist zusätzlich Wandausstülpungen auf. Das sind die sogenannten Darmzotten.

    Der Dickdarm beinhaltet Mikroorganismen, die für uns unverdauliche Bestandteile der Nahrung verdauen und Nebenprodukte bilden, die unser Körper wiederum aufnehmen kann. Außerdem wird dem Nahrungsbrei hier Wasser entzogen, sodass Kot entsteht, der im letzten Abschnitt des Dickdarms, dem Enddarm, gespeichert und über den After ausgeschieden wird.

  • Vergleiche den Aufbau von Dünndarm und Dickdarm.

    Tipps

    Vier der Begriffe können dem Dünndarm und drei der Begriffe dem Dickdarm zugeordnet werden.

    Der Dünndarm ist der Hauptort der Verdauung.

    Lösung

    Bei den gezeigten Organen handelt es sich um den Dünndarm (gelb) und den Dickdarm (rosarot). Dünndarm und Dickdarm unterscheiden sich stark in ihrem Aufbau und den damit einhergehenden Funktionen.

    Der Dünndarm ist ein bis sechs Meter lang und folgt auf den Magen. Der erste Abschnitt des Dünndarms heißt Zwölffingerdarm. Der Dünndarm ist der Hauptort der Verdauung. In ihm findet also die Zerlegung der Nahrung in ihre kleinsten Bestandteile statt. Diese Bestandteile werden anschließend über die Wand des Dünndarms ins Blut aufgenommen. Dafür wird das Prinzip der Oberflächenvergrößerung genutzt.
    Die Wand des Dünndarms ist stark gefaltet und weist zusätzlich Wandausstülpungen auf. Das sind die sogenannten Darmzotten.

    Der Dickdarm ist etwa eineinhalb Meter lang und beherbergt sehr viele Mikroorganismen, die auch Darmbakterien genannt werden. Diese zerlegen den Teil der Nahrung, der für unseren Körper unverdaulich ist, und bilden daraus Nebenprodukte, die wiederum vom Körper aufgenommen werden können.
    Außerdem wird dem Nahrungsbrei im Dickdarm Wasser entzogen und er wird zu Kot, der im letzten Abschnitt des Dickdarms, dem Enddarm, gespeichert wird, bis er über den After ausgeschieden wird.

  • Nenne Organe, in denen sich körpereigene Verdauungsenzyme befinden.

    Tipps

    Eine der Auswahlmöglichkeiten ist nicht korrekt.

    Im Dickdarm ist bereits alle Nahrung in die kleinsten Bestandteile zerlegt und dem Nahrungsbrei werden nur noch Salz und Wasser entzogen.

    Lösung

    Bereits im Speichel im Mund befinden sich Enzyme, die Kohlenhydrate vorverdauen.

    Im Magen befinden sich die Magensäure und darüber hinaus Enzyme, die Eiweiße verdauen.

    Die Bauchspeicheldrüse produziert unterschiedliche Enzyme, die in den Dünndarm abgegeben werden und dort Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate verdauen.

    Im Dickdarm ist bereits alle Nahrung in die kleinsten Bestandteile zerlegt und dem Nahrungsbrei werden nur noch Salz und Wasser entzogen. Hier befinden sich Darmbakterien, jedoch keine körpereigenen Enzyme.

  • Beschreibe, wie Nahrung in den unterschiedlichen Organen verdaut wird.

    Tipps

    Milchsäurebakterien sind wichtig für eine gesunde Darmflora.

    Die Enzyme im Speichel sorgen dafür, dass Brot anfängt, süß zu schmecken, wenn du lange darauf herumkaust.

    Der Magen besitzt eine dicke Schutzschicht, damit körpereigene Eiweiße nicht zersetzt werden.

    Lösung

    Im Speichel befinden sich Enzyme, die für die Verdauung von Kohlenhydraten zuständig sind. α-Amylasen spalten Bindungen von Kohlenhydraten und sorgen so für eine Vorverdauung im Mund.

    Die Magensäure und die Enzyme des Magens verdauen Eiweiße. Pepsinogen etwa wird in den Zellen der Magenschleimhaut produziert und bei saurem pH-Wert zu dem Enzym Pepsin umgewandelt, das Eiweiße spalten kann.

    Im Dünndarm werden Galle aus der Leber und verschiedene Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse abgegeben, die zusammen mit Enzymen der Dünndarmschleimhaut alle energieliefernden Nahrungsbestandteile abbauen: Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette. Für die Spaltung der Fette etwa sind Lipasen zuständig.

    In den Dickdarm gelangen dann nur noch Nahrungsbestandteile, die für den Körper selbst unverdaulich sind. Diese werden dann zum Teil durch Darmbakterien abgebaut, wobei Nebenprodukte entstehen, die der Körper wiederum aufnehmen und verwenden kann. Eine Gruppe der Darmbakterien sind die Milchsäurebakterien.

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