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Verteidigungsstrategien unseres Immunsystems 02:24 min

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Transkript Verteidigungsstrategien unseres Immunsystems

Dein Körper ist ständigen Angriffen ausgesetzt. Mikroorganismen, wie Bakterien und Viren, sind überall um dich herum. Zu klein, um sie zu sehen, können diese Krankheitserreger in deinen Körper eindringen, deine Zellen schädigen und dich krank machen. Aber du hast ein sehr komplexes Verteidigungssystem, das fremde Eindringlinge aufspürt und abtötet: dein Immunsystem. Es verwendet drei Abwehrmechanismen. Als erstes gibt es die physischen Barrieren. Deine Haut, winzige Härchen, Schleim und Tränen. Alle arbeiten daran, die Eindringlinge fernzuhalten. Der zweite Verteidigungsmechanismus besteht darin, offene Wunden schnell zu heilen. Blutplättchen und Fibrin in deinem Blut eilen herbei, um die Wundstelle zu verschließen und eine Kruste zu bilden. Und weiße Blutkörperchen rücken an, um Bakterien zu umhüllen und zu verdauen. Sie werden als Phagozyten bezeichnet. Sie suchen fremde Zellen und nehmen sie auf. Aber eine andere Art von weißen Blutkörperchen startet eine anspruchsvollere Reaktion. Die Lymphozyten bilden die dritte Verteidigungslinie. Sie können bestimmte Eindringlinge erkennen, sie zerstören und, im entscheidenden Fall, sich an sie erinnern, wenn sie erneut zuschlagen! Die beiden Arten von weißen Blutkörperchen – Phagozyten und Lymphozyten – sind die Schlüsselzellen des Immunsystems. Sie sind die Verteidigungsarmee deines Körpers gegen Infektionen.

2 Kommentare
  1. Tolles Video! Ist verständlich, kurz und knapp.

    Von Anleb , vor 4 Monaten
  2. Kommt mir vor wie ein action film! Zum lernen ist das ungeeignet.

    Von Christina Kaluza, vor 12 Monaten

Verteidigungsstrategien unseres Immunsystems Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Verteidigungsstrategien unseres Immunsystems kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme, zu welchem Abwehrmechanismus die Begriffe gehören.

    Tipps

    Die spezifische Immunabwehr beschreibt die Reaktion des Immunsystems auf einen Eindringling. Dabei können sich bestimmte weiße Blutkörperchen an den Eindringling erinnern und ihn zerstören.

    Bei der Wundheilung wird Schorf gebildet.

    Lösung

    Das Immunsystem ist das Abwehrsystem des Körpers gegenüber fremden Organismen.

    Es gibt drei verschiedene Abwehrmechanismen. Die physische Barriere ist eine davon. Zu ihr zählen die Haut, Tränen, Schleim und auch feine Härchen. Sie bilden eine Barriere gegenüber fremden Organismen, sodass diese möglichst erst gar nicht in den Körper eindringen können.

    Die beiden anderen Abwehrmechanismen befinden sich im Körper. Bei der Wundheilung sollen offene Wunden schnell geheilt werden. Blutplättchen und Fibrine aus dem Blut verschließen die Wunde und es bildet sich eine Kruste.

    Bei der spezifischen Immunabwehr kommen die Lymphozyten zum Einsatz. Das sind ebenfalls spezielle weiße Blutkörperchen. Sie können bestimmte Eindringlinge erkennen, zerstören und sich später auch an sie erinnern.

  • Gib an, welche Aussagen über das Immunsystem stimmen.

    Tipps

    Fibrin wird auch als Blutfaserstoff bezeichnet.

    Thrombozyten sind scheibenartige Blutplättchen, die im Blut schwimmen.

    In dem Wort Pagozyten steckt phagein, das übersetzt essen bedeutet.

    Lösung

    Offene Wunden müssen vom Körper schnell verschlossen werden, denn durch sie können Erreger leicht eindringen. Bluttplättchen (Thrombozyten) und Fibrin gelangen über das Blut zur Wunde und verschließen diese. Es wird Schorf gebildet, der die Wunde verschließt und vor äußeren Umwelteinflüssen schützt.

    Bei den weißen Blutkörperchen unterscheidet man zwischen den Phagozyten und Lymphozyten. Die Phagozyten gelangen auch zur Wunde, erkennen einen eingedrungenen Erreger, umschließen und verdauen ihn. Die Lymphoyzten starten eine anspruchsvolle Reaktion. Sie können bestimmte Erreger erkennen und zerstören. Eine besondere Fähigkeit ist, dass sie sich auch an den Erreger erinnern können. Dies hat den Vorteil, dass sich Lymphozyten bei einer erneuten Infektion mit dem Erreger an diesen erinnern und so den Erreger noch schneller zerstören können.

  • Bestimme, welcher Abwehrmechanismus des Körpers hier vorgestellt wird.

    Tipps

    Wenn wir einatmen, bleiben einige Erreger bereits an den feinen Nasenhaaren hängen.

    Husten ist ein Abwehrmechanismus bei dem mit einer hohen Geschwindigkeit Luft und die Erreger darin befindlichen ausgestoßen werden.

    Lösung

    Erreger lauern überall, daher muss unser Körper diese ständig abwehren. Zum Glück hat er einige Mechanismen entwickelt, damit ihm das gelingt.

    Die Haut hat einen leicht sauren Schutzmantel, der bei einem pH-Wert von 5,5 liegt und somit einige Krankheitserreger abtöten kann.

    Die in den Augen vorkommende Tränenflüssigkeit enthält Enzyme, die Erreger abtöten.

    Die Magensäure ist salzsäurehaltig und tötet eine Vielzahl von Erregern effektiv ab.

    In der Nase befinden sich feine Härchen, an denen die Erreger haften bleiben und auch Schleim, der das Eindringen der Erreger in die Atemwege erschwert.

  • Erkläre den Unterschied zwischen unspezifischem und spezifischem Abwehrsystem.

    Tipps

    Gegen das Antigen kann der Körper Antikörper bilden.

    T-Zellen können sich an Erreger erinnern.

    Lösung

    Bei dem unspezifischen Abwehrsystem reagieren die weißen Blutkörperchen auf alle körperfremden Stoffe. Alle weißen Blutkörperchen haben ein Ziel: die körperfremden Zellen zu bekämpfen. Die Riesenfresszellen sind weiße Blutzellen. Sie können sich zwischen den Zellen im Körper bewegen. Sie nimmt Fremdkörper auf, um sie anschließend zu verdauen. Die Fremdkörper tragen an der Oberfläche bestimmte Substanzen, die Antigene. An ihnen erkennen die Riesenfresszellen, dass sie körperfremd sind.

    Lässt sich die Anzahl an Erregern durch die unspezifische Abwehr nicht verringern, erfolgt die spezifische Abwehr. Sie richtet sich gezielt an bestimmte Erreger. Hierbei wirken bestimmte weiße Blutkörperchen, man unterscheidet zum Beispiel zwischen den B-Zellen, sie bilden bestimmte Abwehrstoffe gegen Erreger und den T-Zellen. Diese müssen einen Reifeprozess durchlaufen. Hierbei lernen sie körpereigene von fremden Zellen zu unterscheiden.

  • Schildere, wie die einfache Immunreaktion bei einer Schnittverletzung abläuft.

    Tipps

    Die Thrombozyten spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung.

    Der Begriff Phagozyt kommt aus dem altgriechischen und bedeutet essen

    Lösung

    Wenn man sich geschnitten hat blutet die Wunde. Der Schnitt muss verschlossen werden. Dazu hat der Körper die Blutplättchen (Thrombozyten) und Fibrine, die sofort herbeieilen und die Wunde verschließen. Es wird ein Schorf gebildet. Der verschließt die Wunde nach außen. Bei einer Verletzung können auch Erreger in den Körper gelangt sein, daher kommen auch die Phagozyten zu der Wunde und suchen nach fremden Zellen. Wenn sie welche finden, nehmen sie die Zellen auf und verdauen sie.

  • Erläutere, wie der Körper auf Erreger reagiert.

    Tipps

    Das unspezifische Abwehrsystem ist angeboren und läuft immer zuerst ab.

    Lösung

    Man kann sich auf verschiedene Wege mit einem Erreger infizieren. Gelangen Viren in den Körper, befallen sie die Körperzellen. Diese geben eine Substanz ins Blut ab und alarmieren so die Riesenfresszellen. Diese verschlingen und verdauen die Zellen mit dem Erreger und präsentieren die Antigene des Erregers an der Oberfläche der Zelle, sodass die T-Zellen diese erkennen können. Die T-Zellen aktivieren das spezifische Abwehrsystem und B-Zellen kommen zum Einsatz. Sie bilden Antikörper. Diese setzen sich an die Antigene. Es ensteht ein Klumpen aus immer 2 Viren, diesen Klumpen nehmen die Fresszellen auf und verringern so rasch die Anzahl an Viren.