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Frühe Entdeckung in der Chemie – Phlogiston vs. Sauerstoff

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Team Realfilm
Frühe Entdeckung in der Chemie – Phlogiston vs. Sauerstoff
lernst du in der Unterstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Frühe Entdeckung in der Chemie – Phlogiston vs. Sauerstoff

Phlogiston. Was soll das denn bitte schön sein? Frühe Chemiker gingen davon aus, dass Stoffe bei ihrer Verbrennung einen anderen Stoff abgeben. Sie nannten diesen Stoff Phlogiston. Durch präzise und gut geplante Experimente konnten aber zwei Forscher am Ende des 18. Jahrhunderts nachweisen, dass bei einer Verbrennung überhaupt nichts abgegeben wird. Im Gegenteil, Stoffe, die verbrannten, wurden schwerer. Sie haben also etwas aufgenommen. Das, was sie aufnahmen, bezeichneten die beiden Forscher als Oxygen, auch als Sauerstoff bekannt.

Transkript Frühe Entdeckung in der Chemie – Phlogiston vs. Sauerstoff

Als Joseph Priestly 1774 den Sauerstoff entdeckte, war ihm noch nicht bewusst, was er getan hatte. Seine Forschung wurde damals durch die Ansicht erschwert, dass alle brennbaren Stoffe eine Substanz enthielten, das Phlogiston. Aber Priestley sollte bald auf einen französischen Chemiker treffen, der seine Entdeckung unterstützte und so einen Meilenstein in der Chemie setzen. Antoine Lavoisier hatte für seine Experimente einen völlig anderen Ansatz. Er besaß das beste Labor Europas und arbeitete fanatisch präzise. Er führte sehr sorgfältige Messungen durch, insbesondere von der Masse von Stoffen vor und nach einer chemischen Reaktion. Er richtete sein Augenmerk auf das Wiegen von Stoffen, wie zum Beispiel Zinn, bevor und nachdem er sie erhitzte. Falls Stoffe beim Verbrennen Phlogiston abgäben, wie man allgemein annahm, müsste das Zinn an Masse verlieren. Aber Lavoisier stellte fest, dass Zinn beim Erhitzen sogar an Masse gewann. Er behauptete also, dass Zinn beim Erhitzen kein Phlogiston abgibt, sondern ein Gas aufnimmt. Nachdem er von Priestleys Experiment mit Quecksilberoxid gehört hatte, wiederholte Lavoisier dieses Experiment. Allerdings rückwärts. Er erhitze Quecksilber, bis Quecksilberoxid entstanden war. Hierbei stellte er fest, dass sich die Menge an Gas in dem verschlossenen Gefäß verringert hatte. Es war vom Quecksilber aufgenommen worden. Anschließend erhitze er das Quecksilberoxid und stellte fest, dass genau dieselbe Menge an Gas, die vorher aufgenommen worden war, wieder abgegeben wurde. Er kam zu dem Schluss, dass Verbrennen nichts mit Phlogiston zu tun hatte. Das entdeckte Gas war ein völlig neues chemisches Element. Er nannte es "oxygène". Heute bekannt als Sauerstoff. So konnte, Ende des 18. Jahrhunderts, die Existenz des mythischen Phlogiston endlich widerlegt werden. Das bis heute gültige Konzept der chemischen Elemente war geboren und Lavoisier wurde als Vater der modernen Chemie bekannt.

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