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Schwangerschaft und Geburt

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Team Digital
Schwangerschaft und Geburt
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse

Grundlagen zum Thema Schwangerschaft und Geburt

In diesem Video lernst du etwas über die Schwangerschaft und Geburt. Du erfährst, dass eine Befruchtung Voraussetzung einer jeden Schwangerschaft ist und dass diese mit der Einnistung des Keimbläschens in der Gebärmutter beginnt.

Schwangerschaft

Außerdem wirst du nach dem Schauen dieses Videos in wissen, dass sich das Kind im Mutterleib vom Embryo zum Fetus entwickelt und wie eine Geburt grob verläuft.

Geburt

Transkript Schwangerschaft und Geburt

Mama sieht irgendwie anders aus, die hat doch zweifelsohne einen dickeren Bauch bekommen. Oh nein, die Mutter von Lisa wurde auch immer runder, bevor sie einen nervigen, schreienden Bruder bekam – das darf nicht sein! Es ist nicht mehr zu leugnen, aaah und da kommt das Gespräch mit den Eltern – das lässige Leben als Einzelkind ist vorbei. Wie konnte das passieren? Und wann kommt diese Nervensäge nun aus Mamas Bauch? Kannst du das beantworten? Schauen wir uns einfach mal gemeinsam an, wie das mit der „Schwangerschaft und Geburt“ so abläuft und warten ab, wie es für Nick und seine Familie weitergeht. Also, so viel steht fest: Nicks Mum ist schwanger. Genauer gesagt bereits im achten Monat, die Bewegungen des Babys sind gut spürbar, wenn man die Hand an den Bauch legt. Aber fangen wir von vorne an – wie entsteht ein Kind? Beim Geschlechtsverkehr führt der Mann seinen steifen Penis zunächst in die Scheide der Frau. Durch rhythmische Bewegungen kann dann ein angenehmes Gefühl für beide entstehen, was unter anderem zum Samenerguss des Mannes führen kann. Dabei werden Millionen von Spermienzellen aus dem Penis ausgestoßen, welche durch Eigenbewegungen des Schwanzteils in Gebärmutter und Eileiter der Frau schwimmen. Treffen sie dort auf eine reife Eizelle und dringt der Kopf einer Spermienzelle in die Eizelle ein, verschmelzen deren Zellkerne miteinander und man spricht von der Befruchtung. Diese ist Voraussetzung einer jeden Schwangerschaft. Eine befruchtete Eizelle nennt man Zygote. Die Zygote wird durch die Bewegung der Flimmerhärchen des Eileiters in die Gebärmutter transportiert und teilt sich dabei, sodass immer mehr Zellen entstehen. Aus diesen bildet sich das sogenannte Keimbläschen. Mit der Einnistung, also dem Verwachsen des Keimbläschens mit der Gebärmutterschleimhaut, beginnt die Schwangerschaft. Aus den Zellen entwickelt sich nun der Embryo. Die äußeren Zellen des Keimbläschens, die durch kleine Ausstülpungen mit der Gebärmutterschleimhaut verwachsen sind, bilden mit ihr die Plazenta. Das Kind ist später durch die Nabelschnur mit ihr verbunden und erhält dadurch, dass das Blut der Mutter und das des Kindes in der Plazenta dicht aneinander vorbei fließen, Nährstoffe und Sauerstoff und gibt Abfallstoffe wiederum ab. Man spricht auch von einem Stoffaustausch in der Plazenta. Weil über diesen Weg auch Alkohol oder andere schädliche Substanzen, zum Beispiel aus Zigaretten, in den Blutkreislauf des Kindes gelangen können, sollte die werdende Mama darauf unbedingt verzichten. Sonst kann es zu erheblichen Entwicklungsstörungen des Kindes kommen. Bereits im dritten Monat der Schwangerschaft sind alle Organe des Kindes entwickelt – nun spricht man bei dem heranwachsenden Kind vom Fetus. Er wächst in einem mit Fruchtwasser gefüllten Hautsack heran, der Fruchtblase. Schauen wir uns mal die Funktion von Fruchtwasser und Fruchtblase an. Nehmen wir an, das rohe Ei ist unser schutzbedürftiger Fetus in der mit Fruchtwasser gefüllten Fruchtblase – hier eine Plastiktüte voll mit Wasser in einem Schraubglas. Was passiert nun, wenn wir das Schraubglas wild schütteln – die Mama läuft ja vielleicht in der Realität auch mal zur Bahn oder hüpft im Sportkurs auf und ab. Du hast es wahrscheinlich schon geahnt – dem Ei passiert nichts, das Fruchtwasser bremst die Schüttelbewegungen ab, sodass das Ei nicht an die Gefäßwände stößt und im übertragenden Sinn auch der Fetus in der Fruchtblase unversehrt bleibt. Dieses kleine Experiment kannst du leicht Zuhause durchführen, probiere es gern mal aus! Nach etwa neun Monaten ist der Fetus bereit für die Geburt. Viele Babys wiegen bei der Geburt zwischen 2800 und 4200 Gramm. Einige Babys sind leichter oder schwerer – Abweichungen vom Durchschnitt sind da ganz normal. Das Kind dreht sich am Ende der Schwangerschaft in der Regel mit dem Kopf nach unten und die Gebärmutter senkt sich nach vorn. Die Geburt beginnt dann mit einem wiederkehrenden Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur. Dies nennt man Wehen. Die Wehen werden mit der Zeit stärker und kommen in kürzeren Abständen. Das Kind wird dabei gegen den Gebärmuttermund gedrückt, wodurch sich dieser weitet. Außerdem platzt die Fruchtblase meist und das Fruchtwasser läuft aus der Scheide heraus. Eine Geburt dauert in der Regel viele Stunden. Schließlich wird das Kind durch sehr starke, sogenannte Presswehen auf die Welt gebracht. In den letzten Wehen lösen sich dann Plazenta und Nabelschnur von der Gebärmutterwand und werden mit der Fruchtblasenhülle als Nachgeburt abgegeben. Die Nabelschnur wird am kindlichen Bauch abgetrennt – keine Sorge, das tut nicht weh, da die Nabelschnur keine Nerven enthält. Geburtshelfer*innen betreuen werdende Eltern übrigens vor, während und nach der Geburt und helfen somit dabei, Nicks Nervensägen-Geschwisterchen möglichst gut vorbereitet und sicher auf die Welt zu bringen. Welch ein Wunder! Fassen wir noch einmal zusammen. Eine Frau wird schwanger, wenn zuvor eine Befruchtung stattgefunden hat, bei der Spermien- und Eizelle zur Zygote verschmelzen. Die Schwangerschaft beginnt mit der Einnistung des Keimbläschens, in welchem sich die innenliegenden Zellen zum Embryo entwickeln. Diesen nennt man nach der Ausbildung der inneren Organe Fetus. Der Fetus wächst im Mutterleib weiter heran und kommt nach etwa neun Monaten durch Wehen bei der Geburt auf unsere wunderschöne Welt. Und Nick merkt dann doch ziemlich schnell, dass so ein Geschwisterchen viel mehr Vorteile hat als ursprünglich erwartet. Seine kleine Schwester ist so abgefahren süß, er kann sich gar nicht mehr von ihr lösen.

Schwangerschaft und Geburt Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Schwangerschaft und Geburt kannst du es wiederholen und üben.
  • Definiere die Begriffe zum Thema Schwangerschaft.

    Tipps

    Jeweils eine der Definitionen ist korrekt. Insgesamt sind also drei der Antwortmöglichkeiten richtig.

    Das Ergebnis einer Befruchtung ist die Zygote.

    Der Fetus wächst in der Fruchtblase, die sich in der Gebärmutter befindet, heran.

    Lösung

    Treffen die Spermien im Eileiter auf eine reife Eizelle und dringt der Kopf einer Spermienzelle in die Eizelle ein, verschmelzen deren Zellkerne miteinander und man spricht von einer Befruchtung.

    Eine befruchtete Eizelle nennt man Zygote. Aus der Zygote entwickelt sich das heranwachsende Kind, der Embryo und anschließende der Fetus.

    Der Fetus wächst in einem mit Fruchtwasser gefüllten Hautsack heran, der Fruchtblase genannt wird.

  • Stelle dar, was zu Beginn einer Schwangerschaft passiert.

    Tipps

    Die unbefruchteten Eizellen werden in den Eierstöcken gelagert.

    Bei der Einnistung verwächst das Keimbläschen mit der Gemärmutterschleimhaut.

    Nach der Befruchtung finden viele Zellteilungen statt.

    Lösung

    Die unbefruchteten Eizellen liegen zunächst in den Eierstöcken. Vom Eierstock wandern sie in den Eileiter, dem Ort der Befruchtung. Bei der Befruchtung verschmelzen die Zellkerne von Spermium und Eizelle miteinander. Das Ergebnis ist eine befruchtete Eizelle, die Zygote.
    Die Zygote wird durch die Bewegung der Flimmerhärchen des Eileiters in die Gebärmutter transportiert. Durch Zellteilungen entstehen immer mehr Zellen. Aus diesen bildet sich das sogenannte Keimbläschen, das eine kugelförmige Struktur hat.
    Mit der Einnistung, also dem Verwachsen des Keimbläschens mit der Gebärmutterschleimhaut, beginnt die Schwangerschaft.

  • Fasse den Ablauf der Geburt zusammen.

    Tipps

    Auf dem ersten Bild ist das Kind vor der Geburt zu sehen. Wo befindet sich der Kopf?

    Das Kind befindet sich im Mutterleib in der Fruchtblase. Was muss passieren, damit das Kind bei der Geburt aus der Fruchtblase kommt?

    Lösung

    Eine Schwangerschaft endet normalerweise nach ca. 36 Wochen, also neun Monaten. Dann ist der Fetus bereit für die Geburt. Dabei haben viele Babys bei der Geburt ein Gewicht zwischen 2 800 und 4 200 Gramm.

    Das Kind dreht sich am Ende der Schwangerschaft in der Regel mit dem Kopf nach unten und die Gebärmutter senkt sich nach vorn. Mit dem Beginn der Geburt zieht sich die Gebärmutter immer wieder zusammen. Dieses Zusammenziehen wird als Wehen bezeichnet.

    Die Wehen werden mit der Zeit stärker und kommen in kürzeren Abständen. Dabei wird das Kind gegen den Gebärmuttermund gedrückt, der sich dadurch weitet.

    Die Fruchtblase platzt meist und das Fruchtwasser läuft aus der Scheide heraus. Eine Geburt dauert in der Regel viele Stunden. Schließlich wird das Kind durch sehr starke, sogenannte Presswehen, auf die Welt gebracht. In den letzten Wehen lösen sich dann Plazenta und Nabelschnur von der Gebärmutterwand. Die Plazenta und die Nabelschnur werden dann mit der Fruchtblasenhülle als Nachgeburt abgegeben. Die Nabelschnur wird am kindlichen Bauch abgetrennt. Das spürt das Baby nicht, da die Nabelschnur keine Nerven enthält.

  • Erkläre, wie es zur Geburt eines Kindes kommt.

    Tipps

    Damit eine Schwangerschaft entsteht, muss zunächst eine Befruchtung stattfinden.

    Eine befruchtete Eizelle nennt man auch Zygote.

    Ab dem dritten Monat haben sich die Organe des Kindes entwickelt.

    Lösung

    Bevor eine Schwangerschaft beginnt, findet der Geschlechtsverkehr statt. Bei einem Samenerguss des Mannes gelangen Millionen von Spermienzellen in die Scheide der Frau.

    Die Spermien schwimmen in die Gebärmutter und in die Eileiter der Frau.

    In einem der Eileiter treffen die Spermien auf eine reife Eizelle. Der Kopf einer Spermienzelle dringt in die Eizelle ein. Die Zellkerne verschmelzen miteinander und man spricht von der Befruchtung. Eine befruchtete Eizelle wird als Zygote bezeichnet.

    Die Zygote teilt sich und es entstehen immer mehr Zellen. Aus diesen bildet sich das sogenannte Keimbläschen. Mit der Einnistung, also dem Verwachsen des Keimbläschens mit der Gebärmutterschleimhaut, beginnt die Schwangerschaft.

    Aus den Zellen entwickelt sich ein Embryo.
    Im dritten Monat der Schwangerschaft sind alle Organe des Kindes entwickelt – nun spricht man bei dem heranwachsenden Kind vom Fetus.

    Nach etwa neun Monaten ist der Fetus bereit für die Geburt.

  • Ordne den Strukturen des Modells die passenden Begriffe in der Wirklichkeit zu.

    Tipps

    Im Experiment wird das empfindliche Ei durch das Wasser geschützt.

    Die Fruchtblase ist eine Art Hautsack.

    Lösung

    Bei dem oben beschriebenen Versuchsaufbau wird das rohe Ei bestens geschützt – genau wie der Fetus im Mutterleib.

    Der Fetus befindet sich im Fruchtwasser, das sich wiederum in der Fruchtblase befindet, einem dünnen Hautsack in der Gebärmutter. Die Fruchtblase ist in unserem Modell die Plastiktüte, das Fruchtwasser ist im Modell das Wasser.

    Die Plastiktüte befindet sich in einem Glasgefäß. Das Glasgefäß stellt im Modell also die Gebärmutter dar.

    Hier kannst du noch einmal die richtige Zuordnung sehen:

    • Rohes Ei – Fetus
    • Plastiktüte – Fruchtblase
    • Wasser – Fruchtwasser
    • Glas – Gebärmutter
  • Fasse zusammen, worauf eine werdende Mutter achten sollte.

    Tipps

    Auch schädliche Substanzen können beim Stoffaustausch in den Blutkreislauf des Kindes gelangen.

    Auf alkoholischen Getränken ist oftmals ein Siegel abgebildet, das eine durchgestrichene schwangere Frau zeigt.

    Lösung

    Das Kind ist durch die Nabelschnur mit der Plazenta verbunden und erhält dadurch, dass das Blut der Mutter und das des Kindes in der Plazenta dicht aneinander vorbeifließen, Nährstoffe und Sauerstoff von der Mutter. Abfallstoffe gibt es wiederum ab. Man spricht auch von einem Stoffaustausch zwischen Mutter und Kind.
    Weil über diesem Weg auch Alkohol oder andere schädliche Substanzen, zum Beispiel Nikotin, in den Blutkreislauf des Kindes gelangen können, sollte die werdende Mutter darauf unbedingt verzichten. Sonst kann es zu erheblichen Entwicklungsstörungen des Kindes kommen.

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